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Wie wichtig sind Vorkenntnisse aus den LK?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Wie wichtig sind Vorkenntnisse aus den LK?
 
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ichunddunicht
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Anmeldungsdatum: 28.03.2007
Beiträge: 1415

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2008 - 19:33:55    Titel:

selektives lesen sollte man spätestens auf der hochschule ablegen, ich sagte NAHEZU gar nix und ich sehe das an der glorreichen uni mannheim.
wenn ich mich ned irre, arbeiten chemiker bei einem r von kleiner 0.9 gar ned weiter, weil die abweichung schon zu hoch ist (ein paar chemiker von der tud). dummer vergleich, ich weiß. bei einem r=0.35 würd ich der chemiker-logik nach von einer korrelation gar ned mehr reden.
ja, statistiken können so oder so interpretiert werden Wink

ich habe auch ned behauptet, dass jemand mit einem 3er abi es weit bringt...entweder derjenige ist dumm oder absolut faul. ich kenne bsp. von faulheit mit einer 3,0. der ist jetzt im 5 semester und hat grad mal einen lausigen schein und überlegt erst jetzt den studiengang zu wechseln.
ich bleib dabei, dass auch eine sehr gute abi-note ned unbedingt aufzeigt, dass jemand studiumsfähig ist. die frage ist, wie man an die note gekommen ist.

ontopic: will man physik studieren, sollte man physik LK wählen, bei chemie gilt das gleiche usw. hat den vorteil, dass man vllt schon auf der schule merkt, dass man damit doch nicht zurecht kommt und rechtzeitig den entschluss ändert, bevor man sinnlos semester vebrät.
Nathanael
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Anmeldungsdatum: 17.08.2007
Beiträge: 120

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2008 - 20:06:07    Titel:

Zitat:
wenn ich mich ned irre, arbeiten chemiker bei einem r von kleiner 0.9 gar ned weiter, weil die abweichung schon zu hoch ist (ein paar chemiker von der tud). dummer vergleich, ich weiß. bei einem r=0.35 würd ich der chemiker-logik nach von einer korrelation gar ned mehr reden.


Deswegen werden solche Statistiken ja auch nicht von Chemikern gemacht.

Wink

Ein Wert von .35 ist ein ziemlich eindeutiges Indiz für eine positive Korrelation, das wird dir jeder Sozialwissenschaftler bestätigen.
ichunddunicht
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Anmeldungsdatum: 28.03.2007
Beiträge: 1415

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2008 - 21:12:53    Titel:

Nathanael hat folgendes geschrieben:
Zitat:
wenn ich mich ned irre, arbeiten chemiker bei einem r von kleiner 0.9 gar ned weiter, weil die abweichung schon zu hoch ist (ein paar chemiker von der tud). dummer vergleich, ich weiß. bei einem r=0.35 würd ich der chemiker-logik nach von einer korrelation gar ned mehr reden.


Deswegen werden solche Statistiken ja auch nicht von Chemikern gemacht.

Wink

Ein Wert von .35 ist ein ziemlich eindeutiges Indiz für eine positive Korrelation, das wird dir jeder Sozialwissenschaftler bestätigen.


wenn wir genistens bei 0.66 wären...ich werd mich die nächsten beiden semester mehr oder weniger intensiv mit statistik beschäftigen (müssen)...dann reden wir weiter Wink
Heinz.
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Anmeldungsdatum: 20.12.2006
Beiträge: 253
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2008 - 21:43:12    Titel:

ichunddunicht hat folgendes geschrieben:

wenn ich mich ned irre, arbeiten chemiker bei einem r von kleiner 0.9 gar ned weiter, weil die abweichung schon zu hoch ist (ein paar chemiker von der tud).
Was ist genau mit r = 0,9 gemeint ?
ichunddunicht
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Anmeldungsdatum: 28.03.2007
Beiträge: 1415

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2008 - 22:51:11    Titel:

der korrelationskoeffizient kennzeichnet den grad der abhängigkeit zwischen zwei messwerten (sagen wir x und y). lineare korrelation bezeichnet die exaktheit des linearen zusammenhangs. r kann zwischen minus eins und eins liegen.
man zeichnet die x-y-wertepaare in ein diagramm ein, also die punkte, und versucht eine gerade so durchzulegen, dass so viele punkte wie möglich auf oder direkt in der nähe der geraden liegen/erfasst werden. je näher sie liegen, desto eher nimmt r einen wert nahe dem betrag eins an: desto eher korrelieren x und y. beispiel: bewässerung/wachstum usw.
bei r=0,01 würden die punkte übers gesamte diagramm verteilt sein, während bei r nahe eins die punkte sich nah beiander befinden, so dass von diesen punkten fast schon eine ausgleichgerade gebildet wird.

bsp: https://ces.karlsruhe.de/culm/mathematik/kurven/linreg5.gif
aus r² einfach wurzel ziehen, dann erhälste r, klar oder?
MAA
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Anmeldungsdatum: 14.09.2007
Beiträge: 375

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2008 - 00:06:23    Titel:

ichunddunicht hat folgendes geschrieben:
ich habe auch ned behauptet, dass jemand mit einem 3er abi es weit bringt...entweder derjenige ist dumm oder absolut faul. ich kenne bsp. von faulheit mit einer 3,0. der ist jetzt im 5 semester und hat grad mal einen lausigen schein und überlegt erst jetzt den studiengang zu wechseln.


Lies das mal. Darin heißt es wörtlich:

Zitat:
Für Abiturienten, die eine Durchschnittsnote von 3,0 oder schlechter erreichten, ist die Wahrscheinlichkeit eines Studienabbruches fast viermal so hoch wie für diejenigen mit einem Durchschnitt zwischen 1,0 und 1,9. Auch der Zusammenhang mit der Vordiplomnote ist sehr eng.


Zitat:
ich bleib dabei, dass auch eine sehr gute abi-note ned unbedingt aufzeigt, dass jemand studiumsfähig ist. die frage ist, wie man an die note gekommen ist.


Können wir jetzt mal bei den korrekten Begrifflichkeiten bleiben? Die Abiturnoten zeigen nicht, ob jemand studiumsfähig ist, sondern wie wahrscheinlich es ist, dass jemand ein bestimmtes Studium erfolgreich abschließt.
ichunddunicht
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Anmeldungsdatum: 28.03.2007
Beiträge: 1415

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2008 - 01:06:15    Titel:

schöne zusammenfassung. also ich meine, dass jemand studiumsfähig ist, dass er auch sehr wahrscheinlich erfolgreich abschließen wird. für mich ein und dasselbe. ich denke, da könnts wieder von uni zu uni und prof zu prof stark schwanken. ab hauptstudium verliert die abinote jedoch an wert...ok viele meinen, dass haupt im vergleich zum grundstudium "einfacher" ist; wird wohl dran liegen, dass unliebsame grundlagenfächer weg sind...oder etwa nicht?
aber endlich mal eine untersuchung bzgl. abinote und studienerfolgs. wenigstens an einer uni. ich werde eben niemals ein freund von NCs sein, solange ich leute sehe, denen man ihr 1.x abi ned anmerkt.
tests, wie die in st.gallen oder aber bundesweites zentralabi wären aus meiner sicht eine große abhilfe.
MAA
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Anmeldungsdatum: 14.09.2007
Beiträge: 375

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2008 - 01:26:08    Titel:

ichunddunicht hat folgendes geschrieben:
schöne zusammenfassung. also ich meine, dass jemand studiumsfähig ist, dass er auch sehr wahrscheinlich erfolgreich abschließen wird. für mich ein und dasselbe.


Es macht schon einen Unterschied, denn die Tatsache, dass Du jemanden kennst, der mit Abiturnote 3,0 sein Studium erfolgreich abgeschlossen hat, sagt nichts darüber aus wie wahrscheinlich so etwas ist. Selbst wenn die Wahrscheinlichkeit nur 0,01 betrüge, kann es dennoch sein, dass Du jemanden kennst, der das geschafft hat.

Also nehmen wir mal an, Du studierst an einer großen Uni mit 400 Erstsemestern. 40 von diesen Erstsemstern hatten eine Abiturnote von 3,0. Von diesen brechen aber 30 ab. In diesem Fall beträgt die Wahrscheinlichkeit, das Studium mit Abiturnote 3,0 zu bestehen genau 0,25. Trotz dieser geringen Wahrscheinlichkeit gibt es noch zehn Leute, die es geschafft haben. Wenn Du nun zufällig zwei oder drei von diesen Leuten kennst, dann könntest Du sagen: aber ich kenne ein paar Leute, die das Studium trotz Abiturnote 3,0 abgeschlossen haben.

Die Tatsache, dass Du ein paar Leute kennst, die es unter diesen Voraussetzungen geschafft haben, sagt somit nichts über die Wahrscheinlichkeit aus, es unter diesen Voraussetzungen zu schaffen.

Zitat:
ich werde eben niemals ein freund von NCs sein, solange ich leute sehe, denen man ihr 1.x abi ned anmerkt.


Da gilt ja im Prinzip dasselbe: dass Du einige Personen kennst, denen man ihr 1,x-Abitur nicht anmerkt, sagt wenig über den durchschnittlichen 1,x-Abiturienten aus. Vielleicht sind 90% aller 1,x-Abiturienten ganz toll, und lediglich 10% haben sich irgendwie durchgemogelt. Dann hättest Du immer noch reichlich Gelegenheit, welche von den Moglern kennenzulernen.
ichunddunicht
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Anmeldungsdatum: 28.03.2007
Beiträge: 1415

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2008 - 01:47:20    Titel:

ok, ich ziehe meine aussage teilweise zurück oder tue sie etwas spezialisieren...ich behaupte, dass eine 1.x nicht zwingend aussagt, das jemand erfolg im studium haben wird. dies impliziert allerdings nicht, dass jemand mit 3.0 und schlechter weit kommt. mir gehts nur um die 1.x kandidaten.
bei 3.0 und schlechter kann man davon ausgehen, dass die leute mit hängen und würgen ihr abi bekommen haben.
"damit kommt man im studium definitiv ned weiter." edit: es wird für diese leute schwierig ein studium zu überstehen, falls die schlechte angewohnheit alles mit hängen und würgen zu überstehen, nicht mal ansatzweise abgeschafft wird. dass sie DEFINITIV nicht weiter kommen, war eine blöde/haltlose behauptung, sorry Embarassed

zwischen studiumsfähig und wahrsch. erfolgreich abzuschließen ist für mich KEIN definitionsunteschied. bei einem studiumsfähigen ist wohl die wahrsch. höher, dass er abschließt, als bei einem, der von vornheirein ned fürs studium geeignet ist oder etwa ned?


Zuletzt bearbeitet von ichunddunicht am 30 Jan 2008 - 17:55:42, insgesamt einmal bearbeitet
huiapana
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 438

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2008 - 09:35:21    Titel:

ichunddunicht hat folgendes geschrieben:

bei 3.0 und schlechter kann man davon ausgehen, dass die leute mit hängen und würgen ihr abi bekommen haben. damit kommt man im studium definitiv ned weiter.


"Definitiv ned weiter" ???

Ich hab mein Abi mit 3,5 gemacht...
--> Berufsausbildung mit Auszeichnung abgeschlossen
--> Gesamtnote im Vordiplom: 1,9 ...noch Fragen?
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