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Wie wichtig sind Vorkenntnisse aus den LK?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Wie wichtig sind Vorkenntnisse aus den LK?
 
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MAA
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Anmeldungsdatum: 14.09.2007
Beiträge: 375

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2008 - 12:22:13    Titel:

huiapana hat folgendes geschrieben:

Ich hab mein Abi mit 3,5 gemacht...
--> Berufsausbildung mit Auszeichnung abgeschlossen
--> Gesamtnote im Vordiplom: 1,9 ...noch Fragen?


Meines Erachtens kann man aus der Abiturnote ohnehin nur Wahrscheinlichkeiten ableiten. Dein Studienverlauf war vor dem Hintergrund der Abiturnote zwar weniger wahrscheinlich, aber halt nicht ausgeschlossen.

Allerdings schaut die Sache bei Dir noch mal anders aus, da Du zwischen Abitur und Studium eine Ausbildung gemacht hast. Dadurch verliert das Abiturzeugnis an Aussagekraft, weil Du während der Ausbildung viel Gelegenheit hattest, bzgl. Deines Arbeitsverhaltens dazuzulernen. Außerdem lässt das Aubildungszeugnis allein schon aufgrund seiner Aktualität in Deinem Fall eine bessere Prognose zu als das Abiturzeugnis.

Man könnte nun jedoch die Frage stellen, wie wahrscheinlich es ist, mit Abiturnote 3,5 eine Ausbildung mit Auszeichnung zu bestehen. Dazu kann ich mich nicht äußern, da ich noch nie Statistiken dazu gesehen habe.
ichunddunicht
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Anmeldungsdatum: 28.03.2007
Beiträge: 1415

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2008 - 19:55:08    Titel:

huiapana hat folgendes geschrieben:
ichunddunicht hat folgendes geschrieben:

bei 3.0 und schlechter kann man davon ausgehen, dass die leute mit hängen und würgen ihr abi bekommen haben. damit kommt man im studium definitiv ned weiter.


"Definitiv ned weiter" ???

Ich hab mein Abi mit 3,5 gemacht...
--> Berufsausbildung mit Auszeichnung abgeschlossen
--> Gesamtnote im Vordiplom: 1,9 ...noch Fragen?


leute mit so einem schlechten schnitt sind entweder faul oder dumm...mit dummheit kommste auf der uni ned weit, mit faulheit auch ned, es sei denn, du legst diese mit der zeit ab. schlechte angewohnheiten wird man aber nur schwer los oder etwa ned? vllt hat deine ausbildung dazu beigetragen, dass du ned mehr so faul bist oder aber du hast eingesehen, dass du den erlernten job ned ganzes leben für appel und ein ei machen willst und deswegen studierst du und hängst dich hier voll rein, weil DU weißt, wie sonst das leben laufen würde...und das willste verhindern.
du bist halt eine ausnahme, gibt vllt noch etwas mehr von dir, aber zumindest die statistik meint, dass es bei ausnahmen bleibt.
huiapana
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 438

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2008 - 00:10:40    Titel:

ichunddunicht hat folgendes geschrieben:
huiapana hat folgendes geschrieben:
ichunddunicht hat folgendes geschrieben:

bei 3.0 und schlechter kann man davon ausgehen, dass die leute mit hängen und würgen ihr abi bekommen haben. damit kommt man im studium definitiv ned weiter.


"Definitiv ned weiter" ???

Ich hab mein Abi mit 3,5 gemacht...
--> Berufsausbildung mit Auszeichnung abgeschlossen
--> Gesamtnote im Vordiplom: 1,9 ...noch Fragen?


leute mit so einem schlechten schnitt sind entweder faul oder dumm...mit dummheit kommste auf der uni ned weit, mit faulheit auch ned, es sei denn, du legst diese mit der zeit ab. schlechte angewohnheiten wird man aber nur schwer los oder etwa ned? vllt hat deine ausbildung dazu beigetragen, dass du ned mehr so faul bist oder aber du hast eingesehen, dass du den erlernten job ned ganzes leben für appel und ein ei machen willst und deswegen studierst du und hängst dich hier voll rein, weil DU weißt, wie sonst das leben laufen würde...und das willste verhindern.
du bist halt eine ausnahme, gibt vllt noch etwas mehr von dir, aber zumindest die statistik meint, dass es bei ausnahmen bleibt.


Ich war mehr als faul. Für´s Abi hab ich viel zu wenig gelernt. Aber das tut hier nichts zur Sache.

Vielleicht, vielleicht, vielleicht...
Vielleicht solltest du nicht so viele Vermutungen anstellen.
In meiner Ausbildung habe ich gemerkt, was mir Spaß macht. Daher das Studium. Habe nach meiner Übernahme schon sehr gut verdient. Am Geld lag es jedenfalls nicht.

Aber was mich mal interessiert:
Wie kannst du die Behauptung aufstellen, dass Leute mir einem schlechten Abischnitt im Studium definitiv nicht weiter kommen??
Jetzt auf einmal soll ich dann doch eine Ausnahme sein? Also doch nicht mehr definitiv?
Kennst du überhaupt die Bedeutung dieses Begriffs? Rolling Eyes


MfG
chibi pan
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Anmeldungsdatum: 04.06.2005
Beiträge: 495

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2008 - 00:37:42    Titel:

Also meiner Meinung nach sagt die Abiturnote nichts über den Studiumsverlauf aus!
Denn erstens, man kann sich ein Studiengang nach interessen aussuchen! Wenn man etwas studiert, was einen wirklich interessiert, lernt man teilweise auch freiwillig dafür!
Zweitens kann man die Struktur von einer Schule und einer FH/Uni gar nicht miteinander vergleichen. Während es in der Uni bzw. FH mehr darum geht, sich möglichst viel Stoff in den Kopf zu saugen, gehts auf der Oberstufe mehr ums verstehen des stoffs und die anwendung erlernter methoden!
drittens sind die klausuren auch überhaupt nicht vergleichen! auf der uni oder fh muss man größtenteils nur multiple choice aufgaben machen, die man zum größten teil auch durch ausschlussverfahren lösen kann!

Ich hab letztes Jahr mein Abi auch mit 3,1 gemacht, studiere jetzt (zwar erst) im ersten Semester Lebensmitteltechnologie! Auf der schule war ich wirklich faul (das verleugne ich auch nicht!), aber jetzt lerne ich wirlich freiwillig viel mehr, weil ich endlich den stoff habe, der mich interessiert.

Ausserdem denke ich schon, dass, wenn man in richting seiner lks studiert, durchaus im vorteil sein kann! ich spreche von kann!
Ich hatte ernährungslehre lk, und in einigen fächern muss ich sehr wenig bis gar nichts lernen, weil ich das alles irgendwie schonmal hatte! allerdings kenne ich auch eine aus meinem studiengang, die hat ihr abi mit 2,1 gemacht, hatte chemie lk, kommt mit chemie aber überhaupt nicht klar, weil sie alles, was sie im lk hatte aus ihrem kopf gestrichen hat! sie kommt auch in den anderen fächern überhaupt nicht mit! Es kommt also nicht unbedingt nur auf die abinote an!
MAA
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Anmeldungsdatum: 14.09.2007
Beiträge: 375

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2008 - 01:52:04    Titel:

chibi pan hat folgendes geschrieben:
Also meiner Meinung nach sagt die Abiturnote nichts über den Studiumsverlauf aus!


Wie erklärst Du Dir dann, dass das Risiko eines Studienabbruchs für Studierende mit einer Abiturnote über 3,0 viermal so hoch ist wie für Studierende mit einer Abiturnote unter 2,0?
Nathanael
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Anmeldungsdatum: 17.08.2007
Beiträge: 120

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2008 - 09:43:29    Titel:

Es verwundert mich stark, dass in diesem Thread abgesehen von MAA und nach und nach auch ichunddunicht niemand mit den grundlegenden Konzepten der Statistik klarkommt. Es ist erwiesen, dass die Abiturnote mit dem Studienerfolg und der Abbruchquote korreliert; und daran lässt sich nichts rütteln. Aber das heißt nicht, dass irgendjemand eure Ausnahmen und Sonderfälle leugnet oder daran zweifelt, dass ein 1,0-Bachelor auch mit 3,2-Abitur zu schaffen ist.



Es ist nur unwahrscheinlich. Die Statistik erlaubt starke Raucher, die 97 werden; und sie erlaubt auch schwachen Abiturienten, einen ordentlichen Studienabschluss hinzulegen... aber das ist als Instrument der Studienplatzverteilung völlig wertlos. Es gibt mit Sicherheit Menschen, die beim Medizinertest gut abschneiden und beschissene Ärzte werden. Es gibt mit Sicherheit 1,0-Abiturienten, die großartige Internisten werden. Es gibt mit Sicherheit auch Menschen, die mit 'nem 3,5-Abitur fantastische Thoraxchirurgen werden. Wenn es aber darum geht, zwischen zwei Kandidaten zu entscheiden - dann wählt man den mit der höheren Wahrscheinlichkeit, später davon zu profitieren. Und just aus diesem Grund ist die Abiturnote und damit das NC-System ein akzeptabler, wenn auch nicht perfekter und eventuell zu ergänzender Prädiktor.
Klunki
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Anmeldungsdatum: 09.10.2007
Beiträge: 2782

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2008 - 10:45:46    Titel:

chibi pan hat folgendes geschrieben:

drittens sind die klausuren auch überhaupt nicht vergleichen! auf der uni oder fh muss man größtenteils nur multiple choice aufgaben machen, die man zum größten teil auch durch ausschlussverfahren lösen kann!


Wat? Solche Klausuren sind mir noch nie begegnet, in der Uni, bzw mir wurde von FH-Studenten sowat auch noch net erzählt. Das sind doch wohl hoffentlich keine Prüfungen in Hauptfächern, oder?
Stelle man sich einen Arzt vor, der erstma "Tic Tac Toe" spielt, um herauszufinden, wo er die Nadel reinstechen muss.
Also Multiple Choice Fragen sind doch, denk ich, sehr selten im Studium. Ich hoffe, dass es bei uns net nur Ausnahme is, dass keine MC Klausuren stattfinden oder haben hier mehrere Leute solch leichte Prüfungen? Das würde mich jetzt ja mal interessieren.

Oder, chibi pan, beziehst du das auf die paar Tests, die du gerade im 1. Semester geschrieben hast? Mit solchen "Pauschalisierungen" wäre ich nämlich sehr vorsichtig.
chibi pan
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Anmeldungsdatum: 04.06.2005
Beiträge: 495

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2008 - 12:26:29    Titel:

Nicht alle Klausuren sind Multiple Choice, aber dennoch eine große Anzahl (wenn ich mal eben überlege sinds bei mir von 7 Klausuren 4, die fast ausschließlich nur aus multiple choice bestehen!), und ich kenne Leute aus höhren Semestern, bei denen das auch bis zum schluss nicht anders ist! Einige Dozenten machen ausschließlich Multiple Choice! deren Argument: man kann ein großes Wissen in kurzer Zeit abfragen, und verbringt wenig Zeit mit dem korrigieren!

Ich möchte in keinsterweise pauschalisierend wirken, ich kann natürlich nur von meinen Erfahrungen sprechen und meine erfahrungen bestätigen dies... Es kann natürlich sein, dass die statistik etwas über Studienabbrecher beim Abi über 3,0 was aussagt! Aber ich denke, man müsste erstmal die gründe der zahlreichen Abbrecher wissen, ich glaube nicht, dass es nur daran liegt, das diese zu dumm oder zu faul sind...
Klunki
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Anmeldungsdatum: 09.10.2007
Beiträge: 2782

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2008 - 16:41:00    Titel:

chibi pan hat folgendes geschrieben:
Nicht alle Klausuren sind Multiple Choice, aber dennoch eine große Anzahl (wenn ich mal eben überlege sinds bei mir von 7 Klausuren 4, die fast ausschließlich nur aus multiple choice bestehen!), und ich kenne Leute aus höhren Semestern, bei denen das auch bis zum schluss nicht anders ist!


Ich glaub das Problem ist, dass es bei dir in deiner Studienrichtung so ist, aber ich hoffe doch, bei den meisten Studiengängen ist das net so.

Zitat:

Einige Dozenten machen ausschließlich Multiple Choice! deren Argument: (1)man kann ein großes Wissen in kurzer Zeit abfragen, und (2)verbringt wenig Zeit mit dem korrigieren!



(1) na das glaub ich weniger. Multiple Choice kann man auch bestehen ohne irgend was zu wissen. Mit nem bischel Glück Wink
(2) das wird wohl das Hauptaugenmerk der Profs bei eurem Studiengang sein Wink
MAA
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Anmeldungsdatum: 14.09.2007
Beiträge: 375

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2008 - 16:58:16    Titel:

Klunki hat folgendes geschrieben:
Wat? Solche Klausuren sind mir noch nie begegnet, in der Uni, bzw mir wurde von FH-Studenten sowat auch noch net erzählt. Das sind doch wohl hoffentlich keine Prüfungen in Hauptfächern, oder?
Stelle man sich einen Arzt vor, der erstma "Tic Tac Toe" spielt, um herauszufinden, wo er die Nadel reinstechen muss.


Du wirst lachen, aber Multiple-Choice-Aufgaben sind gerade im Medizinstudium sehr weit verbreitet. Darüber hinaus finden sie sich häufig im Grundstudium der Fachbereiche Biologie, Chemie und BWL.

In technischen Fächern findet man sie hingegen eher selten, aber ausgeschlossen sind sie auch dort nicht. Ich hatte soagr mal einen Multiple-Choice-Teil in einer Mathematik-Klausur (Lineare Algebra). Damit konnte man zwar "nur" ein Drittel der Punkte erzielen, aber immerhin. Allerdings gab es bei den Mathematikern für falsche Antworten Minuspunkte, so dass man bei purem Raten im Durchschnitt 0 Punkte erhalten hätte.

Zitat:
Ich hoffe, dass es bei uns net nur Ausnahme is, dass keine MC Klausuren stattfinden oder haben hier mehrere Leute solch leichte Prüfungen?


Dass Multiple-Choice-Aufgaben generell einfacher sind, halte ich für ein Gerücht. Insbesondere wenn es mehr als eine richtige Antwortmöglichkeit möglich ist oder Minuspunkte für falsche Antworten vergeben werden, können sie ziemlich schwierig sein.

Ich sehe das Problem eher darin, dass die Fragen in klassischen Multiple-Choice-Fächern (Medizin, etc.) im Laufe der Zeit immer abstruser werden, weil man die Aufgaben nur sehr schlecht wiederverwenden kann.
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