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BWL -> Finanzdienstleistungen oder als Weiterbildung
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MarkusX22
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Anmeldungsdatum: 16.12.2007
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 25 Jan 2008 - 23:00:18    Titel: BWL -> Finanzdienstleistungen oder als Weiterbildung

Guten Abend


Also erstmal zu mir. Ich bin 22 Jahre alt geworden und mache derzeit eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei einer bekannten Bank. Vorher habe ich die Oberstufe mit dem Abitur abgeschlossen.


Natürlich überlegt man sich während seiner Berufsausbildung wo man sich danach vorstellen könnte zu arbeiten oder was man allgemein danach machen will. Studieren ? Bankcolleg ? So auch ich.

Ich merke bei mir , dass mir die Kundenberatung großen Spaß macht , da ich schon häufiger Kundengespräche durchführen durfte.
Das ist natürlch erstmal eine breite Basis. Außerdem habe ich aber gemerkt , dass mir der Bereich Wertpapieren , Aktien und Börse allgemein sehr viel Spaß macht und auch schon Privat Bücher darüber lese - und das schon seit Monaten.

Ich habe mir also überlegt , wie ich diese beiden Punkte im Beruf verbinden könnte. Nach einigem suchen , stieß ich auf den Beruf eines "Vermögensberaters" , sprich Kunden in Geldanlage beraten , Wertpapieren analysieren , Versorgungslücken im Alter schließen. Hört sich wunderbar an!! Doch da fängt auch das Problem an.

1. Weiterbildung zum Fachberater für Finanzdienstleistungen.

Ich habe mir einiges an Infomaterial nach Hause kommen lassen ( ILS usw. )
Was ich da gelesen habe , hat mich erstmal begeistert, denn die Punkte , die da beschrieben sind , treffen genau mein interesse.

Allerdings:
- Wie sieht es mit den späteren Berufschancen aus ?
- Wie ist so eine Weiterbildung bei den Arbeitgebern anerkannt im Vergleich zu einem abgschlossenen BWL Studium ?
- Aufstiegsmöglichkeiten ?
- Fernstudium - fehlt die Bindung zu meinen Mitstudenten , man ist sehr viel mehr auf sich alleine gestellt....


2. Studium BWL mit Schwerpunkt Finanzdienstleistungen

Im Vergleich zu der Weiterbildungsmöglicheit sehe ich mich hier viel allgemeineren Fächern gegenüberstehen - klar es ist ein Studium und dadurch umfangreicher. Letzlich muss ich mich aber die ersten Jahre erstmal durch Fächer kämpfen , die nicht so sehr was mit meinem eigentlichen Berufswunsch zu tun haben (Vermögensberater).

- Studium ist langwirig und nich direkt auf die Themengebiete abgestimmt (wie es bei einer Weiterbildung wäre)
- Kann ich mit diesem abgeschlossen Studiengang auch selbsständig machen oder in Firmen arbeiten , wie ich es mit dem Weiterbildungsberuf können würde?


Alles in allem hier Vorteile und Nachteile:

Fachberater für Finanzd.

+ von anfang an Fächer die mich interessieren.
+ kürzere Laufzeit
- Mglw. schlechtere Berufschancen als beim Studium.
- Zuhause -> auf sich alleine gestellt.

Studium BWL mit Spezialisierung Finanzdienstleistungen

+ Akademische Abschluss -> Berufseinstieg
+ Direkten Kontakt zu Studenten
- Langwierig
- Zuerst theoretische Hintergründe bis ich zu den "Finanzdienstleistungsfächern" komme wie Risikotheorie , Wertpapieranalyse etc.


Nun habt ihr einen Einblick wo meine Probleme liegen.

Ich weiß nicht , für welches der beiden Modelle ich mich entscheiden sollte und wo ich letzendlich mehr von habe.

Wäre super , wenn ihr mir ein paar Gedankenstöße geben könntet oder mir eure Erfahrungen schildert. Smile


Danke !!!!!

Schönen Abend

Markus
J.C.Denton
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Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 6279

BeitragVerfasst am: 25 Jan 2008 - 23:08:05    Titel:

Eigentlich gibt es noch viel mehr Alternativen.

1. Finanzfachwirt (IHK)
2. SGB
3. Finanz- und Controlling-Ökonom/-in (VWA)
4. Betriebswirt (VWA)

Über die Inhalte steht im Internet schon einiges.
MarkusX22
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Anmeldungsdatum: 16.12.2007
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 25 Jan 2008 - 23:14:34    Titel:

Dankeschön für die schnelle Antwort.

Zu

1. Wäre ja auch eine Weiterbildung sprich Abschluss IHK.
2. Hab ich mir auch schon Infos zuschicken lassen
3. kommt nicht in Frage
4. Geht auch nicht so ganz in meine Richtung.

Wichtig ist erstmal , dass ich weiß in welche Richtung (Studium oder nicht Studium ) ich gehen sollte um die besten Möglichkeiten in der Welt der Vermögensanlage zu kriegen Smile

Trotzdem Danke
XXIV
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Anmeldungsdatum: 26.07.2007
Beiträge: 159

BeitragVerfasst am: 25 Jan 2008 - 23:37:26    Titel:

Hallo,

aufgrund diverser Erfahrungen aus meinem Umfeld lege ich dir ein Studium nahe.

Selbstverständlich sind deine Bedenken bzgl. der "Überflüssigkeit" mancher Fächer im BWL Studium für dich persönlich gegeben, allerdings macht es durchaus Sinn die Sichtweise darauf etwas zu erweitern.

Ein Studium soll i.d.R. den Horizont eines Menschen erweitern, was dir im direkten Kontakt mit dem Kunden sicherlich von Nutzen sein wird.
Ein Studium soll ein analytisches, selbstständiges Arbeiten lehren, beides absolute Grundvorraussetzungen für eine erfolgreiche Kundenberatung, sowohl für den Kunden als dann natürlich auch für dich.
Wahrscheinlich wirst du früher oder später auf deinem Karriere-Weg, zu immer anspruchsvolleren Kundenberatung an den Punkt kommen, an dem ein wirtschaftswissenschaftliches Studium vorraussetzung sein wird.
....

noch ein kurzer Abschlussgedanken:

Welchen konkreten Nachteil hat für dich ein Studium?
Meiner Meinung (!) nach, kannst du noch lange genug in deinem leben Arbeiten, vor allem in der Kundenberatung bis zum Rentenalter, oder wie lange auch immer dir das Spaß macht, allerdings ist in 5, 10 oder sogar 15 Jahren der Zug für ein vernünftiges Studium weitestgehend abgefahren.

Ich hoffe du kannst für dich das eine oder andere nützliche aus meinem Schreiben ziehen,

viel Erfolg
pml
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 1387
Wohnort: Ingolstadt

BeitragVerfasst am: 26 Jan 2008 - 00:04:22    Titel:

Falls du studienbegleitend studieren willst, kannst du dir folgendes Programm mal angucken, da bekommst du in 3Jahren einen Uni-Bachelor und inhaltlich ist es stärker auf deine Interessen zugeschnitten als ein Otto-Normal Bachelor:

http://www.wfi-management.de/index.php?id=ku3

Kostet allerdings recht hohe Studiengebühren, so dass man dann mit einer Firma ein Agreement treffen sollte, dass diese die Gebühren (zumindest teilweise) übernehmen.
MarkusX22
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Anmeldungsdatum: 16.12.2007
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 26 Jan 2008 - 16:21:17    Titel:

Gibt es denn welche , die als Schwerpunktfach in BWL Finanzdienstleistungen oder Bank o.ä. genommen haben ?

Wie ist da der Anteil von Fächern , die ich als (möglicher) Vermögensberater mit Kunden wirklich brauche?


Vielen Dank für eure Hilfe!
defton
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Anmeldungsdatum: 31.08.2006
Beiträge: 273

BeitragVerfasst am: 26 Jan 2008 - 16:25:04    Titel:

http://www.frankfurt-school.de/content/de/education_programmes/professional_programmes.html
michael.wi
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Anmeldungsdatum: 18.07.2007
Beiträge: 802

BeitragVerfasst am: 26 Jan 2008 - 18:07:10    Titel: vielleicht ein anderer aspekt

Hi,

ich klinke mich mal in die Situation ein, weil ich eben kein Bankbranchen-Kenner bin und vielleicht die andere Sichtweise darauf habe.

Ich würde Dir zum Vollzeitstudium raten. Schau an, du bist 22, hast eine abgeschlossene Ausbildung und wenn ich bei mir ins Semester sehe...der Durchschnitt ist auch 20,5 Jahre oder so..also der eine 22, der andere 19, der andere 21 und die meisten haben ein oder zwei Jahre vertrödelt, Weltreise oder Zivi gemacht ... Ausbildung haben die allerwenigsten!

Du hast schon einen guten Einblick in den Wirtschaftsalltag ...

für mich war der Studienbeginn jetzt wieder ein völlig neuer Abschnitt, sehr rasch neue Freunde gefunden, der Stoffumfang ist immens (ich hätte mir das nicht dermaßen heftig vorgestellt) und kann mir aktuell nichts weniger vorstellen als neben der Arbeit "so nebenbei" zu lernen wie man Primal-Dual-Simplextableaus aufstellt und löst ... auch Rechnungswesen, wovon man ja denkt "berufsschule, un temps passé" ist nicht so leicht. viel krasseres zusammenhangswissen, viel mehr eigenes logisches denken gefragt.

ich hab zwar kein geld, kratz ziemlich rum, für miete und essen reichts, mehr ists aber auf dauer nicht. trotzdem würde ich es wieder tun.
nirgendwo sonst als an ner uni hab ich die möglichkeit z.B. tiefgreifend vwl zu lernen ... was ich schon bereichernd finde...!

viele grüße
michael
phil84_BW
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Anmeldungsdatum: 13.06.2007
Beiträge: 57

BeitragVerfasst am: 27 Jan 2008 - 11:17:42    Titel:

heyho.

ich kenn deine situation zu gut...hab auch bankkaufmann gelernt, war mir aber dann zu wenig..jetzt studier ich internationales finanzmanagement. da kann ich dann einerseits im bankenbereich bleiben und hab trotzdem dann irgendwann nen bachelor, und mal ehrlich, aufsteigen in banken ohne studium ist fast unmöglich, vor allem in krisenzeiten
MarkusX22
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Anmeldungsdatum: 16.12.2007
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 28 Jan 2008 - 19:35:52    Titel:

Genau so ist es - aufsteigen ist mit einer einfachen Ausbildung unmöglich.


Ich habe mich mal ein wenig umgehört:

Was haltet ihr von folgendem Studiengang:

http://www.f04.fh-koeln.de/studium/studiengaenge/banking-finance/bachelor/index.html

und diesem

http://www.uni-lueneburg.de/uni/index.php?id=1564

mit dem Schwerpunkt Finanzdienstleistungen.


Hat da jemand Erfahrungen in Köln und Lüneburg?

Ich habe gelesen in Lüneburg muss man am Ende eine 2. Fachsprache belegen - ist das wirklich ein "muss" und wenn ja , wie sieht der Anspruch aus , muss man die Sprache vorher schon können ?

Ich bin in Sprachen (außer Englisch) nähmlich eigentlich völlig unbegabt...Sad

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