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testest
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Anmeldungsdatum: 13.07.2007
Beiträge: 372

BeitragVerfasst am: 27 Jan 2008 - 10:51:03    Titel:

Mal ein kleiner Einwurf am Rande: Auch in einem Bio-Studium kommt Mathematik vor, und ich bin mir nicht einmal so sicher, ob da- zumindest in den ersten Semestern, vielleicht auch später- der Matheanteil nicht ähnlich hoch oder sogar höher ist als in BWL. Außerdem kommt bei Bio i.d.R. auch Physik dazu.
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 27 Jan 2008 - 12:36:58    Titel:

schosch hat folgendes geschrieben:
letztenendes ist es ein weiter weg zum top manager. Zentrale Voraussetzung dafür ist extremes Innovationspotential und die Fähigkeit Mitarbeiter effektiv und den Marktbedingungen angemessen zu führen.


Ich halte diese Aussage für extrem beschönigend. Studium scheint wohl Voraussetzung. Danach scheint aber Herkunft und großbürgerlicher Habitus entscheidender zu sein, so dass fachlich ähnlich qualifizierte Arbeiterkinder entsprechend benachteiligt sind.

http://www.campus.de/isbn/3593355132

Oder mal nach Peterprinzip (satirisch) oder Dunning-Kruger-Effekt (empririsch belegt) googeln.

Gruß
Pauker
schosch
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Anmeldungsdatum: 22.10.2006
Beiträge: 73

BeitragVerfasst am: 27 Jan 2008 - 12:55:14    Titel:

de facto mag dies zwar der fall sein, das aber in so ein an sozialismus grenzendes licht zu rücken, nach dem motto "arbeiterkinder haben ja eh keine chance" ist der größte mist den ich seit langem gehört habe! Statistiken und Studien BELEGEN Entwicklungen, sie erklären sie nicht. Es ist also falsch, von einer Statistik auf die Chancen einer bestimmten Bevölkerungsgruppe im Arbeitsleben zu schliessen. Jeder hat (und das ist ja das schöne an einem freien Rechts- und Sozialstaat) die Möglichkeit, seine Ziele zumindest de jure zu erreichen. Warum das aber in der Regel nicht wahrgenommen wird hat definitiv andere Ursachen, Wertehaltung ist wohl eine davon, aber auch andere Orientierungen. Man kann auch mit geringen Mathekentnissen, aber Eloquenz und viel Charakter eine herausragende Führungskraft werden. Bewiesen hat das beispielsweise Joschka Fischer, der zwar kein Manager war, dafür aber auch das Zeug hat!
HoLa
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 761

BeitragVerfasst am: 27 Jan 2008 - 13:05:54    Titel:

Ach alles Kinderkram. Bio, BWL, da wird nur gerechnet. Mathematik, die aufgrund der hohen Abstraktion fordert, gibt es dort nicht. Stochastik und Statistik da sind Fingerübungen für richtige Statistik.
@g0zZ: So klar wie deine Ziele sind wirst du dich noch fünf Mal umentscheiden. Was du bei diesen Umentscheidungen aber auf jeden Fall meiden solltest sind: Mathematik, Physik und Informatik. Abraten kann ich dir weiterhin von Maschinenbau, und allen Kombinationsstudiengängen die einmal das Wort "Mathematik" im Namen des Studiengangs enthalten. Also z.B. Wirtschaftsmathematik.
turbokapitalist
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Anmeldungsdatum: 30.07.2005
Beiträge: 1262

BeitragVerfasst am: 27 Jan 2008 - 13:22:01    Titel:

mtobi hat folgendes geschrieben:
Was sind beispielsweise praktische Anwendungen der Stochastik im Rahmen eines BWL-Studiums?


marketing, operations research, finance, etc pp
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 27 Jan 2008 - 13:32:17    Titel:

Zitat:
Mal ein kleiner Einwurf am Rande: Auch in einem Bio-Studium kommt Mathematik vor, und ich bin mir nicht einmal so sicher, ob da- zumindest in den ersten Semestern, vielleicht auch später- der Matheanteil nicht ähnlich hoch oder sogar höher ist als in BWL. Außerdem kommt bei Bio i.d.R. auch Physik dazu.


würde ich auch sagen. Also normale Differential - und Integralrechnung sowie etwas Stochastik kommt sicher dran, eventuell auch noch etwas Differentialgleichungen. Und auch noch Physik.

Zitat:
Jeder hat (und das ist ja das schöne an einem freien Rechts- und Sozialstaat) die Möglichkeit, seine Ziele zumindest de jure zu erreichen


jaein. Jeder hat das recht, sich weiterzubilden usw. aber das ist eben nicht genug um Manager zu werden.

Ein Manager muss eben nicht Differentialgleichungen im Schlaf lösen oder die Robinson - Amoroso Relation herleiten können, sondern er braucht einfach ein gewisses Charisma mit dem man auf hohem Parkett Eindruck erweckt.
Er muss einfach über kulturelle und gesellschaftliche Themen parlieren können, so dass die merken, "das ist einer von uns". D.h. es ist wichtiger, dass er über Opern und Wein farbenfroh parlieren kann, als über irgendwelche wirtschaftswissenschaftliche Details. Und damit man das kann, ist es am besten, wenn man damit schon als Kind aufwächst. Ein Kind aus entsprechender Gesellschaft saugt im Kindesalter schon die ungeschriebenen Gesetze der höheren Gesellschaft auf, so das diese verinnerlicht sind.

Ein Arbeiterkind, selbst mit Promotion, eckt da dann häufig an ohne es wirklich zu merken. Die werden dann eher Berater oder landen eben ein ( oder mehrere ) Ebenen unter dem Top Management.

Ein Top Manager braucht eben einfach Charisma und Schlagfertigkeit. Er muss z.b. auch noch eine schwierige Situation schön reden können, Mitarbeiter motivieren und Investoren beruhigen. Wie man eben auf so einem Parkett sich richtig verhält, kann man kaum in Seminaren oder Vorlesungen lernen, sondern am besten man kommt aus einem Elternhaus, wo man sich auf so einem Parkett bewegte
Kölner_VWLer
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Anmeldungsdatum: 09.08.2007
Beiträge: 1616

BeitragVerfasst am: 27 Jan 2008 - 15:49:57    Titel:

studier lieber keine wirtschaft. nur "irgendwas managementmäßiges" machen zu wollen ist meiner Meinung nach nicht genug Interesse.

Man sollte wirklich richtig von Grund auf die Wirtschafts"theorie(!)" verstehen wollen.

Es gibt schon zuviele BWL'er die nicht voll dahinter stehen.

Und auch wenn die BWL Mathe wirklcih nicht alzu schwer ist, du wirst nahezu in jedem Fach die Schulamathematik anwenden und wenn dir das überhaupt keinen Spaß macht ist das auch schon mal nix.

Studier lieber die Fächer die dir in der Schule Spaß gemacht haben. Biologie studieren muss keineswegs heißen für immer im "Labor" zu sitzen. Du kannst sogar mit einem Biologie Studium ins "Management", Unternehmensberatungen stellen z.B. auch völlig fachfremd ein, wenn jemand überzeugen kann.

@vorposter

was ein top manager braucht ist für jemand der vor, oder am anfang des studiums steht, nicht wichtig.
schosch
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Anmeldungsdatum: 22.10.2006
Beiträge: 73

BeitragVerfasst am: 27 Jan 2008 - 18:08:22    Titel:

das ist es ganz bestimmt, wenn er als traumziel das management anvisiert und fälschlicherweise der ansicht unterliegt, dafür BWL studieren zu müssen...
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