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Konflikt: Marketing & Mikroökonomik
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I-user
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Anmeldungsdatum: 02.08.2007
Beiträge: 1109
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BeitragVerfasst am: 26 Jan 2008 - 00:31:20    Titel: Konflikt: Marketing & Mikroökonomik

Gute Nacht zusammen. Es gibt so etwas wie Käufermarkt und Verkäufermarkt. Es wird gesagt z.B. "Angebot übersteigt Nachfrage". Aber wie geht das? Wenn man die Angebots- und Nachfragekurven betrachtet (diese Kurven gibt es ja nicht nur in der Theorie Wink, nur der Verlauf ist komplizierter und mit vielen Einflüssen), was soll ich darunter verstehen? Angebotsüberhang? Dann sollten die Preise doch sinken, damit Gleichgewicht entsteht. Warum passiert das nicht? Weil die meistverbreitete Marktform monopolistische und nicht vollständige Konkurrenz ist? Oder weil die Unternehmen die Marketingkosten nicht scheuen, nur um den Preis hoch zu halten? Rolling Eyes

Wäre super, wenn jemand dazu Stellung nehmen würde.
Schludrigkeit
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 1052

BeitragVerfasst am: 26 Jan 2008 - 02:46:17    Titel:

Dafür gibt es dutzende Gründe, eben weil eine Wirtschaft dynamisch und nicht statisch ist.

Du musst bedenken, dass Unternehmen ihr Angebot planen. Planen beinhaltet immer ein Restrisiko. Es gibt keine Entscheidung unter Sicherheit! Wenn ein Unternehmen im Zeitpunkt t=0 seinen Absatz plant, dann wird der mit großer Wahrscheinlichkeit nicht identisch mit dem tatsächlichen Absatz sein, den man dann ex post in t=1 bestimmen kann. Wenn man dann noch mit einbezieht, dass sich die Nachfrage immer wieder verändert, neue Trends entstehen, Produkte veralten, die Konjunktur schwächelt usw., dann hat das alles einen Einfluss auf das Marktgleichgewicht.

Wenn du so willst, dann gibt es quasi stetig eine Veränderung auf beiden Seiten. Diese beiden Größen "nähern" sich stetig an. Da es aber sekündlich, minütlich, stündlich etc. Änderungen gibt, entstehen zwischenzeitlich (zwischenzeitlich ist hier relativ! Kann auch über Jahre gehen...) Käufer- bzw. Verkäufermärtke.
I-user
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Anmeldungsdatum: 02.08.2007
Beiträge: 1109
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BeitragVerfasst am: 26 Jan 2008 - 11:18:02    Titel:

Danke, mit deiner Erklärung bin ich zufrieden Very Happy.
lithium84
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Anmeldungsdatum: 19.07.2006
Beiträge: 1101

BeitragVerfasst am: 26 Jan 2008 - 11:29:06    Titel:

Schludrigkeit hat folgendes geschrieben:


Wenn du so willst, dann gibt es quasi stetig eine Veränderung auf beiden Seiten. Diese beiden Größen "nähern" sich stetig an. Da es aber sekündlich, minütlich, stündlich etc. Änderungen gibt, entstehen zwischenzeitlich (zwischenzeitlich ist hier relativ! Kann auch über Jahre gehen...) Käufer- bzw. Verkäufermärtke.


wird dieses Erkenntnis nicht als Spinnwebtheorem (Cobweb-Modell) bezeichnet? iregndwie ist da noch was aus Mikro hängengeblieben Laughing
http://de.wikipedia.org/wiki/Spinnwebtheorem
I-user
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Anmeldungsdatum: 02.08.2007
Beiträge: 1109
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BeitragVerfasst am: 26 Jan 2008 - 12:11:17    Titel:

Dieses "Spinnwebtheorem" haben wir zwar nicht durchgenommen, aber je nach Elastizitäten der Nachfrage und des Angebotes kann es auch sein, dass etwas aus dem Ruder läuft oder zum Gleichgewicht. Schweinezyklus ist bekannt.
Ich denke, das hat etwas damit zu tun.
Schludrigkeit
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 1052

BeitragVerfasst am: 26 Jan 2008 - 13:31:16    Titel:

Zitat:
wird dieses Erkenntnis nicht als Spinnwebtheorem (Cobweb-Modell) bezeichnet? iregndwie ist da noch was aus Mikro hängengeblieben


Keine Ahnung, noch nie gehört Wink Aber ich hab auch (leider) noch keine Mikrovorlesung besucht...Kommt bei uns glaube ich erst nächstes Semester oder so Very Happy
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