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Konkurrenzen
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Steffen02
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Anmeldungsdatum: 25.01.2008
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2008 - 12:16:43    Titel: Konkurrenzen

Mein Problem:
zum Verhältnis Mord-Totschlag-Körperverletzung: ich prüfe, wenn z.B. ein Mord/ Totschlag geprüft wird, die Körperverletzung generell nicht. Aber sie tritt ja subsidiär hinter Mord/ TS zurück. Muss man das dann überhaupt erwähnen bei den Konkurrenzen? Oder sogar schon bei der Prüfung des Mordes?

Danke schonmal für eure Antworten!
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2008 - 19:02:06    Titel:

Ich prüfe Körperverletzung meistens auch nicht, wenn Mord/Totschlag Schwerpunkt ist (1. Grund: Vergessen, 2. Grund: Zeitmangel). Richtig ist aber, das kurz im Anschluss anzusprechen und dann möglicherweise zurücktreten zu lassen (Spezialität); ob die KV zurücktritt, kommt allerdings drauf an, ob die Tötung nur versucht ist (dann nach hM Tateinheit) oder vollendet (dann Spezialität).
Steffen02
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Anmeldungsdatum: 25.01.2008
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2008 - 19:51:16    Titel:

Vielen Dank!
Was meinst Du mit "kurz im Anschluss"?
Unmittelbar nach der Prüfung des Mord/ TS oder, wenn ich als Schlusspunkt die Konkurrenzen untersuche, das da zu erwähnen??
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2008 - 19:58:54    Titel:

Also, eigentlich sollte man es zumindest kurz richtig prüfen, also nicht nur ein Satz in den Konkurrenzen. Je nachdem, welche Delikte du nach der Tötung noch prüfst, kommt es irgendwann im Anschluss.

In den Konkurrenzen (separater Abschnitt am Schluss) sprichst du dann auch die KV an. Wenn du die erst in den Konkurrenzen ansprichst, weiß der Leser ja gar nicht, wie du da aufeinmal drauf kommst... (obwohl ich das, wie gesagt, aus Zeitmangel auch schon so gemacht habe; ist aber mE nicht gut)
Steffen02
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Anmeldungsdatum: 25.01.2008
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2008 - 22:42:25    Titel:

Das heißt: ich prüfe die KV dann doch? Confused
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2008 - 22:46:17    Titel:

Ja, aber sehr kurz! Man schreibt schließlich ein Gutachten.
Steffen02
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Anmeldungsdatum: 25.01.2008
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2008 - 16:47:59    Titel:

Wahrscheinlich stelle ich mich ein bisschen blöd dran, aber ich weiß immer noch nicht ganz was du meinst... .
Habe ich das richtig verstanden: du würdest empfehlen, die KV hinter Totschlag/ Mord kurz zu prüfen, aber nicht mit ausführlichen Definitionen; sondern vielmehr kurz, Urteilsstil, die KV feststellen und dann das Zurücktreten hinter TS/ Mord erwähnen??

Danke Wink
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2008 - 16:54:45    Titel:

Ausführliche Definitonen muss man ohnehin nur bringen, wenn etwas problematisch ist... Ansonsten Urteilsstil oder die Subsumtion quasi schon in die Def. "packen" Wink, also z.B.:

A hat bei B einen pathologischen Zustand hervorgerufen und ihn somit an der Gesundheit geschädigt. Er hat durch seinen Schlag (?) auch eine üble, unangemessene Behandlung an B vorgenommen, die diesen in seinem körperlichen Wohlergehen erheblich beeinträchtigt hat. Somit liegt auch eine körperliche Misshandlung vor. Er handelte auch vorsätzlich. Rechtswidrigkeit und Schuld sind gegeben.
Steffen02
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Anmeldungsdatum: 25.01.2008
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2008 - 17:16:22    Titel:

okay, alles klar! danke, marina.
Steffen02
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Anmeldungsdatum: 25.01.2008
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 05 Feb 2008 - 12:22:56    Titel:

Wie sieht es eigentl aus mit dem Verhältnis versuchte Tötung - versuchte Körperverletzung? Subsidiarität oder Tateinheit?
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