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Bachelor -> Master an der FH und dann Promotion an der Un
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Bachelor -> Master an der FH und dann Promotion an der Un
 
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nomax
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Anmeldungsdatum: 29.01.2008
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2008 - 18:09:06    Titel: Bachelor -> Master an der FH und dann Promotion an der Un

Hey,

ich bin zur Zeit BIS-Student im 3. Semester auf einer FH, geplant war nach erfolgreichem Bachelor-Abschluß das Master-Studium anzuhängen.

Ich hatte mir auch überlegt nach dem Master zu promovieren, weiss allerdings nicht wie ich dann zu einer Uni wechseln müsste bzw. wie die Rahmenbedingungen dann dazu wären. Kennt sich hier zufällig Jemand damit aus, oder weiss Konkreteres dazu?

vielen dank vorab!
TK1985
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2008 - 18:16:05    Titel:

Prinzipiell kannst du mit einem Master den du an der FH machst genau so promovieren wie mit einem an der Uni. Die Bachelor-/Master Studiengänge sind gleichgestellt.
Du könntest auch nach dem Bachelor an der FH den Master an der Uni machen. Das hat vielleicht den Vorteil, dass du in Bezug auf die Promotion schon mal Kontakte knüpfen kannst.

Auch wenn jetzt vielleicht wieder Vorurteile kommen, so sieht die rechtliche Lage aus.

Gruß
Thomas
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5742
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2008 - 18:37:32    Titel:

Zwar kann man theoretisch auch mit einem FH-Master promovieren aber das ist doch schon nicht mehr so ganz einfach und die Suche nach einem Doktorvater gestaltet sich meist ziemlich kompliziert.

Besonders kompliziert ist es dann, wenn Du auch noch berufsbegleitend den Master machst. Da diese Studiengänge naturgemäß stärker praxis- als wissenschaftlich orientiert sind glauben die meisten potentiellen Dr-Väter nicht an die wissenschaftliche Qualität die es für eine Promotion zweifelsfrei aber bedarf.

In Deutschland ist der Dr-Super-Gau, wenn Du:

a) berufsbegleitend,
b) an einer FH studiert hast und
c) auch noch extern (also nebenberuflich) promovieren möchtest.

Ich kenne genau eine handvoll Leute die das geschaft haben und davon nur einer über eine deutsche Universität, die restlichen über USA, England bzw. Polen.

Nichts desto trotz, einige Fachhochschulen haben abkommen mit Universitäten, dass deren hochqualifizierter Nachwuchs mit einigen Bedingungen dort promovieren dürfen. Diese Hochschulen liegen allerdings nicht ganz so selten im Ausland.

Wenn Du im BIS bist und das zufällig an der FH Mz - deren Programm läuft über die Wirtschaftsuniversität Breslau zum Dr. n. econ. (dieser muss auch in der Form geführt werden). Allerdings läuft das Programm und die Dissertationen, was man so hört, alles andere als reibungslos und benötigt teilweise erheblich mehr Zeit als die angedachten drei bis vier Jahre.


Wenn Du also wirklich den Dr. willst (wobei man sich fragen muss ob es in BWL nötig ist), dann solltest Du den Master möglichst in einem Vollzeitprogramm absolvieren und das wiederum möglichst an einer Uni.

Für berufsbegleitende Studenten (die auch den Master berufsbegleitend machen wollen) gibt es in D vor allem zwei gangbare Möglichkeiten:

a) Master an der Wissenschaftlichen Hochschule Lahr (Uni) und dann in die Promotionskooperation mit der HHL, oder

b) Master und Promotion an der FernUniversität Hagen.

Alternativ bleiben auch Wege wie über den DBA von TiasNimbas (als Beispiel).

Grüße,
Gozo
TK1985
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2008 - 19:54:14    Titel:

Zitat:
In Deutschland ist der Dr-Super-Gau, wenn Du:

a) berufsbegleitend


Du weißt aber schon, dass sich diese berufsbegleidenten Master von den Inhalten her oft nicht von den normalen unterscheiden. Die FH München bietet soweit ich weiß einen Master in Informatik an, der berufsbelgeitend ist. Einziger Unterschied zum "normalen" Master: Man braucht 6 Semester statt 3. Der Stoff ist aber identisch.
nomax
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Anmeldungsdatum: 29.01.2008
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2008 - 22:19:37    Titel:

Da stellt sich mir dann direkt die Frage, ob ich nicht doch schon jetzt mitten im Studium wechseln kann von der FH auf die Uni. Die Frage ist, wenn es ja theoretisch gehen müsste, dass ich mit dem fertigen Bachelor an die Uni den Master machen kann, müsst' es auch gehen, dass ich im Bachelor von der FH an die Uni wechseln könnte....oder irre ich mich? Die bisherigen Kurse könnte ich mir somit anrechnen lassen...wenigstens zu etwas müsste die ganze EU-Normierung gut sein Wink.
MAA
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Anmeldungsdatum: 14.09.2007
Beiträge: 375

BeitragVerfasst am: 29 Jan 2008 - 23:59:11    Titel: Re: Bachelor -> Master an der FH und dann Promotion an de

nomax hat folgendes geschrieben:
Ich hatte mir auch überlegt nach dem Master zu promovieren, weiss allerdings nicht wie ich dann zu einer Uni wechseln müsste bzw. wie die Rahmenbedingungen dann dazu wären.


Du müsstest Dich halt um eine Promotionsstelle bewerben. Von ausgeschriebenen Promotionsstellen erfährt man über Aushänge, Websites von Lehrstühlen bzw. Instituten oder eben über Mundpropaganda.

Die meisten Doktoranden, die ich kenne, haben ihre Stelle über Mundpropaganda erhalten. Oftmals wurden ihnen die Stellen auch im Anschluss an die Diplomarbeit angeboten. Aus diesem Grund würde es die Sache vermutlich vereinfachen, wenn Du den Master an einer Hochschule mit Promotionsrecht machst. Dort wird man Dir beim Finden einer Promotionsstelle einfach besser helfen können.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5742
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2008 - 09:34:17    Titel:

@TK1985
Vom Prinzip müssen berufsbegleitende Abschlüsse die gleichen Mindestvoraussetzungen erfüllen wie Vollzeitstudiengänge, richtig. Aber ich bin immer wieder erstaunt, dass Leute einen einzelnen Studiengang herauspicken und daraus die Allgemeinheit formen wollen.

Wie Du diese Mindestvoraussetzungen allerdings erfüllst ist der Hochschule überlassen. Aus Erfahrung heraus kann ich sagen, dass in aller Regel die berufsbegleitenden Programme in der Art der Wissensvermittlung praxisorientierter sind als Vollzeitprogramme (was nicht falsch ist) und mir ist kein BIS in D bekannt, wo das anders ist.

Es gibt nur wenige Anbieter und Studiengänge bei denen das grundsätzlich anders geregelt ist. Bekanntestes Beispiel von NICHT unterschiedlichem Stoff ist die Fernuni-Hagen, aber da dauert ein Bachelor dann auch mal 9 oder 14 Semester, nicht 6-7.
Der Master der FH München gehört zum Beispiel - zumindest auf den ersten Blick - auch dazu. Aber man sollte nicht vergessen, dass das nicht die Regel ist. Die Regel sind Programme über 6 - 7 Semester wie von der HFH, Euro-FH, FOM, PSIMT, Accadis, PFFH, FH Mz, FH Bo, FH Wi, Akad, WHL, TU Kaiserslautern, FU B, sämtliche Berufsakademien und noch viele, viele mehr. Alle die bieten Programme an, die die Mindestvoraussetzung erfüllen aber ganz speziell auf Praktiker ausgerichtet sind und nicht ohne weiteres auf ähnliche Vollzeitprogramme umgelegt werden können.

Das große Problem ist - auch wenn die Mindestanforderungen sich nicht unterscheiden, so ist "die Denke" bei vielen Prof (uni) derart, dass FH-Absolvent zuwenig Erfahrung im wissenschaftlichen Bereich mitbringen (weil FH Abschlüsse ganz offiziell ja auch für die Wirtschaft sein sollen, nicht die Wissenschaft), berufsbegleitende FH-Absolventen noch erheblich weniger. Was in bezug auf die akademischen, nicht die beruflichen Qualitäten im Schnitt auch (leider) der Fall ist.

Wer einen Dr. machen möchte, für den ist ein berufsbegleitender Studiengang nicht der richtige Weg.

Grüße,
Gozo
J.C.Denton
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Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 6279

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2008 - 12:52:15    Titel:

Gozo hat folgendes geschrieben:


Wer einen Dr. machen möchte, für den ist ein berufsbegleitender Studiengang nicht der richtige Weg.


Das ist einfach Unsinn. Wer nebenbei studiert, leistet mehr als ein Vollzeitstudent. Die Studiengänge an der Uni sind dabei gleich. Es gibt auch die Promotion über ein Fernstudium. Dabei muß wie sonst auch Leistung gebracht werden.

Für BA-Absolventen ist die Chance zur Promotion sowieso bei 0 und FHler haben es nur etwas besser. Die BA ist erstmal keine Hochschule und dazu noch unwissenschaftlich.
TK1985
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2008 - 13:08:48    Titel:

@Gozo
Also ich bin ja derzeit auch am überlegen nach dem FH-Diplom einen Master zu machen und hab mich daher auch schon schlau darüber gemacht. Eigentlich sind diese berufsbegleidenten Master wie ich sie meine gar nicht so selten.
Meistens ist es so, dass die Fakultäten Partner in der Industrie haben, die das Programm unterstützen. Die Leute die das dann machen, haben dann exakt die selben Vorlesungen wie Vollzeitstudenten und sitzen soweit ich weiß auch mit denen dann in der Vorlesung. Die Zeugnisse dürften sich dann wohl auch nicht unterscheiden.

Ich glaub ein Master ist allgemein nicht für Praktiker ausgelegt, egal ob Vollzeit oder Teilzeit. Dieser Abschluss ist generell dafür da sich wissenschaftlich auf einem Gebiet zu vertiefen. Ein Teilzeitstudium ist daher nichts für Leute die ein Vollzeitstudium als zu theoretisch empfinden.
quatsch
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Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 3493

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2008 - 13:47:32    Titel:

TK1985 hat folgendes geschrieben:
@Gozo
Also ich bin ja derzeit auch am überlegen nach dem FH-Diplom einen Master zu machen und hab mich daher auch schon schlau darüber gemacht. Eigentlich sind diese berufsbegleidenten Master wie ich sie meine gar nicht so selten.
Meistens ist es so, dass die Fakultäten Partner in der Industrie haben, die das Programm unterstützen. Die Leute die das dann machen, haben dann exakt die selben Vorlesungen wie Vollzeitstudenten und sitzen soweit ich weiß auch mit denen dann in der Vorlesung. Die Zeugnisse dürften sich dann wohl auch nicht unterscheiden.

Ich glaub ein Master ist allgemein nicht für Praktiker ausgelegt, egal ob Vollzeit oder Teilzeit. Dieser Abschluss ist generell dafür da sich wissenschaftlich auf einem Gebiet zu vertiefen. Ein Teilzeitstudium ist daher nichts für Leute die ein Vollzeitstudium als zu theoretisch empfinden.

Programme, die in Vollzeit und Teilzeit bzw. Präsenz und Fernunterricht identisch sind, sind in D Mangelware. Die allermeisten stammen von Hochschulen, die ausschließlich Teilzeit anbieten (z. B. HFH, EuroFH, FOM), bei denen man schon deshalb nicht das gleiche Programm machen kann. Außerdem dauern bei diesen Anbietern die Teilzeitprogramm oft nicht oder nur wennig länger als ein Vollzeitprogramm (z. B. Bachelor in Teilzeit in 6 oder 7 Semestern), oft werden noch großzügige Anrechnungen durchgeführt (Fachwirt ersetzt drei komplette Semester, Englisch-Grundkurs ersetzt Wirtschaftsenglisch-Kurs etc.), so dass diese Programme insgesamt sicher gekürzt und auf die berufliche brauchbaren Aspekte zugeschnitten sind. Das muss nichts schlechtes sein, macht aber die wissenschaftliche Anerkennung problematisch. Ausnahmen sind z. B. die Fernuni Hagen, bei der ein Teilzeistudium tatsächlich doppelt so lange dauert wie ein Vollzeitstudium oder die TU Dresden, bei der gleiche Inhalte in Fern- und Präsenzstudium vermittelt werden.
Übrigens gibt es selbstverständlich Master-Studiengänge, die für Praktier ausgelegt sind, z. B. der MBA.
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