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Alpmann/Schmidt Fernklausurenkurs
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Asterisque
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Anmeldungsdatum: 03.05.2006
Beiträge: 576
Wohnort: Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 05 Feb 2008 - 18:44:36    Titel:

Den Examendruck hast du so oder so erst im Examen.

Selbst wenn ich im Klausurenkurs unter Aufsicht schreiben würde. Man weiß immer, dass es absolut scheißegal ist, ob man das hier richtig löst oder nicht. Und im Examen weiß man, dass dieser Wisch von einem mehr oder weniger über das restliche Leben entscheiden wird.

Gestern kam meine Ladung übrigens. Confused
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 05 Feb 2008 - 23:30:12    Titel:

Ich glaub, im Examen darfst du nicht daran denken, worum es geht... Dann dreht man doch durch. Denk lieber daran, dass es dabei grad nicht um dein Leben als solches geht Wink und dass man auch ohne Prädikat ggf. ein glücklicher Mensch werden kann Smile .

Ach, jetzt wird's ernst. Aber ich sagt dir, du schaffst das schon!
gonzo_gonzales
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Anmeldungsdatum: 20.05.2008
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2008 - 14:53:38    Titel:

Interessantes Thema.

Überall, wo man sich reinliest, wird empfohlen, die Falllösungstechnik gründlich zu üben und im Laufe des Studiums angemessene 30 bis zu m.E. übertriebene 80 (oder gar 100 und mehr) Klausuren zu lösen. Mit Lösen meine ich hier eine fünfstündige Prüfungssimulation und nicht etwa eine stichwort- oder skizzenartige Lösung eines Falls. Letztere sind denke ich immer sinnvoll, im Gegensatz zu dem "vollen Programm" mit fünfstündiger Klausur und anschließender Besprechung.

Nach dem, was ich über die Klausurenkurse an den Universitäten gehört habe, wird dort nicht annähernd genug Zeit und Sorgfalt auf die einzelnen Korrekturen verwendet. Der Hintergrund, nämlich dass die Korrekturen oft schlecht bezahlt und u.U. auch schlecht qualifiziert sind, scheint jedem bekannt zu sein.
Mir persönlich stellt sich da die Frage, inwieweit es Sinn macht, Klausuren zu schreiben, wenn im Endeffekt nur ein Bruchteil meiner Fehler, möglicherweise noch auf ungenügende oder falsche Art und Weise, korrigiert wird.

Ich gehe dabei grds. davon aus, dass wenige gut korrigierte und vom Geprüften dadurch besser nachvollziehbare und nachbereitbare Lösungen/Korrekturen, sehr viel nützlicher sind, als die doppelte Anzahl von Uniklausuren, bei denen ich dieselben, möglicherweise schwerwiegenden, dilletantischen Fehler immer wieder machen kann, ohne dass ich darauf hingewiesen werde (, weil sich der Korrektor mancher Feinheit selbst nicht bewusst ist oder aus zeitlichen oder Gründen der Motivation schlicht über den Fehler hinwegsieht).

Im Zusammenhang mit diesem Thema würde mich interessieren, ob bei solchen kostenpflichtigen Angeboten die Korrektur und die anschließende Besprechung umfangreicher und sorgfältiger stattfindet, als die Universität das bietet.
Wie sind eure Erfahrungen im Vergleich Klausurenkurs Uni (kostenlos) und kostenpflichtiger Angebote?

Grüße
Schreibgeil
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Anmeldungsdatum: 24.10.2004
Beiträge: 230
Wohnort: Frankfurt(Oder)

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2008 - 15:13:52    Titel:

Also die Klausuren im Strafrecht bei mir an der Uni, sind insgesamt Spitze. Die Anmerkung des Korrektors sind zwar recht oberflächlich und halten sich recht streng an die Lösungsskizze, aber dafür sind die Besprechungen des Profs. überirdisch, so das man nach der Besprechung die jeweilige Klausur vollständig überblickt.

Das wichtigste ist dann, die eigenen Fehler nochmals im einzelnen rauszusuchen und Maßnahmen zu ergreifen um sie bei der nächsten Klausur zu vermeiden.

Inhaltliche Fehler sind durch Widerholungen des Lernstoffs auszugleichen.
Konnte ich einzelne Probleme des § 242 StGB nicht lösen, muss ich sie halt nachlesen usw.

Für Strafrecht funktioniert das irgendwie am besten, weil das Fach ein Repetieren aufgrund des überschaubaren Gesetzes und der Einteilung in AT-BT-ProzR recht einfach macht.

Im Zivilrecht muss man halt die einzelnen Abschnitte des BGB, jedes für sich und inklsv. der damit einhergehenden Probleme nachlernen, sobald man in einer Klausur Lücken bemerkt und das ist leider eine Sisyphus-Arbeit und der Stein rollt nicht nur immer wider runter sondern bisweilen sogar über mich rüber ...

Bei Örecht kommt man recht gut klar, wenn man die gängigen Begrifflichkeiten und das einschlägige Schema auswendig kann. Die ganzen Nebengesetze kann eh kein '"normaler" Mensch im einzelnen kennen/beherrschen und deswegen zahlt sich ein guter Grundstock an Basiswissen im Examen auf jeden Fall aus, da es hier ne Menge bringt, die Standards runterzuschreiben und beim Speziellen sauber am Gesetz zu prüfen.

Man kann festhalten, dass das Klausurenschreiben am wichtigsten ist, weil Du nur dadurch die Fehler aufdeckst. Solange du eine halbwegs anständige Lösungsskizze zum Fall bekommst ist es daher egal ob Du beim Repetitor schreibst oder in der Uni.
gonzo_gonzales
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Anmeldungsdatum: 20.05.2008
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2008 - 15:57:21    Titel:

zu Schreibgeil:

Ja, das wäre jetzt eine Anmerkung zum inhaltlichen Teil der Klausuren.

Mir würde es aber, glaube ich, nicht so sehr darauf ankommen, meine Stoffsicherheit zu überprüfen.
Vielmehr käme es mir auf Klausursicherheit an, wozu ich weniger eine korrekte Lösung zähle, die natürlich vorausgesetzt wird und ohnehin besprochen wird.
Mal angenommen man hat Gutachtenstil, Aufbau und Gliederung, Zeiteinteilung u.ä. schon hinreichend auf dem Kasten, kann man ja immer noch seinen Stil verbessern und an Feinheiten arbeiten.
Besonders solche "Fehler" sind dabei für mich von Interesse, die als unschön erachtet werden. Gerade solche werden vermutlich nicht notwendigerweise rot angestrichen, sodass man möglicherweise nie etwas über diese eigenen Unschönheiten in Klausuren erfährt.
Die Konsequenz ist, dass man sich in seiner Klausurlösungstechnik bestätigt fühlt, immer so weiter macht und möglicherweise in den Klausuren der ersten juristischen Prüfung stilistisch ins Hintertreffen gerät.

Worauf es mir also ankommt, sind höchst individuelle Ratschläge und Hinweise in Bezug auf alles, was nur mittelbar mit der Lösung zu tun hat, trotzdem aber zu einem positiven Gesamtbild der Klausur beiträgt.

An der Uni, kann ich mir vorstellen, wird so etwas vermutlich nicht geboten, wobei das natürlich von Dozent zu Dozent unterschiedlich sein wird. Die Tendenz scheint allerdings klar zu sein. Bei kostenpflichtigen Angeboten, würde ich eine spezielle Behandlung viel eher voraussetzen und entsprechend einfordern.
Deshalb interessiert mich, wie die Erfahrungen von Teilnehmern kostenpflichtiger Klausurenkurse in Bezug auf Obiges sind.
Vielleicht auch im Vergleich zur jeweiligen Uni, obwohl das eher weniger interessiert.

:p Danke
Shafirion
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Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2008 - 16:22:19    Titel:

Der Klausurenkurs unserer Uni ist hervorragend, was freilich auch darauf zurückzuführen ist, dass es die Uni aufgrund der vergleichsweise geringen Anzahl der Studierende insoweit leichter hat als andere Unis.
Wenn man konsequent einmal die Woche den Klausurenkurs eines Repititors und den der Uni schreibt, sind 100 Klausuren bis zum Examen auch keineswegs unrealistisch und schon gar nicht übertrieben (man kann gar nicht genug Klausurroutine haben).
engelchen84
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Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beiträge: 24
Wohnort: Bonn

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2008 - 20:56:43    Titel:

hallo,
also ich habe das Rep bei Alpmann besucht und mache nun seit März (also nach Ende des Rep) noch den Klausurenkurs weiter. Daneben schreibe ich so oft sich das einrichten lässt auch die Klausuren an der Uni mit.

Ich persönlich finde die Kombination sehr gut, würde aber im Ergebnis sagen die Korrekturen bei Alpmann bringen mir hinsichtlich etwaigiger Stilkorrekturen und Marotten mehr als in der Uni (wobei ich faszinierdender Weise in der Uni grundsätzlich schlechter abschneide...). In der Uni hab ich manchmanl einfach das Gefühl in meiner Korrektur spiegelt sich ein wenig die Lustlosigkeit des Korrektors wider!
Nach einigen Wochen würde ich das Fazit ziehen: das Geld ist gut angelegt, wenn man die Disziplin besitzt auch diese Form der Klausuren unter "Klausurbedingungen" zu schreiben. Ansonsten würde ich vielleicht eher die Variante ohne Korrektur empfehlen. Aber auch hier gilt: es kommt immer darauf an, wen man als Korrektor erwischt.
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 04 Jun 2008 - 16:59:14    Titel:

Sagt mal, bearbeitet jemand auch gerade A 416 (Hotelzimmer-Fall)? Irgendwie komme ich dem Sachverhalt nicht so ganz auf die Spur. Dachte an einen zustande gekommenen Vertrag zu € 46, den die A anficht. W würde dann SE nach § 122 BGB bekommen. Erscheint mir aber nicht schlüssig. Erstens wäre dann der Fall ziemlich schnell zu Ende und zweitens wären die ganzen Sachverhaltsangaben im letzten Absatz unnötig. Hab' keinen Plan, wie ich die verwerten soll. Vielleicht in §§ 812 I 1 Alt. 1 BGB, 818 BGB? Wert des Erlangten: Nur Vergleichszins i.H.v. € 42; oder sogar doch nur insgesamt € 322 wegen aufgedrängter Bereicherung - A hätte ja nie so ein teures Zimmer gebucht!?
Asterisque
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Anmeldungsdatum: 03.05.2006
Beiträge: 576
Wohnort: Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 04 Jun 2008 - 17:57:51    Titel:

Ich hab eben erst angefangen und bin noch nicht ganz durch.
Hab erstmal Anspruch auf die 46 Euro, A ficht an, damit ist der Vertrag grds. von Anfang an nicht,ig.

SE aus §122, negatives Interesse.. andere zahlende Gäste im Vertrauen auf Vertrag abgewiesen,

Anspruch aus §988 auf Ersatz der Gebrauchsvorteile des Zimmers... ich kann mich erinnern, dass es da einen Streit gibt, ob unentgeltlich mit rechtsgrundlos gleichzustellen ist. Und da eine Herausgabe ja nicht möglich ist, Wertersatz. Da es sich wohl um Luxusaufwendungen handelt, muss A auch hiernach nur die 23 Euro zahlen.


Ich weiß jetzt nur noch nicht so recht was ich mit der Angabe anfangen soll, dass das ein Doppelzimmer in der Gegend üblicherweise weniger kostet.
engelchen84
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Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beiträge: 24
Wohnort: Bonn

BeitragVerfasst am: 05 Jun 2008 - 22:09:53    Titel:

hoffe ich klinke mich nicht zu spät ein, hab gerade erst mit dem Fall angefangen.

Ich kann die Vergleichswerte auch noch nicht so richtig einordnen...allerdings hab ich die Anfechtung mangels Anfechtungsgrund ausgeschlossen. Ich sehe darin einen Kalkulationsirrtum und soweit ich mich errinnern kann ist das ein unbeachtlicher Motivirrtum.
Ich hab aber ehrlich gesagt auch schon bei der Einigung die ein oder andere Seite voll geschrieben...Hab ihr einen Dissens mit Invollzugnahme und entsprechend Einigung angenommen oder die Einigung lediglich mit kurzem Ansprechen des Irrtums als subj. Abweichung bejaht?

Wäre dankbar für weitere Denkanstöße Laughing !
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