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HA BGB große Übung Uni Mainz
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defit
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Anmeldungsdatum: 22.10.2006
Beiträge: 118

BeitragVerfasst am: 10 Apr 2008 - 01:07:39    Titel:

Das war ja, was ich nicht ganz sicher weiß. Ob der Schaden 600 ist, oder nur noch 300, weil V ja schon was gezahlt hat.

Das war die Sache mit dem Zeitpunkt der Berechnung des Schadens, der ja weit hinten bei Geltendmachen des Schadens liegt. Und da V ja schon was zu dem Zylinderkopf dazugegeben komm ich nur auf 300 Euro bei A.

Ich frag mich die Ganze Zeit, ob nicht ein Zeitpunkt kurz nach dem Urteil entscheidend wäre, weil da der A noch 600 Euro, die I nur 300 Euro hätte zahlen müssen. Also bevor die V ins Spiel kam..

Damit bin ich nicht zufrieden, 600 bei A wären mir in der Tat lieber. Ich kann's mir nur selbst nicht begründen, warum das so sein sollte.

Aber ja, die Schuld beträgt jeweils 300. Jedenfalls bei mir.
defit
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Anmeldungsdatum: 22.10.2006
Beiträge: 118

BeitragVerfasst am: 10 Apr 2008 - 01:10:16    Titel:

hellokitty84 hat folgendes geschrieben:
oh das ging schnell defit...hier die fragen..

diese ansprüche sind doch derivativ zu prüfen oder????????????

und wie hast du eigentlich bei 634, 280 und 823 I und II die Abtretung geprüft...hast du da so nen Abtretungsaufbau mit reingebraucht oder im obersatz nur gesagt...V könnte gegen A einen Anspruch auf blabla aus abgetretenem recht haben?????


Nein, das ist alles originär. Die beiden Ansprüche, die die Gesamtschuld begründen sind nur Inzidentprüfungen, die stehen der V erstmal nicht zu.

An 634 häng ich immer noch fest. Mir kommt das, was ich geschrieben habe, viel zu dünn vor..
Aber bezüglich der Abtretung hab ich das einfach als gegeben hingestellt. Ich prüfe also, ob die V den Anspruch hat. Den könnte sie haben, wenn A den hat. usw.. Am Ende hab ich dann kurz geschrieben, dass A den lt. Sachverhalt abgetreten hat.

PN!
hellokitty84
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Anmeldungsdatum: 15.04.2006
Beiträge: 18
Wohnort: Hattersheim

BeitragVerfasst am: 10 Apr 2008 - 01:23:08    Titel:

originääääääääääääääääär?
alter Lachs....warum steh ich so auf dem schlauch...ich check es net...
und unter deiner Erläuterung I. was meinst du mit....weitere VSS des 840 und die andren beiden delikte...welche beiden delikte bitte...
ich verzweiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiifle

und hast du irgendwas noch zu § 86 VVG gemacht
defit
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Anmeldungsdatum: 22.10.2006
Beiträge: 118

BeitragVerfasst am: 10 Apr 2008 - 01:23:54    Titel:

Ich hab dir ne PN geschrieben. Schau da mal rein
aguila
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Anmeldungsdatum: 08.10.2006
Beiträge: 114
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 10 Apr 2008 - 01:31:29    Titel:

könntet ihr mir Bitte Bitte erklären

Eigentumsverletzung - Zylinderkopf

Der P hat an ihm durch Einbau mangelfreies Eigentum erworben.
Wie komme ich dann zu WFS - Problematik?
Wenn man annimmt, Kühler und Zylinderkopf sind als Ganzes anzusehen ??? Rolling Eyes
defit
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Anmeldungsdatum: 22.10.2006
Beiträge: 118

BeitragVerfasst am: 10 Apr 2008 - 01:32:35    Titel:

Mach das nicht. Ich hab dem "Ganzen" den Motor übergestülpt, so dass ich sagen kann, "Teile des Ganzen wurden beschädigt".

Was den Eigentumserwerb angeht, da hab ich auf konkludente Einigung gesetzt. Du musst jetzt nur argumentieren, dass der Zylinderkopf nicht von Anfang an wertlos war. Das machst du am Besten indem du sagtst, er sei ein abtrennbares Teil des Motors.
lil.joe
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Anmeldungsdatum: 16.08.2006
Beiträge: 32
Wohnort: Taunus

BeitragVerfasst am: 10 Apr 2008 - 01:50:41    Titel:

aguila hat folgendes geschrieben:
könntet ihr mir Bitte Bitte erklären

Eigentumsverletzung - Zylinderkopf

Der P hat an ihm durch Einbau mangelfreies Eigentum erworben.
Wie komme ich dann zu WFS - Problematik?
Wenn man annimmt, Kühler und Zylinderkopf sind als Ganzes anzusehen ??? Rolling Eyes


Wenn du sagst, der P hätte mangelfreies Eigentum erworben, ist doch der Weg bereitet für den WFS. Das ist doch der Knackpunkt, dass die "Ablehner" des WFS sagen würden, bei Übergabe kein mangelfreies Kfz (wg. Kühler) --> kein mangelfreies Eigentum an dem Kfz (und somit auch dem Zylinderkopf als Teil des Kfz) erworben --> keine Eigentumsverletzung --> keine Haftung nach § 823 I.
aguila
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Anmeldungsdatum: 08.10.2006
Beiträge: 114
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 10 Apr 2008 - 09:19:07    Titel:

erstmal vielen dank für eure Antworte Smile

an lil.joe
Was ich nicht ganz verstehe, P hatte doch Eigentum am Auto, dann konnte er ihm doch nicht noch mal erwerben.

Wenn ich dich richtig verstehe, dann würde die Prüfung etwa so aussehen:

I.Eigentumsverletzung
Als solche kommt die Verletzung des Kfz (wegen zerstörtes Zylinderkopfs) in Betracht.

Andererseits war das Auto wegen des Kühlers bei der Übergabe schon mangelhaft. Damit stellt sich das Problem, ob eine Eigentumsverletzung am Auto noch angenommen werden kann.

an defit:

also du schreibst dann, dass Eigentumsverletzung, weil Motor beschädigt ist. Dann prüfst du, ob es möglich ist, denn Motor von Anfang an mangelhaftes Kühler hatte. Also fragt sich, ob Eigentumsverletzung am
Motor noch möglich war.
Kühler ist, im Vergleich zum Zylinderkopf, kleines Teil, das ohne grossen Aufwand ersetzt werde kann....
Richtig?

Was sehe ich falsch?
Bitte um Hilfe, ich drehe gleich durch Crying or Very sad
Jurissa
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Anmeldungsdatum: 09.10.2007
Beiträge: 174
Wohnort: --------------------

BeitragVerfasst am: 10 Apr 2008 - 10:09:57    Titel:

An defit:
Ich glaube wir haben das selbe Problem, korregiere mich wenn ich falsch bin.
Mein Problem ist, dass nicht weis ich die Berechnung der Gesamtschuld geht.
I haftet gegenüber P auf 300 und A haftet gegenüber P auf 600. Wie ich Gregsen verstanden habe, hast sie es so gemacht dass sie Ansprüche von P gegen A auf 300 gekürzt hat, weil I bzw V 300 schon gezahlt hat und deswegen auf 300 € kommt. Wobei ich nicht weiss wann die Kürzung der Ansprüche stattfand. Muss man die Ansprüche von P gegen A direkt nach der Prüfung des Anspruches kürzen? glaube ich eher nicht, weil ein Anspruch von P gegen A steht und nicht ein abgetretener Anspruch gemäß 398. Wobei ich denke dass die Gesamtschuld eher 600 ist, weil die Schuldner für den Preis des Zylinderkopfs haften. Sie haften für den Schadenersatz des Zylinderkopfs und der ist 600€. Meine frage ist wie ist die Berechnung wenn der Schaden 300 beträgt und wie wenn er 600 beträgt?
flownage
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Anmeldungsdatum: 10.04.2008
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 10 Apr 2008 - 11:10:23    Titel:

Hey Leute!

Also ich hab mich jetzt mal durch die 40 Seiten gelesen und ich finde was ihr hier mit der Gesamtschuld prüft ist absolut fernlieged. Darauf kommt es meiner Meinung nach überhaupt garnicht an, da danach garnicht gefragt ist. Es ist einzig und allein nach der Tatsache gefragt, ob V von A 300€ kriege kann. Welche Rolle spielt denn da die Gesamtschuld?

Ich hab das einfach so gelöst, dass ich Ansprüche V gegen A direkt geprüft hab, die sind alle (-)
Dann Ansprüche aus abgetretenem Recht zB aus Werkvertrag. Da komm ich dann zur Problematik mit Mangelschaden und Mangelfolgeschaden.
Dann kommt aber meiner Meinung nach der Knackpunkt, der mir beinah das Genick gebrochen hätte. Ich find der Sachverhalt ist an dieser Stelle total unglücklick.
Der Satz: Es entstehen weitere Kosten in Höhe von 600€, und dass der ZK erneuert werden muss kann nur(!) so gemeint sein, dass A nacherfüllt. ER ersetzt diesen defekten Zylinderkopf dem P. Anders macht das Wort "wiederrum" keinen Sinn. Da stehts nichts davon, dass P da noch was bezahlt hat, der das ihm kosten entstehen. Die 600€ als Zahl stehen extra drinnen, damit es von der Aufrechnung zu den Kosten gegenüber dem P nachher stimmt.
Das bedeutet im Werkvertrag ist der Anspruch entstanden, aber erloschen, da bereits ausgeglichen wurde.
Genau zum selben Ergebnis kommt man beim 823. Anspruch entsteht, aber fällt weg.
Damit hat am Ende V garkeinen Anspruch gegen A. Die Gesamtschuld kann da garnirgends auftauchen, da bin ich mir absolut sicher, dass das eine ganz falsche Fährte ist.
Die I fällt gleich zu Beginn des Sachverhaltes raus, da V ja für sie bezahlt hat.
Das bedeutet aus den ersten 600€ Schaden des P, erhält er quasi von I durch die V 300€.
Die zweiten 600€ Schaden, erhält er durch einen neuen ZK vom A selbst.
Damit bleibt er auf 300€ sitzen, was 50% seines Verschuldens am Unfall betrifft. Passt. Von daher war die Sache, dass V erwähnt wurde ziemlich fies. Wenn ihr die mal rauslasst aus der ganzen Sache, dann seht ihr klarer was ich hoffentlich meine.
Die Angesprochenen Problematiken bleiben im Endeffekt die gleichen, aber das mit der Gesamtschuld ist einfach falsch, da bin ich mir absolut sicher. Ich komme auf 27 Seiten und werd das einfach so abgeben denk ich.

Wünsche euch allen einen guten Endspurt

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