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Kleiner Schein Zivilrecht Rückert Hausarbeit FFM 07/08
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Kleiner Schein Zivilrecht Rückert Hausarbeit FFM 07/08
 
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Schnüt
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Anmeldungsdatum: 13.06.2007
Beiträge: 177
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2008 - 15:06:55    Titel:

Die habe ich aus Versehen eingeklammert. Ich bin mir nur nicht ganz sicher, ob der K sich im Annahmeverzug befindet.
Es handelt sich ja um eine Teilunmöglichkeit, V muss auf eine Minderung des Preises eingehen, weil K einen Teil der vereinbarten Ware haben möchte..

In unserem Fall handelt es sich um eine Holschuld seitens des K. Dieser konnte die Ware nicht fristgerecht abholen. Er befindet sich also im Annahme verzug. Die Leistungsgefahr gem. § 300 II BGB geht in diesem Moment auf den Gläubiger über. V kann insofern nicht den ges. Kaufpreis verlangen, weil der Anspruch gem. § 275 I BGB erloschen ist und die Konkretisierung der Gattung nach § 243 II BGB eingetreten ist.

Wie sieht denn euer Schema aus? Ich weiß nicht wie ich Schema- Technisch anfangen soll. prof. Rückert ist doch so streng was die Formalitäten angeht.
Adisyr
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Anmeldungsdatum: 28.02.2008
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2008 - 15:18:21    Titel: Hi Leute...

schön, dass sich ein paar eingefunden haben und sich mit der Hausarbeit auseinander setzen.

Meine Frage im voraus ist: Gibt es ein Problem mit den Vertragsparteien Schuldrechtlich (weil K ein Großhändler ist und V einfach nur Verkäufer). Oder ensteht ein ganz normaler Kaufvertrag zwischen dem Großhändler K und dem Verkäufer V. Also wie zwische zwei normalen Käufern und Verkäufern.

Mir ist selber auch klar das es z.B mit einem Verbrauchervertrag nichts zu tun hat weil der Käufer ein Unternehmer ist. Aber wie sieht es damit aus das gerade der Käufer ein Unternehmer ist.
Etwas verwirrend aber für mich sehr wichtig.

Danke im voraus für alle die es mit der Hausarbeit ernst meinen.
shrekat
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Anmeldungsdatum: 19.02.2007
Beiträge: 8
Wohnort: Langen

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2008 - 15:18:48    Titel:

was das schema angeht bin ich auch sehr unsicher!
Habe mit der Prüfung des V auf Kaufpreiszahlung angefangen!
Da thematisiere ich dann die Teilunmöglichkeit und komme zu dem Schluss, dass er nur noch einen Teilanspruch (Eichenholz) hat.
Der 2. Anspruch ist dann K gegen V auf Minderung. Hierfür muss ja erstmal geklärt werden ob er das Recht dazu wg Sachmangel hat!
Dann bin ich auch schon fertig! Wink

Was machst du denn alles?
Schnüt
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Anmeldungsdatum: 13.06.2007
Beiträge: 177
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2008 - 15:38:51    Titel:

Also ich denke, dass ein stink normaler Kaufvertrag zwischen den parteien entstanden ist!

Klar, wie die Prüfung beginnt ist einfach. Aber es fängt ja schon bei der Teilunmöglichkeit an: Ich weiß jetzt nicht wie ich es prüfen soll, so wie bei der Unmöglichkeit?


Zuletzt bearbeitet von Schnüt am 28 Feb 2008 - 16:37:54, insgesamt einmal bearbeitet
Schnüt
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Anmeldungsdatum: 13.06.2007
Beiträge: 177
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2008 - 16:36:23    Titel:

1)Die Leistungsgefahr gem. § 300 II BGB geht beim Annahmeverzug auf den Gläubiger über. V kann insofern den ges. Kaufpreis verlangen. Die Preisgefahr geht auf den Gläubiger über!!!!
Aber ist das genauso bei der Teilunmöglichkeit????????

2)Normalfall:
Bei der Teilunmöglichkeit verliert der V seinen Anspruch auf Erhalt des Kaufpreises!!!!
K kann den geminderten Wert der Sache bezahlen und diese erhalten!!!!!
Bei unbehebbaren Mängel ( Holz ist dauerhaft beschädigt) bleibt der Minderungsanspruch seitens des K aus.
Soweit so gut, aber wie sieht es hier aus im Bezug auf den Gläubigerverzug, Übergang der Leistungsgefahr???

3)Wenn es wie bei der normalen
Unmöglichkeit ist, dann hätte der K Anspruch auf Bezahlen, müsste keinen Schadensersatz leisten und K steht ohne etwas da!!!!!!!

Ich weiß ich wiederhole mich, das tut mir auch leid, aber ich bin hier am verzweifeln....
kisusky
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Anmeldungsdatum: 13.02.2008
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2008 - 21:59:56    Titel:

Hey Leute!!!
Endlich geht es hier mal weiter mit dem Thread Very Happy

ich hab meine Hausarbeit so aufgebaut

A. Anspruch V vs K auf Kaufpreiszahlung
I. Kaufvertrag
II. Unmöglichkeit
1. gegenseitiger Vertrag (+)
2. objektive oder subjektive Unmöglichkeit
a) Stückschuld (-)
b) Gattungsschuld (-)
c) Vorratsschuld
PROBLEM: Teilbarkeit der Leistung (+)
3. anfängliche Unmöglichkeit
es handelt sich um eine Teilunmöglichkeit, da gibt es einen STREIT ob diese als Teilleistung angesehen wird und dann aus § 326 I 1 HS 2 automatisch gemindert wird ODER ob es als Schlechtleistung angesehen wird und dann § 326 I 2 die Gegenleistung besehen bleibt. (+/-) ich kann mich nicht entscheiden.
4. nachträgliche Unmöglichkeit
a) Wegfall der Gegenleistungspflicht gem § 326 I 1 (+) aber
b) qualitative Unmöglichkeit
also Sonderregelung § 326 I 2
vorraussetzung dafür ist die Unmöglichkeit der Nachbesserung
aa) Nachbesserung (-)
bb) Nachlieferung
STREIT Nachlieferung (+) bei vertretbaren Sachen!!!
cc) Zwischenergebnis: V muss zunächst Nachliefern, oder spielt hier schon der Gläubigerverzug mit rein?

B: Anspruch K vs V auf Minderung
(-) weil er sich im Gläubigerverzug befand.

Muss man auch einen Rücktritt prüfen?

Bitte helft mir, ich hab nämlich nur 10 von 25 (!!!!!) Seiten
Tybalt_Capulet
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Anmeldungsdatum: 28.02.2008
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2008 - 23:34:14    Titel:

Hi Leute,

den Aufbau find ich im überwiegend ganz gut. Rücktritt sollte man meiner Meinung nach gar nicht prüfen oder wenn dann nur ein satz wie: er könnte eins haben unter vorausetzungwen aber er wills ja gar nicht. wonach nicht gefragt ist solltest du nicht prüfen

Ich bin fertig und hab mich mit 23 Seiten zufrieden gegeben. 25 ist ja keine Pflicht.

Du kannst die Konkretisierung einer Gattungsschuld ausschlachten. 2 seiten. stückschuld nochmal 2 seiten. gläubigerverzug 4 seiten...kaufvertrag 3 seiten.. nacherfüllung 3-4 seiten
das wird noch.

Ich wollte zuerst den Kaufvertrag in einem Satz abhandeln weil es mir nicht als großes Problem erschienen ist. Aber ein Freund aus dem höheren Semester hat gemeint gerade im Grundstudium ist es gern gesehn und auch gewollt wenn man den ein wenig großzügiger darstellt..

Ich hab die 23 Seiten recht schnell zusammen gehabt. kopf hoch das schaffst du auch noch
Uvaelril
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 72

BeitragVerfasst am: 29 Feb 2008 - 10:32:32    Titel:

Hallo!
Ich bin leider noch nicht so weit wie ich dachte Sad Hab mir aber schonmal eine Gliederung erstellt, die ist so ähnlich wie o.g.
Ansonsten habe ich jetzt den Kaufvertrag nach ca.3 1/2 Seiten durch. Ich denke man muss alles ziemlich ausführlich behandeln, ich seh sonst auch keine Chance annähernd auf 25 Seiten zu kommen.
Rücktritt würde ich auch garnicht prüfen...
Schnüt
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Anmeldungsdatum: 13.06.2007
Beiträge: 177
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 29 Feb 2008 - 15:48:16    Titel:

D.H. die Teilunmöglichkeit wird als Unterpunkt der Unmöglichkeit geprüft?
Wie argumentiert ihr beim Sachmangel (Eichenholz) ? Ich denke auch nicht, dass der Rücktritt explizit erläutert werden muss.
kisusky
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Anmeldungsdatum: 13.02.2008
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 01 März 2008 - 19:09:13    Titel:

Gut, ich werde versuchen das ganze noch etwas auszuschmücken. Was habt ihr entschieden? Ist das Fichten und Buchenholz eine Teilleistung, die nach § 326 I 1 keinen Anspruch auf Kaufpreis lässt oder eine Schlechtleistung, die dann gem § 326 I 2 nachgeliefert werden muss?
Und das Eichenholz?

Ich tendiere dazu zu sagen, V kriegt kein Geld und muss erstmal alles Nachliefern, dann würde ich sagen, dass K das Eichenholz ja will und er dies nicht nachzuliefern braucht.

Fichte und Buche muss er nachliefern dürfen, damit er noch einen Anspruch auf Zahlung hat, oder? Die zweite Andienung ist ja ein Recht des Verkäufers und K ist nicht wirklich zurückgetreten oder?

Was meint ihr?
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