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Kleiner Schein Zivilrecht Rückert Hausarbeit FFM 07/08
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Kleiner Schein Zivilrecht Rückert Hausarbeit FFM 07/08
 
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fley
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Anmeldungsdatum: 14.03.2008
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 15 März 2008 - 17:15:47    Titel:

hi also ich finde Stück- und beschränkte Gattungsschuld sind beides vertretbar.
hier muss mann sich dann doch eingentlich gar nicht mehr für die
eine oder andere entscheiden, da ja im vorliegenden Fall beide zum selben Ergenis führen. und immer wenn in einem gutachten mehrer Positionen zum selben Ergebnis führen, muss zwischen diesen beiden doch gar nicht entschieden werden, sondern es wird einfach so festgehalten.

was meint ihr dazu ?
marinap83
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Anmeldungsdatum: 15.03.2008
Beiträge: 77

BeitragVerfasst am: 15 März 2008 - 17:19:52    Titel:

@ Schnüt

ich verstehe jetzt, was du meinst: Rolling Eyes
Die qual. U bezüglich des einenholzes habe ich übersehen.

sehe ich das richtig?: anfängl, objekt. unmögl (buche, fichte)
nachträgl. qualit unmögl. (eiche)→ § 326 I 2 keine nacherfüllung möglich, da stückschuld; → Gegegenleistungspflicht entfällt nicht automatisch; → K hat wahl zwichen minderung und rücktritt.

Wo trennt ihr dann zwischen der B,F und E?
An welcher stelle soll teilunmöglichkeit geprüft werden?

Wird der Rücktritt überhaupt geprüft?

Zu schuldart:

Gattungsschuld (-),folglich vorratsschuld (-), da sie eine besondere form der Gattungsschuld ist.
Stückschuld (+)
Schnüt
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Anmeldungsdatum: 13.06.2007
Beiträge: 177
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 15 März 2008 - 18:15:44    Titel:

@ marina:
SchönSmile
Alsi ich prüfe die Teilunöglichkeit hinter der objt. Unmöglichkeit.
Danach trenne ich somit zw. b&f und E.

Bei der qual. Unmög. kann der K nicht zwischen Rücktritt und Minderung entscheiden, sondern muss einen Minderungsanspruch von V verlangen... (-)
Der Gegenleistungsanspruch entfällt nämlich nicht, denn § 326 I S. 1 HS 2 verweist auf die Midnerung gem. § 441. Die Bedingungen sind aber wie beim Rücktritt.

Ich habe lediglich den Teilrücktritt hinsichtlich der Fichte und Buche angesprochen, aber nicht durchgeprüft!

Meint ihr es reicht aus, wenn man beim tatsächlichen Angebot beim Annahmeverzug die Holschuld bejaht? Mit der Aussonderung entsteht ja ein Problemchen....
marinap83
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Anmeldungsdatum: 15.03.2008
Beiträge: 77

BeitragVerfasst am: 15 März 2008 - 18:54:39    Titel:

Schnüt

Danke, danke,danke!!! Very Happy Vielleicht kann ich meine HA noch retten! Razz

Der Minderungsanspruch des K prüfst du aber als weiterer Prüfungspunkt, oder?
A. V gegen K (-)
B. K gegen V auf Minderung (-)

Ich habe nicht verstanden, ob du Stück-oder Gattungsschuld bejahst?

1.Ordnungsgemäßes Leistungsangebot
also, tatsächliches angebot d. h. die Leistung ist so anzubieten, dass „der Gläubiger nichts weiter zu tun braucht, als zuzugreifen und die Leistung anzunehmen"
a. Holschuld (+)
Beim Abschluss des Kaufvertrages waren V und K einig, dass K das Holz selbst bei V abholt. Demzufolge brauchte V das Eichenholz nur zur Abholung bereitzuhalten, um es in der vereinbarten Zeit an K zu übereignen.

Holschuld→ wörtl. Angebot reicht aus. Aber entbehrlich, da die Zeit nach kalender bestimmt.

das problem mit der aussonderung habe ich nicht. Es läge dann vor, wenn du die Gattungsschuld bejahst.


Zuletzt bearbeitet von marinap83 am 16 März 2008 - 00:17:33, insgesamt einmal bearbeitet
Haken
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Anmeldungsdatum: 07.08.2005
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 15 März 2008 - 19:09:23    Titel:

65.Auflage hat folgendes geschrieben:
@ haken

wenn du also nicht bei der Holschuld konkretisiert stellt sich in der minderung ein problem, da ja dann von seiten des Schuldners das ordnungsgemäße angebot fehlt. Sprich der Gläubigerverzug muss verneint werden.

Hat die Minderung dann keinen bestand bei dir?

Dazu fehlt mir halt die entscheidene Lit. weil das mit der Konkretirung ist halt doch immer irgendwie Problem.


Ne ne
Klar bejae ich den Gläubigerverzug.
Aber eine Holschuld gibt es ja auch unabhängig von der Schuldart.
Nur eben die Konkretisierung durch Aussonderung bei einer Holschuld fällt weg.
s.o.
Leistungsort Leistungszeit (hat schon jemand im Schema dargelegt)
Minderung muss ich erst noch prüfen.
Aber ich denke mal nicht, dass die durchgeht, da ja der Anspruch wegen dem Verzug bestehen bleibt.
Schnüt
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Anmeldungsdatum: 13.06.2007
Beiträge: 177
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 16 März 2008 - 02:11:23    Titel:

@marina:
Bin mir bei der Stückschuld bzgl. der Unmöglichkeit nur noch nicht so ganz sicher... also mittlerweile bin selst ich der Meinung, dass die Vorratschuld u verneinen ist, aber ich denke trotzdem dass eine Konkretisierung statt gefunden hat, weil es einschlägiger ist!!!!! Außerdem hat man so die Möglichkeit mehr zu schreiben! Die Problematik liegt ja lediglich bei der Aussonderung... aber vielleicht kann man so argumentieren, dass der V gar nicht viel zum aussondern hatte, weil K den gesamten Inhalt der 3 Schuppen haben möchte Rolling Eyes

Beim ordnungsgemäßen Angebot liegt aber kein wörtliches, sondern ein tatsächliches Angebot seitens des V vor. Außerdem ist es e entbehrlich! Aber man kann ja beides bejahen!

Mittlerweile denke ich wirklich, dass der Schwerpunkt der Hausarbeit bei der Schuldart und bei der quantitativen/qualitativen Unmöglichkeit liegt, oder?
Also ich habe 18 Seiten, werde aber noch das ein oder andere ändern, kürzen und verlängern... P.S. wieviele Fußnoten habt ihr? Hab +/- 102 Fußnoten! Reicht das?
beti79
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Anmeldungsdatum: 13.03.2008
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 16 März 2008 - 12:42:06    Titel:

@ schnüt: ich denke 102 Fußnoten sind dicke ausreichend. wie und wo sprichst du das mit der holschuld und dem Gläubigerverzug an? Beim Minderungsanspruch des K gegen V oder bei Anspruch auf Kaufpreiszahlung V gegen k?
Ansonsten bin ich mittlerweile auch zu der Überzeugung gekommen das es sich hier um eine stückschuld handelt.
Schnüt
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Anmeldungsdatum: 13.06.2007
Beiträge: 177
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 16 März 2008 - 13:15:05    Titel:

@ Betty:
Ich prüfe den Minderungsanspruch gem. § 437, 441 wie den Rücktritt, jedoch nur bis zum Gefahrübergang, weil dieser bei Annahmeverzug auf den Gläubiger übergeht. Danach muss man den Gläubigerverzug prüfen. Unter dem Punkt des tatsächlichen Angebots prüft man die Holschuld.
Am Ende bejaht man den Verzug seitens des K und der Anspruch auf Minderung geht unter.

Hast Du Dich für die parteigeeinigte Stückschuld, oder die Konkretisierte Gattungsschuld entschieden? Das macht mich etwas irre!

Weiß zufällig jmd., ob man die Hausarbeit auch schon am Dienstag abgeben könnte.?
marinap83
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Anmeldungsdatum: 15.03.2008
Beiträge: 77

BeitragVerfasst am: 16 März 2008 - 13:24:59    Titel:

Schnüt

Es ist richtig, dass ein tatsächliches Angebot des V vorliegen muss.

Aber ausnahmsweise genügt wörtliches Angebot:
a) Verwiegerungserklärung des Gläubigers
oder
b) wenn die Mitwirkungshandlung des G erforderlich ist. Bei Holschuld ist es der fall (vgl. Brox § 26 Rn 6)

aber in unserem Fall entbehrlich.
Schnüt
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Anmeldungsdatum: 13.06.2007
Beiträge: 177
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 16 März 2008 - 13:31:17    Titel:

Achso, dachte dass K bei wörtlichem Angebot dem S hätte bescheid sagen müssen, dass er das Holz nicht wie vereinbart abnehmen kann.... Confused
Eigentlich ist es e egal, weil alle 3 Arten des Angebots in unserem Fall vorliegen. Ist glaub ich trotzdem schön, wenn man alle prüft, oder ist das nicht von Nöten?
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