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Kleiner Schein Zivilrecht Rückert Hausarbeit FFM 07/08
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Kleiner Schein Zivilrecht Rückert Hausarbeit FFM 07/08
 
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kisusky
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Anmeldungsdatum: 13.02.2008
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 04 März 2008 - 21:07:53    Titel:

Also, bzgl. der Teilunmöglichkeit habe ich das so gemacht:

die Gegenleistung erlicht ja aus 326 I 1 HS 2
dazu müsste die leistung teilbar sein.

blablabla = Leistung ist teilbar.
d.h. der Vertrag zerfällt in 2 Teile

Grds. Gegenleistungsanspruch gem. § 326 I 1 (-), doch § 326 I 2 beachten falls Teilleistung als Schlechtleistung angesehen!!!
Deshalb:

1. Teil: Fichte & Buche
§ 326 I 1 (-) wenn § 326 I 2 (+)
Problem der Nacherfüllung blablabla (sehr schlecht argumentiert) = Nacherfüllung möglich, aber K will nicht, deshalb § 326 I 2 (-)
> V hat keinen Anspruch

2. Teil: Eiche
§ 326 I 1 (-) wenn § 326 I 2 (+)
Problem der Nacherfüllung, nur diesmal will K die Leistung (er nimmt Schlechtleistung statt Nacherfüllung an), deshalb § 326 I 2 (+)
> V hat Anspruch

Minderungsanspruch des K (Gläubigerverzug)

Ich weiß das mein Aufbau nicht der Beste ist und auch die Aregumentation ist dürftig, doch ich habe so mit ach und krach 16 Seiten zusammengekriegt...

Auf den § 311a bin ich garnicht eingegangen, ist da was wichtiges?
kisusky
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Anmeldungsdatum: 13.02.2008
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 04 März 2008 - 21:13:04    Titel:

@ Bierfuchs

Es ist ja eine Stückschuld und da ist eine Nachlieferung IMMER unmöglich, außer man schließt sich der h.M. an (die ich übrigens NIE in der Vorlesung gehört habe) und stimmt einer Nacherfüllungsmöglichkeit bei vertretbaren Sachen zu...das bringt dir wiederrum Sachen zum schreiben ein, aber nicht wirklich eine neue Erkenntniss...
Bierfuchs
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Anmeldungsdatum: 03.09.2007
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 05 März 2008 - 01:25:43    Titel:

Sorry ich scheine mich unklar ausgedrückt zu haben. Embarassed
Ich meinte, damit der besagte Streit geführt werden kann, muss ein bestehender Nachlieferungsanspruch unmöglich geworden sein. Das liegt meiner Meinung hier nicht vor, da nie ein Nachlieferungsanspruch bestand, sondern die Unmöglichkeit sich auf die Primärleistungspflicht bezog. Der besagte Streit kann, so habe ich das zumindest verstanden, nur geführt werden, wenn ein Sachmangel (also eine Schlechtleistung) einen Nachlieferungsanspruch begründet und dieser dem Verkäufer unmöglich ist.

§ 311a ist nur bei Schadensersatzansprüchen aus anfänglicher Unmöglichkeit relevant. Diese werden hier nicht gefordert und er ist somit nicht zu prüfen ?!
kisusky
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Anmeldungsdatum: 13.02.2008
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 05 März 2008 - 15:56:34    Titel:

Ok Bierfuchs,

ich habe das so aufgebaut:

Erst habe ich gefragt, ob eine Teilunmöglichkeit überhaupt vorliegt und das ist hier ja der Fall.
Dann habe ich gefragt, ob man in den teilunmöglichen Fichten und Buchenholz eine Teilleistung sehen muss oder eine Schlechtleistung. Ich habe mich dafür entschieden, dass es eine Schlechtleistung ist. So komme ich auf diesen ganzen STreit und kann aber nur hoffen, dass das stimmt.
Ansonsten muss ich ca. 2 Seiten löschen und wäre wieder auf 14 Sieten statt 25...

Es ist eine Schlechtleistung, weil sie ja nicht wie geschuldet geliefert werden können § 434 III Confused
erdhoernchen
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Anmeldungsdatum: 05.03.2008
Beiträge: 63

BeitragVerfasst am: 05 März 2008 - 18:40:03    Titel:

hallo,

brüte auch schon seit geraumer Zeit über der HA.

Hab mittlerweile drei versch. versionen der HA runtergetippt und häng jetzt bisschen fest.

bei der Schuldart bin ich mir noch nicht sicher. Gefühlsmäßig bin ich ja für ne Stückschuld, grade weil er seinen GANZEN Vorrat leisten soll und nicht nur aus seinem vorrat, was ja vorratsschuld bedeuten würde. oder man geht über die schiene, dass man sagt, konkretisierte Gattungsschuld und dadurch, dass so genau bestimmt, dass keine auswahlmöglichkeit bleibt wirds ne stückschuld. sehe ich das so halbwegs richtig?

Und jetzt hänge ich ein bisschen an der qualitat. Unmöglichkeit.
wie weit habt ihr das ausgeführt? Nur die qualitat. U. definiert und dann runter subsumiert? und ists nun eine oder nicht? Ich tendiere zu ja, aber ach irgendwie fehlen mir grade so die zündenden ideen....aber scheinbar gehts ja ganz vielen auch noch so...
JakobsRöstung
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Anmeldungsdatum: 05.03.2008
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 05 März 2008 - 20:27:55    Titel:

Warum seid ihr euch im Bezug auf die Stückschuld so sicher? In den Beispielen der Lehrbücher wird immer auf eine konkrete einzelne Sache hingewiesen: Wie z.B. eine bestimmtes Gemälde, dieses eine gebrauchte Auto, diese eine bestimmte Jeans. Jedoch kann eine Gattungsschuld doch auch aus individuellen Einzelstücken bestehen...Meiner Meinung nach handelt es sich hier eindeutig um eine beschränkte gattungsschuld (vorratsschuld), auch wenn es sich beim kaufgegenstand um den gesamten Vorrat handelt...
Schnüt
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Anmeldungsdatum: 13.06.2007
Beiträge: 177
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 06 März 2008 - 13:16:03    Titel:

So!
1) Wenn man sich für die Stückschuld entscheidet, dann hat man weniger zu schreiben und muss sich letztlich dafür entscheiden, dass der V die Ware nicht nachliefern kann. K könnte weiterhin keine Schadensersatzansprüche nach § 311a geltend machen, da der V nichts von dem Brand wusste und es auch nicht fahrlässig zu vertreten hatte! = K müsste vom Teil-Vertrag zurücktreten!
Das Eichenholz kann er auch nicht mittles Minderung erhalten, weil dies einen Sachmangel aufweist und er sich im Annahmeverzug befand!
Kaufpreiszahlung JA oder NEIN????

2) Würde man über die Schiene der Gattungsschuld gehen, diese konkretisieren und gegebenfalls eine Vorratsschuld bejahen, hat man automatisch 2 Seiten mehr, K hätte einen Anspruch auf Nachlieferung der Teilunmöglichkeit- oder könnte gleichermaßen Teil rücktreten. Beim Eichenholz würde sich dann aber nichts ändern, auf Grund des Annahmeverzugs.

FRAGE: Handelt es sich bei dem Eichenholz auch um eine anfängliche Unmöglichkeit (Kausalität) oder spielt es keine Rolle, weil sie erst nach Vertragsschluss zerstört wurde? Dann müsste man die Holzbestände ab dem Punkt "Anfängliche und nachträgliche Unmöglichkeit" getrennt prüfen???

Falls Ihr was anderes habt oder Kommentare, dann antwortet bitte!!!!!
erdhoernchen
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Anmeldungsdatum: 05.03.2008
Beiträge: 63

BeitragVerfasst am: 06 März 2008 - 16:29:58    Titel:

Also ich hab bei der Unmöglichkeitsprüfung von anfang an zw. dem abgebrannten und dem lediglich beschädigten Holz differenziert.

Und ich glaube, ich werde mich jetzt für die Vorratsschuld entscheiden, ist ja im SV nicht umsonst von Vorräten die Rede. Außerdem lässt sich das schöner argumentieren. Aber auf 2 Seiten komm ich da nicht unbedingt, oder anderthalb, aber mehr auch nicht.

Und wie seht ihr das jetzt mit der qualitat. Unmöglichkeit? Ich denke, dass sie zu bejahen ist, aber wie mache ich dann weiter? Irgendwie hänge ich da grad total in der Luft. Mir sind die Rechtsfolgen einer solche U. irgendwie nicht klar und entsprechend komm ich grad nicht in meiner prüfung weiter.

Wäre für kleine Denkanstöße echt dankbar...
DieWoschti
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Anmeldungsdatum: 27.02.2008
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 07 März 2008 - 01:08:10    Titel: Woschti

@erdhoernchen,

ich möchte auch aus taktischen gründen die beschränkte gattungsschuld bejahen. wie aber verneinst du die konkretisierung zur stückschuld? oder sprichst du das nicht an? ich finde eben man kann alles in Betracht kommende ansprechen und anschließend verwerfen um annähernd eine angemessene seitenzahl zu erreichen... allerdings weiß ich nicht wie ich die konkretisierung verneinen soll. mangels aussonderung? ist damit tatsächlich gemeint, dass V das gesamte Holz aus allen Scheunen rausholt und zur Abholung bereit legt...???

würde mich über antworten freuen!
erdhoernchen
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Anmeldungsdatum: 05.03.2008
Beiträge: 63

BeitragVerfasst am: 11 März 2008 - 16:20:12    Titel:

@Woschti also ich hab mich jetzt zum gefühlten 20ten mal umentscheiden für ne stückschuld. gerade weil sies vorher besichtig haben und individuell DAS Holz Leistungsgegenstand sein soll.

So, wie ist das denn, wenn ich bzgl. des beschädigten Eichenholzes eine qualit. Unmöglichkeit bejahe, wie muss ich dann weiter prüfen? Prüfe ich dann noch verschulden und verzug des Gläubigers an? Und was muss ich dann noch prüfen? oder wars das?

Und inwieweit geh ich dann bei der minderung noch auf die nacherfüllung ein? Durch die qualitat. U. ist sie ja ausgeschlossen?! Question Question Question
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