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Kleiner Schein Zivilrecht Rückert Hausarbeit FFM 07/08
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Kleiner Schein Zivilrecht Rückert Hausarbeit FFM 07/08
 
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DieWoschti
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Anmeldungsdatum: 27.02.2008
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 13 März 2008 - 15:07:17    Titel:

danke für die info zur qu U.

aber wie baust du das dann logisch auf? wie einen nacherfüllungsanspruch mit allem? oder sagst du nur: es könnte ein unbehebbarer mangel vorliegen...

bezieht sich das kriterium der qu U auf die gesamte kaufsache "fichten-buchen-und eichenholz"? oder bezieht sich das auf fichte und buche und sagt man dann unbehebbarer mangel weil nicht mehr existent?
Schnüt
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Anmeldungsdatum: 13.06.2007
Beiträge: 177
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BeitragVerfasst am: 13 März 2008 - 15:07:21    Titel:

Eben!!!! Wir prüfen ja keinen Schadensersatzanspruch und die Nachlieferung wird ja auch nur kurz angedeutet, daher denke ich, dass man die anderen Fakten ruhig etwas ausgedehnter behandeln darf Wink

Nur leider weiß ich immer noch nicht, ob die Nachlieferung in der Prüfung der Unmöglichkeit oder als unterpunkt der Befreiung geprüft werden soll. Rolling Eyes
Schnüt
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Anmeldungsdatum: 13.06.2007
Beiträge: 177
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 13 März 2008 - 15:09:59    Titel:

Das ist eben die Frage bei der qual. Unmögl.
1) Fichte und Buche = vernichtet, heißt nicht mehr zu beheben.
2) laut sachverhalt ist die Eiche durch die Nässe dauerhaft beschädigt worden = unbehebbarer Mangel? Kann auch nicht nachgeliefert, bzw. nachgebessert werden, weil es ebenfalls dem ges. Vorrats des V stammt.
65.Auflage
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Anmeldungsdatum: 09.03.2008
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 13 März 2008 - 15:10:29    Titel:

mmh was bitte soll die qualitative unmöglichkeit sein???

wie schon gesagt wenn die unmöglichkeit nach § 275 I BGB angenommen wird zunächst für buchen- und fichtenholz, dann wird in diesem zuge die nachlieferung unmöglich, genauso wie die leistungspflicht des gläubigers entfällt.

wie also soll ich dann für buche und fichte die nacherfüllung prüfen?

wenn ich also für buche und fichte die unmöglichkeit annehme, also teilunmöglichkeit vorliegend ist, dann ist ist in diesem zuge der schulnder V zu der teilleistung des Eichenholzes berechtigt.

das wiederum bedeutet, da kein sachmangel, oder eine schlechtleistung vorliegt, das K nicht mindern kann, da er sich im annahmeverzug befand. somit ist auch da die nacherfüllung futsch.

? fragen über fragen ?
Schnüt
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Anmeldungsdatum: 13.06.2007
Beiträge: 177
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 13 März 2008 - 15:15:34    Titel:

@ 65. Auflage:
In diversen Lit. wird zwischen der quantitativen (teilunmöglichkeit) und der qualitativen Unmöglichkeit differenziert. Demnach sollte man es auf jeden Fall andeuten.
Die Nachlieferung muss auch angesetzt werden und dann bezugnehmend auf die Teilunmöglichkeit o. qual. Unmöglichkeit verneint.
Die Minderung ist wie üblich zu prüfen! Es geht lediglich um den 1. Teil!
Wie jeder das letztlich macht ist wiederum eine andere Sache Smile
DieWoschti
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Anmeldungsdatum: 27.02.2008
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 13 März 2008 - 15:26:42    Titel:

schnüt, ich würde die nachlieferug als unterpunkt der befreiung prüfen... "V könnte den anspruch auf gegenleistung, damit die GANZE kaufpreiszahlung doch noch behalten wenn eine nachlieferung möglich" so etwa hab ich das auch...
Schnüt
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Anmeldungsdatum: 13.06.2007
Beiträge: 177
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 13 März 2008 - 15:34:01    Titel:

@Die Worschti:
hab grad bei Fikentscher/Heinemann nochmal die qual. Unmög. gelesen und ich denke, dass die Unterscheidung erst bei Anpruch des Schadensersatzes und des Rücktritts hat:
Der große Unterschied ist nämlich, dass bei der qual. Unmög. der Rücktritt/Schadensersatz erst eintrifft, sofern der Mangel unerheblich ist. Vei der Teilunmöglichkeit hingegen liegt es lediglich am Interessenwegfall (Totalrücktritt) oder am Interesse der noch möglichen Sache (Teilrücktritt).
Wüsste jetzt auf Anhieb auch nicht wofür ich mich entscheiden würde!
K hat l Interesse an der noch möglichen Sache und zudem ist der Mangel auch noch erheblich, sodass die Rechtsfolgen gleich sind!!!!
Bei beiden Arten der Unmögl. hat man sog. Teilrechte!
DieWoschti
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Anmeldungsdatum: 27.02.2008
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 13 März 2008 - 15:41:15    Titel:

oh man oh man.. also ich werde mich jetzt trotzdem FÜR die prüfung der qu U entscheiden, diese auch bejahen damit man die nacherfüllung ausschliessen kann... so ein mist. naja, ich mach das jetzt erst mal so, vielleicht weitet sich dann der blick auf die problematik und mir kommt ein geistesblitz... =)

prüfst du schadensersatz gar nicht? ich meine auch nicht als konsequenz der anf. unmöglichkeit? da muss der der v immer haften weil er was angeboten hat was es gar nicht mehr gibt... auch wenn nicht danach gefragt ist, das drängt sich doch auf oder?
Schnüt
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Anmeldungsdatum: 13.06.2007
Beiträge: 177
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 13 März 2008 - 15:46:13    Titel:

Theoretisch schon. Ich glaub das hängt ganz davon ab, ob Du am Ende noch viel Platz hast!
Weiteren heißt es, dass man nach der qual. U als G frei wird, wenn man den Rücktritt vom Vertrag (ganzen) erklärt hat, also mit einer Rücktrittserklärung!!!!!
Also hierbei wäre ich etwas vorsichtiger... das werde ich glaube ich mal bei Seite schieben Smile
65.Auflage
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Anmeldungsdatum: 09.03.2008
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 13 März 2008 - 20:35:06    Titel:

also irgendwie komme ich mir vor als wär ich von allen guten geistern verlassen. hab jetzt alles durch palandt, mü/ko, looscherlders etc. hab da nix aber auch garnix über qualetative und quantetative Teilunmöglichkeit gefunden.

was ich wegen der nacherfüllung meine ist, "§ 275 I betrifft alle primären Leistungsansprüche, gleichgültig, ob es sich um eine Haupt- oder Nebenleistungsanspruch handelt; erfasst werden auch modifizierte Primäransprüche, wie der Anspruch auf Nacherfüllung" Palandt, Heinrichs, § 275 RN.3

das heißt doch die nacherfüllung wird mit der Unmöglichkeit nach abs. 1 ausgeschlossen. das ist rechtsfolge der unmöglichkeit, das ergebnis, ebenso wie die leistungsbefreiung nach 326.

da kann ich nix mehr anprüfen, das wäre ein fehler.

und mir der vorratsschuld... man weiß doch garnicht, ob der K immer holz verkauft... ich dachte vorratsschuld bezieht sich auf sachen die von dem Verkäufer oder dessen betrieb regelmäßig produziert oder verkauft werden. und nicht nur auf das wort vorrat... meine oma hat auch ein vorrat an erdbeermarmelade... verstehst du was ich meine???

weiß nicht seit ihr wirklich sicher dass das alles so stimmt....
ich bin fertig mit meiner prüfung hab 18 seiten und micht tot gelabert.... halle KV prüfung aus 3 seiten.... das ist doch nüchtern bertrachtet schwachsinn.

man könnte den ganzen mist auch auf 5 seiten prüfen und alles wäre gesat... du findest ja auch nix in der aktueller Lit.. weils einfach keine darmatischen streite zur diskusion stehen.

meint ihr wirklich das das szimmt???


die prüfungen sind hier nicht das problem der sv gibt nur nix her.
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