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Kleiner Schein Zivilrecht Rückert Hausarbeit FFM 07/08
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Kleiner Schein Zivilrecht Rückert Hausarbeit FFM 07/08
 
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beti79
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Anmeldungsdatum: 13.03.2008
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 13 März 2008 - 21:05:15    Titel:

kurze frage, was habt ihr denn jetzt generell für anspruchsgrundlagen geprüft und wie ist das jetzt mit der stück- bzw. vorratsschuld. in diesem thema steh ich total aufm schlauch und falls jemand nen tipp hat wo dazu was gutes steht wäre ich ihm sehr dankbar.
DieWoschti
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Anmeldungsdatum: 27.02.2008
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 13 März 2008 - 21:42:34    Titel:

hey 65.auflage!!!
Eine Vorratsschuld kommt immer dann in Betracht, wenn die geschuldete Sache nach der Parteienvereinbarung aus einer bestimmten Menge entnommen werden soll (Brox/Walker,§8 Rn1) es kommt also nicht darauf an ob der v selbst holzfäller oder was auch immer ist. wichtig ist, dass aus einem (beschränkten) vorrat geleistet wird. das liegt insb. bei besichtigungen der ware die in einem lager befindet vor... hoffe das ist für dich verständlich...
Schuldi
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Anmeldungsdatum: 14.03.2008
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 14 März 2008 - 01:41:56    Titel:

Hi Leute stoße recht spät zu euch. Die Hausarbeit ist zum kotzen. Hab ne dumme Frage zur MInderung. Wie habt ihr das aufgebaut?
65.Auflage
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Anmeldungsdatum: 09.03.2008
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 14 März 2008 - 10:14:08    Titel:

@ die woschti
Also in meinem brox/walkner 32. auflage steht unter § 8 Rn. 1 das sich vorratsschuld nur auf einen teil der Leistung bezieht. dies sei nicht der Fall sofern der gesamte vorrat gekauft wird. (Beispiel)

na ja wie man letztendlich zur unmöglichkeit kommt ist ja egal, die folgen bleiben gleich

das große problem istr die Nacherfüllung.... wie kann man sie prüfen, meiner ansicht nach, nur wenn ich die unmöglichkeit verneine, siehe palandt. in diesem kommentar steht auch echt nix von wegen qu. Unmöglichkeit.
was mich einbisschen stuzig macht

dieser begriff, qu. Unmöglichkeit klingt doch verdammt nach schlechtleistung!!!

also wie wollt ihr zur nachlieferung kommen???

würd sie auch gerne prüfen.... aber sieht für mich nach bull shit aus.
beti79
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Anmeldungsdatum: 13.03.2008
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 14 März 2008 - 11:13:44    Titel:

vielen dank für den lit hinweis zur Vorratsschuld. Aber ich hoffe ihr könnt mir noch weiter helfen. hab die ganze zeit an strafrecht gesessen und bin erst vor ein paar tagen dazu gekommen hiermit anzufangen. Kann mir vielleicht jemand mal kurz ne grobstruktur geben bzw. wer welche anspruchsgrundlagen er gegen wen prüft? des wär spitze, bin echt am verzweifeln. Vielen vielen dank schon mal im voraus.
DieWoschti
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Anmeldungsdatum: 27.02.2008
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 14 März 2008 - 11:21:50    Titel:

du, 65.auflage, ich bin mir da auch noch unsicher, habs jetzt halt erst mal geprüft (nachlieferung)... recht zur zweiten andienung des v und der will ja schließlich den ganzen kaufpreis haben... also?
Schnüt
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Anmeldungsdatum: 13.06.2007
Beiträge: 177
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 14 März 2008 - 12:01:52    Titel:

Ich glaube, dass hier jeder aneinander vorbei "schreibt"
- Ich muss Worschti bzgl. der Vorratsschuld Recht geben. In meinem Brox/Walker 30. Auflage steht dasselbe!
- Die qualitative Unmöglichkeit ist meiner Ansicht nach zuverneinen, weil:
Gemäß der qualitativen Unmöglichkeit wird die Teilunmöglichkeit der vollständigen Unmöglichkeit ausschließlich gleichgestellt, sofern der Gläubiger nach Inhalt und Zweck des Vertrages nur an der vollständigen Leistung Interesse hat. <- K hat nur Interesse an der Eiche! -

BEFREIUNG DER GEGENLEISTUNG:
Nacherfüllung <- teilweise Nacherfüllung hinsichtlich des noch möglichen Teils. <- K ist teilweise von der Kaufpreiszahlung befreit <- Minderung
ABER: Er kann zudem auch noch teilweise vom Vertrag zurücktreten! § 326 V ivm § 323 V. Diese Möglichkeit wird dem K eingeräumt, sodass er im schlechtesten Falle eine Sicherheit hat!
K MUSS BUCHE&FICHTE NICHT ZAHLEN

Ansprüche des V gegen K
KV +
Unmöglichkeit
- Stücks. -
- Gattung +
- Konkret. -
- Vorrat (Beschränkte Gattungsschuld) +
Objektiv +
Anfängliche Unm. +
Teilunmöglichkeit BUCHE&FICHTE
- qual. Unmöglichkeit -
Vetretenmüssen
ZE: Teilunmöglichkeit liegt vor!
Befreiung § 326
Nacherfüllung der Unmöglichkeit -
teilweise Nacherfüllung bzgl. möglichen Teils +
Teilrücktritt +
ZE: K ist teilweise von der Gegenleistungspflicht befreit und muss somit nicht die Buche und Fichte bezahlen.

Ansprüche des K gegen V
Minderungsanspruch
- Annahmeverzug + , weil nachträglich
????? Kann nicht den geminderten Preis verlangen, muss also die Eiche bezahlen, weil V nachbessern kann!????????

Ich bitte um Zustimmung oder Einwende!!!!!!!!
65.Auflage
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Anmeldungsdatum: 09.03.2008
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 14 März 2008 - 12:24:01    Titel:

@ schnüt.... das mit dem vorbei reden ist gut.

lies mal das beispiel in deinem brox/walkner am ende der RN 1. vorratsschuld liegt danach nicht beben nicht vor sofern der ganze Vorrat gekauft wird.
so verstehe ich das zumindest.

und eigentlich muss er eiche ja auch nicht nachliefen....

die Teilunmöglichkeit erlaubt die teilleistung. diese stellt V ja auch zur verfühgung... denn der schuppen ist am nachmittag ja noch ok. deswegen liegt ja der verzug vor.

also ich find man kann die nachlieferung nur bezg. des buchen und fichten holzes in betracht ziehen... die wird aber mit der unmöglichkeit nach Abs. 1 unmöglich.

bezüg. des rücktritts... das ist doch gestaltungsrecht, was bedeutet K müsste sagen das er sich von dem vertrag lösen will... kann man das daraus schließen das er sagt er will nix zahlen?

welche AGL´s prüftst du
DieWoschti
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Anmeldungsdatum: 27.02.2008
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 14 März 2008 - 12:24:07    Titel:

hey schnüt, sag mal, was meinst du mit teilweiser nacherfüllung bz des noch möglichen teil? meinst du dass er eichenholz nachliefern soll?
Schnüt
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Anmeldungsdatum: 13.06.2007
Beiträge: 177
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 14 März 2008 - 12:40:37    Titel:

@ 65. Auflage:
Rücktritt: Ich habe den Rücktritt nicht durchgeprüft, sondern ihn nur in Erwägung gezogen:
Trotz Befreiung gem. § 326 I sollte man K das Rücktrittsrecht gewähren (praktisch anbieten können)! ... K hat sog. Totalrechte und kann bei Interessenwegfall gänzlich vom Vertrag zurücktreten, oder bei bestehendem Interesse des noch möglichen Teils teilweise gem. § 326 V ivm § 323 V zurücktreten! Der Vertrag splittet sich damit in 2 Hälften: 1. Unmögliche Leistung = Kaufpreisforderung kann diesbzgl. nicht geltend gemacht werden
2. Möglicher Teil = wird normal weitergeprüft....
Man könnte es noch fertig prüfen, indem man den Fakt, dass er nicht zahlen möchte als Rücktrittserklärung nimmt, aber ich denke dass es zu wenig wäre! Je nach dem, wie man hierbei argumentieren kann. Normalerweise ist ja danach nicht gefragt, aber die Aufgabenstellung ist sowas von minimiert, dass man sich einiges aus den Fingern saugen muss!

@Worschti:
Bin mir dabei doch nicht mehr so ganz sicher!
Glaube nämlich, dass es sich nur auf die § 275 II-III bezieht!!!! Hmmm... Theoretisch hab ich es ausgelegt, dass V betreffend der BUCHE und FICHTE nicht nachliefern braucht, aber den anderen möglichen Teil - EICHE nachbessern muss!
Aber ich habe es leider nicht in der Lit. gefunden, sodass ich darauf beharren würde! Die Teilweise nachlerfüllung hört sich aber gut an Smile
Also gilt bei der Teilunmöglichkeit bzgl. der Nacherfüllung die gleiche Rechtsfolge - Untergang der Nacherfüllungspflicht???????

Wie ihr seht brauch ich Hilfe.....
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