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Tagesschau: Bachelorstudenten haben höhere Abbrecherquoten
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Tagesschau: Bachelorstudenten haben höhere Abbrecherquoten
 
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Jomira
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Anmeldungsdatum: 23.10.2006
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BeitragVerfasst am: 14 Feb 2008 - 11:34:54    Titel:

Zitat:
Im bachelor sehen es viele als ein problem, dass man "nur" einige versuche hat um ein modul zu bestehen, während man im diplom soviele prüfungen ablegen konnte wie man wollte(zumindest an meiner Uni).


Ich denke eher, das größere Problem liegt darin, dass jedes Modul mit einer Prüfung abgeschloßen werden muß. Fällt man durch, muß es im nächsten Semester wiederholt werden. Im Diplom braucht man nicht für jede Veranstaltung einen Schein und kann sich damit auch mal die Wiederholung einer Vorlesung sparen. Damit entsteht in den folgenden Semestern nicht ein solcher Zeitdruck und die Regelstudienzeit kann besser eingehalten werden. Wenn ich mir überlege, dass ich im Schnitt drei Klausuren pro Semester schreiben mußte und mir keine großen Gedanken um die Noten machen mußte, dann ist das ein klarer Vorteil. Ein Bachlorstudent muß aber (zumindest bei uns) im Schnitt 4 Klausuren schreiben, die auch noch gut sein sollten und das während des Semesters. Da kann ich gut verstehen, dass sich da der ein der andere überfordert fühlt.

P.s.: Einer meiner Professoren hat uns erklärt, dass für den neuen Bachlorstudiengang Physik der Diplomlehrplan übernommen wurde und ein Bachlorstudent in 6 Semestern praktisch fast das gleiche leisten muß, wie wir in 10 Semestern. Das finde ich sehr problematisch!
eagle05
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Anmeldungsdatum: 30.05.2006
Beiträge: 2481
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BeitragVerfasst am: 14 Feb 2008 - 12:16:25    Titel:

ich hoffe wirklich, dass sich diese probleme legen. Denn jedes "neu entwickelte system" hat am anfang seine Kinderkrankheiten. Auch ich muss gestehen, dass der Druck im vergleich(subjektive meinung) zu einem, der noch im diplomstudiengang ist grösser ist. Zb muss man bei uns an der Uni im fach "einführung in die theoretische physik" eine klausur schreiben, was die diplomer nicht mussten. Da sitzen noch die ganzen lehramkandidaten und machen grosse augen. Trotzdem. Wer es schaffen will, der kann das auch. Ich persönlich interessiere mich nicht für diese ganzen probleme. Das studium zu schaffen ist mir wichtiger.
PS.man wächst ja mit den problemen Wink
MAA
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Anmeldungsdatum: 14.09.2007
Beiträge: 375

BeitragVerfasst am: 14 Feb 2008 - 12:38:09    Titel: Re: Tagesschau: Bachelorstudenten haben höhere Abbrecherquot

Whoooo hat folgendes geschrieben:
Was läuft schief?


Ist doch völlig klar. Wenn Diplomstudiengänge, in denen der Median der Studiendauer bislang bei 15 Semestern lag, ohne großartige Änderungen der Inhalte und der Studienbedingungen auf Bachelor/Master mit strengen zeitlichen Fristen umgestellt werden, dann muss zwangsläufig die Zahl der Abbrecher steigen.

Es trifft halt keineswegs zu, dass die langen Studienzeiten in vielen Diplomstudiengängen ausschließlich durch mangelnden Leistungswillen der Studierenden zustande kamen. Die meisten Studierenden haben sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten schon immer bemüht, ihr Studium einigermaßen schnell abzuschließen. Aber die deutschen Studienbedingungen machen dies für den Durchschnittsstudierenden schwieriger als es sein müsste.

Dass es immer Einzelne gab, die das Studium dennoch in Regelstudienzeit schafften, ist bewundernswert, kann aber nicht als allgemeiner Maßstab dienen. Es gibt schließlich auch einzelne Frauen, die es schaffen, Vollzeit zu arbeiten und gleichzeitig noch drei Kindern eine exzellente Mutter zu sein.

Schlimm ist vor allem, dass nun vielerorts die zeitlichen Fristen verschärft wurden, ohne die Studiengänge im eigentlichen Sinne zu verschulen. Verschulung bedeutet nämlich auch, dass eine regelmäßige, persönliche Betreuung durch Bezugspersonen (z.B. Mentorenprogramme) stattfindet und dass die Einführungsveranstaltungen von reinen Lehrprofessoren gehalten werden, die auch Spaß an der Vermittlung von Grundkenntnissen haben (für die meisten Forscher ist dies eher eine Last).
MAA
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Anmeldungsdatum: 14.09.2007
Beiträge: 375

BeitragVerfasst am: 14 Feb 2008 - 12:55:21    Titel:

Jomira hat folgendes geschrieben:
Im Diplom braucht man nicht für jede Veranstaltung einen Schein und kann sich damit auch mal die Wiederholung einer Vorlesung sparen.


Kann man so allgemein nicht sagen. Es war auch früher vielerorts so, dass man für die Anmeldung der Vordiplomklausuren erstmal einen Schein erwerben musste. Und wenn dies nicht gelang, weil man nicht genug Übungspunkte zusammen bekam oder eine etwaige Scheinklausur versiebte, dann musste man selbstverständlich auch die gesammte Vorlesung mitsamt Übungsbetrieb wiederholen.

Zitat:
Wenn ich mir überlege, dass ich im Schnitt drei Klausuren pro Semester schreiben mußte und mir keine großen Gedanken um die Noten machen mußte,


Ganz so ist es nicht, die Noten erscheinen ja durchaus auf dem Vordiplom.

Zitat:
P.s.: Einer meiner Professoren hat uns erklärt, dass für den neuen Bachlorstudiengang Physik der Diplomlehrplan übernommen wurde und ein Bachlorstudent in 6 Semestern praktisch fast das gleiche leisten muß, wie wir in 10 Semestern. Das finde ich sehr problematisch!


Das ist nicht nur problematisch sondern völlig unverantwortlich. Ich frage mich teilweise, ob diejenigen, die so etwas beschließen, eigentlich noch richtig ticken.
Jomira
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Anmeldungsdatum: 23.10.2006
Beiträge: 3402
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 14 Feb 2008 - 13:05:31    Titel:

Zitat:
Kann man so allgemein nicht sagen. Es war auch früher vielerorts so, dass man für die Anmeldung der Vordiplomklausuren erstmal einen Schein erwerben musste. Und wenn dies nicht gelang, weil man nicht genug Übungspunkte zusammen bekam oder eine etwaige Scheinklausur versiebte, dann musste man selbstverständlich auch die gesammte Vorlesung mitsamt Übungsbetrieb wiederholen.


Natürlich mußte man für das Vordiplom erst einmal eine bestimmte Anzahl an Scheinen machen. Eine/Zwei Scheine nicht zuerlangen war aber noch kein Problem, weil man eben mehr Veranstaltungen hatte, als man Scheine benötigte (so war es zumindest bei uns). Von drei Physik-Veranstaltungen benötigten wir zwei Scheine, von 5 Mathe-Vorlesungen 3 + Praktikumsprüfung. Wenn man also eine Klausur nicht besteht, muß man sie nicht zwingend wiederholen. Im Bachelorstudiengang ist das anders.

Zitat:
Ganz so ist es nicht, die Noten erscheinen ja durchaus auf dem Vordiplom.


Bei uns nicht Wink
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5740
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BeitragVerfasst am: 14 Feb 2008 - 15:42:34    Titel:

2,71828 hat folgendes geschrieben:
Gozo hat folgendes geschrieben:
...25% Abberecherquote in den Bachelorstudiengängen halte ich nicht für hoch, wenn man überlegt, wie die Abbrecherquoten zu Diplomzeiten waren. Selbst bei BWL teilweise über 30 oder 40 %

Die Abbrecherquote bezieht sich auf alle Studiengänge - sebstverständlich gab es schon immer einzelne Studiengänge mit deutlich höheren Quoten (es gibt auch Abbrecherquoten deutlich höher als 40%).


Hi 2,71828,

das ist korrekt - es geht hier über den Schnitt über alle Studiengänge. Ich behaupte aber weiterhin, dass man die Daten nicht überbewerten soll:

Das HIS (Hochschulinformationssystem GmbH) in einer Studie von 2005 zu den Abbrecherzahlen der Jahre 2002 und 1999.

Demnach brachen 2002 - 26% (erstaunlich bekannte Zahl) und 1999 - 23% das Uni-Studium ab. 2005 ist der Ausblick bei ´26% gewesen. --> von daher ist die Abbruchquote bei den Bachelorstudiengängen nicht höher, vor allem wenn man beachtet, dass die besonders abbrucharmen Studiengänge wie Medizin (11%), Rechtswissenschaften (16%) oder Lehramt (12%) in den 25% enthalten sind.

http://www.his.de/pdf/pub_kia/kia200501.pdf


Kommen wir zur aktuellen Studie:

Man sollte bedenken, dass die Zahlen der HIS heute auf den Absolventenjahrgang 2006 zielen. Die Zahlen beziehen sich aber auf alle Studienanfänger zwischen 1993 - 2005 in Bezug auf 2006. Zentrale Gruppe vor allem 99 - 01. (Tabelle 1 - Projektbericht) Da waren die Umsetzungsbemühungen in Bachelor und Master noch am Anfang und sollten daher wenig Aussagekraft besitzen. Startschwierigkeiten gibt es überall.

Die Betrachtung über alles ergibt hier sogar einen Rückgang der Abbruchquote für universitäre Absolventen 20% FH 22%. (Zahl insgesamt über alle Studiengänge - also erst einmal kein Anstieg wie häufig proklamiert)


Explizit zu den Bachelorstudiengängen (die Anfänger 2002 - 2004 wurden berücksichtigt)

Seite 8 f hat folgendes geschrieben:
]Für die Interpretation der Studienabbruchwerte in Bachelor-Studiengängen ist allerdings zu beachten, dass diese Studiengänge bei weitem noch nicht das gesamte Fächerprofil der Hochschulen widerspiegeln. Durch den sukzessiven Übergang zu den Bachelor-Master-Strukturen haben bestimmte Fachrichtungen diese Umstellung relativ schnell vorgenommen, andere haben sich dagegen zögerlich verhalten. Das bedeutet, hinter den betreffenden Quoten für Bachelor steht allemal nur eine bestimmte Auswahl an Fächern mit jeweils unterschiedlichen Studienabbrecheranteilen. Ein Vergleich zwischen den Abbruchquoten der Bachelor und der Studierenden insgesamt würde somit fehl gehen, da die jeweiligen Bezugsgruppen unterschiedliche Fächerprofile aufweisen.


Kurz - wie oben angedeutet spielen hier bei der Betrachtung auch andere, noch nicht oder nur teilweise umgestellte Studiengänge eine Rolle - universitär vor allem wichtige abbrucharme Studiengänge wie Medizin, Jura, Lehramt.

Seite 11 hat folgendes geschrieben:
Für die Bewertung dieses Anteils an Studienabbrechern ist allerdings zu beachten, dass die Fächer Human-, Zahn- und Veterinärmedizin keine Bachelor-Studiengänge aufweisen. hre anhaltend
niedrigen Studienabbruchwerte gehen so in die Gesamtquote für Universitäten, aber nicht in die Quote für Bachelor-Studiengänge mit ein. Ähnliches gilt für die Rechtswissenschaften und die Lehramts-Studiengänge.


Von daher muss die Bachelorquote zwangsläufig höher liegen als die "verbleibenden" Studiengänge oder der Gesamtschnitt. Abgesehen davon ist zu berücksichtigen, dass es in dem Zeitraum immer noch Umstellungsschwierigkeiten gab.


Einzig die Zahl der Bachelorabbrüche bei den Fachhochschulen gibt Rätsel auf.
Seite 11 hat folgendes geschrieben:
Angesichts der hohen Gesamtabbruchrate im Bachelor-Studium an Fachhochschulen ist mit Bestimmtheit davon auszugehen, dass der Anteil der Studienabbrecher in diesen beiden Fachrichtungen in den jeweiligen Bachelor-Studiengängen den allgemeinen Durchschnitt des Studienabbruchs in Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften deutlich übersteigt.

Wer sich also über die Abbruchquoten aufregen möchte, der sollte sich die Fachhochschulen und nicht die Unis vornehmen. Nur dort ist die Quote erstaunlich hoch - zu hoch im Vergleich. Hier scheint es erhebliche Diskrepanzen gegeben zu haben. Etwas über den evtl. häufigen Wechsel von Bachelor zu Diplom (FH) sagt die Studie nicht aus.


http://www.his.de/pdf/21/his-projektbericht-studienabbruch.pdf



Vielleicht sollte man erst einmal die Originale lesen bevor man blind auf Medien vertraut, die vor allem Zahlen nutzen, die ihrer Schlagzeile dienen. Ich hoffe es kommt jetzt zu etwas mehr Ruhe in der Diskussion und dass man sich, wenn schon, denn schon, sachlich um die wirklich interessanten Zahlen kümmert (FH).


Grüße,
Gozo
2,71828
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BeitragVerfasst am: 15 Feb 2008 - 16:58:13    Titel:

ichunddunicht hat folgendes geschrieben:
bleibt doch mal locker...ist doch alles im rahmen hier. woher wollt ihr denn wissen, dass eure unis zu dipl-zeiten ned härter waren??? meint ihr, dass dieses ach so lockere bei diplomern dolle war? und woher wollt ihr wissen, dass die diplomer ned all eure prüfungen als endliche (vor)diplomprüfungen hatten?

Es gibt genug Unis, an denen Diplom und Bacheleor parallel laufen/liefen. Und von dort wird berichtet, das Bachelors einen signifikat höheren (Zeit-)Aufwand und insgesammt mehr Stress haben.



Das Problem liegt nicht nur in der Anzahl der Prüfungen selbst, sondern auch, ob man eine bestandene Prüfung wiederholen "muss" ("muss" in dem Sinne, dass man einen vernünftigen Abschluss möchte). Ein Diplomstudent wiederholt eher selten eine bereits bestandene Prüfung, die er nur bestehen muss. Der Bachelor sieht sich häufig gezwungen, auch bestandene Prüfungen zwecks Notenverbesserung nochmas zu wiederholen, da die Note direkt in die Abschlussnote eingeht. Dadurch wird die schon hohe Zahl der Prüfungen noch weiter erhöht - vom zusätzlichen Lernaufwand der (nicht selten 6 oder 12 Monate später statffindenden) Wiederholung ganz zu schweigen.
2,71828
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Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 2373

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2008 - 17:06:19    Titel:

Matoser hat folgendes geschrieben:
Also in Bayern muss der Bachelor nicht unbedingt schlechter als das Diplom sein, ich würde eher zielgerichteter sagen.
Beispiel BWL FH
Diplom BWL 6 Theoriesemester, 2 Praxissemester= 8
Bachelor BWL 6 Theoriesemester, 1 Praxissemester = 7

Der Bachelor ist, bezogen auf Stoffumfang und akademischen Wert, deutlich schlechter als das Diplom - und so soll es auch sein, da nur der Master dem Diplom gleichwertig sein soll.

Der Bachelor entspricht dem Niveau des bisherigen Diplom(FH) - das dies durchaus auch in der Praxis funktionieren kann, zeigt das Beispiel sehr gut.
MAA
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Anmeldungsdatum: 14.09.2007
Beiträge: 375

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2008 - 17:07:36    Titel:

2,71828 hat folgendes geschrieben:
Das Problem liegt nicht nur in der Anzahl der Prüfungen selbst, sondern auch, ob man eine bestandene Prüfung wiederholen "muss" ("muss" in dem Sinne, dass man einen vernünftigen Abschluss möchte). Ein Diplomstudent wiederholt eher selten eine bereits bestandene Prüfung, die er nur bestehen muss. Der Bachelor sieht sich häufig gezwungen, auch bestandene Prüfungen zwecks Notenverbesserung nochmas zu wiederholen, da die Note direkt in die Abschlussnote eingeht.


Das gilt aber nur bei unveränderter Durchfallquote und Notenverteilung. Auch zu Diplomzeiten war ja die Wiederholung bestimmter Vordiplomprüfungen recht häufig, weil die Durchfallquoten entsprechend hoch waren. Man müsste jetzt tatsächlich überprüfen, inwiefern in Bachelorstudiengängen die Prüfungen insgesamt häufiger wiederholt werden, ansonsten handelt es sich um reine Spekulation. Könnte ja z.B. sein, dass die Durchfallquoten gesunken sind und dadurch die häufigeren Verbesserungsversuche kompensiert werden.
2,71828
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Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 2373

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2008 - 17:23:50    Titel:

MAA hat folgendes geschrieben:
Man müsste jetzt tatsächlich überprüfen, inwiefern in Bachelorstudiengängen die Prüfungen insgesamt häufiger wiederholt werden, ansonsten handelt es sich um reine Spekulation. Könnte ja z.B. sein, dass die Durchfallquoten gesunken sind und dadurch die häufigeren Verbesserungsversuche kompensiert werden.

Das hängt natürlich auch sehr stark vom Studiengang ab. Bei Prüfungen mit z.B. >50% Durchfallquote (bei Diplom- und auch Bachelorstudenten) werden die restlichen 30% nicht nur Bestnoten haben. Getreu dem Motto "bestanden ist bestanden" hat sich diese Veranstaltung dann für die Diplomstudenten (die bestanden haben) häufig erledigt. Als Bachelor möchte man aber sicherlich keine 3,x oder 4,0 im Zeugnis (und damit als bestandteil der Abschlussnote) haben und wiederholt. Dieses Verhalten ist bereits jetzt an Unis mit mehrjähriger Bachelorerfahrung durchaus beobachtbar - ob sich das in den nächsten Jahren (wenn allen Unis bzw. Studiengänge über längere Erfahrungen verfügen) noch so verhält, wird sich zugegebenermaßen zeigen müssen.
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