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Tagesschau: Bachelorstudenten haben höhere Abbrecherquoten
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Tagesschau: Bachelorstudenten haben höhere Abbrecherquoten
 
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Jomira
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Anmeldungsdatum: 23.10.2006
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BeitragVerfasst am: 16 Feb 2008 - 12:08:15    Titel:

Zitat:
die Diplomer die gerade vor einer 3-4 Semester umfassenden Klausur stehen denken sich, mann, wir gut habens die Bachelors.


Seh ich anders!
Wenn man jetzt den Stoff von drei Semestern auflistet, klingt das natürlich schrecklich viel. Meine Vordiplomsprüfung war aber eher ein Witz...Erst einmal geht es um Stoff mit dem man sich fast 2 Jahre beschäftigt hat, er wurde immer wieder auf die ein oder andere Weise vertieft. Man hatte Zeit Dinge zuverstehen und damit wurden sie zum Teil völlig selbstverständlich (gerade in Mathe). Teile der Mathematik wurden mit der Physik verbunden, etc.
Viele Dinge, die ich in den ersten Klausuren gerade so hinbekommen habe, gingen mir einfach so von der Hand.
Den Prüfer und pro Prüfung ein Thema durften wir uns aussuchen (natürlich informierte man sich vorher, welcher Prüfer eher gute Noten verteilt). Auch den Prüfungstermin konnten wir individuell bestimmen. So hatte ich die ganzen Semesterferien, um mich auf meine Prüfungen vorzubereiten. Außerdem wurden eher Grundlagen abgefragt...
So klingt es doch garnicht mehr so beängstigen, oder?
Ich bin jedenfalls froh, dass ich mir den Prüfungsstreß während der Semester ersparen konnte....
ichunddunicht
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Anmeldungsdatum: 28.03.2007
Beiträge: 1415

BeitragVerfasst am: 16 Feb 2008 - 12:47:21    Titel:

Justav hat folgendes geschrieben:
Bei alten Diplomprüfungen die ich gesehen habe gab es nur 1-2 freie Aufgaben, Bearbeitungszeit 24 Minuten oder 36 Minuten. Wenn man dann nicht genau das konnte, war man ge... Wink



bearbeitungszeit der aufgabe oder der klausur???

dass im mündlichen v.a. die grundlagen abgefragt werden, ist klar, aber die prüfer haken gerne nach, so dass in die tiefe gegangen wird.
ich habe in meinem ersten semester bisher einen schnit von 3.3, ich mach mir trotzdem keine sorgen wegen master. erstens gibts ihn noch gar nicht (also gibts bisher keinen nc) und zweitens hat man noch 5 semester zeit, um den schnitt zu heben.

@Jomira: wenn es so leicht war, kanns entweder daran liegen, dass du ahnung von dem fach hast oder aber eure prüfungen sind schwach.
es ist vor allen dingen äußerst nervig, falls die gesamte lernmühe für ein vordiplom umsonst war, wenn man nicht besteht. da hätt ich keine lust drauf nochmal alles zu lernen, weil es sehr viel stoff ist.
man muss auch semester wiederholen (auch beim ersten versuch), die etwas länger her sind, d.h. man ist diesbzgl. nicht mehr im saft.

wohingegen man bei prüfungen direkt nach der vorlesung alles "frisch" im kopp hat bzw. haben sollte, falls man regelmäßig mitgemacht hat usw.
ich finde, dass es das ganze doch erleichtert.
und wie kommen hier einige auf die idee, dass das diplom so viel lockerer war. es gab stets zulassungsvoraussetzungen zu den meisten vd-prüfungen...diese hatten selbst nochmal voraussetzungen. mag sein, dass da die note ned interessiert, aber man muss erstmal dahin kommen.
bsp: um zum vd in physikalischer chemie zugelassen zu werden, muss man das pc-grundpraktikum bestehen (im falle meines studiengangs war das locker), um zum praktikum zugelassen zu werden, musste man aus den klausuren pc1 und pc2 insgesamt mindestens 100 punkte ergattern, wobei jede klausur aufgaben im wert von jeweils 100 punkten beinhaltet.
d.h. 2 semester pc1 schreiben, 3.semester pc2, 4.semester praktikum...paar monate später pc-vd mündlich.
soweit ich weiß gibts in meinem studiengang sowas nicht, also scheinbar kann ich höhersemestrige prüfungen jetzt ablegen...sprich, ich muss ned vorher makro a schreiben. zumindest ist mir das ned bekannt...natürlich basieren höhere prüfungen auf denen drunter, aber davon sehe ich in diesem bsp. ab.
also wenn jemand länger als ein semester zur akklimatisierung bbraucht, der ist aus meiner sicht ned studiumsfähig.

was ist eigtl daran so schlimm, dass die prüfungen praktisch direkt nach vorlesungsende kommen? dann hat man doch ganze ferien frei und kann schaffe gehen anstatt dass man für über die ferien verteilten klausuren zu lernen
Justav
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Anmeldungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 2699

BeitragVerfasst am: 16 Feb 2008 - 13:41:17    Titel:

Zitat:
bearbeitungszeit der aufgabe oder der klausur???


Die ganze Klausur bestand nur aus einer Aufgabe soweit ich das gesehen habe, dafür 24 Minuten.
Jomira
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Anmeldungsdatum: 23.10.2006
Beiträge: 3402
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 16 Feb 2008 - 14:37:39    Titel:

Zitat:
wenn es so leicht war, kanns entweder daran liegen, dass du ahnung von dem fach hast oder aber eure prüfungen sind schwach.


Die Gründe dafür habe ich wohl ausreichend erläutert...auf Deine dämliche Bemerkung muß ich da wohl nicht mehr eingehen! Rolling Eyes
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Anmeldungsdatum: 12.06.2007
Beiträge: 1989
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BeitragVerfasst am: 16 Feb 2008 - 19:53:07    Titel:

ichunddunicht hat folgendes geschrieben:

welche uni hat diesen studentenfreundlichen plan gehabt?
finanz- und inv-wirtschaft ging ab dem 2.semester bis ins 5.rein? und ende des 5. habt ihr dann die prüfung darüber geschrieben? das ist hart.
AW-Fach ist aber ned Anwendugsfach oder?


Das war die FH Kempten, die ich von 1983 (eigentl. erst ab SS 84) bis 7/1986 besuchte.

Nach der damaligen Prüfungsordnung durfte man auch ohne Vordiplom ins 5. Semester, wenn nicht mehr als 2 Vordiplomfächer fehlten. Dazu zählte auch das AW-Fach (Allgemeines Wahlfach im Sinne eines Studium Generale, also nichts was mit der Studienrichtung zu tun hat).

Vorlesungen, deren Prüfungen erst in ferner Zukunft geschrieben werden, wurden sogut wie nie besucht. Dafür besorgte man sich im Prüfungssemester ein Skript aus dieser Vorlesungszeit, die möglichst der Prof. hielt, der das Prüfungssemester in diesem Fach abhält!

Mündliche Prüfungen, auch zur Notenverbesserung gab es keine!
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
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BeitragVerfasst am: 16 Feb 2008 - 20:31:47    Titel:

seht ihr eigentlich ein Problem darin eine bestimmte Note (meistens <2,3 oder <2,5) im Bachelor zu erreichen um dann einen Master Studiengang studieren zu können?

gerade in den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen ist man doch froh, wenn man die ersten paar Semester "Grundstudium" überhaupt einigermaßen gut über die Bühne kriegt.

aber wenn alle einzelnoten mit in die Note einfließen, stelle ich mir das hart vor einen Masterstudienpaltz zu bekommen.


gruß wasp
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Anmeldungsdatum: 12.06.2007
Beiträge: 1989
Wohnort: Am Tor zum Allgäu

BeitragVerfasst am: 16 Feb 2008 - 20:35:38    Titel:

ichunddunicht hat folgendes geschrieben:
in meiner bachelor po steht klar drinne, dass das wdh. einer bestandenen prüfung ned drin ist...mal so als bsp.
die leute sollen ihr studium schnell hinner sich bringen.


Da hilft nur Durchstreichen, wenn man merkt es läuft nicht so gut und Prüfung wiederholen! Cool
quatsch
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Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 3497

BeitragVerfasst am: 16 Feb 2008 - 20:36:49    Titel:

Abgesehn davon, dass es genug Masterstudiengänge ohne Beschränkung gibt, dürfte es in den meisten Fächern keine Problem sein, eine Note von 2,5 oder besser zu erzielen. Sind die Noten tatsächlich viel schlechter, wird auch die Zulassungsgrenze fallen. Es wird da viel Panik um die Master-Zulassung gemacht, ich halte die nicht für gerechtfertigt (z. B. hat sich inzwichen gezeigt [Quelle habe ich nicht da, ist aber keine Erfindung von mir] dass bei den Lehreren, wo bereits umgestellt wurde, jeder, der will, seinen Master machen kann).
ichunddunicht
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Anmeldungsdatum: 28.03.2007
Beiträge: 1415

BeitragVerfasst am: 16 Feb 2008 - 22:49:31    Titel:

wollts grad sagen...nc im master, sehe darin keinen sinn. die leute werden wohl froh sein den bachelor zu haben um in die berufswelt zu gehen. der master ist stark auf die wissenschaft ausgerichtet, das wird das gros der studenten wohl eher abschrecken...da kann man bei einigen master-studiengängen am end froh sein, dass überhaupt sich jemand einschreibt, meine ich. aber auch da muss man wohl die entwicklungen abwarten...könnt auch gut sein, dass die leute des einstiegsgehaltes wegen den master machen, was wieder unsinnig wäre, da der gehaltsunterschied zwischen bachelor und master ned sooooooo groß ist...außerdem hat ein bachelor 2 jahre zeit das master-einstiegsgehalt aufzuholen.

@Jomira: allein das aussuchen des themas zeugt ned grad von "schweren" prüfungen...das ist jedenfalls meine meinung.
MAA
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Anmeldungsdatum: 14.09.2007
Beiträge: 375

BeitragVerfasst am: 18 Feb 2008 - 09:17:21    Titel:

ichunddunicht hat folgendes geschrieben:
ok, das was du weiterhin gesagt hast, ist ein gutes argument. das vordiplom zählte bei den mawis GAR nicht zur diplomnote hinzu. allerdings bewirbt man sich mit eben dieser note bei firmen um praktika...von daher ist die note WÄHREND des studiums nicht unbedingt irrelevant.


Nicht nur das. Die Mehrheit der größeren Unternehmen verlangt bei Bewerbungen nach Studienende neben dem Diplomzeugnis auch das Vordiplomzeugnis. Dass man das Vordiplom nach abgeschlossenem Studium in den Müll werfen könne, ist ein Mythos.
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