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HA Strafrecht Fortgeschrittene Mainz SS 08 Hettinger
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> HA Strafrecht Fortgeschrittene Mainz SS 08 Hettinger
 
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RobdeNiro20
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Anmeldungsdatum: 06.03.2006
Beiträge: 70
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2008 - 16:53:56    Titel: HA Strafrecht Fortgeschrittene Mainz SS 08 Hettinger

...


Zuletzt bearbeitet von RobdeNiro20 am 20 März 2008 - 16:26:30, insgesamt 2-mal bearbeitet
Robina
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Anmeldungsdatum: 17.03.2008
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 20 März 2008 - 11:25:58    Titel:

Confused vielen dank für die aufklärenden hjinweise. auf die freier wäre ich echt nicht gekommen. zum Hausfriedensbruch: in der 1. alt. des eindringens ist l doch nicht gerechtfertigt, also §123 (+) und die 2. alt. tritt doch subsidiär zurück, sollte man diese aber trotzdem prüfen und dann zuurücktreten lassen, ja?
Robina
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Anmeldungsdatum: 17.03.2008
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 20 März 2008 - 12:17:39    Titel:

Das Buch von Rengier, welche Aufl. ist denn das? In der 5. Aufl. auf S. 202 Rn. 8 steht nix über beleidigungsdelikte sondern etwas zum tatbestand des §201 II 1 und zwar genau zur abwehr von rechtswidrigen angriffen. zur mittelbaren täterschaft steht da nix. und in der jus genauso. auf welcher seite steht das denn mit der mittelbaren täterschaft. die aufgeführten beispiele behandeln alle keine mittelbare täterschaft auf s. 788 ff. oder habe ich etwas überlesen?

viele grüße
Rost11
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Anmeldungsdatum: 20.03.2008
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 20 März 2008 - 12:24:56    Titel:

Robina hat folgendes geschrieben:
Confused zum Hausfriedensbruch: in der 1. alt. des eindringens ist l doch nicht gerechtfertigt, also §123 (+) und die 2. alt. tritt doch subsidiär zurück, sollte man diese aber trotzdem prüfen und dann zuurücktreten lassen, ja?


würde ich nicht machen. werde nur den obersatz schreiben und dann die subsidiarität ansprechen. denke hier an "zuviel und unnötig ist falsch". was denkt ihr?
braunschweiger22
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Anmeldungsdatum: 16.02.2007
Beiträge: 65
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 27 März 2008 - 10:07:19    Titel:

zum "Abstechen" im 2. Tatkomplex

L und F hatten den Entschluß das Haus zu verlassen bereits vor der Drohung mit dem "abstechen", F sagte, der L sollte nur noch warten bis sie ein paar Sachen zusammen gepackt hätte.
Fazit: das Verlassen des Hauses ist nicht auf die Drohung zurückzuführen, deshalb habe ich nur versuchte Nötigung (§§240, I 2. Alt., 240 III, 23) geprüft. Dies ist auch tatbestandsmäßig (Tatentschluß, unmitelbares Ansetzen) aber durch Notwehr (L verletzt das Hausrecht des M) gerechtfertigt. Ähnlich dann anschließend die vollendete Drohung (§240)

Zum letzten Komplex:

ich glaube, daß die Vollstreckungshandlungen der Polizisten nicht rechtmäßig waren, man kann dann die dazugehörigen Theorien diskutieren und schließlich auch das Notwehrrecht des M bejahen.

Frage: auf welcher Grundlage erfolgt eigentlich die Leibevisitation und die Durchsuchtung der Garage (STPO, Polizeigesetz) und ist hier eigentlich Gefahr im Verzug ? Immerhin hätten die POlizisten doch einen richterlichen Beschluß beorgen können
Comical Ali
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Anmeldungsdatum: 26.03.2008
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 27 März 2008 - 20:04:17    Titel:

braunschweiger22 hat folgendes geschrieben:
zum "Abstechen" im 2. Tatkomplex

L und F hatten den Entschluß das Haus zu verlassen bereits vor der Drohung mit dem "abstechen", F sagte, der L sollte nur noch warten bis sie ein paar Sachen zusammen gepackt hätte.
Fazit: das Verlassen des Hauses ist nicht auf die Drohung zurückzuführen, deshalb habe ich nur versuchte Nötigung (§§240, I 2. Alt., 240 III, 23) geprüft. Dies ist auch tatbestandsmäßig (Tatentschluß, unmitelbares Ansetzen) aber durch Notwehr (L verletzt das Hausrecht des M) gerechtfertigt. Ähnlich dann anschließend die vollendete Drohung (§240)



Wie meinste das mit der anschließenden vollendeten Drohung? Meinst du die Rechtfertigung bezogen auf die Drohung in § 240 ? Hatte da überlegt schon die Gewaltanwendung zu bejahen (vis compulsiva)

Ist der Tatentschluss hier nicht problematisch ( M ahhte aufgrund der körperl. Überlegenheit des L gar nicht vor die Drohung zu vollenden ) Rolling Eyes

Stehe irgendwie aufm Schlacuh und der scheint ganz schön gross zu sein.


Liebe Grüsse
Lässt_Dich_nicht_im_Stich
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Anmeldungsdatum: 15.03.2008
Beiträge: 46

BeitragVerfasst am: 27 März 2008 - 20:11:11    Titel:

Comical Ali hat folgendes geschrieben:

Wie meinste das mit der anschließenden vollendeten Drohung? Meinst du die Rechtfertigung bezogen auf die Drohung in § 240 ? Hatte da überlegt schon die Gewaltanwendung zu bejahen (vis compulsiva)

Ist der Tatentschluss hier nicht problematisch ( M ahhte aufgrund der körperl. Überlegenheit des L gar nicht vor die Drohung zu vollenden ) Rolling Eyes

Stehe irgendwie aufm Schlacuh und der scheint ganz schön gross zu sein.


Liebe Grüsse



Unerheblich ist, ob der Drohende die Drohung verwirklichen will; es genügt, wenn sie objektiv den Eindruck der Ernstlichkeit erweckt und dem Bedrohten auch als ernsthaft erscheint (RG 2 286, 4 10, 12 198, DRiZ 33 Nr. 692, BGH 26 310, Bay NJW 63, 824; vgl. auch RG 75 246). Mr. Green

Machs gut..
braunschweiger22
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Anmeldungsdatum: 16.02.2007
Beiträge: 65
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 28 März 2008 - 12:50:22    Titel:

@prinzessin

zur Reihenfolge

1. Angriff des L auf das Hausrecht des M (tatbestandsmäßig, nicht gerechtfertigtes Dauerdelikt, erst bei Verlassen beendet)

2. Notwehrmaßnahmen des M (versuchte Nötigung, Drohung)

daraus folgt: keine Rechtfertigung des L für das Eindringe und das Verbleiben durch Annahme einer Nothilfesituation weil keine Notwehr gegen Notwehr möglich und L und F sofort verschwindnen können. Schließlich haben beide diese Notwehrsituation auch provoziert
Theö
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Anmeldungsdatum: 28.03.2008
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 29 März 2008 - 16:08:46    Titel:

Das rechtswidrige verweilen ist zum Eindringen subsidiär. Wenn du in ein Haus eindringst, dann verweilst ja, für wie lang auch immer, rechtswidrig darin. die Tat ist mit dem Eindringen vollendet und L wegen §123 zu bestrafen. Jedoch kann das verweilen irgendwann gerechtfertigt sein, was für die Strafbarkeit des L aber uninterressant ist.
Ist aber das verweilen aber zum Zeitpunkt gerechtfertigt (wegen §32 o. 34 o. etbi) in der M sein Notwehrrecht ausüben will (Drohung mir Abstechen) liegt KEIN rechtswidriger Angriff vor.
Du musst schauen ob zum Zeitpunkt der Drohung der Angriff rechtswidrig ist.
Georg12
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Anmeldungsdatum: 31.03.2008
Beiträge: 4
Wohnort: Rheinland Pfalz

BeitragVerfasst am: 01 Apr 2008 - 07:43:52    Titel:

Ich ging auch von Mittäterschaft bei F aus.
gem. Tatplan: Besuch des L, wenn bei dessen Abwesenheit +
gem. Tatasuf.: L kommt zu F, sie lässt ihn hinein

Nach der subj. Theorie: Interesse am Taterfolg +
Umfang der Tatbeteiligung+ ( "Auf Drängen der F" kommt L, Öffnen der Haustür)
Tatherrschaft bzw. Wille fazu: +
nach der Tatherrschaftslehre: In-den-Händen-Halten des Geschehensablaufs:
L gehorcht der F, damit+
ich würde also davon ausgehen, dass von Mittäterschaft ausgegangen werden kann.
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