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HA Strafrecht Fortgeschrittene Mainz SS 08 Hettinger
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> HA Strafrecht Fortgeschrittene Mainz SS 08 Hettinger
 
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Robina
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Anmeldungsdatum: 17.03.2008
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 19 März 2008 - 20:46:48    Titel:

Cool toll auf ein Neues! hallo zusammen,

Jemand prüft bei § 185 mittelbare Täterschaft, durch wen als Werkzeug bitteschön? Die F hat ja nix mit der Anzeige zu tun und ob es den Anschein erweckt tut ja nix zur tatbestandsverwirklichung. Meint ihr dann etwa den menschen, der bei der Zeitung arbeitet und die Anzeige veröffentlicht hat? Der hat aber keinen Namen und gegen Unbekannt sollen wir doch nicht prüfen oder? Wie löst ihr das problem?

Ich bitte um Aufklärung, danke!!!!!! Wirklich mittelbare Täterschaft?
Robina
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Anmeldungsdatum: 17.03.2008
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 19 März 2008 - 20:52:09    Titel:

Ach ja und was macht ihr jetzt mit §315 b Nr3 ? Ich habe in einem Urteil gelesen, dass das unter umständen auch darunter fällt. Aber ob so ein fall existiert? die meisten fälle beruhen darauf, das tatsächlich ein schuss aus dem fahrenden auto abgegeben worden ist.
naja, wenn er einen schuss abgegeben hätte und der hätte den L getroffen da wäre das Auto unter umständen führerlos und das ist ja schon ein eingriff in den straßenverkehr. Und objektiv weiß der L ja nicht, ob der M nciht abdrückt, fragl. ist eher ob er das wollte und darüber steht ja nix im sachverhalt. Embarassed
Fips
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Anmeldungsdatum: 27.02.2008
Beiträge: 7
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 20 März 2008 - 00:15:43    Titel:

@Nila4

schon klar, aber die drohung den L abzustechen bezieht sich auf das sofortige verlassen des hauses, nicht erst darauf, dass F erst ihre sachen fertig gepackt hat.deshalb habe ich die drohung verneint.
braunschweiger22
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Anmeldungsdatum: 16.02.2007
Beiträge: 65
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 20 März 2008 - 01:21:59    Titel:

@Robina,

Aufgabe der Anzeige kann 185 direkt sein durch beabsichtigte Lektüre durch F oder mittelbare Täterschaft weil die die Anzeige lesenden Freier als vorsatzlos handelndes Werkzeug mißbraucht, d.h. zu beleidigenden Anrufen veranlaßt werden.Siehe hierzu RengierBT II Seite 202 Rn 8 oder Tenckhoff JUS 1988, 788
braunschweiger22
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Anmeldungsdatum: 16.02.2007
Beiträge: 65
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 20 März 2008 - 14:54:49    Titel:

Ich meinte Rengier Strafrecht Besonderer Teil II 7.Auflage von 2006
Robina
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Anmeldungsdatum: 17.03.2008
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 20 März 2008 - 21:05:40    Titel:

Rolling Eyes du prüfst also mittelbare täterschaft braunschweiger, sehe ich das richtig? das urteil von der jutta hatte ich auch gelesen aber auf mittelbare täterschaft wäre cih nicht gekommen. wie prüfst du/ihr das?

viele grüße
Robina
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Anmeldungsdatum: 17.03.2008
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 20 März 2008 - 21:08:05    Titel:

Rost11 hat folgendes geschrieben:
Robina hat folgendes geschrieben:
Confused zum Hausfriedensbruch: in der 1. alt. des eindringens ist l doch nicht gerechtfertigt, also §123 (+) und die 2. alt. tritt doch subsidiär zurück, sollte man diese aber trotzdem prüfen und dann zuurücktreten lassen, ja?


würde ich nicht machen. werde nur den obersatz schreiben und dann die subsidiarität ansprechen. denke hier an "zuviel und unnötig ist falsch". was denkt ihr?


hmm? obersatz und subsidiarität? aber dann kann man das doch gar nciht merh mit rein bringen, dass mit der zumutbarkeit und dem liebhaber und der rechtfertigung, oder?
Bittersweet85
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Anmeldungsdatum: 17.03.2008
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 20 März 2008 - 22:09:40    Titel:

verwirrt Confused

Zuletzt bearbeitet von Bittersweet85 am 28 März 2008 - 12:51:15, insgesamt einmal bearbeitet
Rost11
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Anmeldungsdatum: 20.03.2008
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 21 März 2008 - 11:36:22    Titel:

Robina hat folgendes geschrieben:
Rost11 hat folgendes geschrieben:
Robina hat folgendes geschrieben:
Confused zum Hausfriedensbruch: in der 1. alt. des eindringens ist l doch nicht gerechtfertigt, also §123 (+) und die 2. alt. tritt doch subsidiär zurück, sollte man diese aber trotzdem prüfen und dann zuurücktreten lassen, ja?


würde ich nicht machen. werde nur den obersatz schreiben und dann die subsidiarität ansprechen. denke hier an "zuviel und unnötig ist falsch". was denkt ihr?


hmm? obersatz und subsidiarität? aber dann kann man das doch gar nciht merh mit rein bringen, dass mit der zumutbarkeit und dem liebhaber und der rechtfertigung, oder?


wir sind uns ja einig, dass alt2 zurücktritt. habe ein schlechtes gefühl die zu prüfen. die rechtfertigungsgründe für das bleiben von l würde ich inzident prüfen bei der frage, ob m beim abstechen eine nötigung/drohung begangen hat. muss ja nicht richtig sein, denke ich halt so...
missmicha
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Anmeldungsdatum: 17.03.2008
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 22 März 2008 - 00:51:59    Titel:

nochmal zum problem mit dem eindringe/verweilen:
Eigentlich triit das verweilen ja zurück, dann wäre die bedrohung/versuchte nötigung evtl gerechtfertigt. Das ist soweit ja auch logisch. Ich würde glaub ich sogar den m durch notwehr rechtfertigen. Ich finde das ergebnis aber nicht sachgerecht.
Ist es dem l denn zuzumuten, dass er geht und die f da allein mit dem tobenden m lässt? Verdient sie in dem moment nicht schutz? Ich fände es besser, wenn ich einfach trotzdem das verweilen auch prüfe, anspreche, dass es zurücktritt, und dann bei der rechtfertigung der bedrohung/versuchten nötigung darauf eingehe, dass bei dauerdelikten der angriff solange fortdauert, wie der rechtwidrige zustand vorliegt. Aber in diesem fall ja eine völlig neue situation eingetreten ist, die das verweilen rechtfertigt.
Ich hab leider auch irgendwo gelesen, dass es nicht auf irgendwelche rechtfertigungsgründe beim verweilen ankommt, wenn das eindringen schon rechtswidrig vorliegt. Findet ihr wirklich, mal nicht juristisch betrachtet, dass dieses ergebnis der situation gerecht wird?
Und noch zur beleidigung durch das inserat:
ich hab gehört es gäbe einen steritstand, ob bei einer unwahren tatsachenbehauptung (also ich prüf zuerst verleumdung und bejahe eine tatsachenbehauptung) eine beleidigung auch vorliegt, wenn diese tatsachenbehauptung nicht gegenüber dem betroffenen selbst geäußert wird. Die hm meint, tatsachenbehauptungen sind nur eine beleidigung, wenn sie dem betroffenen gegenüber geäußert werden. Ich finde diesen streit aber absurd. Es ist eigentlich sogar schlimmer, wenn eine solche behauptung in der zeitung steht, als wenn er sie f selbst gegenüber geäußert hätte.
Und könnte man nicht auch mittelbare beleidigung durch die zeitung als werkzeug prüfen? Und wie soll man das alles dann auf 20 seiten unterbringen??? Ich glaub ich prüf nur direkte beleidigung und lass auch diesen komischen sterit weg.
Und noch zum widerstand gegen vollstreckungsbeamte:
eigentlich braucht man ja einen durchsuchungsbefehl für eine durchsuchung, es sei denn es liegt gefahr im verzug. Genauso kann es im ermessen der beamten liegen, ob sie von der hinzuziehung von zeugen absehen. Prüf ich jetzt die gefahr im verzug bei den förmlichkeiten oder liegt die beurteilung einer situation als gefahr im verzug im ermessen der beamten und ich prüfs bei der ermessensausübung?
liebe grüße
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