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Hausarbeit BGB Uni-Gießen SS 08
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Niesi85
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Anmeldungsdatum: 16.08.2007
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 25 März 2008 - 14:02:58    Titel:

welche anspruchsgrundlage habt ihr denn letztendlich für den schadensersatz gewählt? bin mir da noch etwas unschlüssig, weil ich bei 280 auch das problem mit dem schuldverhältnis habe.
wie siehts denn mit deliktsrecht aus?!
egbgbftw
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Anmeldungsdatum: 18.03.2008
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 25 März 2008 - 14:12:42    Titel:

Also ich hab zuerst den 280 I so durchgehen lassen. Schuldverhältnis ist schlicht und einfach die Grundschuld bei mir (ich prüfe im Punkt Schuldverhältnis kurz durch, ob die Grundschuld auch wirksam begründet wurde durch V).

Im Anschluss an den 280 I kommt der 767 ZPO, ob der durch geht weiß ich noch nicht aber ich denke nicht.

Im Übrigen ist unser Seminar hier echt erbärmlichst bestückt! Kein aktuelles Buch, alle Kommentare sind Präsenzbestände und die ZPO Bücher die man ausleihen kann sind von anno dazumal.
Ich bin kurz davor, das "germanische Proceßrecht" von 1928 in die Hausarbeit einfließen zu lassen Laughing
Niesi85
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Anmeldungsdatum: 16.08.2007
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 25 März 2008 - 22:37:04    Titel:

also bzgl des schuldverhältnisses hätte ich auch eher den sicherungsvertrag genommen...auf den finden nämlich die regeln des auftrags anwendung.

an welchem punkt lässt du den 767 denn dann scheitern? bin mir noch nicht ganz sicher...hab die gutgläubigkeit des I jetzt bejaht und komme jetzt zu dem tilgungsproblem.
PrincessPY
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Anmeldungsdatum: 22.11.2006
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 26 März 2008 - 10:33:43    Titel:

also die gutgläubigkeit werde ich wohl auch bejahen.... mit dem tilgungsproblem weiß ich noch nciht wie ich das am besten sinnig formuliere....

also ich komme mit der zwvabwehrkl nicht durch, so spar ich mir auch die einstweilige verfügung
aber wie wo an was genau ich das scheitern lasse... ka... vielleicht entscheide ich mich auch noch mal um
Niesi85
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Anmeldungsdatum: 16.08.2007
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 26 März 2008 - 13:48:59    Titel:

so hatte ich mir das auch gedacht,denn für den einstweiligen rechtsschutz hab ich auch gar keinen platz mehr...muss den schadensersatz ja auch noch prüfen.
ich hoffe mal,ich hab meinen schwerpunkt nicht falsch gesetzt Rolling Eyes
egbgbftw
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Anmeldungsdatum: 18.03.2008
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 26 März 2008 - 14:12:44    Titel:

Wo finde ich denn ein brauchbares Schema für einen Grundbuchberichtigungsanspruch aus 894 BGB?
Das Darlehen beläuft sich ja auf 50'000 EUR nebst 10% Zinsen, im Grundbuch stehen aber 15% Zinsen + 5 % für die Bank.

edit: zur Gutgläubigkeit vom I noch ein paar Gedanken:
der gutgläubige einredefreie erwerb der sicherungsgrundschuld ist meines erachtens (auch wenn man hier die mindermeinung vertreten sollte) wohl leicht zu "knacken". bei sog. massenhaften portfolioankauf wird sich der investor wohl kaum auf den gutgläubigen erwerb berufen können. das nichtbestehen oder die unkenntnis des bestehens solcher sicherungsabreden ist mittlerweile - zumindest in den einschlägigen bereichen - nicht mehr argumentativ haltbar.
und genau deshalb verneine ich den gutgläubigen erwerb des I.


Zuletzt bearbeitet von egbgbftw am 26 März 2008 - 14:29:32, insgesamt einmal bearbeitet
Niesi85
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Anmeldungsdatum: 16.08.2007
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 26 März 2008 - 14:27:08    Titel:

der eintrag im grundbuch bezieht sich doch auf die grundschuld.
und dann gabs noch mal zinsen für das darlehen.
also einmal zinsen für den kredit und einmal zinsen auf die grundschuld.

daher wird doch da nicht noch ein grundbuchberichtigungsanspruch gesprüft. den könnte man ja dann auch bzgl der einreden prüfen, die man nachträglich noch eintragen lassen könnte und V somit doch noch zu seinem recht kommt.

oder lieg ich da jetzt total falsch??
egbgbftw
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Anmeldungsdatum: 18.03.2008
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 26 März 2008 - 14:31:21    Titel:

Natürlich bezieht sich der Eintrag im Grundbuch auf die Grundschuld, und das Darlehen vom A beträgt 50'000 + 10% ... aber im Grundbuch steht trotzdem 15% Zinsen drin, das ist eben nicht korrekt oder irre ich mich!?
zitat Sachverhalt:
Zitat:
Das Darlehen beläuft sich auf 50.000 Euro nebst 10% Zinsen. Der Grundbuchauszug für das Grundstück des V sieht wie folgt aus:
Grundschuld zu 50.000 (fünfzigtausend) Euro nebst 15% Zinsen und einer einmaligen Nebenleistung von 5% für BBank, sofort vollstreckbar gegen den jeweiligen Eigentümer.


Mir ist grad nochwas eingefallen Wink Kommt denn ein Anspruch V - B aus 816 in Betracht? Die B hat doch ohne Berechtigung die Grundschuld an I verkauft, und könnte dem V ja den Erlös daraus aus 816 zahlen. Oder bin ich grad völlig daneben?


Zuletzt bearbeitet von egbgbftw am 26 März 2008 - 14:33:04, insgesamt einmal bearbeitet
muschel
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Anmeldungsdatum: 29.03.2007
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 26 März 2008 - 16:30:20    Titel:

Die Zinsen von der Grundschuld können doch aber ganz unabhängig von der Zinshöhe des Darlehens bestellt werden. Deshalb denk ich auch, dass es unbeachtlich ist, dass eine andere Zinshöhe für die Grudschuld ins Grundbuch eingetragen wurde. Hat mich am Anfang aber auch ein bissel unsicher gemacht.Smile

Was den §816 angeht, denk ich net, dass man den prüft. Denn der B ist doch Berechtigter. Das ist ja die Besonderheit, die man im § 767 ZPO prüft. Der B kann die Grundschuld mit dinglicher Wirkung abtreten. Das Verbot hat doch nur schuldrechtliche Wirkung.

Mir bereitet eher der Schadnsersatzanspruch beim Prüfungspunkt "Schaden" Probleme. Denn eigentlich ist doch noch kein Schaden eingetreten oder?
Niesi85
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Anmeldungsdatum: 16.08.2007
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 26 März 2008 - 16:36:55    Titel:

kann man den schaden nicht darin sehen, dass die vollstreckung unmittelbar bevorsteht und V dadruch sein grundstück verliert?
so würde ich es machen.
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