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Heidelberg oder Tübingen
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JuriJurist
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Anmeldungsdatum: 20.02.2008
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 20 Feb 2008 - 23:00:55    Titel:

hab mir die schon angeschaut, jedoch auf der tübinger seite gibts da keine informationen zu den einzelnen schwerpunkten, sie sind lediglich aufgezählt. in heidelberg gibts wenigstens ne pdf zu allen, wenn auch kurz.
ist es denn gängig nach den ersten 2 semestern ggfn. die uni zu wechseln wegen der schwerpunktwahl`? dann müsste ich mir da noch keinen druck machen. ist nur wahrscheinlich nicht so gerne gesehen wenn man erst ablehnt und 2 semester später wieder angekrochen kommt.
Parallelwertung
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Anmeldungsdatum: 17.09.2007
Beiträge: 169

BeitragVerfasst am: 20 Feb 2008 - 23:09:11    Titel:

Der Schwerpunkt kommt i.d.R. erst nach 4 Semestern und im Übrigen wird man sich an Dich - bei Hunderten von Bewerbungen pro Semester - wohl kaum erinnern. Wink
Marin2008
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Anmeldungsdatum: 01.02.2008
Beiträge: 55

BeitragVerfasst am: 20 Feb 2008 - 23:12:15    Titel:

Heidelberg scheint im Internationalen Recht tatsächlich umfangreicher zu sein und Völkerrecht mit intern. Privat- und Verfahrensrecht kombiniert zu haben. Tübingen hat das wohl gesplittet. Je nach Geschmack also. In Heidelberg hast du also scheinbar richtig zu schuften für den Schwerpunkt.

Es ist natürlich nicht üblich die Uni zu wechseln.
secegi
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Anmeldungsdatum: 17.06.2008
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 18 Jun 2008 - 14:18:39    Titel:

Heidelberg genießt einen sehr guten Ruf und lebt allein davon. Bibliothek ist miserabel ebenso die Betreuung, und auf die kommt es im Grundstudium bei Fragen und Problemen maßgeblich an. Ich empfehle Bucerius, Freiburg, Passau.
KaeptnKaffee
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Anmeldungsdatum: 27.02.2008
Beiträge: 53
Wohnort: Marburg

BeitragVerfasst am: 18 Jun 2008 - 22:23:06    Titel:

Ich kann Tübingen rundum empfehlen. Vor Allem wegen des guten Unireps. Die Ausstattung des juristischen Seminars ist auch ein Highlight.
Wohnen ist sowohl in Tü als auch in HD nahezu unbezahlbar, das ist somit kein Kriterium.
DasBa
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Anmeldungsdatum: 08.10.2007
Beiträge: 55

BeitragVerfasst am: 19 Jun 2008 - 00:53:55    Titel:

Marin2008 hat folgendes geschrieben:

Es ist natürlich nicht üblich die Uni zu wechseln.

Üblich vielleicht nicht, aber schadet's denn, bzw. ist es ein Problem bei der Jobsuche?
Ich hab nach dem Grundstudium auch die Uni gewechselt (von Frankfurt (Main) nach Tübingen), weil es in Frankfurt einfach an Schwerpunktbereichen nichts gab, was mich so mitgerissen hat. Das Problem ist halt, dass man zu Beginn des Studiums auch nicht weiß, was einen später im Schwerpunkt interessieren wird.
Tübingen kann ich auch empfehlen, das Juristische Seminar ist gut ausgestattet, die Fakultät nicht so absurd groß und irgendwie erscheint mir alles gut organisiert. Läuft alles irgendwie ruhiger als in Frankfurt, was aber vielleicht auch mit der Größe der Fakultät zusammenhängt.
Nur zur Stadt kann ich nichts sagen, ich wohn' in Stuttgart.
jabko83
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Anmeldungsdatum: 11.09.2006
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 19 Jun 2008 - 14:17:25    Titel:

Ein kleiner Tipp: mach deine Wahl nicht von irgendwelchen Rankings abhängig. Wenn eine Uni einen guten Ruf hat heißt das nicht zwangsläufig, dass auch ihre Ausbildung top ist. Entweder hat sie dann eine hervorragende Forschung, was aber nicht bedeutet, dass auch die Ausbildung automatisch sehr gut ist (im Gegenteil gibt es wohl viele renommierte Professoren, die fast nur noch forschen und die Lehre, d.h. Vorlesungen etc. vernachlässigen). Oder sie hat diesen guten Ruf eben "aus Tradition". Außerdem wird in den meisten Rankings eine wichtige Gruppe nicht befragt: die Studenten selbst. Und zumindest bei den mir bekannten Rankings der vergangenen Jahre, bei denen auch Studenten befragt wurden, war es gerade im Fall Heidelberg so, dass doch eine große Diskrepanz zwischen den Eindrücken von Personalchefs usw. und den eigenen Studenten vorhanden war (kann deshalb natürlich später mal bei der Bewerbung ein Vorteil sein). Im Studium musst du ohnehin Vieles eigenständig erarbeiten. Und im Ergebnis wirst du wohl überwiegend an deinen Noten gemessen, egal ob du nun in HD oder TÜ studiert hast (und da es sich - mit Ausnahme der Prüfung des Schwerpunktbereichs, der insg. 30% der Endnote ausmacht - um eine Staatsprüfung handelt, wirst du in TÜ wohl auch nicht leichter zu besseren Noten kommen als in HD Wink ).

Was mir in den ersten Semestern wirklich geholfen hat, waren die Arbeitsgemeinschaften (teilweise auch Tutorien oder Kolloquien genannt) der Uni, in denen man lernt, wie man eine Klausur aufbaut und Fälle löst. Gerade in den Anfangssemestern halte ich ein umfangreiches Angebot solcher Veranstaltungen daher für wichtig. Ich studiere zwar in Heidelberg, kann aber leider nicht sagen, wie dieses Angebot derzeit aussieht. Ich bin erst nach dem 4. Semester von der Uni Erlangen-Nürberg nach Heidelberg gewechselt (ein Wechsel der Uni ist, solltest du dich doch für die falsche entscheiden, übrigens in den meisten Fällen problemlos möglich, auch ohne Spitzenleistungen). Ich hab damals auch gehört, dass die Betreuung für Erstsemester nicht so toll gewesen sein soll, aber inzwischen hat sich da wohl - auch aufgrund der Studiengebühren - einiges getan. Und auch die Bibliothek hat neue Tische und zahlreiche neue Lehrbücher bekommen . Aber es gibt meiner Meinung nach bessere Bibliotheken - etwa in Mannheim (in 15-20 min. vom Heidelberger Bahnhof aus zu erreichen, neu eingerichtet im Mannheimer Schloss, längere Öffnungszeiten).
Die Schwerpunktbereiche wurden jetzt auch "neu" gestaltet (eigentlich wurden die alten Schwerpunktbereiche nur aufgeteilt). Da sich das Interesse an einem bestimmten Themengebiet aber meist eh erst mit fortgeschrittenem Studium entwickelt, ein Wechsel der Uni wie gesagt i.d.R. problemlos möglich ist und sich Schwerpunktbereiche inhaltlich (heißen dann halt nur anders) an vielen Unis sowieso mehr oder weniger gleichen, würde ich meine Wahl aber noch nicht zu sehr am Angabot der Schwerpunkte festmachen.

Was mir sonst noch so zu Heidelberg einfällt: wie gesagt wird auch hier nur mit Wasser gekocht. Im Vergleich zu meiner alten "no-name-Uni" (wobei Rankings imho wie gesagt eh Schwachsinn sind) Erlangen kann ich nicht behaupten, dass diese schlechter war. Im Gegenteil. Dort war die Beutreuung in den Anfangssemestern sehr gut und meine beiden Strafrechtsprofessoren Kudlich und Jahn vermisse ich bis heute Very Happy
Weiterhin hat Heidelberg ein umfangsreiches Uni-Rep (braucht dich in den Anfangssemestern noch nicht so zu interessieren), mit guten, teilweise aber auch eher schlechteren Tutoren. Organisatorisch läuft teilweise einiges schief (Termine werden erst kurzfristig bekannt gegeben oder nicht abgesagt, bestimmte Informationen sind häufig nur am schwarzen Brett, nicht aber im Internet zu finden, Übungsklausuren werden doppelt gestellt, viele Professoren stellen keine Materialien ins Internet etc.).

Von der Stadt her bietet Heidelberg wohl mehr als Tübingen (so zumindest mein Eindruck, war aber auch noch nicht so oft in TÜ), auch wenn HD natürlich keine Großstadt ist. Gerade am Wochenende ist in der Altstadt auch immer was los.

Also, geh am besten dort hin, wo du dich am Wohlsten fühlst (Stadt, Umgebung, Leute).
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