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neutrales geschäft eine nichtberechtigten minderjährigen
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> neutrales geschäft eine nichtberechtigten minderjährigen
 
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blackpearl 1
Gast






BeitragVerfasst am: 15 März 2005 - 18:19:43    Titel: neutrales geschäft eine nichtberechtigten minderjährigen

übung im bgb für anfänger
hab folgendes problem: 16 jähriger nichtberechtigter veräußert grundstück seines vaters an unternehmer. unternehmer wird rechtmäßig ins grundbuch eingetragen. vater flippt aus und will, dass sohn rechtsgeschäft rückgängig macht. sohn geht zu unternehmer und will grundstück wiederhaben. da dem sohn das grundstück ja nicht gehört, wär es doch für ihn rechtlich neutral, da er doch nichts verliert, oder? er kriegt zwar das geld dafür, aber spielt das eine rolle? rechtsprechung und so sagen alle nur, dass minderjährige neutrale geschäfte ohne zustimmung der gesetzlichen vertreter vornehmen können, wenn es sich um bewegliche sachen handelt. aber niemand nimmt stellung zu unbeweglichen sachen. wär für hinweise und literatur sehr dankbar.
Maltanis
Newbie
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Newbie


Anmeldungsdatum: 23.12.2004
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 16 März 2005 - 15:57:52    Titel:

warum so kompliziert? der junge is 16 - sache is schon mal schwebend unwirksam! wenn der vater dann einspruch erhebt, MUSS das geschäft rückgängig gemacht werden!

außerdem: das gründstück gehört dem vater, und was dir nicht gehört, kannst du nicht verkaufen!
Gast







BeitragVerfasst am: 16 März 2005 - 20:33:01    Titel:

"außerdem: das gründstück gehört dem vater, und was dir nicht gehört, kannst du nicht verkaufen!"

Lustig, aber nicht vertretbar.
blackpearl1
Gast






BeitragVerfasst am: 17 März 2005 - 14:52:53    Titel:

is lieb, dass ihr mir geantwortet habt. aber das problem ist, dass selbst nen minderjähriger nichtberechtigter bewegliche sachen, die ihm ja nicht gehören problemlos erstmal verscheuern kann. aber hab das halt nur für bewegliche sachen gefunden zu § 932. aber in den kommentaren steht nichts, ob ne analogie zu unbeweglichen, also 892 , sachen vorgenommen werden kann. hab mir gedacht, es könnte ja auch nen rechtlich neutrales geschäft sein. diese können minderjährige auch ohne zustimmung ihrer gesetzlichen vertreter abschließen, da diese keinen rechtlichen nachteil oder vorteil bringen dürfen.und da der minderjährige nichts verliert, ist das geschäft schon mal nicht nachteilhaft. aber er bekommt ja geld für das grundstück. ist das dann nicht nen vermögenszuwachs und somit nen rechtlicher vorteil und damit dann wieder nicht zustimmungebedürftig. wär das nen argument??
hosh
Gast






BeitragVerfasst am: 30 März 2005 - 16:52:40    Titel:

kann dich verstehen

ist ein neutrales geschäft!!!!

892 genau wie 932

damit keine rechtlichen nachteile

zwei meinungen: h.M. und medicus(dagegen)

ziemlich simpel oder?
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