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Deutschenfeindlichkeit--- bitte um eure Stellungnahme
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commander_keen
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Anmeldungsdatum: 01.07.2005
Beiträge: 120

BeitragVerfasst am: 12 März 2008 - 13:39:35    Titel:

Lukas-TX hat folgendes geschrieben:

Vor kurzen hat eine junge Frau, anfang 30 Unternehmerin, zu mir gesagt: "Wir müssten das Wort "deutsch" in den Gesetzen der Sozialsysteme verankern. Beim Kindergeld, bei den Krankenkassen, ins SGB usw. Dann wäre das Problem vom Tisch."
Da stimme ich ihr zu.


Das Wort "deutsch" in Gesetzten zu verankern wär in jedem Fall ein Fehler. Denn das Wort "deutsch" ist nicht eindeutig. Wer ist deutsch? Nur Menschen die "schon immer" in Deutschland leben, solche, die schon "lange" hier leben, solche, die gut Deutsch sprechen, oder - auch das wäre eine mögliche Auslegung, die ich dir nicht unterstellen möchte - Menschen der "deutschen Rasse", die ja bekanntlich nicht existiert.

Niemand wäre in der Lage fair zu beurteilen wer deutsch ist und wer nicht.

Es sollte auch nicht zur Debatte stehen, welche Nationalität oder welche Herkunft ein Mensch hat, sondern wie er sich verhält. Wenn sich jemand Deutschen gegenüber gewaltätig, beleidigend oder diskriminierend verhält, sollte das genauso geahndet/bestraft werden wie jede gewaltätige oder diskriminerende Handlung.

lg, aus Österreich Wink
(in Österreich haben wir übrigens eine ähnliche Stituation, und ähnliche Diskussionen darüber.)
Diskordianisches Prinzip
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Anmeldungsdatum: 15.11.2007
Beiträge: 970

BeitragVerfasst am: 12 März 2008 - 14:45:50    Titel:

commander_keen hat folgendes geschrieben:

Das Wort "deutsch" in Gesetzten zu verankern wär in jedem Fall ein Fehler. Denn das Wort "deutsch" ist nicht eindeutig. Wer ist deutsch?


Deutscher ist per definitionem, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt.
Lukas-TX
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Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 13 März 2008 - 11:10:29    Titel:

Shinski hat folgendes geschrieben:
Zum Thema Gast und Hausherr. Wenn man in diversen Urlaubsorten in Spanien gewesen ist muss man sich bei solchen Floskeln echt an den Kopf fassen. Mallorca, Lloret de Mar, Calella um nur mal 3 Beispiele zu nennen. Da muss man sich mitunter für seine Landsleute schämen bei dem Verhalten was da mitunter an den Tag gelegt wird. Ansonsten muss mir mal einer erklären wie sich besoffen gröhlend durch die Stadt ziehend mit einem angemessenen Verhalten vereinbaren lassen, wo man doch nur Gast ist.


Also, erstmal geht es uns überhaupt nichts an wie andere Länder es handhaben. Andere Länder sind andere Sitten und andere Kulturen. Geht uns hier in Deutschland nichts an.

apel hat folgendes geschrieben:
..was für ein Schwachsinn! Solche und aehnliche Floskeln sind mitunter Gründe für den stets wachsenden gegenseitigen Hass.
Habt ihr dort verschiedene Rechte bezüglich des Verhaltens für "Gaeste" und "Hausherren" ? Laughing
Wo steht das geschrieben?
Und woran erkennst du, ob ein Auslaender Migrant oder eingebürgerter Deutscher ist?

Sollte es mal ein Deutscher in der Türkei sich sowas erlauben....Knast oder gleich Todesstrafe. Wahrscheinlich wird er im Iran gesteinigt oder gehängt. Aber wie war das noch: Andere Länder gehen uns nichts an Wink
Also, bestimmt der Hausherr die Spielregeln und wenn das jemanden nicht passt: Tschüß! Auf nimmer Wiedersehen....

Shinski, hat in einem Punkt recht:
Zitat:
Warum soll sich also einer integrieren wenn die Nachbarn, dieselbe Nationalität haben? Gibt doch gar keinen Grund deutsch zu lernen wenn man auch so am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann.

Dafür gibt zwei wesentliche Gründe:
1. Der eine Grund ist die Siedlungen solcher Menschen in "Sozial-Vierteln".
Auf der einen Seite wollen viele Deutsche keine Ausländer in der direkten Nachbarschaft, oft begründet durch schlechte Erfahrungen und auf der anderen Seite liegt an der eigenständigen Gruppenbildung von Migranten.
2. Der zweite Grund ist die Zuwanderung ins Sozialsystem.
Augenscheinlich ist wohl der größte Teil aus sozialen schwierigen und finanziell schlechten Verhältnissen nach Deutschland eingereist. Für uns bedeutet das, dass wir diese Menschen versorgen müssen auf Kosten des Staates.

commander_keen ich verstehe die bedenken, aber es kann nicht angehen, dass Leute hier nach Deutschland kommen und auf Kosten aller Leben. Auf der anderen Seite ist es total unfair gegenüber von Arbeitslosen Hartz4-Empfängern, die regelrecht Terror empfinden durch die ständige Präsenz und den Druck der Behörden.
Interessant ist immer das Thema Kindergeld, wo sich anscheinend viele ausländische Persönlichkeiten drauf ausruhen. Es ist ein offenes Geheimnis und man ist dazu regelrecht verpflichtet zu betonen, dass es sich um eine "deutsche" Förderungen von Kindern handelt. Nur wer noch nie Kindergeld beantragt hat und sehen durfte, wer alles solches Geld bekommt, entwickelt dagegen keine Aversion.
Sicher wäre es nicht das Hauptproblem, wenn die Zuwanderung nach Deutschland so geregelt wäre das kaum Einwanderung in die Sozialsysteme stattfinden würde. Ist aber leider Realität und stellt in diesen Fall keine Bereicherung für Deutschland dar.
Manchmal denke ich, wenn ich solche Straßenzüge in Ausländervierteln sehe, ob die ihre katastrophalen Verhältnissen aus ihren Herkunftsländern nachahmen. Für die zivilisierte Welt ist es sicherlich beschämend.
Änderung wird sich wohl erst auftun, wenn das System bis zum Absurdum geführt wurden ist.
commander_keen
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Anmeldungsdatum: 01.07.2005
Beiträge: 120

BeitragVerfasst am: 13 März 2008 - 14:59:34    Titel:

Diskordianisches Prinzip hat folgendes geschrieben:
commander_keen hat folgendes geschrieben:

Das Wort "deutsch" in Gesetzten zu verankern wär in jedem Fall ein Fehler. Denn das Wort "deutsch" ist nicht eindeutig. Wer ist deutsch?


Deutscher ist per definitionem, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt.


um ehrlich zu sein, auf sie staatsbürgerschaft hab ich glatt vegessen Embarassed
trotzdem: ich kenne die deutsche gesetzlage zwar nicht genau, aber ich bin mir sicher die deutsche staatsbürgerschaft ist in den gesetzten verankert, und vorraussetztung für viele sozialleistungen.
es ging um das wort "deutsch" und da besteht für mich schon ein unterschied.

Lukas-TX hat folgendes geschrieben:
commander_keen ich verstehe die bedenken, aber es kann nicht angehen, dass Leute hier nach Deutschland kommen und auf Kosten aller Leben. Auf der anderen Seite ist es total unfair gegenüber von Arbeitslosen Hartz4-Empfängern, die regelrecht Terror empfinden durch die ständige Präsenz und den Druck der Behörden.
Interessant ist immer das Thema Kindergeld, wo sich anscheinend viele ausländische Persönlichkeiten drauf ausruhen. Es ist ein offenes Geheimnis und man ist dazu regelrecht verpflichtet zu betonen, dass es sich um eine "deutsche" Förderungen von Kindern handelt. Nur wer noch nie Kindergeld beantragt hat und sehen durfte, wer alles solches Geld bekommt, entwickelt dagegen keine Aversion.


das problem ist, dass einzelne das sozialsystem ausnützen, das kenn ich aber auch aus meinem freundeskreis, da kenn ich ein paar leute, die ihr lebenlang noch nichts gearbeitet haben, und 700-1000€ monatlich vom staat kassieren.
aber dabei werden lücken des systems ausgenützt oder im schlimmsten fall kann man das auch als betrug bezeichnen.
ob diese menschen jetzt in- oder ausländer sind macht keinen unterschied (die, die ich kenne sind österreicher) man kann sie nicht abschieben, und wenn ihre handlungen nicht illegal sind, kann man sie auch nicht bestrafen.
man müsste etwas am system ändern, sodass es nicht sein kann, dass menschen, die arbeiten weniger oder auch nur gleich viel besitzen wie arbeitslose menschen.

Lukas-TX hat folgendes geschrieben:
Nur wer noch nie Kindergeld beantragt hat und sehen durfte, wer alles solches Geld bekommt, entwickelt dagegen keine Aversion.


sehen durfte ?? was meinst du damit? siehst du den leuten an, wer sie sind, wieviele kinder sie haben, und ob sie arbeiten gehen oder nicht?

ja, es gibt sie, die leute die das system ausnützen, aber ich verstehe auch nicht, warum man gerade diesen menschen mit soviel aversion gegenübersteht. jemand der arbeitslos ist, ist selten glücklich, der macht das nicht zum spaß.

lg
commander_keen
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Anmeldungsdatum: 01.07.2005
Beiträge: 120

BeitragVerfasst am: 13 März 2008 - 15:04:01    Titel:

mir fällt gerade auf, das thema war eigentlich deutschenfeindlichkeit, von diesem bin ich mal wieder recht weit entfernt, sry.
vielleicht kann man ja wieder daruf zurückkommen.
Lukas-TX
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Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 13 März 2008 - 16:57:08    Titel:

Zitat:
sehen durfte ?? was meinst du damit? siehst du den leuten an, wer sie sind, wieviele kinder sie haben, und ob sie arbeiten gehen oder nicht?


Ansehen tut man das natürlich nicht, aber es liegt ein schönes Info-Blättchen bei....wenn du das liest, könntest du übern Tisch würgen.
Aber behaupten es gäbe kein Geld für deutsche Schulen und Universitäten....

Zitat:
um ehrlich zu sein, auf sie staatsbürgerschaft hab ich glatt vegessen Embarassed
trotzdem: ich kenne die deutsche gesetzlage zwar nicht genau, aber ich bin mir sicher die deutsche staatsbürgerschaft ist in den gesetzten verankert, und vorraussetztung für viele sozialleistungen.
es ging um das wort "deutsch" und da besteht für mich schon ein unterschied.

Bedauerlicherweise doch. Ist durch das Grundgesetz abgesichert und wird nur durch weitere Gesetze weitestgehend eingeregelt. Alleine dieses Wort "deutsche" würde ausschließlich Deutsche nach den SGB's fördern. Vermutlich würden auf der anderen Seite, durch solche Abenteuer-Partei wie die Grünen, versucht die deutsche Staatsbürgerschaft für ein Abbel und ein Ei zu verschenken.
apel
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Anmeldungsdatum: 08.10.2006
Beiträge: 301
Wohnort: Izmir / TR

BeitragVerfasst am: 13 März 2008 - 19:17:04    Titel:

Lukas-TX hat folgendes geschrieben:
Sollte es mal ein Deutscher in der Türkei sich sowas erlauben....Knast oder gleich Todesstrafe. Wahrscheinlich wird er im Iran gesteinigt oder gehängt. Aber wie war das noch: Andere Länder gehen uns nichts an Wink
Also, bestimmt der Hausherr die Spielregeln und wenn das jemanden nicht passt: Tschüß! Auf nimmer Wiedersehen....

Wovon redest du eigentlich? Scheinst ein wenig verwirrt zu sein... Wink
Bamlee
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Anmeldungsdatum: 19.05.2006
Beiträge: 296

BeitragVerfasst am: 13 März 2008 - 20:39:40    Titel:

Zitat:
Es ist ein wesentlicher Unterschied, ob sich "Gäste" daneben benehmen oder der "Hausherr".

Wer ist denn hier Gast?
Maßt du dir vllt nicht zu viel an, wenn du Menschen als Gast titulierst die evtl. hier gewesen sind als deine Eltern noch über den Zeitpunkt und Ort deiner Zeugung diskutiert haben?
Oder eine bessere Frage, was genau macht dich zum "Hausherrn"?
Das würde ich jetzt allzu gern wissen!
Lukas-TX
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 13 März 2008 - 21:17:35    Titel:

Eher meine Zugehörigkeit an einer sehr alten nordeuropäischen Familie. Auf Lippenbekenntnisse von Scheinkulturen lege ich keinen Wert und schon gar nicht von Leuten, die behaupten nur weil sie in Besitz der Staatsbürgerschaft sind ein Stück meiner Heimat verkörpern.
Egal welche amtliche Scheine ihr besitzen solltet, egal welche Lippenbekenntnisse eure Geist entspringen mögen, ihr seit kein Teil meiner Heimat und werdet kein Teil meiner Heimat sein.

Ich komme aus einen Kulturkreis, der "Gäste" solange akzeptiert, wie diese "Gäste" bereit sind alle anderen zu tolerieren und als ebenbürtig anzuerkennen. Es gibt klare Bestrebungen gewisser "Gäste" andere zu unterdrücken, die trotz ihrer Scheinbehauptungen, leicht zu durchschauen sind.

Ich warne vor diesen Ungeist, den ihr da weckt.
Pauker
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Moderator


Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 13 März 2008 - 21:29:56    Titel:

Lukas-TX hat folgendes geschrieben:

Egal welche amtliche Scheine ihr besitzen solltet, egal welche Lippenbekenntnisse eure Geist entspringen mögen, ihr seit kein Teil meiner Heimat und werdet kein Teil meiner Heimat sein.


und wir legen keinen Wert auf ausländerfeindliche Agitation. Nur zur Vorsicht, bevors noch doller wird.

Gruß
Pauker
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