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Jung und leistungsbereit
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Foren-Übersicht -> Bewerbung & Vorstellungsgespräch -> Jung und leistungsbereit
 
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michselber
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Anmeldungsdatum: 06.01.2008
Beiträge: 306

BeitragVerfasst am: 05 März 2008 - 11:45:38    Titel: Jung und leistungsbereit

Zitat:
Jung und leistungsbereit zur Medizinischen Fachangestellten;
Arbeitsagentur.de, Ref-Nr:


Sehr geehrte Frau Dr. L,

mein Freiwilliges Soziales Jahr im Seniorenpark in Zzzzzzzzzz bestätigt mein Interesse für medizinische Versorgung und Verwaltung. So sammle ich bereits nützliche Erfahrungen in der freundlichen und geduldigen Betreuung der Patienten und der Dokumentation der Pflege. Durch meine liebevolle, vertrauenswürdige und aufgeschlossene Art bin ich bei den Bewohnern sehr geschätzt. In meinen täglichen Aufgaben wie Pflege, Hygiene und Hauswirtschaft arbeite ich selbstständig und verantwortungsvoll. Außerdem beweise ich ein hohes Maß an physischer und psychischer Belastbarkeit sowie Flexibilität durch wechselnde Schichten. Neben der jetzigen Zusammenarbeit mit meinen Kollegen zeigte ich zuvor durch Projekt-arbeiten und Schulaufführungen gute Teamfähigkeit.

Technisches Verständnis demonstrierte ich als Praktikantin in der Physiotherapie durch das Assistieren bei der Ultraschall- und Elektrotherapie. Dadurch bekam ich einen Einblick in die Organisation einer Praxis einschließlich Patientenbetreuung und Karteiverwaltung.

Im Abitur gehörte Biologie zu meinen Neigungs- und Prüfungsfächern. Dank zwei Jahren Informatikunterricht und privatem Interesse verfüge ich außerdem über gute PC- und EDV-Kenntnisse. Mein solides Grundwissen in Mathematik zeigt sich in meinem Realschulabschluss. Natürlich will ich meine Vorkenntnisse und Fähigkeiten in der Ausbildung vertiefen und verbessern.

Gern möchte ich Sie und Ihre Praxis im direkten Gespräch kennen lernen und Sie von meiner Eignung überzeugen. Ich freue mich über Ihren Terminvorschlag! Telefonisch bin ich je nach Schicht ab 15.30 Uhr oder bis 11 Uhr erreichbar.


Mit freundlichen Grüßen


hoffe auf meinungen und ist der letzte satz von wegen erreichbarkeit in ordnung und schließt die andere kontaktmöglichkeiten nicht aus!? es geht mir ja nur darum, dass man mich eben nicht den ganzen tag anrufen kann.
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Anmeldungsdatum: 01.05.2004
Beiträge: 620

BeitragVerfasst am: 05 März 2008 - 11:59:03    Titel: Re: Jung und leistungsbereit

Hallo!

Ich habe gerade dein Anscheiben gelesen. Das ist mir aufgefallen:

michselber hat folgendes geschrieben:

Sehr geehrte Frau Dr. L,

mein Freiwilliges Soziales Jahr im Seniorenpark in Zzzzzzzzzz bestätigt mein Interesse für ....


Ein Leser, der dich nicht kennt, weiß nicht, dass du gerade ein Freiwilliges Soziales Jahr machst. Er weiß auch nichts von deinem Abitur und deinem Praktikum. Du beginnst sofort mit deinen Qualitäten und Fähigkeiten, ohne dass du dich ausreichend vorgestellt hast. Auf diese Weise kann man sich als Leser gar nicht auf deine Bewerbung konzentrieren, sondern versucht andauernd, deinen Werdegang nachzuvollziehen und zu erraten, was du ausgelassen hast. Ich würde dein Anschreiben anders strukturieren.

P.S.: Deine Betreffzeile geht gar nicht und deine Bezugszeile ist zu kurz.
woodstock.
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Anmeldungsdatum: 08.08.2007
Beiträge: 2336
Wohnort: Franken

BeitragVerfasst am: 05 März 2008 - 17:07:49    Titel:

ich bin völlig anderer Meinung.

Obiges Anschreiben ist von Wortwahl, Aufbau und Präzision mustergültig. Was der Bewerber derzeit macht, findet der geneigte Leser im Lebenslauf. Deswegen halte ich dieses Vorgehen für sehr gut!
michselber
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Anmeldungsdatum: 06.01.2008
Beiträge: 306

BeitragVerfasst am: 05 März 2008 - 21:36:34    Titel:

ich finde nicht, dass es irgendwie verwirrend ist, was ich gerade mache und was ich gemacht habe. schließlich schreibe ich über das FSJ im Präsens und alles andere in Präteritum, also zeigt es doch dass es vergangen ist. für den groben überblick, wann genau was war, gibt es schließlich den lebenslauf.

finde die betreffzeile mal etwas gewagter und glaube nicht, dass ich damit einen schlechten eindruck mache, schließlich überzeuge ich doch eindeutig im anschreiben, dass ich leistungsbereit bin und arbeit kenne. inwiefern ist die bezugszeile zu kurz!? man sieht doch genau, warum ich mich bewerbe und woher ich die anzeige habe... extra "Ihre Anzeige auf..." davor, macht die Zeile zu lang mit der Referenznummer

hauptsächlich ging es mir auch eher um den letzten satz, wie ich bereits oben geschrieben habe. das mein anschreiben gut ist und mal was anderes im gegensatz zu den üblichen floskeln, weiß ich doch! aber danke für die Meinung.

PS: Danke Woodstock. Smile
Leoni
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Anmeldungsdatum: 19.05.2005
Beiträge: 1096
Wohnort: Bochum

BeitragVerfasst am: 06 März 2008 - 13:33:46    Titel:

woodstock. hat folgendes geschrieben:
Obiges Anschreiben ist von Wortwahl, Aufbau und Präzision mustergültig. Was der Bewerber derzeit macht, findet der geneigte Leser im Lebenslauf. Deswegen halte ich dieses Vorgehen für sehr gut!


Diese Meinung findet man nicht selten, obwohl sie nicht richtig ist. Man kann nicht davon ausgehen, dass der Lebenlauf gelesen worden ist oder überhaupt jemals gelesen werden wird. Das Anschreiben einer Bewerbung wird zuerst gelesen und es muss aus sich selbst heraus verständlich sein, weil der Lebenslauf nicht als bekannt vorausgesetzt werden kann.

Und das ist bei dem Anschreiben von "michselber" nicht der Fall. Man versteht es, aber nur mit Mühe, weil man alles vom Ende her rückschließen muss.

Das Anschreiben soll Interesse am Bewerber wecken, aber nicht in der Form, dass man das Rätsel um seinen Werdegang gelöst haben möchte und deswegen in den Lebenslauf guckt. Ich glaube nicht, dass das funktionieren wird.

Der Aufbau ist auf keinen Fall mustergültig.
Leoni
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Anmeldungsdatum: 19.05.2005
Beiträge: 1096
Wohnort: Bochum

BeitragVerfasst am: 06 März 2008 - 13:45:56    Titel:

michselber hat folgendes geschrieben:
finde die betreffzeile mal etwas gewagter und glaube nicht, dass ich damit einen schlechten eindruck mache, schließlich überzeuge ich doch eindeutig im anschreiben, ...


Ich würde mal schätzen, ca. 70% aller Bewerbungen sind formal fehlerhaft. Ein Personalsachbearbeiter erkennt an der Form, ob der Bewerber überhaupt weiß, wie man korrekt Schriftverkehr führt und was in eine Bezugs- und Betreffzeile reingehört. Die meisten können es schlicht nicht.

Deine Betreffzeile macht keinen gewagten Eindruck, sondern einen kindischen. Sie ist einfach falsch und die Bezugszeile noch falscher (den Ausdruck gibt es eigentlich nicht, aber er passt hier ganz gut Razz ).
woodstock.
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Anmeldungsdatum: 08.08.2007
Beiträge: 2336
Wohnort: Franken

BeitragVerfasst am: 06 März 2008 - 13:57:45    Titel:

der Personaler schaut zuerst in den CV, jedenfalls wenns ein Profi ist.
Leoni
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Anmeldungsdatum: 19.05.2005
Beiträge: 1096
Wohnort: Bochum

BeitragVerfasst am: 06 März 2008 - 14:05:01    Titel:

woodstock. hat folgendes geschrieben:
der Personaler schaut zuerst in den CV, jedenfalls wenns ein Profi ist.


Na, das ist aber nur eine These.

Das Anschreiben wird oben auf die Bewerbungsmappe gelegt. So entspricht es dem Bewerbungsverfahren. Der Sinn ist, den Bewerber vorzustellen und den Leser auf die Bewerbung vorzubereiten.

Sollte der Lebenslauf zuerst gelesen werden, dann müsste dieser ja oben aufliegen.
woodstock.
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Anmeldungsdatum: 08.08.2007
Beiträge: 2336
Wohnort: Franken

BeitragVerfasst am: 06 März 2008 - 17:04:07    Titel:

nein - Tatsache

was einige, die an fundierten Aussagen interesseirt sind anhand meines Profiles verifiziert haben.

aber sorry - ich machs ja erst seit 15 Jahren
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 06 März 2008 - 18:20:28    Titel:

Leoni, einen Personaler interessiert als aller erstes die Qualifikation des Bewerbers. Erfüllt er die formalen Voraussetzungen? Wenn nicht, kann man die komplette Bewerbung direkt liegen lassen. Also wird er sich schon um der Effizienz Willen stets zuerst den Lebenslauf eines Bewerbers ansehen. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ein Personaler sich zuerst geduldig das - zumeist ohnehin mit Floskeln überflutete und uninteressante - Anschreiben durchliest, bevor er sich um das kümmert, was ihn eigentlich interessiert. Ich jedenfalls halte diese Sichtweise für etwas naiv und am Bewerbungsadressaten vorbei gedacht. Ich finde die Auffassung von woodstock daher absolut nachvollziehbar - alles, was sich aus dem Lebenslauf ergibt, kann im Anschreiben vorausgesetzt werden.

Natürlich ist da die Grenze erreicht, wo man den Leser verwirrt. Trotzdem ich den Lebenslauf von michselber nicht kenne, hat mich ihr Anschreiben allerdings nicht verwirrt. Vielmehr wird das für ihre Bewerbung sehr schöne FSJ gleich zu Anfang genannt und damit womöglich für leuchtende Augen beim Arbeitgeber gesorgt. Ist doch fein.

Die Betreffzeile halte ich hingegen für zu gewagt und ehrlich gesagt auch für ziemlich furchtbar. Du bewirbst dich nicht für einen kreativen Beruf, in dem man um jeden Preis auffallen muss, sondern um einen Beruf im Gesundheitssektor. Da ist wenigstens ein bisschen "Formstrenge" angebracht.
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