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Medizin for fun neben Beruf
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orellana
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Anmeldungsdatum: 05.03.2008
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 05 März 2008 - 22:00:53    Titel: Medizin for fun neben Beruf

Hi ich bin bald mit meinem Wirtschaftsstudium fertig und will auch damit später mein Geld verdienen.
Aus reinem Interesse würde ich mich aber gerne u.a. medizinisch fortbilden. Das Maximum wäre natürlich ein Medizinstudium. Ich will kein Arzt werden, es interessiert mich nur und hätte deswegen gerne den Abschluss .
Vorneweg, ich kann mir vorstellen, dass es extremst stressig wird, aber
ist es zeitlich und von der Studienordnung her überhaupt möglich Medizin neben dem Beruf zu studieren? Die Anzahl der Semester wäre egal, ich will damit ja kein Geld verdienen sondern mich fortbilden. Gibt es starre Vorgaben a la "wenn du diese Veranstaltung nicht in diesem Semester besuchst, bist du raus!" ?

Grüße,

Orellana
Woodstock
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Anmeldungsdatum: 05.11.2005
Beiträge: 2450

BeitragVerfasst am: 05 März 2008 - 22:49:54    Titel:

In den Praktika ist Anwesenheitspflicht, und die sind ziemlich zeitraubend. Vom Lernaufwand kann man das vllt schon irgendwie schaffen, aber du wirst ein Zeitproblem bekommen.
Wirf doch mal einen Blick ins Vorlesungsverzeichnis / die Stundenplaene, dann kannst du ja mal durchplanen.
Funky87
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Anmeldungsdatum: 16.02.2007
Beiträge: 135

BeitragVerfasst am: 06 März 2008 - 14:55:19    Titel:

Außerdem muss man nach spätestens 6 Semestern die Zulassung zum Physikum haben, ansonsten wird man geext. Regelzeit sind da ja 4 Sem.

Es gibt auch Unis mit weniger Anwesenheitspflicht (ich hört das zB von heidelberg) Trotzdem kann ich mir schwer vorstellen, Medizin zu studieren und noch mit Arbeit seinen gesamten Lebensunterhalt zu verdienen.

Gruß

Funky
quatsch
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Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 3493

BeitragVerfasst am: 06 März 2008 - 16:08:38    Titel:

Ein anderes Problem wäre u. U. die Zulassung. Das hängt aber von Deinem Scshulabschlus, davon, wann der war, ob Du zwischenzeitlich studiert, ob Du einen Abschluss gemacht hast.
Mat86
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Anmeldungsdatum: 01.12.2007
Beiträge: 1105

BeitragVerfasst am: 06 März 2008 - 16:42:04    Titel:

Zitat:
Ich will kein Arzt werden, es interessiert mich nur und hätte deswegen gerne den Abschluss .


Mal ganz davon abgesehen das du es zeitlich eh nicht schaffen wirst...

Jeder
Studienplatz in Medizin kostet die Gesellschaft über 400.000 Euro, und so einen willst du in Zeiten von drohendem Ärztemangel also "for fun" blockieren und jemanden die Chance nehmen dessen Traum es ist diesen Beruf auch tatsächlich auszuüben ?

Wenn dich Medizin wirklich so sehr interessiert, kannst du dir die Literatur zulegen welche im Medizinstudium verwendet wird, und mithilfe dieser das lernen was dich persönlich interessiert.

Gross rumerzählen das du ja noch Arzt bist kannst du dann natürlich nicht Rolling Eyes (Tut mir leid wenn ich dir damit etwas falsches unterstelle, aber es sind nicht wenige die das Fach nur deshalb studieren, bzw studieren wollen...)
Funky87
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Anmeldungsdatum: 16.02.2007
Beiträge: 135

BeitragVerfasst am: 06 März 2008 - 18:08:02    Titel:

Das mit den 400000€ pro Studienplatz halte ich für ein Gerücht Wink, wie sollte der Staat denn dann 80000 Medizinstudenten finanzieren?

Man sagt immer, ein Platz kostet 150000€ man muss aber sehen, dass da die Ausgaben für die Forschung mit enthalten sind. Rechnet man das raus, kommt man auf 50000€ pro Ausbildung eines Studenten zum Arzt, so sagte uns unser Studiendekan zu Beginn.
Mat86
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Anmeldungsdatum: 01.12.2007
Beiträge: 1105

BeitragVerfasst am: 06 März 2008 - 22:49:19    Titel:

Zitat:
Das mit den 400000€ pro Studienplatz halte ich für ein Gerücht


Sry, ich glaub ich habe D-Mark mit Euro verwechselt...hatte da mal ne Grafik zu gefunden die von 1999 oder so war...jedenfalls ist ein Studienplatz für Medizin immer noch viermal so teuer wie ein Studienplatz für einen durchschnittlichen Ingenieur...


Wenn du bei Medizin die Forschungskosten herausrechnest, müsstest du es bei den anderen Fächern auch tun Wink
HOBBYSCHWESTER
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Anmeldungsdatum: 05.08.2014
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2014 - 18:10:09    Titel: Schade eigentlich...

Ich bin seit 10 Jahren Krankenschwester und seit 2 Jahren in der Intensivpflege.
Mir brennt das Medizinstudium schon immer unter den Nägeln, habs aber wegen der Familienplanung hinten angestellt.
Mittlerweile bin ich soweit, es doch noch an zu streben aber wie ich das so lese, ist es für Alleinerziehende schier unmöglich... Crying or Very sad

Gibt's da keine Möglichkeiten? Rolling Eyes
FlyingCircus
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Anmeldungsdatum: 05.08.2009
Beiträge: 469

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2014 - 18:41:07    Titel:

Ich kann jedenfalls sagen, dass ein Teilzeitstudium in Heidelberg in Medizin ausgeschlossen ist!
Progressive
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3984

BeitragVerfasst am: 11 Aug 2014 - 02:20:52    Titel:

Mat86 hat folgendes geschrieben:

Sry, ich glaub ich habe D-Mark mit Euro verwechselt...hatte da mal ne Grafik zu gefunden die von 1999 oder so war...jedenfalls ist ein Studienplatz für Medizin immer noch viermal so teuer wie ein Studienplatz für einen durchschnittlichen Ingenieur...


Wenn du bei Medizin die Forschungskosten herausrechnest, müsstest du es bei den anderen Fächern auch tun Wink


Und ein Ingenieur ist auch nur ein Viertel so innovativ, wie ein Mediziner Wink
Wenn man dann noch berücksichtigt, dass etliche naturwissenschaftlich-technische Forschungen und Experimente auf medizinische Neuerungen hinwirken, dann macht das den Arzt natürlich noch teurer Very Happy

Aber hey.. ein Mathematiker kostet nur'n PC und ne' Tafel.. Ein Medizinstudent ist also = 75.000 Mathematikstudenten Laughing Very Happy

Zum Thema:
http://www.fernstudi.net/glossar/fernstudium-medizinhttp://www.fernstudi.net/glossar/fernstudium-medizin
http://www.studieren-berufsbegleitend.de/studiengaenge/humanmedizin/
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