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Widerspruch oder Remonstration?
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Jurix07
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Anmeldungsdatum: 27.07.2007
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 07 März 2008 - 12:34:58    Titel: Widerspruch oder Remonstration?

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Hallo alle zusammen, hoffe ihr könnt mir helfen.

Ich habe eine Klausur mit 2 Punkten nicht bestanden und überlege zu remonstrieren.

Ist es sinnvoller einen Widerspruch einzulegen oder lieber zu Remonstrieren.
Wie lange dauern beide Verfahren??? Hat jemand erfahrungen damit???
Und wie stehen die Erfolgsaussichten, um zu Bestehen also von 2 auf 4 Punkte hochbewertet zu werden.
Bitte schreibt hier alles rein, was ihr dazu wisst, ich habe noch nie sowas gemacht und bin für jede Hilfe dankbar.
LG
Maria1984
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Anmeldungsdatum: 10.02.2007
Beiträge: 112
Wohnort: Münster

BeitragVerfasst am: 07 März 2008 - 13:32:53    Titel:

Ich habe noch nie remonstriert. Habe aber auch mal darüber nachgedacht.
Für mich selbst bin ich aber zu dem Schluss gekommen das es sich nicht lohnt.

In Münster (weiß ja nicht wie es an andern Unis ist) werden alle Klausuren die nicht bestanden oder im 4 Punkte Bereich sind sowieso vom Professor durchgeschaut, deswegen kann ich mir nicht vorstellen das er beim zweiten mal durschauen dann doch noch mal anders entscheidet.
Krawallbiene
Moderator
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 07 März 2008 - 13:47:20    Titel:

ich persönlich würde nur remonstrieren wenn ich mit 3 Pkt nicht bestanden habe und meine das es ungerechtfertigt wäre...weil bei 2 okt bis zum Bestehen ist ja doch noch einiges. Da müsste ja schon wirklich einiges bei der Bewertung falsch gelaufen sein.

eine Remonstration dauert bei uns (uni Köln) so um die 2-4 Wochen. Ich selber habe auch noch nie remonstriert. Kenne aber eine die mit 3 pkt in Strafrecht II remonstriert hat und danach bestanden hat.
hani125
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Anmeldungsdatum: 24.01.2006
Beiträge: 1205
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 07 März 2008 - 14:04:27    Titel:

Eine Remonstration kann mitunter Erfolg haben. Ein ehemaliger Klassenkamerad hat hier an der Uni Köln BWL studiert und eine Arbeit mit nicht bestanden korrigiert bekommen. Die hat er dann jemanden, der mit seinem Studium schon fertig war und den er kannte, vorgelegt, um sie zu analysieren. Die haben dann sachlich remonstriert und die Arbeit ist vom Professor im gut Bereich bewertet worden.

In der Regel wird es wohl an dem sein, dass der Korrektor die Arbeit fair bewertet hat und eine Remonstration entsprechend schlechte Erfolgschancen verspricht, aber das muss nicht zwingend so sein und als gottgegebenes Schicksal hingenommen werden, es kann wie gesagt auch anders liegen.

Wenn de jemanden findest, der sich mit der Arbeit beschäftigt und über das entsprechende Wissen verfügt, um sie einschätzen zu können, solltest de dann, wenn sich Mängel in der Bewertung zeigen, remonstrieren.
Die Remonstration sollte allerdings vor allen sachlich und freundlich bleiben.
Marina85
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 07 März 2008 - 18:17:51    Titel: Re: Widerspruch oder Remonstration?

Jurix07 hat folgendes geschrieben:
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Hallo alle zusammen, hoffe ihr könnt mir helfen.

Ich habe eine Klausur mit 2 Punkten nicht bestanden und überlege zu remonstrieren.

Ist es sinnvoller einen Widerspruch einzulegen oder lieber zu Remonstrieren.
Wie lange dauern beide Verfahren??? Hat jemand erfahrungen damit???
Und wie stehen die Erfolgsaussichten, um zu Bestehen also von 2 auf 4 Punkte hochbewertet zu werden.
Bitte schreibt hier alles rein, was ihr dazu wisst, ich habe noch nie sowas gemacht und bin für jede Hilfe dankbar.
LG


Wie die Erfolgschancen stehen, von 2 auf 4 hochbewertet zu werden, hängt logischerweise davon ab, ob und wie "schlampig" der Korrektor war; ich kenne z.B. jemanden, der mal von 5 auf letztendlich 9 hochbewertet wurde. Wenn du dich total ungerecht behandelt fühlst, würde ich ruhig eine Remonstration versuchen. Diese hat aber wohl nur dann Erfolg, wenn du genau anmerkst, was du an der Korrektur bemängelst.
Wenn du nur remonstrieren möchtest, um zu bestehen, aber an sich keinen Grund wüsstest, was der Korrektor falsch gemacht hast, solltest du eben den Weg der Fehleranalyse einschlagen.
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