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der richtige Studiengang für Selbstständigkeit
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Bel Air
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Anmeldungsdatum: 24.11.2007
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 09 März 2008 - 21:03:04    Titel: der richtige Studiengang für Selbstständigkeit

Guten Abend werte Forenuser,

ich hab da eine für mich wichtige Frage - es geht um Folgendes, was für ein Studiengang wäre für eine zukünftige Selbstständigkeit günstig und vor allem welche Schwerpunkte wären ratsam?

Ich werde 2009 meine Bankausbildung abschließen und muss mir daher jetzt ein paar Gedanken machen. Ich bin auf jeden Fall nicht der Typ, der in ein hierachisches Gefüge passt, das wusste ich bereits in Ansätzen vor meiner Ausbildung (bzw. ich hab es geahnt), doch nun weiß ich es todsicher - ich muss durch meinen sehr starken Drang nach Selbstverwirklichung einfach mittel- bis langfristig die Gründung eines eigenen Unternehmens in Angriff nehmen.

Ich studiere bereits neben meiner Ausbildung in Teilzeit an der FernUni Hagen Wirtschaftswissenschaften - allerdings nur in einem sehr langsamen Tempo (~30% eines Vollzeit-Studenten).

Nun habe ich ein paar Gedankenmodelle durchgespielt, welche ich gerne von Euch beurteilt haben möchte:

Ich hätte die Möglichkeit nach meiner Ausbildung bei meinem Vater in dessen Unternehmen zu arbeiten - er ist selbstständiger Finanzdienstleister mit 25 Jahren Berufserfahrung in diesem Bereich (davon über 20 Jahre selbstständig) - er kann mir eine sehr gute Vermittlung von Soft Skills bieten - 100mal besser als es mein Ausbildungsbetrieb je könnte, da man dort nur bedingt gefördert wird bzw. die Ausbildungsreferenten nicht mit seiner Erfahrung mithalten können.

Ich habe es mir so vorgestellt, dass ich dort Teilzeit arbeiten könnte (20-30h/Woche) und somit nebenbei ausreichend Luft für ein Fernstudium hätte.

So nur welcher Studiengang bzw. welche Hochschule wäre der/die Richtige?

Die FernUni Hagen ist ein sehr, sehr gutes Pflaster, da es die einzige staatlich anerkannte Fernuniversität in Deutschland ist und für Fernstudenten wirklich ausgezeichnet ist - ich denke da können viele private (Fern-)FHs sich noch einiges abschneiden. Das Problem an Hagen ist eigentlich nur, dass die Studiendauer sehr lange werden kann - alleine für den Bachelor in WiWi sollte man schon 9-12 Semester einplanen. Das andere Manko könnte der vielleicht eher fehlende Praxisbezug werden.

Wären also vielleicht doch eher praxisbezogene FHs besser?

Was haltet ihr z.B. von der europäischen Fernhochschule Hamburg und ähnlichen Hochschulen?

Da ich meine Selbstständigkeit wohl auf den Finance Bereich auslegen möchte, wäre die Frankfurt School of Finance noch eine Alternative (dort gibt es ja auch Fernstudiengänge), doch hier stören mich die horrenden Semestergebühren (jenseits von 5 tsd./Semester)!

Irgendwelche Ratschläge?

Gruß Bel Air
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Anmeldungsdatum: 25.09.2004
Beiträge: 238
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 10 März 2008 - 23:45:22    Titel:

Hallo Bel Air,

die Euro-FH gehört zur Klett-Gruppe und hat einen guten Ruf. Es ist halt eine Fachhochschule und keine Uni wie die FernUni Hagen.

Aber so wie ich Dich verstanden habe, zieht es Dich ja eh in die Praxis und Du möchtest Dich selbstständig machen - da bietet sich doch ein praxisorientiertes FH-Studium ggf. an.

Die Frankfurt School of Finance bietet nach meinem Kenntnisstand kein Fernstudium, sondern nur berufsbegleitende Studiengänge an. Ähnlich wie die FOM, die ggf. auch für Dich in Frage kommen könnte.

Viele Grüße
Markus
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Anmeldungsdatum: 26.11.2006
Beiträge: 55

BeitragVerfasst am: 11 März 2008 - 04:01:19    Titel: Erst Selbständigkeit und dann MBA.

Hallo Bel Air,

Ich würde Dir etwas anderes vorschlagen (das ist so zu sagen der amerikanischer Weg) mache dich erstmal selbständig, eröffne Dein Geschäft oder verwirkliche Deine Idee und danach, mit 2-3 Jahren Erfahrung mache den MBA.

was hältst du davon?
Gruß
Chris.
theroots
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Anmeldungsdatum: 06.03.2008
Beiträge: 205

BeitragVerfasst am: 11 März 2008 - 10:45:08    Titel:

Zitat:
doch hier stören mich die horrenden Semestergebühren (jenseits von 5 tsd./Semester)!


Very Happy Ihr müsst in Deutschland ja traumhafte Schulgebühren haben wenn 5000 schon horrend sind.. wundere ich mich jedes Mal wieder.

Zitat:
Das andere Manko könnte der vielleicht eher fehlende Praxisbezug werden.


Ja, aber wenn du 20-30h pro Woche noch arbeitest, hast du eigentlich da schon deine Praxis indem du das gelernte dann auch anwenden kannst bzw. in Bezug bringst. Die Kombination wird dich wohl schon nahe genug am Markt halten.

Zitat:
mache dich erstmal selbständig, eröffne Dein Geschäft oder verwirkliche Deine Idee und danach, mit 2-3 Jahren Erfahrung mache den MBA.


Für einen solchen Fall schon ein eher schwieriges Unterfangen.
woodstock.
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Anmeldungsdatum: 08.08.2007
Beiträge: 2336
Wohnort: Franken

BeitragVerfasst am: 11 März 2008 - 13:27:53    Titel:

sorry, aber Du solltest Studieren, was Du fachlich machen willst. Die Organisation und der betreibswirtschaftliche Backround kann man sich in speziellen existenzgründerseminaren aneigen.

Wichtig ist doch, daß Du von dem Geschäft, das Du betreibst , etwas verstehst. anderee Dienstleistung und Wissen kann man zur Not einkaufen.
eco²
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Anmeldungsdatum: 08.09.2007
Beiträge: 209
Wohnort: Zürich

BeitragVerfasst am: 11 März 2008 - 14:41:59    Titel:

ranking Laughing

http://www.handelsblatt.com/News/SingleClip.aspx?_t=dgtool&obj=1&id=18
MissFuManchu
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Anmeldungsdatum: 15.12.2007
Beiträge: 76

BeitragVerfasst am: 11 März 2008 - 23:37:27    Titel:

Ich studiere Geisteswissenschaften und hab mich zu Beginn nebenbei selbstständig gemacht und damit von Anfang an mein Studium finanziert. Für eine Selbstständigkeit braucht man kein Studium, da muss man reinwachsen. "learning by doing"

Für Alles was man wissen muss, gibt´s Seminare und Ansprechpartner, nützliche Links im Internet usw.

Ich denke auch nicht, dass ein Uni-Studium unbedingt dazu geeignet ist jemanden auf eine Selbstständigkeit vorzubereiten. Ein BWL Studium kann sicher irgendwo Vorteil sein- muss es aber nicht. Würde zumindest an deiner Stelle mein Studium nicht davon abhängig machen.
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