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HA Zivilrecht WS07/08 HU "Die misslungene Konzertreise&
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aquila88
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Anmeldungsdatum: 11.03.2008
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 11 März 2008 - 16:41:21    Titel: HA Zivilrecht WS07/08 HU "Die misslungene Konzertreise&

Hallo! Wir beschäftigen uns schon seit einiger Zeit mit unserer Erstsemester-HA im Bürgerlichen Recht (HU-Berlin GKI Singer WS 07/08 ) und sind in unseren Gedankengängen derart festgefahren, dass wir immer wieder an den selben Problemen hängen bleiben. Hier erstmal der Sachverhalt:

- SV gelöscht, bitte keine Originale veröffentlichen, sondern in eigenen Worten zusammenfassen (siehe Forenregeln) - Marina

Schon im Hinblick auf die Vertragstypen traten bei uns die ersten Schwierigkeiten auf. Momentan gehen wir davon aus, dass es sich zwischen G und F um einen gemischten Vertrag handelt, der sich aus Mietvertrag §535 BGB (Hotel), Werkvertrag §631 (Busreise) sowie Rechtskauf §453 (Tickets) zusammensetzt.
Weiterhin sind wir uns nicht sicher, wo genau die zu behandelnden Probleme liegen. Der Mietvertrag ist unserer Meinung nach unproblematisch. Jedoch werfen Werkvertrag und Rechtskauf einige Fragen auf. Ersterer schon dadurch, dass wir nicht sicher wissen, ob dieser bereits erfüllt ist (der Fanclub befindet sich immerhin schon auf dem Veranstaltungsgelände) sodass lediglich Schadensersatzansprüche wegen Nebenpflichtverletzung in Betracht kommen oder ob der Werkvertrag auch die Möglichkeit den Bus zu verlassen umfasst.
Beim Rechtskauf scheitern wir daran, welche Pflichten den Verkäufer G genau treffen – reichen zur Erfüllung des Vertrages Übereignung und Übergabe der Tickets oder sind darüber hinausgehende Akte notwendig? (Wir glauben, dass es sich bei Tickets um kleine Inhaberpapiere mit Wertpapiercharakter i.S.d. §807 BGB handelt.)
Auch die Behandlung kombinierter Verträge bereitet uns Kopfzerbrechen: Wie wirkt sich ein Problem in einem Vertrag auf die anderen aus? (Anwendung von Absorptions- o. Kombinationsmethode?)
Schließlich ist uns das Verhältnis von §278 und §831 nicht ganz klar. Wir würden den Busfahrer als mittelbaren Erfüllungsgehilfen des G ansehen, wohingegen der Gabelstaplerfahrer als Angestellter des S eher die Merkmale eines Verrichtungsgehilfen aufweist. Ist dann auch §278 auf den Gabelstaplerfahrer anwendbar? Bzw. müssen beide immer parallel geprüft werden?
Wir wälzen jetzt schon tagelang Bücher in der Bibliothek aber die Suche nach passender Literatur gestaltet sich äußerst schwierig (gerade in Hinblick auf die Rechtsprechung).
Auch sind wir bisher auf keine Rechtstreitigkeiten gestoßen, wie wir sie in einer HA erwartet hätten.

Wir wären wirklich sehr dankbar für Anstöße von außen, die uns aus unserer fundamentalen Denkkrise retten.

Falls sich noch jemand an dieser HA die Zähne ausbeißen sollte, wäre es wirklich schön, wenn er/sie sich hier meldet, so dass man sich evtl. mal treffen könnte, um gemeinsam den Fall zu besprechen.
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