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Gebotenheit bei der Notwehr
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Claudia18
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Anmeldungsdatum: 11.03.2008
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 11 März 2008 - 23:33:08    Titel: Gebotenheit bei der Notwehr

Hi es wäre superlieb, wenn ihr mir helfen könntet!


Also es geht darum, dass A in einer Nothilfelage ist, um einen Sachwert zu schützen, und gegen B in Richtung seines Kopfes schlägt. B hat aber eine extrem dünne Schädeldecke und der Schlag könnte für ihn tödlich enden, wovon A allerdings nichts weiß.

Erforderlich wäre die Handlung definitiv, aber auch geboten? Objektiv betrachtet wäre es ja ein krasses Missverhältnis zwischen den Rechtsgütern, aber aus einer ex ante Betrachtung konnte A dies ja nicht wissen.

Hat jemand ne Idee? Wäre super dankbar für jede Antwort!!

Viele Grüße,

Claudia
Sharillon
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Anmeldungsdatum: 29.02.2008
Beiträge: 183

BeitragVerfasst am: 12 März 2008 - 00:50:21    Titel:

Wenn A davon nichts weiß, dann ist es auch geboten.

So seh ich das jedenfalls. Der OTB des §32 ist ja erfüllt. Man kann es dem A ja nicht vorwerfen, dass er das mit der Schädeldecke nicht wusste.
Claudia18
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Anmeldungsdatum: 11.03.2008
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 12 März 2008 - 11:35:22    Titel:

Vielen Dank, so seh ich das nämlich auch!


Grüßle, Claudi
KaeptnKaffee
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Anmeldungsdatum: 27.02.2008
Beiträge: 53
Wohnort: Marburg

BeitragVerfasst am: 12 März 2008 - 12:01:21    Titel:

Außerdem findet doch bei Notwehr keine Güterabwägung statt... so meine ich mich jedenfalls zu erinnern...
Claudia18
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Anmeldungsdatum: 11.03.2008
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 12 März 2008 - 16:38:47    Titel:

Keine Güterabwegung schon, nur darf das konkrete Rechtsgut nicht in einem krassen Missverherhältnis mit dem beeinträchtigten stehen. Beispiel: gelähmter Rentner, der mit dem Gewehr auf Schuljungen in seinem Obstbaum schießt.
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