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Große BGB HA Göttingen
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Ela79
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Anmeldungsdatum: 28.05.2005
Beiträge: 4
Wohnort: Landolfshausen

BeitragVerfasst am: 02 Jun 2005 - 11:02:08    Titel:

Hallo Joecks,
bei mir geht nun die erste Bürgschaft auch durch... Bei der 2. bin ich mir allerdings nicht sicher wg. der selbstschuldnerischen Bürgschaft. Du interpretierst das hinein. Im Sachverhalt steht darüber aber nix. Ich wäre mit sowas vorsichtig. Wenn es eine selbstschuldnerische Bürgschaft wäre, hätte man das mit hingeschrieben, meine ich. Also ich werde es lieber lassen... Bei den AGBs habe ich das gleiche Ergebnis wie du... Wenn die 1. Bürgschaft durchgeht, müsste doch B eigentlich auch für die 2. Bürgschaft haften, unabhängig davon, dass J auch haftet, denn B haftet ja selbstschuldnerisch und unbegrenzt... Demnach müsste man doch für die 2. Bürgschaft auch Ansprüche B Bank gegen S prüfen, oder? Lg. Ela.
Ela79
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Anmeldungsdatum: 28.05.2005
Beiträge: 4
Wohnort: Landolfshausen

BeitragVerfasst am: 02 Jun 2005 - 11:40:24    Titel:

Ich hab mal wieder schneller geschrieben als nachgedacht... Bei mir haftet J natürlich nicht, da er die Einrede der Vorausklage geltend machen kann...
joecks
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Anmeldungsdatum: 30.05.2005
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 04 Jun 2005 - 10:34:48    Titel:

also ich bejahe mittlerweile die bürgschaft zu Abs. I doch (wieder, hatte das schon mal so) dadurch, dass keine formbedürftige Ausfüllungsermächtigung nötig ist, weil der gesamte notwendige inhalt durch auslegung bestimmbar ist, es also eigentlich keine "blanko"-bürgschaft ist.
mit 242 geht wohl doch nicht, weil es nicht ausreicht, dass b das darlehen im vertrauen auf die wirksamkeit der bürgschaftserklärung gewährt.

zu j, die einrede der vorausklage ist bei mir gem. 773 I Nr. 3 und 4 ausgeschlossen. iVm Regeln der InsO
j haftet also als bürge.

j und s sind bei mir bzgl. des zweiten kredits gesamtschuldner iSv 421ff. wegen 769. aber relativ kurz nur angeprüft und problemlos bejaht.
fux
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Anmeldungsdatum: 15.05.2005
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 05 Jun 2005 - 20:37:40    Titel:

hi...,kam eigentlich im ersten+zweiten teil zu dem seben schluss. mache mir aber grade noch gedanken, weil es doch eigentlich keinen sinn macht, wenn die erste bürgschaft wirksam wäre, dass die bank von der gleichen person dann nochmal eine bürgschaft (im dritten teil) für von S eh schon gesicherten forderungen haben will. S würde bei wirksamer bürgshcaft ja eh auch für alle zukünftigen verbindlichkeiten einstehen müssen. warum dann nochmal eine bürgschaft von S im dritten teil?+darf man in einer wirksamen b.-urkunde einfach später teile streichen+ersetzen??

wäre nett wenn ihr mir mal eure meinung schriebt....grüsse
joecks
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Anmeldungsdatum: 30.05.2005
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 06 Jun 2005 - 10:55:44    Titel:

tja, das liegt wohl daran, dass die nette frau pd einen in vielerlei hinsicht uneindeutigen sachverhalt gestellt hat. man könnte auch überlegen, ob nicht doch in der rückgabe der bürgschaftsurkunde ein erledigen des vertrages von den parteien gewollt ist, von wegen differenzen und so. Confused

änderungen in der bürgschaftsurkunde sind zulässig, zumal sie von der alten unterschrift mitgetragen werden sollen. ob darin eine aufhebung des alten vertrages zu sehen ist, kann wegen der klausel dahingestellt bleiben.

warum die bank trotz der ersten bürgschaft nochmal eine verlangt weiß ich auch nicht. aber wie gesagt - bei mir gehen alle drei bürgschaften durch, bei j aber ohne die klausel, bei und s und j wegen (spätestens) dritter bürgschaft mitbürgen gem 769 (-->gesamtschuldnerschaft). letzten endes hat das auf die haftung des s auch keine auswirkungen, nur halt für die prüfung und die "zwischenergebnisse" - im endergebnis bleibts glaube ich so oder so richtig. s haftet für alles Wink !
fux
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Anmeldungsdatum: 15.05.2005
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 07 Jun 2005 - 20:54:10    Titel:

okay...hab den ersten und zweiten teil auch soweit. schliesse die vorausklage allerdings nicht im zweiten teil wg. § 773 Nr. 4 aus, da ich denke in der ZWangsvollstreckung wird möglicherweise auf vermögen der G-GmbH zugegriffen, mit dem sie ihre Schulde nicht zu tilgen gedachte. Von Insolvenz ist ja nicht die Rede. naja, glaube aber auch nicht dass das so wichtig ist.....gruss*
JuraC
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Anmeldungsdatum: 04.09.2016
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2016 - 14:28:51    Titel: Große Übung BGB HA

Hallo zusammen,
ich schreibe die hier vorgetragene Hausarbeit in der Großen Übung Zivilrecht.
Es ist zwar ein Suchen nach der Nadel im Heuhaufen, aber hat einer von euch noch die Lösungen der Hausarbeit oder kann helfen einen sinnvollen Lösungsweg zu erarbeiten?

Vielen lieben Dank im voraus!
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