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Sachtextanalyse Ist die so gut?
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twister4101991
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Anmeldungsdatum: 14.03.2008
Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: 14 März 2008 - 14:05:41    Titel: Sachtextanalyse Ist die so gut?

Das Thema kann gelöscht werden.


Zuletzt bearbeitet von twister4101991 am 16 März 2008 - 12:02:42, insgesamt 2-mal bearbeitet
Leoni
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Anmeldungsdatum: 19.05.2005
Beiträge: 1096
Wohnort: Bochum

BeitragVerfasst am: 14 März 2008 - 17:23:25    Titel: Re: Sachtextanalyse Ist die so gut?

twister4101991 hat folgendes geschrieben:
Bei dem vorliegenden Kommentar handelt es sich um einen Zeitungsartikel mit dem Titel „Versprochen – Gebrochen“

Ich würde es genauer schreiben, mit Datum und dem Namen der Zeitung. Außerdem musst du es umdrehen, erst "Zeitungartikel" dann "Kommentar":

"Bei dem vorliegenden Zeitungsartikel "Versprochen - gebrochen" aus der "Märkischen Allgemeinen" vom 26.02.2008 handelt es sich um einen Kommentar von Henry Lohmar zum Strategiewechsel der SPD nach der Landtagswahl in Hessen vom Januar 2008."

Jetzt müsste kommen, was "gestern" passiert ist, denn darauf bezieht sich ja der Kommentar. Danach, was der Kommentator daraus macht und wie er es einordnet.

Zitat:
Der Text soll die Menschen beeinflussen indem der Autor die SPD und deren Politiker als nicht zuverlässig und unglaubenswürdig darstellt.

So kann man das nicht sagen. Was ist überhaupt ein "Kommentar"?

Ein Kommentar im Journalismus ist ein Meinungsbeitrag zu einem Thema, der als solcher bei Printmedien auch optisch kenntlich gemacht ist und den Autor namentlich nennt. Besondere Formen des Kommentars sind Leitartikel, Glosse und Kolumne. Bei Magazinen werden nachrichtlicher Bericht und Kommentar teilweise auch innerhalb eines Beitrages vermischt.

„Der Kommentar nimmt im Regelfall zu einer aktuellen Nachricht Stellung. Er erläutert die Wichtigkeit des Themas, interpretiert die Bedeutung, macht mit Zusammenhängen vertraut, stellt Kombinationen an, wägt unterschiedliche Auffassungen ab, setzt sich mit anderen Standpunkten auseinander und verhilft dem Leser dazu, sich ein abgerundetes Bild über das Ereignis zu machen.“[1] In einem guten Kommentar sollte immer die persönliche Meinung des Schreibers deutlich werden. Er soll die Leser dazu anregen, sich eine eigene Meinung zum Thema zu bilden.
Wikipedia

Zitat:
Er benutz die Umgangssprache wie in "verklemmte Drumherumreden". Er stellt Fakten vor aber übertreibt diese.

1) Wozu dient die Umgangsprache? Welche Beispiele gibt es noch? Was ist z.B. "verschwiemelt"? usw. Wo wird was übertrieben? (bei einer Analyse kommt es immer gut, wenn man so sorgfältig wie möglich arbeitet)

2) "Die SPD hat gestern ein neues Zeitmaß eingeführt: den Beck. Ein Beck entspricht ungefähr einer Woche." Das ist doch keine Umgangsprache. Was ist denn das? Und was soll das?
twister4101991
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Anmeldungsdatum: 14.03.2008
Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: 14 März 2008 - 19:47:48    Titel:

Danke für die Hilfe.

Zuletzt bearbeitet von twister4101991 am 16 März 2008 - 12:02:17, insgesamt einmal bearbeitet
Leoni
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Anmeldungsdatum: 19.05.2005
Beiträge: 1096
Wohnort: Bochum

BeitragVerfasst am: 14 März 2008 - 20:32:18    Titel:

twister4101991 hat folgendes geschrieben:
Ich weis ledentlich den Titel, Autor, und das Thema. Wenn ich nen Aufsatz in der Klausur schreibe kann ich ja auch keine anderen Medien hinzunehmen.


Wahrscheinlich sind Leute, die an gesellschaftspolitischen Dingen interessiert sind, klar im Vorteil, egal ob sie einen Zeitungsartikel nur lesen, sich darüber eine Meinung bilden oder ihn analysieren sollen.


Zitat:
Bei dem vorliegenden Zeitungsartikel "Versprochen - gebrochen" handelt es sich um einen Kommentar von Henry Lohmar zum Strategiewechsel der SPD nach der Landtagswahl in Hessen vom Januar 2008.

Der Kommentar bezieht sich auf den Beschluss des SPD-Präsidiums vom Vortag, auf Länderebene eine Zusammenarbeit mit der Partei "Die Linke" zuzulassen und die Entscheidung darüber der jeweiligen Landtagsfraktion zu überlassen. Während des Wahlkampfes und danach hatten jedoch fast alle führenden SPD-Politiker jegliche Zusammenarbeit mit der Linken kategorisch ausgeschlossen.

Diesen plötzlichen Umschwung greift der Kommentar nun auf. In dem Text werden einzelne SPD-Politiker aufgeführt, die zur Links-Partei Stellung bezogen haben. Kurt Beck, Peter Struck und Peer Steinbruck werden namentlich genannt und es wird angeprangert, wie schnell sie nachgegeben hätten. Der Autor behauptet, dass das "verklemmte Reden" von Beck die Glaubwürdigkeit der SPD sehr geschwächt habe. Der Strategieschwenk habe das Dilemma der SPD nur noch verschlimmert.

Das Fazit aus dem Text ist, dass die SPD immer unglaubwürdiger geworden sei und bald nicht mehr die Spitze halten könne, wenn sie so weitermache.


So klingt das meiner Meinung nach schon mal besser. Wenn du eine Meinung aus dem Text zitierst, musst du den Konjunktiv benutzen.

Aber der zweite Teil geht gar nicht. In einer "Analyse" musst du deine eigene Meinung/Ansicht/Stellungnahme raushalten.

Der Charakter des Kommentars ist doch eher satirischer Natur. "Die SPD hat gestern ein neues Zeitmaß eingeführt: den Beck. Ein Beck entspricht ungefähr einer Woche." Hier macht sich jemand über den Beck lustig. So einen Kommentar nennt man "Glosse". Wikipedia:

Journalistische Glosse

Im modernen Journalismus bezeichnet man als Glosse einen kurzen, pointierten Meinungsbeitrag, der sich von Kommentar und Leitartikel durch seinen polemischen, satirischen oder feuilletonistischen Charakter unterscheidet. Journalistische Glossen werden verfasst sowohl zu lustigen als auch zu ernsten Themen, zu "großen" weltpolitischen ebenso wie zu "kleinen" lokalen Ereignissen. Häufige Stilmittel sind Ironie und Übertreibung (Hyperbel). Als stilbildendes Exemplar der Gattung gilt die Kolumne Streiflicht auf der Titelseite der Süddeutschen Zeitung.



Zitat:
Der Autor benutzt den Neologismus "verschwiemeltes", damit spricht er eine sehr einfache Bevölkerungschicht an.

Ich würde eher sagen, das Verhalten der SPD ist so unerhört und noch nie dagewesen, dass es dafür eines neuen Wortes bedarf. Deshalb erfindet er eines.
Er wendet sich damit keinesfalls an die einfachen Bevölkerungsschichten, sondern im Gegenteil an solche Leser, die den Sprachwitz verstehen.
twister4101991
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Anmeldungsdatum: 14.03.2008
Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: 14 März 2008 - 21:14:50    Titel:

Danke für die Tipps.

Zuletzt bearbeitet von twister4101991 am 16 März 2008 - 12:01:43, insgesamt einmal bearbeitet
twister4101991
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Anmeldungsdatum: 14.03.2008
Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: 15 März 2008 - 10:45:50    Titel:

Einen schönen Tag noch. Very Happy
twister4101991
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Anmeldungsdatum: 14.03.2008
Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: 18 März 2008 - 16:11:41    Titel:

Könnte ein Admin oder ähnlich bitte dieses Thema löschen?
Nähere Begründung kann ich in der PW angeben aber es geht daran das dieser Text unter verschluss bleibt und nicht allen zugänglich ist denn jeder soll sich selbst anstrengen.
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Anmeldungsdatum: 01.05.2004
Beiträge: 620

BeitragVerfasst am: 18 März 2008 - 18:20:48    Titel:

twister4101991 hat folgendes geschrieben:
Könnte ein Admin oder ähnlich bitte dieses Thema löschen?
Nähere Begründung kann ich in der PW angeben aber es geht daran das dieser Text unter verschluss bleibt und nicht allen zugänglich ist denn jeder soll sich selbst anstrengen.


Aber eigentlich ist Uniprotokolle kein Hausaufgabenforum, wo ein Thema erledigt ist, sobald die Hausaufgabe gemacht worden ist, und dann gelöscht werden kann. Es geht hier doch um das Thema an sich und um die Diskussion desselben. Soweit ich das sehe, fing die Sachtextanalyse ja gerade an, ein akzeptables Niveau zu erreichen ...
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