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frage an jura-studenten
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enemenemu
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Anmeldungsdatum: 11.10.2007
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 14 März 2008 - 16:19:57    Titel: frage an jura-studenten

ich habe bald mein abi (2,1-2,2) und jura ist ein fach, das mich interessiert. ich würde gerne ein paar fragen stellen, bezügl. des studiums, da man in der schule nicht wirklich einen einblick in dieses themengebiet hat.

-wie viel lernaufwand hat ein jurastudium (std/woche)?
-ist es wirklich so trocken wie viele behaupten (also stures auswendiglernen)?
-was habt ihr nach eurem studium vor?

ich habe gelesen, dass das studium allein gar nichts bringt. das heißt: immer gute noten, viele praktika und auslandserfahrungen

wieso haben so viele jurastudenten ein schlechtes examen oder fallen durch? liegt es daran, dass es so schwer ist oder ist es faulheit?
Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 14 März 2008 - 16:54:55    Titel:

benutz mal hier die Forensuche...diese Frage kam wirklich schon sehr oft.

Und ne PN hast du auch... Wink
bonny15
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Anmeldungsdatum: 20.02.2008
Beiträge: 46

BeitragVerfasst am: 16 März 2008 - 00:09:41    Titel:

Die Frage mit der Faulheit finde ich komisch. Wieso sollten ausgerechnet Jurastudenten fauler sein als andere Studenten?

Aber um eine vielleicht befriedigende Antwort zu geben.
Zum einen glaube ich, fällt das Examen so schlecht aus, weil Jura immer noch ein Verlegenheitsstudium ist. Das heißt viele studieren das nicht aus Leidenschaft (was es vielleicht vermehrt in anderen Studienfächern gibt), sondern weil ihnen nichts besseres eingefallen ist. Das bedeutet, dass den Personen auch das Lernen schwerer fällt.

Zum anderen ist es eigentlich so, dass die Juranoten nicht zu schlecht sind, sondern dass andere Studienfächer "zu gut" benotet werden. Was kürzlich wieder im Spiegel nachzulesen war. Es macht bei der Notenvergabe einen unterschied, ob du mit deibem Prof persönlichen Kontakt hast und er dich kennt und dann deine Diplomarbeit liest, oder ob du von eine neutralen Stelle (wie beim Staatsexamen) die Aufgaben bekommst und sie auch von neutralen Stellen kontrolliert werden.

Bezüglich des Lernaufwandes liegt es an jedem nachtürlich selbst. Ich persönlich lerne ziemlich viel aber man kann glaube ich auch mit geringem Lernaufwand das alles bis zum Examen schaffen. Die Noten während des Studiums zählen ja nicht für das Examen, so dass du letztendlich nur auf seine vier Punkte kommen musst. Aber das Jahr vor dem Exman ist dann halt dauerlernen angesagt, jeden Tag zehn Stunden in der Bibliothek ist dann normal.
nalinco
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Anmeldungsdatum: 02.03.2007
Beiträge: 40
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 16 März 2008 - 02:55:12    Titel:

Hi! Ich bin schon im neunten Semester und habe jetzt alle meine Scheine...Ich fand die einzelnen Scheine eigentlich nicht schwer, aber wie du sicherlich weißt, musst du eine Staatsprüfung vor dem Justizprüfungsamt ablegen. Dort musst du wirklich den ganzen Stoff beherrschen und das ist eine Menge!!! Das heißt für die Examensprüfungen ist ein immenser Lernaufwand erforderlich. Die meisten meiner Bekannten sind im Durchschnitt acht - zehn Stunden pro Tag mit dem Studium beschäftigt, d.h. sie gehen zum Repititor (Wiederholungskurs) und lernen danach meist noch in der Bibliothek. Ich nehme mir am Wochenende immer einen Tag frei. Sonst würde ich vom ganzen lernen verrückt werden. Ich glaube , dass der Grund, warum viele Studenten so schlecht sind, auch in der Stoffmenge liegt.
Trocken finde ich das Studium aber nicht. Man muss schon viel auswendig lernen, aber viele Gebiete sind auch wahnsinnig interessant, so dass man sich gerne mit den Sachen beschäftigt und "von alleine" lernt. Außerdem arbeitest du auch viel mit Fällen, die wirklich passiert sind.
Mir hat das Studium bisher auf jeden Fall wahnsinnig viel gebracht...Man entwickelt sich mit dem Studium weiter, weil man viele Sachen von verschiedenen Seiten beleuchten muss, um zu einem "gerechten" Ergebnis zu kommen. Und wenn du gute Noten schreibst, steht dir später der berufshimmel offen. Mache dir da aber keine Illusionen, das ist echt wahnsinnig schwer und erfordert viel Fleiß.
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