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Kunst LK Niedersachsen (Abi)
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Foren-Übersicht -> Abi-Forum -> Kunst LK Niedersachsen (Abi)
 
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vollfake
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Anmeldungsdatum: 26.06.2007
Beiträge: 68

BeitragVerfasst am: 15 März 2008 - 19:32:45    Titel: Kunst LK Niedersachsen (Abi)

... also.

Ich habe ein Problem.
Und zwar finde ich fast nichts zu dem Bild "Die Wildschweinjagd" von Peter Paul Rubes.
Vielleicht kann mir ja jemand helfen, was die Interpretation angeht oder vielleicht hat jemand etwas dazu.

Das wäre echt hilfreich.

Danke schon einmal.
vollfake
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Anmeldungsdatum: 26.06.2007
Beiträge: 68

BeitragVerfasst am: 16 März 2008 - 09:48:44    Titel:

Kann denn niemand helfen?! Shocked Sad Crying or Very sad
Beathbotton
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Anmeldungsdatum: 11.03.2008
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 16 März 2008 - 12:59:56    Titel:

Habe alles durchucht, aber nix dazu gefunden... kann mich auch echt nicht dran erinnern, dass das mal im Unterricht dran war! Aber in den thematischen Schwerpunkten steht's ja drin =/! Hat unsere Lehrerin wohl auch übersehen oder so....aber falls ich irgendwo von Klassenkameraden noch was herbekommen sollte sage ich rechtzeitig bescheid Wink!

Jetzt nochmal was anderes....hat jemand Kunst-Abi-Klausuren der letzten Jahre? Unsere Lehrerin hat die uns irgendwie vorenthalten und im I-net kann ich nirgendswo welche finden... wäre schön wenn man mal gucken könnte auf was man sich im praktischen Teil gefasst machen muss! Was habt ihr denn eigentlich so für Vermutungen was dran kommt? Architektur? Storyboard? Bildervergleich?
Achso, und in wie weit lernt ihr die ganzen Fachbegriffe für Architektur- und Filmanalyse?

Hach ja, Fragen über Fragen, hoffe die ein oder andere kann beantwortet werden....

Lieben Gruß und frohes Schaffen,
beathbotton =)
vollfake
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Anmeldungsdatum: 26.06.2007
Beiträge: 68

BeitragVerfasst am: 16 März 2008 - 14:31:19    Titel:

.. ui ja danke. :]

Also unsere Lehrerin hat uns nur gesagt, dass da was mit Architektur dran kam... jetzt im letzten Jahr... und die mussten dazu was zeichnen... kp. ^^

Unsere Lehrerin vermutet, dass Comic und Filmanalyse dran kommt...!
Wir munkel auch schon.

In Kunst kann man eigentlich auch nur Begriffe lernen und bisschen historischen Kram... um die Bilder, wenn, gut einstufen zu können.

Ich habe so Angst. Confused ^^
Fckedupkid87
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Anmeldungsdatum: 16.03.2008
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 16 März 2008 - 14:37:43    Titel:

Also letztes Jahr kam einmal meine ich ein Skulpturenvergleich und dann im praktischen Teil Architektur dran -> Dachausbau von einem Museum, welches Raumnot darstellen soll.
-> Also wohl Anlehnung an Coop Himmelb(l)au, also Dekonstruktivismus und dieser steht ja wieder für Instabilität aufspüren blabla, also passend für Raumnot darstellen.

Wildschweinjagd: Wir haben halt gesagt, dass dieses Bild die Dynamik, die Bewegung im Bild darstellt, deswegen unter "Zeit im Bild". Genaueres von anderen wäre aber auch mir hilfreich Smile.

Ich hab ne wichtige Frage und zwar... zu Beuys' "Das Rudel" ...was habt ihr dazu gesagt? Find das nicht...die Interpretation...

Was hattet ihr denn so für praktische Aufgaben im Unterricht?!
Denn der letzte Jahrgang meiner Schule hatte irgendwie Glück und kannte diese eine Skulptur schon oder so......war irgendwie ne ähnliche Aufgabe wie eine andere Klausur, die sie mal hatten. Keine Ahnung mehr.

Ideen...was drankommt...puh... keine Ahnung...würde mir Comic wünschen, aber echt keien Ahnung...

Architektur wäre möglich, klar...war scon letztes Jahr...aber ist ne gute Sache für praktische Aufgabe..da Dekonstruktivismus war...Bauhaus oder Rotonda...nicht so prickelnd, meiner Meinung nach. Was habt ihr zu Bauhaus gemacht?!

Ach ja und was habt ihr zur Filmanalyse gemacht?!?!?
vollfake
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Anmeldungsdatum: 26.06.2007
Beiträge: 68

BeitragVerfasst am: 16 März 2008 - 17:30:16    Titel:

Zitat:
Die Wurzeln für Beuys' Kunstbegriff liegen in der Beschäftigung mit
Rudolf Steiners Antroposophie und einem Naturverständnis, das den
Menschen in einem Sinnzusammenhang mit der Natur begreift.
Besonders Rudel- und Herdentiere, wie Wölfe und Hirsche, sind für
Beuys einerseits Hinweis auf vergangene Entwicklungsstufen
menschlicher Individualität und Gemeinschaft, andererseits Zeichen
für spezifisch Tierhaftes, das in einer unteren Persönlichkeitsschicht
auch beim Menschen zu finden ist.


Das habe ich gefunden. ^^ Im Internet.

Das war es denn aber auch. Wink

:::EDIT:::

Also ich habe eben nochmal ein wenig unter dem englischen Titel "The Pack" gegoogelt und noch einiges gefunden...!
Ich stell das hier mal rein, was davon alles stimmt und so, dass weiß ich nicht, aber ich denke, man kann es auch als Inspirationsanstoß geben, wenn man gar nichts mit dem Werk anfangen kann. Wink


Zitat:
The Pack 1969
The Pack exudes the chaotic and dynamic energy which Beuys considered essential in order to bring change in society. Die Pack strahlt die chaotische und dynamische Energie, die Beuys als unerlässlich, um die Veränderungen in der Gesellschaft. Twenty-four sledges, resembling a pack of dogs, tumble from the back of a VW van. Twenty-four Schlitten, ähnlich einem Rudel von Hunden, taumeln von einem VW-Transporter. Each sledge carries a survival kit made up of a roll of felt for warmth and protection, a lump of animal fat for energy and sustenance, and a torch for navigation and orientation. Jeder Schlitten trägt ein Survival-Kit aus einem Wurf von Filz für Wärme und Schutz, der durch eine einmalige tierische Fette für Energie und Nahrung, eine Taschenlampe und für die Navigation und Orientierung. Beuys commented: ‘This is an emergency object: an invasion by the pack. Beuys, kommentierte: "Dies ist ein Notfall-Objekt: Eine Invasion von der Packung. In a state of emergency the Volkswagen bus is of limited usefulness, and more direct and primitive means must be taken to ensure survival.’ In einem Notstand der Volkswagen-Bus ist von begrenztem Nutzen, und mehr direkte und primitiven Mittel ergriffen werden müssen, um das Überleben sicherzustellen. "
This strongly autobiographical work refers directly to Beuys’s plane crash over the Crimea during the Second World War. Das stark autobiografische Arbeit bezieht sich unmittelbar auf die Beuys Flugzeugabsturz über der Krim während des Zweiten Weltkriegs. He often described being rescued by a band of Tartars who coated his body with fat and wrapped him in felt. Er oft beschrieben wird gerettet von einer Gruppe von Tataren, die beschichtet sein Körper mit Fett und wickelte ihn in Filz. Whether real or mythical, the story shows the symbolic importance of these materials in Beuys’s mind. Ob real oder mythischen, die Geschichte zeigt, die symbolische Bedeutung dieser Materialien in Beuys' Geist. It also suggests a fable of death and rebirth in which Beuys is purged, perhaps of his wartime guilt, and brought back to life by a nomadic people. Er schlägt vor, auch eine Erzählung von Tod und Wiedergeburt, in dem Beuys entfernt ist, vielleicht von seiner Schuld der Kriegszeit, und brachte wieder zum Leben erweckt durch ein Nomadenvolk.




Zitat:
Joseph Beuys' The Pack "(1969), zeigte, wie in der Tate Modern, muss anerkannt werden heute als eines der großen Meisterwerke des 20. Jahrhunderts. Twenty-four sledges, resembling a pack of dogs, 'tumble from the back of a VW van. Twenty-four Schlitten, ähnlich einem Rudel von Hunden, "Kalter von einem VW-Transporter. Each sledge carries a survival kit made up of a roll of felt for warmth and protection, a lump of animal fat for energy and sustenance, and a torch for navigation and orientation.' Jeder Schlitten trägt ein Survival-Kit aus einem Wurf von Filz für Wärme und Schutz, der durch eine einmalige tierische Fette für Energie und Nahrung, eine Taschenlampe und für die Navigation und Orientierung. " This is also an autobiographical work, alluding to Beuys's own wartime experiences. Dies ist ebenfalls ein autobiographisches Werk, in Anspielung an Beuys die eigenen Erfahrungen der Kriegszeit. Looking at the other works, such as 'Fond VII/2' (1967 and 1984), 'Tram Stop' (1976), 'Blackboards'(1972 and 1978), 'Hearth I' (1968 and 1974) and 'Hearth II' (1978-1979), 'The End of the Twentieth Century' (1983-1985), (scattered blocks of basalt) and the vitrines containing small objects of significance to Beuys, one realises how extremely difficult it is to display his works in his absence. Ein Blick auf die anderen Werke, wie "Fonds VII / 2" (1967 und 1984), 'Tram Stop "(1976)," Schwarze Bretter "(1972 und 1978)," Hearth I "(1968 und 1974) und" Hearth II '(1978-1979),' The End of the Twentieth Century "(1983-1985), (verstreut der Basalt-Blöcke) und die Vitrinen mit kleinen Objekten von Bedeutung für Beuys, stellt man fest, wie extrem schwer es ist, um seine Werke in Seine Abwesenheit. Tate Modern have made a valiant effort here and yet it must be admitted that the overall effect is somewhat 'freeze-dried'. Tate Modern haben einen tapferen Bemühungen hier und doch muss eingeräumt werden, dass die globale Effekt ist etwas "gefriergetrocknet". 'The Pack' remains unforgettable however, still charged with all the meaning Beuys conveyed to it. 'The Pack' unvergesslich bleibt jedoch nach wie vor, die mit allen im Sinne Beuys vermittelt werden. It's just that he isn't here, finally, to orchestrate it all together. Es ist nur so, dass er nicht hier ist, endlich, zu instrumentieren sie alle zusammen.


Zitat:
The Volkswagen is important, too: First, it's direction is opposite to the sleds', but it ain't possible to get any further with it. Second, the Volkswagen is a democratic product, a "car for the people" (an invention of Hitler - a _very_ German topic). Looking at "The Pack", we see no signs of human beings, but this Volkswagen bus leads to the conclusion that it is each and every one of us who's involved. The most important fact now is that a driver, a leader, a single Fuehrer who shows the way has become obsolete, a subject of history, as well as political parties who lead the people. _Everyone_ has to be it's _own_ leader, on his own sled... .
Fckedupkid87
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Anmeldungsdatum: 16.03.2008
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 16 März 2008 - 20:36:44    Titel:

Ah cool =) Druck ich mir gleich aus...mein armer Drucker muss ganz schön viel Papier ausspucken, armer Kerl -soooo viel Zeug fürs Abi Wink.

Habt ihr viel aufgeschrieben im Unterricht?! In Kunst habe ich unter den Lernzetteln nämlich nichts gefunden Sad.
Außerdem nochmal meine Frage: ...Praktische Arbeiten...was habt ihr da so gemacht?!

- Bauhaus?! -Praktische Arbeit dazu?
- Filmanalyse? -> Wir haben "Lola rennt" geguckt, Analyse anhand einer Werbung gemacht und ne Klausur geschrieben...ebenfalls ne Filmanaylse zu "Psycho".





Hier noch was zur "Wildschweinjagd":

MdK 23/1975-2
I.
Vor einer mächtigen Baumkulisse geht die Jagd auf den großen Eber zu Ende. Die Hunde haben ihn über
eine Lichtung gehetzt, über einen gestürzten Baum will er in die sumpfige Dickung entkommen. Aber da
läuft er in die Spieße der Jagdgehilfen, die hier im Hinterhalt liegen. Und in dem Augenblick, da der Eber
vor dem Hindernis im Lauf stockt, ist auch schon die Meute der Hunde über ihm. Auf das Halali aus dem
Jagdhorn sprengen die Jäger zu Pferd im Galopp herbei, dem gestellten Wild den Gnadenstoß zu geben.
Obwohl das dramatische Ereignis wie ein Magnet die Augen des Betrachters auf sich zieht, ist es eigentlich
ein Landschaftsbild, in dem die Bäume die Großfiguren sind und die Bildfläche beherrschen. Es sind mächtige
Baumgestalten, die sich in lockerem Bestand voll entfalten können. Sie bilden einen Mischwald, die
Arten und Altersstufen wachsen durcheinander, und es ist ein Urwald, in dem die Bäume alt werden dürfen,
bis sie morsch zusammenstürzen.
II.
Die Formensprache ist naturalistisch, die Bildformen sind an die Naturformen gebunden. Der Maler stellt ein
Stück der sichtbaren Welt dar und will in seinem Bild gegenständliche Deutlichkeit; das kennzeichnende
Stück ist der gestürzte Baum, der als Falle für den flüchtenden Eber Dalí egt. Er ist nach einer sorgfältigen
Naturstudie gemalt, die erhalten ist und im Louvre aufbewahrt wird. Wir sind uns beim Betrachten dieses
Bildes natürlich klar, dass es sich nicht um dokumentarische Wirklichkeitsdarstellung in der Art einer Photographie
handelt. Aus der Wirklichkeit nimmt der Maler das sichtbare Material, aber die bildnerische Phantasie
gestaltet das Werk. Was im gemalten Bild sichtbar wird, ist, wenn man das feierliche Wort nicht scheut,
eine „Vision“. Es geht nicht um Erkenntnis, die vom Willen ausgeht und Beobachtung benützt, sondern um
ein Betroffensein, für das man den etwas verbrauchten und in Misskredit geratenen Ausdruck „Erlebnis“ hat.
III.
Wenn es das Erlebnis des Malers ist, was im Bild zum Ausdruck drängt und sichtbar wird, so ist es in der
Eberjagd von Rubens das Erlebnis der „Natur“. Nicht der Natur, die der Mensch in der Naturwissenschaft als
Gegenstand ergreift, es ist die Natur, die der Mensch in den archaischen Formen der Jagd als Erlebnis erfährt.
In diesem Bild ist sie ein Drama, dessen Hauptrolle der große Eber hat. In seinen sumpfigen Dickungen
ist er für den Jäger unerreichbar. Der Mensch muss gegen den Instinkt des Ebers den Instinkt der Hunde
hetzen, die ihn aufjagen und stellen.
Die Jagd ist auf ihrem Höhepunkt, es ist der kurze Augenblick der Entscheidung. Das macht das Dramatische
des Bildes. Doch ist das Drama nur als kurze Episode in ein Epos mit einem langen Atem eingefügt. Es
ist der Wald mit Luft und Licht, das Waldleben, Natur als Urphänomen in der Welt der Menschen. Es geht in
dem Bild von Rubens nicht um ein vages „Naturgefühl“, das Naturerlebnis liegt nicht in einer „Stimmung“.
Die Natur ist für Rubens von einer dichten Gegenständlichkeit. Man kann sie greifen und hören, riechen und
schmecken. Es sind Bäume mit rauer Borke, der Wind peitscht das Blattwerk; die Jagd riecht nach Schweiß
und Blut, der Atem keucht, wenn das Wild gestellt ist.
Peter Paul Rubens (1577–1640),
Die Wildschweinjagd,
um 1620
Mischtechnik auf Holz 137 × 168 cm;
Dresden, Staatliche Kunstsammlungen, Gemäldegalerie Alte Meister,
Deutschland
MdK Folge 23/1975-2 – Die Wildschweinjagd (Rubens) 2
IV.
Das Bild ist um 1620 entstanden, kunstgeschichtlich gehört es in die Epoche des Barock. Barock ist an dem
Bild, wie Jagd und Wald sich so dramatisch und pathetisch darbieten. Barock ist die stürmische Bewegung
und die schrägen Richtungen mit den scharfen Verkürzungen. Barock ist das scharfe Beleuchtungslicht, das
Hell und Dunkel in Kontrasten gegeneinander setzt. Die Buntfarbe ist zurückgedrängt, nur in dem roten Kittel
des einen Treibers erscheint sie deutlich als Lokalfarbe. Im Ganzen herrscht ein olivgrüner Ton, der ins
Hell und Dunkel abgewandelt ist, mit den Ockertönen und dem Blau des Himmels einen Farbklang bildet,
den doch das Helldunkel mit seinen Kontrasten beherrscht. Barock ist auch das virtuose Element der Darstellung.
Ganz unbefangen und ohne schlechtes Gewissen zeigt der Maler sein Können, die Selbstverständlichkeit,
mit der er Bewegung und Verkürzung bei Tier und Mensch mühelos und sozusagen mit Vergnügen
beherrscht.
Eine barocke Kontrastierung der Motive wird bei den Jägern sehr deutlich. Der Reiter im schwarzen Hut in
der Bildmitte ist der adelige Herr, der mit leichter Hand, aber sicherem Stoß die Jagd beendet, wie Sankt
Georg den Drachen tötet. Sicher ist auch er in Schweiß gebadet, aber man sieht es nicht; das Jagdkostüm ist
komplett und sitzt korrekt. Für ihn ist der Abschluss der Jagd ein Sieg und ein Zeremoniell. Dass mit der
Beute Fleisch anfällt, ist für ihn nicht wesentlich. In ganz anderer Weise sind die Bauern mit den Spießen,
die zur Jagd aufgeboten sind, an ihr beteiligt. Nicht nur in bezahltem Herrendienst, sondern wie man sieht,
mit Leib und Seele. Für sie ist die Wildsau der Bösewicht, der die Fluren verwüstet. Und auch das Fleisch
spielt eine Rolle, das mit der Beute anfällt.
V.
Peter Paul Rubens ist 1577 in Siegen geboren und 1640 in Antwerpen gestorben. Die Geburt in Siegen ist
durch die widrigen Zeitläufe bedingt. Die Familie hat in Antwerpen ihre Heimat. Der Vater, der dort Jurist in
städtischen Diensten gewesen war, kam als Emigrant nach Köln. Er war Calvinist und hatte 1568 die Heimat
verlassen, als Alba in den Niederlanden das Regiment übernahm. Nach dem Tod des Vaters kehrte die Mutter
mit den Kindern nach Antwerpen zurück.
Als Maler machte Rubens die übliche Werkstattausbildung durch und wurde 1598 als Meister in die Lukasgilde
von Amsterdam aufgenommen. Im Frühjahr 1600 ging er nach Italien. Als er zu Weihnachten 1608
nach Antwerpen zurückkam, hatte er von der italienischen Malerei gelernt, was an der Malerei überhaupt
lernbar ist. Da er dazu in seinen persönlichen Anlagen ein Genie war und unermüdlich in seiner Arbeitskraft,
wurde seine Werkstatt unbestritten zu einem Brennpunkt der europäischen Kunst des 17. Jahrhunderts.
Rubens war durch Aufträge mit allen Höfen Europas verbunden, malte für die italienischen Fürsten, für den
Kaiser und die Erzherzöge, für den bayerischen Kurfürsten, für die Könige von Dänemark und Polen. Er
verkehrte als hochwillkommener Gast am Hof in Madrid, in Paris und London. Er war nicht nur Maler, er
war ein hochgebildeter, im Verkehr mit den allerhöchsten Herrschaften gewandter und erfahrener Mann, der
alle Voraussetzungen hatte, die man von einem Diplomaten verlangen kann. Zu Zeiten hatte er den Rang
eines Sekretärs im Geheimen Rat des spanischen Königs und war als sein bevollmächtigter Gesandter in
London mit Verhandlungen beauftragt, in denen es um Krieg und Frieden ging. Der englische König schlug
ihn zum Ritter, und als er Schloss und Herrschaft Steen zwischen Antwerpen und Brüssel in Nordbrabant mit
allen Rechten von Kirchen-, Gerichts- und Militärpatronaten erworben hatte, war er in jedem Sinn ein
Grandseigneur geworden.
Karl Bertsch
Kaaatha
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Anmeldungsdatum: 15.03.2008
Beiträge: 26
Wohnort: Wahrenholzer Land

BeitragVerfasst am: 24 März 2008 - 19:06:20    Titel:

hm, also zu erscheinungsformen der technik in den aktuellen printmedien kann ich mich nur erinnern, dass wir über autowerbung gesprochen haben, aber so richtig kann ich mit auch ncihts unter dem punkt vorstellen!

filmanalyse? daszu zeichnet man doch ein storyboard, oder nicht? wir haben immer neben ein panel gleich die kameraperspektive, beteiligte personen, wirkung, bedeutung, symbolik usw. daneben geschrieben. das ist doch dann eig ne analsye! oder wie habt ihr die storyboards aufgebaut?
achka
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Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 24 März 2008 - 21:42:55    Titel:

also zu den printmedien haben wir uns auch nur ganz kurz mal autowerbung angeguckt, könnt ich aber auch nicht wirklich was zu sagen, halt nur ne ganz nochmale bildbetrachtung zu schreiben, wie zu allen anderen werken auch auser kunstgeschichte und halt warum man autos von untern fotographiert usw.

naja im lk haben wir das auch so mit den storyboards gemacht, aber ich kenn das auch so, das man zu einem filmausschnitt nen filmprotokoll erstellt alos ne analyse... hab ich mich aber nur aus interesse privat mit beschäftigt. ich weiß jetzt nur nicht, wie die sich das dann im abi vorstellen..?
Kaaatha
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Anmeldungsdatum: 15.03.2008
Beiträge: 26
Wohnort: Wahrenholzer Land

BeitragVerfasst am: 01 Apr 2008 - 17:47:45    Titel:

Hmmm... ich bete so dafür, dass keine Storyboardanalyse drankommt... also wir haben das nie nach einem bestimmten Thema gemacht. Wir sollten nur zu jedem Panel folgendes machen:
- Beschreibung
- Wirkung
- Kameraperspektive
- Personen
- Untersuchung auf Symbole, Metaphern etc.
- Wichtigkeit für den Kontext (z.b. Wendepunkt in der Story)

hmm. ich glaub das wars dann auch. Was habt ihr denn da für komplizierte Schemata? Ich kann mir da gar nichts drunter vorstellen.


Zur umsetzung von Traum und Wirklichkeit: Ich denke, da kann man viel mit unterschiedlichen Hintergründen oder Panelumrahmungen arbeiten... aber im Storyboard? Ne, das geht ja so eher bei Sequenzen...

Was genau willst du denn wissen? Musstet ihr ein Storyboard zeichnen oder nur analysieren?! Also, inwiefern solltet ihr den Unterschied darstellen?
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