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"gute" bwl uni trotz "mäßigem" abi ?
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Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5739
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 17 März 2008 - 18:10:37    Titel:

Abgesehen von den ganzen Antworten (die viel wahres beinhalten) sollte man nicht vergessen, dass über den berühmte NC, viel mehr den Abischnitt als ALLEINIGES Merkmal nur 20% (!) aller Studienplätze an einer Uni belegt werden. 20% gehen über die Anzahl der Wartesemester und 60% über ein Hochschulauswahlverfahren, bei dem der Abischnitt eine untergeordnete Rolle spielt (i. Gegensatz zu Einzelnoten oder Fächergruppen, Motivationsschreiben, Vorerfahrung, teilweise Tests etc.)

Das heißt jetzt natürlich NICHT, dass es immer und für jeden einfach ist an eine der begehrteren Unis zu kommen aber es ist auch bei weitem nicht so unmöglich wie viele es immer darstellen. Ob eine solche Uni für jeden auch immer Sinn macht ist eine ganz, ganz andere Frage.

Grüße,
Gozo
joe30
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Anmeldungsdatum: 29.08.2005
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 17 März 2008 - 21:10:46    Titel:

Hallo Gonzo,

da muss ich Dich leider korrigieren. Der Abischnitt muss (abgesehen von der Wartezeit) nach meinem Kenntnisstand mit mehr als 50 Prozent (maßgeblich, HRG) in die Auswahlentscheidung mit einfließen. De facto wählen auch heute noch die meisten Hochschulen hauptsächlich mit Hilfe der Abinote aus, weil es das billigste und beste Verfahren ist.

Nichtsdestotrotz sind an vielen Unis die kommunizierten NC-Noten die Noten aus dem ersten Zulassungsverfahren. Da es für die BWL in Deutschland mehr Plätze als Bewerber gibt, benötigen viele Unis (ja, meistens auch die begehrten) weitere Zulassungsverfahren um die Kapazitäten erschöpfend zu belegen. Bei vielen Unis führt das dazu, dass sie am Anfang nur Leute mit 1,x zulassen, im letzten Verfahren aber auch mal Leute mit Abi 3,x nehmen. Das ist halt auch ein bisschen Risiko.

Nach meiner bescheidenen Meinung lohnt sich dieses Risiko aber nicht. Auch wenn hier sehr viele immer wieder die Ansicht vertreten, die Wahl der Uni spielte eine Rolle bei der zukünftigen Karriere, kenne ich kein Unternehmen, dass das so unterschreiben würde. Gute Leute gibt es in Deutschland an fast allen Unis. Da welche auszugrenzen wäre wirtschaftlicher Unfug.

Ciao
karl.c
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Anmeldungsdatum: 07.02.2008
Beiträge: 361

BeitragVerfasst am: 17 März 2008 - 22:34:04    Titel:

Also Universität Duisburg-Essen, Campus Duisburg (alias Mercator School of Management) hat einen sehr guten Ruf bzgl. BWL. In Logistik sind das DIE führenden in Europa - die haben auch den größten Logistik Hafen um die Ecke. Die können sich auch leisten zum Master nur die 30 % besten zuzulassen - zu einer Aufnahmeprüfung die über Masteraufnahme entscheidet. Schlecht sind die sicher nicht.

ETH Zürich hat z.B. eine Aufnahmeprüfung (dort kannst du bei Bestehen auch ohne Abitur hingehen). Ansonsten ist keine deutsche Uni wirklich schlecht. Du hast von jeder (deutschen!) Uni Chancen sofern du Leistungsfähigkeit im Studium zeigst.
FredBull
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Anmeldungsdatum: 06.05.2007
Beiträge: 128

BeitragVerfasst am: 18 März 2008 - 21:49:52    Titel:

schau dir mal die KU Eichstätt-Ingolstadt ( WFI ) an, NC dürfte so um 2,4 liegen um ins Aufnahmeverfahren zu kommen.

Relativ kleine Fakultät mit einem "business school" charakter

Da es hier im Forum meist nur ums ebs, whu, st gallen und mannheim geht mal einige Pressestimmen:

Trendence Absolventenbarometer 2007
In der differenzierten Betrachtung einzelner Kriterien, die insbesondere öffentliche Universitäten, Fachhochschulen und private Hochschulen getrennt berücksichtigt, belegte die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der KU Eichstätt-Ingolstadt in 9 von 10 Kriterien den ersten Platz im Bereich der öffentlichen Hochschulen.
Mit unter den Rubriken wo die WFI die Bestplatzierung erhielt finden sich Qualität der Lehre, Betreuung durch Dozenten/ Professoren, Umfang und Qualität der studentischen Aktivitäten, Praxisbezug der Ausbildung sowie Kooperation der Hochschule mit der Wirtschaft.

Karriere 05/07
Das junge Job- und Wirtschaftsmagazin Karriere präsentiert auf eigener Datengrundlage die Top-25-Unis für Wirtschaftswissenschaften in Deutschland. Auf Basis von Studenten-, Absolventen- und Personalerbefragungen (angereichert mit einer Hochschulbefragung zu genutzten Instrumenten für die Berufsvorbereitung) ermittelt die Karriere in Zusammenarbeit mit dem Recruiting-Dienstleister access und dem Research-Unternehmen Universum die attraktivsten Hochschulen für zahlreiche Studienfächer.
Mit Platz 7 im Karriere Hochschulranking und Bestnoten bei den Rubriken wie u.a. die Zufriedenheit der Studierenden ist die WFI somit laut den gewonnenen Ergebnissen die beste nicht-private Universität für den Bereich Wirtschaftswissenschaften in Deutschland.

DER SPIEGEL 02/07
In dem Fächerreport zur Betriebswirtschaftslehre wurden u.a. die durchschnittlichen Einstiegsgehälter von Diplom-Absolventen der deutschen Universitäten untersucht. Die Absolventen der WFI - Ingolstadt School of Management der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt haben demnach das höchste durchschnittliche Einstiegsgehalt aller staatlichen Universitäten und stehen damit deutschlandweit an vierter Position unter allen betrachteten Wirtschaftshochschulen.

WirtschaftsWoche
In Zusammenarbeit mit der access AG wurden mehr als 1000 Personalchefs der größten deutschen Unternehmen nach Ihrer Einschätzung zu verschiedenen Universitäten befragt. Die Praxisrelevanz des Rankings, insbesondere für Universitätsabsolventen auf der Suche nach einem potenziellen Arbeitgeber, ist daher naturgemäß als äußerst hoch zu bewerten.
Die WFI belegt im aktuellen Ranking den 6.Platz und ist somit die beliebteste nicht-private kleine Universität bei den Personalern deutscher Unternehmen.

Quelle: http://www.ku-eichstaett.de/Fakultaeten/WWF/fakultaet/referenzen/rankings/print_html
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