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Richtiges Studienfach
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ka ka
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Anmeldungsdatum: 30.05.2006
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 17 März 2008 - 11:45:49    Titel: Richtiges Studienfach

hey an allemal erstmal,
ich suche grade das richtige studienfach für mich, hab grad abi schriftlich geschrieben und muss mich langsam entscheiden, was ich machen will und kann, habe mir schon sämtliche studienfächer durchgelesen und angeguckt, aber nie war irgendwie das richtige dabei. aber ich will unbedingt studieren, was anderes kann ich mir nich vorstellen.
vll könnt ihr mir ma helfen und mir studiengänge empfehlen. also ich will an sich nichts mit technik zu tun haben bzw. nicht in einem großen umfang. naturwissenschaften sind ok, solange es aber nich zu viel mathe und physik ist wie z.b. im maschinenbau oder ähnlichem. ich würde gerne später was mit entwicklungshilfe machen, also irgendwo "die welt verbessern" und mich engagieren um eine bessere gesellschaft etc. zu erreichen, habe idealistische ansätze, weiß aber nicht genau, in welchem studiengang man was machen könnte.
ich würd mich um rückmeldung freuen.
lg
quatsch
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Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 3496

BeitragVerfasst am: 17 März 2008 - 11:53:47    Titel:

Dein Ansatz ist ja sehr verbreitet, aber ich frage mich immer, wie die Leute sich das vorstellen. Selbst nichts können, aber Entwicklungshilfte leisten wollen. Wie soll das gehen? Glaubst Du, in der "3. Welt" mangelt es an Arbeitskräften? Oder hälst Du die Leute für so blöd, dass dahergelaufene Europäer den Laden auf die Reihe kriegen, bloß weil sie Weiße sind? Wenn man ernsthaft etwas ausrichten will in der 3. Welt (am meisten würde man vermutlich ausrichten, indem man in Europa für Handel etc. kämpft), dann doch nur mit einer fundierten Ausbildung (technisch, medizinisch etc.), mit der man etwas machen kann, was dort dauerhaft hilft. Aber "hallo hier bin ich, ich mach jetzt mal ein Jahr bei Euch mit und das ist alles ok", ist doch sehr naiv, oder?
Whoooo
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 8988

BeitragVerfasst am: 17 März 2008 - 13:58:18    Titel:

Die Väter zweiter Bekannter von mir sind Entwicklungshelfer, die wirklich überall vor Ort gewohnt und in der technischen Entwicklungshilfe gearbeitet haben. Beides studierte Maschinenbauer, und einen technischen Background dürften die meisten Leute haben, die an Ort und Stelle praktische Entwicklungshilfe leisten (zum Beispiel THW-Mitarbeiter). Es geht imho aber auch ohne so ein Studium. NPOs haben oft einen großen internationalen Verwaltungsapparat, hier kannst du einen Werdegang abseits der technischen Entwicklungshilfe antreten. Vor Ort kannst du wohl auch als Lehrer o.ä. arbeiten. Du kannst dich ja auf Seiten von Hilfsorganisationen informieren. Wenn du erst einmal in die Entwicklungshilfe hereinschauen willst, dann ist ein Auslandszivildienst eine Überlegung wert. Hier hättest du allerdings schon frühzeitig was tun müssen, die meisten Plätze werden schon ein Jahr vorher besetzt.
SARRI
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Anmeldungsdatum: 18.12.2007
Beiträge: 196

BeitragVerfasst am: 17 März 2008 - 14:07:12    Titel: Re: Richtiges Studienfach

Habt ihr überhaupt gelesen, was der TE gefragt hat?
ka ka hat folgendes geschrieben:
ich würde gerne später was mit entwicklungshilfe machen, also irgendwo "die welt verbessern" und mich engagieren um eine bessere gesellschaft etc. zu erreichen, habe idealistische ansätze, weiß aber nicht genau, in welchem studiengang man was machen könnte.


Da steht nirgendwo, dass er JETZT was machen will.
quatsch
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Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 3496

BeitragVerfasst am: 17 März 2008 - 14:39:10    Titel:

Ich habe es schon gelesen. Klar, er möchte erstmal was studieren, aber debei eigentlich nichts lernen und später Entwicklungshelfer machen. Zusammengefasst heitß das doch (überspitzt, aber nicht falsch): Er möchte jetzt was machen, was ihm Spaß macht und später die dummen Drittweltler damit beglücken, die selber nicht auf die Reihe kriegen und sicher unendlich Bedarf an Schwätzern aus Europa haben. Das hat Züge unschöner Herablassung (auch wenn sich der TE dessen vielleicht nicht bewußt ist).
Warum sollte ein Europäer eigentlich sinnvoll als Lehrer in z. B. im Kongo arbeiten? Er spricht die Sprache nicht, hat keinen "Draht" zu den Leuten und kostet irrsinnnig viel Geld (Entwicklungshelfer werden so bezahlt, dass man davon viele Einheimische ausbilden und beschäftigen kann). Warum sollte man dafür Geld aufwenden? Lieber bildet man Einheimische aus. Warum soll eigentlich ein Europäer per se in Afrika den Lehrer geben? Dahinter steckt doch implizit die Unterstellung, "die Neger bräuchten Weiße, die ihnen was beibringen" (Du sagst Schwarze, aber die Denkweise ist genau die gleiche). Außerdem: Wie soll das funktionieren, wenn es echte Probleme gibt? Was ist, wenn Schüler X nicht kommt, weil der Vater sagt, er soll auf dem Feld helfen? Lässt sich der Vater ernsthaft von einem pickligen Euopäer erzählen, was er machen soll? Doch wohl eher nicht.
Übrigens: Das THW macht keine Entwicklungs-, sondern Katastrophen- und Soforthilfe.
SARRI
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Anmeldungsdatum: 18.12.2007
Beiträge: 196

BeitragVerfasst am: 17 März 2008 - 15:00:46    Titel:

Quatsch, kennst du ka ka? Du behauptest einfach, dass er keine Lust hätte, was zu lernen, ohne dass er sowas geschrieben hätte oder so.
Ich habe zu wenig Ahnung von Entwicklungshilfe, als dass ich da eine Meinung zu hätte, aber grundsätzlich (ob das jetzt sinnvoll ist, oder nicht) haben Leute, die über einen längeren Zeitraum unter den einfachsten Bedingungen leben und arbeiten wollen meinen größten Respekt.

Ka ka, wäre denn Medizin was für dich? Ich denke mal, dass die Ärzte mit europäischer Ausbildung auf jeden Fall gebrauchen können. (Wie gesagt, ohne dass ich von Entwicklungshilfe was verstehe)
quatsch
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Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 3496

BeitragVerfasst am: 17 März 2008 - 15:05:24    Titel:

SARRI hat folgendes geschrieben:
Ich habe zu wenig Ahnung von Entwicklungshilfe, als dass ich da eine Meinung zu hätte, aber grundsätzlich (ob das jetzt sinnvoll ist, oder nicht) haben Leute, die über einen längeren Zeitraum unter den einfachsten Bedingungen leben und arbeiten wollen meinen größten Respekt.

Abgesehen davon, dass die von GTZ, DED etc. entsandten Entwicklungshelfer nicht "unter einfachsten Bedingungen leben und arbeiten", möchte der TE ja nun die Welt verbessern. Das hat er geschrieben. Wird die Welt aber dadurch besser, dass er persönliche Entbehrungen auf sich nimmt? Wird die Welt dadurch besser, dass er einem einheimischen den Arbeitsplatz wegnimmt (und genau das passiert doch, wenn jemand ohne eine tatsächlich im Land fehlende Ausbildung kommt)? Idealismus ist ja schön und gut, aber etwas Sinn sollte doch auch dabei sein.
SARRI
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Anmeldungsdatum: 18.12.2007
Beiträge: 196

BeitragVerfasst am: 17 März 2008 - 15:50:35    Titel:

Und genau das wollte der TE ja wissen - was er sinnvolles studieren kann/ sollte, damit er später "die Welt verbessern" kann.

PS: Ich habe auch nicht geschrieben, dass die Welt besser wird, nur weil jemand kein 4lagiges Klopapier benutzen kann...
Nathanael
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Anmeldungsdatum: 17.08.2007
Beiträge: 120

BeitragVerfasst am: 17 März 2008 - 18:28:16    Titel:

Zitat:
entwicklungshilfe machen, also irgendwo "die welt verbessern" und mich engagieren um eine bessere gesellschaft etc. zu erreichen, habe idealistische ansätze, weiß aber nicht genau, in welchem studiengang man was machen könnte.


Das kannst du völlig unabhängig von deiner Profession. Abraten möchte ich nur stark von Studiengängen, die sich "Entwicklungshilfe" etc. nennen - das ist tendenziell sinnfrei. Schon an Medizin gedacht?
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