Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Erdkunde LK (Niedersachsen)
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Abi-Forum -> Erdkunde LK (Niedersachsen)
 
Autor Nachricht
Batistuta69
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 25.04.2008
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 26 Apr 2008 - 17:57:27    Titel: re

jop mein lehrer meinte auch, dass man kaum was lernen muss, dass man nur fachbegriffe können sollte damit man alles gut ausdrücken kann;-)
herbärt
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 12.04.2008
Beiträge: 116

BeitragVerfasst am: 26 Apr 2008 - 20:18:29    Titel:

ja keine ahnung wofür man den rechner braucht....
Henson
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 25.04.2008
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 26 Apr 2008 - 22:33:29    Titel:

ich hoffe mal, dass Schwerpunkt 3 drankommt, da kann man ohne Ende ausm Nähkästchen plaudern...
Schwerpunkt 2 hoffe ich mal nicht, zudem der auch schon letztes Jahr Schwerpunkt war (aber nicht drankam oder? ...ohauhaha)
Kypez
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 25.09.2006
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 27 Apr 2008 - 13:25:24    Titel:

ich rate die wirtschaftswikipedia artikel einiger schwellen- und entwicklungsländer einfach mal durchzulesen.
und etwas über opec + öl und über die landwirtschaft + böden zu wissen.
herbärt
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 12.04.2008
Beiträge: 116

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2008 - 09:43:11    Titel:

ach man kann bei allen themen wie sonst was schwafeln...
die sind alle ganz easy....
ich hoffe ja, dass es mit südostasien dran kommt und dafür deutschland nicht....
Kypez
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 25.09.2006
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2008 - 10:36:32    Titel:

@henson charta von athen war eine zusammentreffen 1933 glaub ich damit ein neues helles stadttypus entstheht der sich deutlich von dem der industrialisierung unterscheidet.
d. h. bessere wohnungen, viel grünes. die bereiche arbeit, wohnen und freizeit sollten getrennt werden.
dadurch entstanden bald aber probleme und das wichtigste problem war der anstieg des pendlerverkehrs
Pierro87
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 28.04.2008
Beiträge: 2
Wohnort: Buxtehude

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2008 - 10:36:42    Titel:

Hey Leute,

Ich habe hier noch was zu Themenschwerpunkt 2... Hat noch jemand ähnliches für die anderen Themen? Wäre echt super!

Und Herbärt... Was meinst du verdammt nochmal mit pn Question Laughing

Nun geht´s los:

EK Themenschwertpunkt II
(Merkmale und Ursachen von Entwicklungsdefiziten)
Einteilung der Entwicklungsländer:
Unterschiede zwischen Entwicklungsländern durch:
- Wirtschaftliche Rückschläge/erfolgreiche Industrialisierungsbestrebungen
- Naturkatastrophen
- Kriegerische Konflikte
„fünf Welten“
Erste Welt: westliche Industriestaaten
Zweite Welt: kommunistische Staaten mit Planwirtschaft
Dritte Welt:
Rohstoffreiche Entwicklungsländer mit beginnender Industrialisierung
Gruppe 77
- Heute 133 Mitglieder
- „dritter Weg“
 Nicht kapitalistisch, nicht kommunistisch
- Zusammenschluss um politische und wirtschaftliche Ziele gegenüber dem „reichen Norden“ besser durchsetzen zu können
Begriff: synonym(wertneutral) à Entwicklungsländer
Vierte Welt: rohstoffarme Entwicklungsländer mit geringer Industrialisierung, aber mit Ansätzen einer wirtschaftlichen Auswärtsentwicklung
Fünfte Welt: niedrige wirtschaftliche Entwicklungsstufe mit besonders ungünstigen Voraussetzungen
Least Developed Countries (LDC):
Einteilung durch die UNO:
Pro-Kopf Einkommen
BIP
Zahl der Beschäftigten in der Industrie
Exportorientierung der Wirtschaft
Lebenserwartung
Kalorienversorgung
Einschulungsrate
Alphabetisierungsrate der erwachsenen Bevölkerung
Länder mit hohen Schulden (SILIC/SIMIC- Länder):
(Severely indebted low/middle income countries)
Einteilung durch die Weltbank:
Länder, bei denen drei der vier Schuldenkennzahlen kritische Schwellenwerte Überschreiten:
Verhältnis der Auslandsschulden zum BSP 50%
Verhältnis der Auslandsschulden zu den Exporterlösen 257%
Verhältnis vom Schuldendienst zu den Exporterlösen 30%
Verhältnis der Zinsleistungen zu den Exporterlösen 20%
Schwellenländer:
Keine verbindliche Liste der Schwellenländer
Unterschiedliche Kriterien à Anzahl schwankt zwischen 12 und 30
(u.a. Brasilien, Mexico, Portugal, Griechenland, Israel, Malaysia, Südafrika, Taiwan, Domenikanische Republik…)
Human Development Index (HDI)
Vergleicht Entwicklung einzelner Länder
Skala von 1-0 (1max./0min.)
Lebenserwartung + Alphabetisierungsrate + reale Kaufkraft Pro-Kopf : 3 = HDI
- Zeigt an wie sehr der Durchschnittswert vom Maximalwert 1 abweicht
Human Poverty Index (HPI)
Lebensstandard
Prozentanteil der unterernährten Kinder
Zugang zu Gesundheitsdiensten und sauberem Wasser
Merkmale der Unterentwicklung
Indikatoren die in den meisten Entwicklungsländern – in je unterschiedlicher Ausprägung – gemeinsam sind.
Rasche Zunahme der Bevölkerung und Verjüngung des Bevölkerungsaufbaus
Unter- bzw. Mangelernährung bei einem Großteil der Bevölkerung
Unzureichende medizinische Versorgung
Niedrige Lebenserwartung
Unterentwickeltes Bildungswesen, hohe Analphabetenquote
Ungesicherte Rechtsstellung der Frau
Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, Lehrern, Ärzten, Führungskräften
Hohe Arbeitslosenquote (offene und versteckte)
Ungleiche Besitz und Einkommensverhältnisse
Geringes Pro-Kopf-Einkommen
Niedrige Spar- und Investitionstätigkeit
Viele Beschäftigte in der Landwirtschaft, wenige Industriebeschäftigte, dagegen überbesetzter Tertiärer Sektor
Hoher Anteil der Landwirtschaft am BIP
Geringe Arbeitsproduktivität
Einseitige Produktionsstruktur der Industrie
Unzureichende Infrastrukturelle Einrichtungen
Einseitige Abhängigkeit der Wirtschaft von der Ausfuhr weniger Rohstoffe und der Einfuhr fast aller wichtigen Investitionsgüter
Hohe Auslandsverschuldung
Starke regionale und soziale Disparitäten
Umfangreiche Wanderungsbewegungen (Migration/Binnenwanderung)
Unkontrollierter Verstädterungsprozess und Slumbildung
Vielfältige ökologische Probleme, vor allem da es sich in der 3. Welt teilweise um besonders empfindliche, störanfällige Ökosysteme handelt
Häufig autoritäre und „schwache Staaten“ sowie politische Instabilität
Gewaltsame Konflikte und hohe Rüstungsausgaben
Theorien der Unterentwicklung
Modernisierungstheorie
Ursache: traditionsbehaftete, statische Wirtschafts- und Gesellschaftsformen
Rückständigkeit als Entwicklungsphase
Industrieländer als Leitbild für den Entwicklungsweg
- Übernahme technischer, wirtschaftlicher, sozialer und zivilisatorischer Leitvorstellungen, z.B. von Europa oder den USA
Strategie: Nachholende Entwicklung
Aufbau einer modernen Industrie
- Unterstützt durch Kapitalzufuhr in Form von Entwicklungshilfe
- Soziale Verbesserung durch trickle-down-Effekt
Dependenztheorie:
Ursache: von außen fehlgeleitete Entwicklung
Ergebnis historisch gewachsener Abhängigkeit (Kolonialismus/Neokolonialismus)
à Ergebnis der Fremdbestimmung und Außensteuerung ist die „Entwicklung nach außen“
- Wirtschaft der Entwicklungsländer wird durch den Weltmarkt so beeinflusst, dass sie nur den Bedürfnissen der Industrieländer gerecht wird.
Strategie: Abkoppelungsstrategie
Autozentrierte Entwicklung
- Herauslösung der Entwicklungsländer aus dem Weltmarkt, um eigenständige Wirtschaft und Gesellschaft aufzubauen, gestützt auf die eigenen Ressourcen und Bedürfnisse
Neue Entwicklungsstrategien:
Wirtschaftliches Wachstum ist nicht gleich Entwicklung
Trickle-down-Effekt bleibt aus
- Umdenken zu einer Neuorientierung in der Entwicklungspolitik
Grundbedürfnisstrategie:
Steigerung des Bruttosozialprodukts
Überwindung der absoluten Armut in der dritten Welt
- Sicherung der lebensnotwendigen Güter
- Gewährung von immateriellen Gütern (Bildung, Unabhängigkeit, Recht auf Mitbestimmung)
Angepasste Entwicklung
Hilfe zur Selbsthilfe
Frauenförderung
Frauenförderung:
Frauen spielen wichtige Rolle in Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und vor allem Kindererziehung…
Trotzdem sozial, kulturell, rechtlich und politisch benachteiligt
Erschwerter Zugang zu Ausbildung und vielen Berufen (also auch zu sozialem Aufstieg)
Erhöhte gesundheitliche Risiken durch hohe Geburtenfolge/-rate
Verschärft durch schlechtere Ernährung und med. Versorgung
Nachhaltige Entwicklung („sustainable development“)
(Knappheit der nat. Ressourcen/ Belastbarkeit des globalen Ökosystems)
Industrieländer kein Vorbild sondern selbst „Entwicklungsländer“
Fehlentwicklung der Industrieländer
Maßloser Umgang mit Ressourcen
Bevölkerung der Industrieländer entzieht den Ländern der 3. Welt entscheidendes Entwicklungspotenzial
Zukunftsfähige Entwicklung = naturverträgliche u. gerechte Entwicklung
„Agenda21“ à Handlungsfelder und Beteiligungsmöglichkeiten für Gruppen, Kommunen und Bürger
(Wirtschaftlich zentrale und periphere Räume)
Dualismus
Definition: Das unverbundene Nebeneinander zweier Bereiche
Peripherie Agglomeration
Lebensweise Traditionell Modern
Einstellungen 27 Viele Kinder/Polygamie
28 Stellung der Frau: Arbeitskraft, Betrieb, Mutter
29 Kultur und Traditionen sind wichtig
30 Gemeinschaft 31 Wenige Kinder
32 Stellung der Frau: Mutter, Karriere
33 Kultur+ Tradition: Weniger wichtig
34 Trend zur Säkularisierung (Abweichung von der Kirche)
35 Individualismus
Wirtschaft Agrarwirtschaft
Subsistenzwirtschaft Marktwirtschaft


Zentrum-Peripherie-Modell
Politische und kulturelle Abhängigkeit der 3. Welt (Periphernationen) von den Industrieländern (Zentralnationen)
Reiche Zentren (zentrale Regionen) und arme Randgebiete (periphere Regionen)
Zentren =geogr. Ballungsgebiete, wirtschaftliche Industriegebiete, soz. Oberschichten
Zentren nutzen periphere Regionen aus indem sie billige Arbeitskräfte/ Rohstoffe abziehen und teure Konsumgüter liefern


(Urbanisierung als Folge industrieräumlicher Entwicklung)
Push- und Pullfaktoren PeripherieàAgglomeration
Land Stadt (Vorstellung) Stadt Realität
40 wenig Nahrung
41 Überbevölkerung
42 Zu wenig landwirtschaftliche Nutzfläche
43 schwankende Erträge
44 Kaum Modernisierung
45 Trinkwasserproblem
46 Strommangel
47 Klima
48 Fehlende Infrastruktur (med. Versorgung, Bildung, Verkehr)
49 Hohe Arbeitslosigkeit 50 Arbeit
51 Infrastruktur
52 Wetterunabhängigkeit
(weniger Sorgen)
53 Autonomie
54 Modernes Leben 55 Zu wenig Arbeit für alle
56 Slums, Bedingungen sehr schlecht (Infrastruktur)
57 Kein Einkommen
58 Überbevölkerung
(Krankheiten, Hunger)
59 Hohe Kriminalitätsrate


Migration und Verstädterung
Auswirkungen auf den städtischen Raum
Aufnahmefähigkeit der lokalen Industrie und den öffentlichen Einrichtungen reicht nicht aus
Nicht genug Arbeit
Großteil sucht Auskommen im „informellen Sektor“
Informeller Sektor
Weder von der Steuer noch von anderen gesetzlichen Vorschriften oder Auflagen erfasst
Erhebliche wirtschaftliche Bedeutung
Kennzeichnend für die Tätigkeiten im informellen Sektor ist:
- Sind ungesetzlich (stillschweigend geduldet/neuerdings sogar gefördert)
- Werden ohne gesetzlich geregelten Arbeitsschutz geleistet
- Setzen keine Berufsausbildung oder andere spezifische Fähigkeiten voraus(häufig nicht einmal lesen/schreiben)
- Erfordern nur geringen Kapitaleinsatz
Ausdruck von Defiziten
Bieten keine soziale Absicherung
Slums und Marginalisierung
Keine angemessene Unterkunft für Neuankömmlinge
Elendssiedlungen werden zu Brutstätten von Krankheit, Prostitution und Kriminalität
Unterschiede zwischen den verschiedenen Elendsvierteln
Aber charakteristische Merkmale:
- Mangelhafte Bausubstanz
- Hohe Wohndichte
- Unzureichende Wohninfrastruktur
- Unzureichende öffentliche Infrastruktur
- Geringes Einkommen und hohe Arbeitslosigkeit
Unterscheidung Slums <-> randstädtische Marginalviertel
Slums Marginalviertel
73 Vormals von wirtschaftlich besser gestellter Bevölkerung besiedelt (Wegen verschlechterten Wohnbedingungen an den Stadtrand gezogen)
74 Schlechte Sanitäre Ausstattung
75 Niedrige Mieten
76 Vorübergehende Besiedlung; später versuch ein eigenes Haus am Stadtrand zu bauen è 77 Wiederrechtlich in Besitz genommener Grund und Boden
78 Nicht nur Räumlich sondern auch Gesellschaftlich am Rand
79 Große Dynamik durch Bestreben zum wirtschaftlichen Aufstieg
80 Viele ehem. Hüttensiedlungen heute respektable Vororte
81


Der Prozess der Entwicklung
Entwicklung der Agrarwirtschaft und des ländlichen Raumes
Bedeutung der Landwirtschaft:
Großteil der Bevölkerung lebt direkt von der Landwirtschaft
Erheblicher Teil des Sozialproduktes wird von Landwirtschaft erwirtschaftet
Liefert Rohstoffe für heimische Industrie
Wichtiger Abnehmer industrieller Produkte
Deviseneinnahmen stammen hauptsächlich aus dem Export landwirtschaftlicher Produkte
Nahrungsmittelproduktion und Ernährungssituation:
Heimische Landwirtschaft ist nicht in der Lage die wachsende Bevölkerung ausreichend zu ernähren à Hunger
Landwirtschaftliche Produktion müsste bis 2025 um 75% erhöht werden, um alle Menschen zu ernähren
Aktionsplan der FAO (Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen)
- Entwicklungsländer mit Nahrungsmitteldefiziten sollen befähigt werden, sich aus eigener Kraft zu ernähren (Bodenbesitzreform, Zugang zu Wasser, Dünger, Saatgut, Kredite, Bildung, moderne Technologien, Lagerungs-, Transports- und Vermarktungsstrukturen)
- Länder mit zu geringen Rohstoffen sollen andere Wirtschaftszweige (Industrie/ Tourismus) stärken um Nahrungsmittel importieren zu können
Umfassende Ländliche Entwicklung
Soziale und infrastrukturelle Verbesserung der Voraussetzungen einer Gesamtentwicklung im ländlichen Raum
Verbesserung der allgemeinen Lebensbedingungen

Bodenbesitzreformen:
Änderung der Eigentums- und Besitzverhältnisse am Boden
Verteilung ungerecht
- Entweder Großgrundbesitzer oder landlose Lohnarbeiter, Pächter( Kleinbetrieb der nicht zur Selbstversorgung reicht)
Rentables wirtschaften unter diesen Bedingungen nicht möglich
Winzige Parzellen ermöglichen es nicht, für Saatgut, Dünger oder andere Betriebsmittel zu sparen
Grund für Landflucht und explosionsartiges Wachstum der Städte
„Rentenkapitalismus“
- Landeigentümer (städtische Oberschicht) schöpfen Ertragsanteile (Renten) ab ohne Investitionen zur Erhaltung oder Steigerung der Produktion vorzunehmen
- Hohe Pachtabgaben führen zu Verschuldung der abhängigen Landarbeiter und Pächter
Bodenbesitzreform alleine reicht nicht aus. Sie kann nur Teil eines umfassenden Agrarreform sein
Als Reformen bieten sich an:
Neu/- Umverteilung des Bodeneigentums, vor allem durch Enteignung großer Güter und Verteilung des Landes an Kleinbauern bzw. Landarbeiter
Die Bildung von Produktionsgemeinschaften, um durch größere Felder die Voraussetzung für effektive Produktionsmethoden zu schaffen
Die Verbesserung des Pachtwesens, d.h. Die Erhöhung der Pachtsicherheit durch feste Verträge oder die Beseitigung des Unterpachtsystems
Erschließung von Landreserven
Umwandlung von Moor-, Wald-, Gras- und Sumpfgebieten in Agrarland
Ausdehnung der Bewässerungsflächen in Trockengebiete
Förderung von modernen Betriebsformen(Genossenschaften), Anbaumethoden (Bewässerungsfeldbau, Dauerkulturen), und Vertriebssystemen durch Staat und Entwicklungsgesellschaften
Anpassung des Produktionsrichtung an die Bedürfnisse des jeweiligen Landes
Entwicklungskerne in unterentwickelten Räumen, um interregionale Disparitäten abzubauen
Gründe gegen die Erschließung von Landreserven:
Hohe Investitionen nötig; Können von Entwicklungsländern bzw. von den in den peripheren Regionen lebenden Menschen meist nicht aufgebracht werden
Eingeschränktes ökologisches Potenzial/ Begrenzte Wasserressourcen verhindern intensiven Feldbau oder die Anlage von Dauerkulturen. Diese Gebiete können nur durch extensiven Wanderfeldbau (shifting cultivation) genutzt werden.
Bislang nicht erschlossene Landreserven liegen in ökologisch besonders labilen Zonen (Regenwald). Die Inkulturnahme dieser Flächen ist vielfach mit schweren ökologischen Schäden verbunden.
Bodenbewirtschaftungsreformen:
Maßnahmen zur Intensivierung der Produktion
Verstärkter Einsatz der Bewässerung, der Mineraldüngung, des Pflanzenschutzes oder von hochertragreichem Pflanzenmaterial
Einsatz von Extensivzweigen durch Intensivzweige z.B. Wanderfeldbau, permanente Bodennutzungssysteme wie Rindermast/Milchproduktion
Verbesserte Fruchtfolgen z.B. Fruchtwechselwirtschaften anstelle von Monokulturen
Den größten Anteil an der Steigerung der Erträge erhofft man sich aus der Ausdehnung der Bewässerungswirtschaft, für die besonders in Süd- und Südostasien gute Voraussetzungen gegeben sind, und den verstärkten Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden
- Ökologische und ökonomische Probleme: hohe Kosten, Gefahr der Vernässung und Versalzung, Übermäßiger Eintrag von Düngemitteln und Pestiziden in den Boden
Außerdem Maßnahmen wie:
Organisation des ländlichen Marktes
Förderung von Genossenschaften
Und Förderung des Übergangs von Subsistenzwirtschaft zur
Produktion für den Markt
Entwicklung durch Industrialisierung
Industrie als Basis für wirtschaftlichen Fortschritt
Industrie als wichtigste Aufgabe der Entwicklungsplanung
Wachstumsimpulse für andere Wirtschaftszweige durch Ansiedlung modernder Betriebeà Verbesserung der gesamten Lebensumstände in den betroffenen Ländern
Industrialisierung soll Arbeitsplätze bereitstellen
Landwirtschaft soll vom Abziehen überschüssiger Arbeitskräfte profitieren
Bereitstellung von Maschinen und Düngemitteln durch Industrie für Landwirtschaft
Industrielle Arbeitsteilung in den Städten sorgt für bessere Nachfrage /Preise bei Nahrungsmitteln und Landwirtschaftlichen Rohmaterialien in den Städten
Wirtschaft diversifizieren um unabhängiger von der Landwirtschaft und von Rohstoffexport zu werden
Abhängigkeit mach Wirtschaft anfällig für Schwankungen bei Nachfrage und Preisentwicklung der Weltmärkte
Verkettungen zu anderen Wirtschaftsbereichen ( Transport-, Energie, und Finanzwesen und zum Handel)
Hoffnung auf vielfältige Entwicklungsimpulse erfüllten sich nur partiell
Arbeitsmarkteffekt blieb gering und Wachstumsimpulse blieben aus

Hemmnisse bei der Industrialisierung
Ursachenkomplex von historisch-politischen und internen Gründen
Zum Teil aus dem Land selbst, zum Teil von außen Eingeführt
Externe Ursachen:
Export von Roh- und Hilfsstoffen aus den Entwicklungsländern
Import von Industriegütern aus den Industrieländern
Geringe Teilnahme am Welthandel und unausgeglichene Handelsstruktur
Umfassende Industrielle Entwicklung scheiterte daran, dass Investitionsgüter in großer Zahl importiert werden mussten
Versuch der Industrialisierung verschlechterte Handelsbilanz und mehrte Auslandschulden
Verstärkte die Wirtschaftliche Abhängigkeit des Landes von den Industrieländern
Interne Ursachen:
Versorgung der heimischen Marktes (importsubstituierende Industrie) und des Weltmarktes (exportsubstierende Industrie) führt zu negativen Begleiterscheinungen
exportorientierte Wirtschaft sichert dem Entwicklungsland einen höheren Anteil an Wertschöpfung, gibt Wachstums- und Qualitätsimpulse, verbessert die internationale Wettbewerbsfähigkeit , schafft Arbeitsplätze für gering bezahlte Arbeiter
produziert Güter, die nur für kleine Oberschicht erschwinglich sind, gibt kaum Impulse für ein nachhaltiges Wachstum, verlangt hohen Kapitaleinsatz
nach einer Anfangsphase schnellen Wachstums zeigen sich schnell Wachstumsgrenzen auf
keine selbsttragenden Industrialisierungsprozesse
Zunehmende Außenabhängigkeit und Fremdsteuerung
Besser: Industrie, die auf den heimischen Binnenmarkt ausgerichtet ist
Weitere Schwierigkeiten:
Verkehrsinfrastruktur ist oft unzureichend
Entwicklungsländer verfügen nicht ausreichend über die benötigten Ressourcen
Die Mittel für Investitionen sind begrenzt
Der Umfang der Heimischen Absatzmärkte ist begrenzt
Industrialisierungsmöglichkeiten dien durch soziale Faktoren Eingeschränkt (Mangel an qualifizierten Arbeitskräften)
Wege der Industrialisierung
Veränderung der internationalen Arbeitsteilung, da mehr Entwicklungsländer Industriegüter exportieren
Nationale Förderungsmaßnahmen
Verstärkt Fördermaßnahmen in „Freien Produktionszonen“
Bereitstellung von Fabrikgelände und -gebäuden, Steuervergünstigungen, Befreiung von Importzöllen auf Maschinen und Halbfabrikaten
Arbeitsrecht, verminderte Umweltschutzauflagen
Häufig Textilindustrie (lohnintensiv)
Gleiche Fertigungsmethoden wie in Industrieländern aber Maschinen werden von Arbeitern ersetzt.
„ angepasste Technologie“
- Technologie, die besonders auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Entwicklungsländer abgestimmt ist (z.B. Produktionsmittel, die wenig Kapital erfordern und mit denen sich einfache Güter arbeitsintensiv herstellen lassen)
Industrieparks (industrial estates)
Von staatlichen und kommunalen(auch von privaten) Trägern erschlossen und mit infrastrukturellen Einrichtungen versehen
Die gleichen Infrastruktureinrichtungen werden von vielen Betrieben genutzt (die alleine die hohen Investitionskosten nicht tragen könnten
Da häufig in Wirtschaftszentren angesiedelt tragen sie nicht zum Ausgleich von Disparitäten bei.
Strategie exportorientierter Industrialisierung
exportorientierte industrialisierung bedeutet, dass ein land arbeitsintensiv und mit wenig kapital produziert und dann diese produkte günstig auf dem weltmarkt anbietet - also genau die strategie der tigerstaaten!

Der asiatisch-pazifische Raum
Politische Definition „Pazifischer Staatenraum“:
Alle Anrainerstaaten des Stillen Ozeans und dessen Inselwelten
Nicht brauchbar für wirtschaftsgeographische Analysen da große Anrainerstaaten wie Canada, USA etc. nur mit ihren Küstenregionen pazifisch orientiert sind.
Handelsorganisationen:
PAFTA (Pacific Free Trade Area)
PECC (Organization for Pacific Trade and Development)
APEC ( Asian Pacific Economic Conference)
- Schaffung einer Freihandelszone (nur Absichtserklärungen, noch keine Auswirkungen)
Prozess wachsender wirtschaftlichter Verflechtungen wird an Bedeutung für Industrieländer zunehmen.
Definition: „asiatisch-pazifischer Raum“
Abgrenzung und Definition schwierig
Umfasst Länder mit starken Unterschieden in Größe und Naturausstattung und Entwicklungsstand
Grobe Gliederung
- Kontinentales (China, Kambodscha, Laos, Thailand, Myanmar, Vietnam) und ein insulares Ost-/Südostasien (Japan, Indonesien, Philippinen, Singapur, Malaysia, Brunei)
Naturräumlicher Reichtum mit ethnisch-religiöser Vielfalt
(Naturräumliche, ethnische und religiöse Grundlagen)
Große Vielfalt und Ausdehnung der Naturräume in Ost- und Südostasien
Unterschiedliche Nutzungsspielräume für den wirtschaftenden Menschen durch:
- Eng- und weiträumiger Wechsel von Hochgebirgen, intramontanen Becken, Flusstälern, Schwemmlandebenen und schmalen Küstenstreifen
- gemäßigt bis tropisches und kontinental bis ozeanisch variierendes Klima
zusammen mit Wanderungen waren sie Grundlage für Entwicklung einer ethnischen und religiösen Vielfalt
Der Naturraum
Festland
Tropische Inselwelten
Regenwälder
Vulkangebiete
Schmale Küstentiefländer
Schwer erschließbare Binnenräume
Ozean mit Randmeeren und Buchten
Tektonischer Hebungsprozess noch nicht abgeschlossen à verheerende Erdbeben
Schwemmlandebenen („Reisschüssel Asiens“)
Weiträumige Beckenlandschaften
Tafel- und Schichtstufenländer
Mittel- und Oberläufe bilden mit ihren Schluchten natürliche Hemmnisse für einer wirtschaftliche Erschließung
Inselwelt
vergleichbare Strukturen
Gebirgszüge
Tätige Vulkane
Schmale Küstenstreifen
Schwemmländer der Flussmündungen
 Große Bedeutung für die Verteilung der Bevölkerung
Klima
Geprägt durch monsunale Winde
o Windsystem mit halbjährlichem Richtungswechsel
o Verursacht durch jahreszeitliche Verlagerung der globalen Windsysteme (ITC, Passat- und Westwindzone) und dem damit verbundenen Wechsel der Luftdruckverhältnisse im Innern Asiens
Klima
Geprägt durch monsunale Winde
- Windsystem mit halbjährlichem Richtungswechsel (typisch für ganz Süd- Ostasien)
- Verursacht durch jahreszeitliche Verlagerung der globalen Windsysteme (ITC, Passat- und Westwindzone) und den damit verbundenen Wechsel der Luftdruckverhältnisse im Innern Asiens (sommerliches Hitzetief und Winterliches Kältehoch)
Ausgeprägte Sonnen- und Regenzeiten
Im Sommer häufen sich tropische Wirbelstürme (Taifune)
Naturrisiken
Tropische Wirbelstürme (Taifune)
Gewitterstürme
Starkregen
Strumfluten
Tsunamis
Erd- und Seebeben
Vulkanausbrüche
Folgewirkungen dieser Ereignisse: Überschwemmungen, Bergrutsche, Schlammlawinen, Dürren und Flächenbrände
El Nino
Noch nicht erklärbare Änderung im Passatregime, welches die Meeresströmungen im Südpazifik beeinflusst
Dramatische Änderungen in der Wärmeverteilung des Ozeans
- Oberflächenwasser im tropischen Südpazifik steigt
- Wasserspiegel liegt um 30 cm über Normal
- Starkregen in Südamerika, Stürme in Nordamerika, Dürren, Missernten und ausgedehnte Wald- und Buschbrände in Australien und Südostasien
Vermutung: Folge der globalen Erwärmung durch den Treibhauseffekt
Pazifischer Feuergürtel
Südostasien gefährlichste Vulkanregion der Erde
Umfassendes System von Plattengrenzen und Subduktionszonen
Feuergürtel erkennbar an tätigen Vulkanen
Tsunamis
Werden von Seebeben verursacht
Können, je nach Stärke des Bebens, mehrere Tausend Kilometer zurücklegen
Türmen sich in weniger Tiefen Küstengewässern zu haushohen Wellen auf
Bergrutsche
 Umfangreiche Massenbewegungen an Steilhängen
 Hangpartien gleiten auf wasserstauenden Schichten ab
 Ursachen: Abholzung oder Straßenbau
- Veränderung von Geologie oder Hydrologie einer Bergregion
 Auch Erdstöße können Auslöser sein besonders wenn die nach Längerer Regenzeit in einer mit Wasservollgesaugten Landschaft vorkommen
 Schutz vor Gefahr verschlingt hohe Geldsummen
Der Asiatisch-pazifische Raum in einer globalisierten Wirtschaft
(Weltwirtschaftliche Verflechtungen)
Gewinner und Verlierer der Globalisierung
Hauptgewinner im globalen Konkurrenzkampf sind Japan und die großen Volkswirtschaften des Westens
Einige Staaten des asiatisch-pazifischen Raumes beschleunigen mit staatliche gelenkter Exportorientierung nach Japans Vorbild den Globalisierungsprozess
Vollzogen den Übergang vom Entwicklungsland zur Industriegesellschaft
o Tigerstaaten konnten durch geschickte Nutzung ihrer komparativen Lohnkostenvorteile große Kapitalmengen ins Land locken, was rasch Arbeitsplätze, Technologietransfer und wachsenden Wohlstand brachte
o Lohnkostenvorteile:
 geringes Lohnniveau
 kaum entwickelte Sozialgesetzgebung
Was man produziert muss man auch verkaufen könnenH
Ethnische und Religiöse Vielfalt:
Kontinentaler Bereich und Japan: (überwiegend:)Buddhismus(auch:)Hinduismus, Islam, Christentum, Konfuzianismus, Taoismus)
Insulaner Bereich: Islam dominierend
In vielen Bereichen Enklaven (Bsp.: Westberlin) neben der dominierenden Religion,
Auch zahlreiche Stammesreligionen
Fast 1/3 der Menschheit lebt im Asiatisch-pazifischem Raum
- Ungleich verteilt und mit regional starkem Wachstum
Auseinandersetzungen in der eng zusammengedrängten Bevölkerung führen (China) zu einer frühen Ordnung
Stets neue Einwanderungswellen führen zu ethnischem Pluralismus
Je gebirgiger das Land, desto vielfältiger ist die ethnische Palette
Zugehörigkeit zu einer bestimmten Volksgruppe ist oft verbunden mit einer religiösen Grundhaltung, die auch ein anderes Wirtschaftverhalten bedingen kann
- Probleme für die Integration ethnischer Minderheiten
- Innenpolitische Spannungen
- Häufige Folgen: Unruhen
Für wirtschaftliche Entwicklung ist Stabilität nötig
- Wird durch Armee gewährleistet
Gelegentliche repressive Maßnahmen (einsetzen von Armee gegen das Volk) von jeweiliger Regierung/Machthaber hemmen Entwicklung
Entwicklung und Tourismus
Vertreter der Modernisierungstheorie:
Auf- und Ausbau von T führt zu einer stärkeren Integration in die Weltwirtschaft
Bei einer geplanten Entwicklung werden die wirtschaftlichen Vorteile die erkennbaren Nachteile ausgleichen
Unterentwicklung= fehlendes ökonomisches Wachstum also: fehlende demokratische Reife
T schafft die Möglichkeit des Wechsels von trad. Subsistenzwirtschaft in den modernen Sektor
„Völkerverständigung“ à „ideale“ Entwicklungshilfe für 3.Welt auf persönlicher Ebene
Tourismus als „Vehikel“ für nachholende Entwicklung
„Umweltindustrie“ /“weiße Industrie“ –> geringe Umweltbelastung
Ökonomischer Nutzen
Vertreter der Dependenztheorie:
T ist keine Möglichkeit zur Entwicklung sondern zur Aufrechterhaltung der Unterentwicklung
T-Industrie in den EL wird von reichen Ländern dominiert, die den Großteil der Einkünfte lukrieren
Welthandel und ausländische Investoren gefährden Kontrolle über Entwicklung/hemmen Entwicklung
Neokolonialismus: periphere Länder als touristische Produktionsstandorte der entwickelten Welt
Geringe Möglichkeiten eines eigenständigen Entwicklungsspielraumes
T verschärft „strukturelle Heterogenität“
Entwicklung zur Unterentwicklung
Beschleunigt politische, soziokulturelle und wirtschaftliche Marginalisierung der Bevölkerungsmehrheit in den Reisezielen
Festigt undemokratische/ totalitäre Regime
Lokale gruppen profitieren, aber meist nur Eliten, nicht arme Bevölkerungsschichten
Arbeitsplätze nur Saisonal
Folgeprobleme
Verstärkte externe Abhängigkeit
Sozioökonomische und räumliche Ungleichheit
Umweltbelastung
Wachsende kulturelle Entfremdung
Strategie des angepassten Tourismus:
Tourismus in sozial- und umweltverträglichen Bahnen
Konsumenten sollen auf Reisen besser Vorbereitet werden
Nachhaltiger Tourismus:
Community based tourism
Green tourism
Einheimische als Mitentscheider
Ökologische Aspekte im Vordergrund touristischer Entwicklungsperspektiven
Tourismus als Entwicklungsmotor hat Vertrauensvorschuss
o Findet Eingang in Entwicklungspolitische Strategien zur Armutsbeseitigung
Tourismus in Thailand: Tsunami Chance für Neustrukturierung im Sinne von Nachhaltigem Tourismus
Tourismus und Terror:
Touristen lassen sich aufgrund von Einschüchterung in ihren Freiheiten einschränken, bewerten aber die Urlaubsdestination nicht schlecht
Besucher gehen offener auf Einheimische zu à gemeinsame Opfer
Demografische Entwicklung
Natürliche Zunahme der Bevölkerung ergibt sich auf der Differenz zwischen Wachstums- und Sterbeziffer in einem bestimmten Zeitraum (i.d.R. pro Jahr)
Geburtenzahl: Zahl der lebendgeborenen auf 100 Einwohner
Sterbezahl: Zshl der Sterbefälle auf 100 Einwohner
Wachstumsrate:
o Bevölkerungszu- bzw. –Abnahme auf 1000 Einwohner
o Gibt Bevölkerungszu- bzw. –Abnahme in % an
Verlaufsmodell des „demographischen Übergangs“
Phase I: vorindustrielle Phase:
o Hohe Geburtenziffer
o Hohe Sterbeziffer
o Kleine Wachstumsziffer
Phase II: beginnende Industrialisierung
o Hohe Geburtenziffer
o Stark sinkende Sterbeziffer
o Ansteigende Wachstumsziffer
Phase III: industrielle Phase
o Stark sinkende Geburtenziffer
o Leicht abnehmende Sterbeziffer
o Abnehmende Wachstumsziffer
Phase IV: spätindustrielle Phase
o Niedrige Geburtenziffer
o Niedrige Sterbeziffer
o Niedrige Wachstumsziffer
Phase V: Nachindustrielle Phase
o Weiterer Rückgang der Geburtenziffer
o Niedrige Sterbeziffer
o Teilweise negatives Wachstum

Modell stellt keine Gesetzmäßigkeit dar!
Im Bereich des generativen Verhaltens kommen in den Entwicklungsländern andere Einflussfaktoren zur Geltung als in den Industrieländern
Generatives Verhalten und Wachstumsunterschiede
Je höher das Bildungsniveau und je gesicherte die Stellung der Frau, desto geringer ist die Kinderanzahl pro Frau
Andere wichtige Faktoren, die eine Stagnierung der Geburtenrate zur Folge haben:
o Beteiligung der Frauen am Erwerbsleben
o Verfügbarkeit und Anwendung der Empfängnisverhütendenmitteln
o Religiöse Werte und Normvorstellungen
o Geringe Kinderanzahl erlaubt es Familien, ihre Kinder länger zur Schule zu schicken, dies erhöht das Heiratsalter und führt dazu, das der Generationsabstand größer wird
o In den IL gestiegene Lebensansprüche, Wunsch nach mehr Freizeit, Berufstätigkeit der Frau, Wohnungsprobleme, stark steigende Kosten für ein Kind
In den Entwicklungsländern werden die Auswirkungen dieser Faktoren durch eine Verbesserung der medizinischen und hygienischen Versorgung abgebremst, da diese eine Verringerung der Kinder- und Jugendsterblichkeit hervorrufen
herbärt
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 12.04.2008
Beiträge: 116

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2008 - 10:44:46    Titel:

pn ist privatnachricht.....
Pierro87
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 28.04.2008
Beiträge: 2
Wohnort: Buxtehude

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2008 - 11:54:58    Titel: @ Herbärt

Schickst du mir das nachhher noch oder hast du´s dir anders überlegt? Sad Wäre echt super - sonst bin ich ziemlich aufgeschmissen

==> mach mal bitte so schnell wie möglich...

MFG Pierro
Henson
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 25.04.2008
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2008 - 12:47:05    Titel:

Lecko mio das ist aber ganz schön viel was du da hast pierro Shocked
Besten Dank dafür, werd ich mal überfliegen Smile

...aber ich denke n' grobes wissen über alle themenbereiche sollte reichen, was ich mir allerdings noch anschaffen muss

Ich hab nur die Zusammenfassungen bis jetzt, die eh schon hier gepostet wurden...


herbärt hab dir ne pn geschrieben...
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Abi-Forum -> Erdkunde LK (Niedersachsen)
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4  Weiter
Seite 3 von 4

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum