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AGL, jemand ne idee
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uxt27m
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Anmeldungsdatum: 18.03.2008
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 18 März 2008 - 10:51:03    Titel: AGL, jemand ne idee

E hatte den A in seinem Testament aus dem Jahre 2000 zum Alleinerben eingesetzt. Nach dem Tod des E im Januar 2007 wurde A im darauffolgenden März als Eigentümer eines als Bauernhof genutzten
Grundstücks (mit jeweils einem Wohn- und Wirtschaftsgebäude) aus dem Nachlass des E in das Grundbuch eingetragen.
Im Mai 2007 verkaufte A mit notariellem Vertrag das Grundstück an den Bauer B. Der Kaufpreis sollte ab dem 1. Juni 2007 in monatlichen Raten entrichtet werden und die Auflassung nach Zahlung der letzten Rate am 1. November 2007 erfolgen. Zur Sicherung des Auflassungsanspruchs bewilligte A dem B im Juni eine Auflassungsvormerkung, die umgehend im Grundbuch eingetragen wurde. Im Juli 2007 erfuhr A, dass er den Hof unter Wert verkauft hatte. Daher veräußerte er mit notariellem
Vertrag den Hof an den zahlungskräftigeren C, der noch im selben Monat als Eigentümer in das Grundbuch eingetragen wurde. A täuschte C über den ersten Verkauf, indem er ihm eine gefälschte Urkunde
vorlegte, die den Rücktritt des B vom Kaufvertrag vorspiegelte.
C ließ wie geplant im Sommer 2007 nach seinem Konzept „Ferien auf dem Bauernhof“ die beiden Gebäude für jeweils € 50.000 in den oberen Stockwerken zu Ferienwohnungen umbauen. Er hielt diese
Maßnahme für notwendig, da der alleinige landwirtschaftliche Betrieb unrentabel geworden war. Zu allem Unglück brannte Anfang September das umgebaute Wohngebäude jedoch in Folge eines Blitzein-
schlags ab.
Für alle Parteien vollkommen überraschend, meldete sich am 23. Oktober der X bei A und B. Er legte ein unbestritten echtes privatschriftliches Testament aus dem Jahre 2001 vor, in dem er zum Alleinerben
des E eingesetzt worden war. Dieses Testament war erst am 20. Oktober 2007 von X in einem ihm von E überlassenen Buch aufgefunden worden.
Nachdem B am 1. November 2007 die letzte Kaufpreisrate gezahlt hatte, wollte er umgehend die Auflassung des Grundstücks von A betreiben, bevor X einen Widerspruch im Grundbuch erwirken würde. Als B
beim Grundbuchamt Antrag auf Eintragung als Eigentümer stellte, gab ihm das Grundbuchamt durch Zwischenverfügung auf, die Bewilligung des voreingetragenen C beizubringen. Doch dieser weigerte sich auf die Aufforderung des B hin, seine Zustimmung zur Eintragung zu erteilen. Erst müsse B für die Umbaukosten aufkommen. B dagegen lehnte die Umbauten ab, da sie für ihn unbrauchbar seien und
das Wohngebäude ohnehin abgebrannt sei.

B möchte nun wissen, welche Ansprüche er gegen C hat und mit welchen Einreden er rechnen muss

Kann mir da jemand weiterhelfen. komme im augenblick nur auf den § 888 I BGB. hab aber keine ahnung, welche ansprüche er noch haben könnte bzw. mit welchen einreden er rechnen muss.
derjim
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 19 März 2008 - 15:00:20    Titel:

Anspruch auf Berichtigung des GB , 894, auf AuflassungsVM (kein 892 des C) und AnwartschaftsR (mehraktiger ErwerbsTB) gegen A wg relativer Verfügungsbeschränkung, 883 II
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