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Eigene Gefühle kontrollieren- wie lernt man das?
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Foren-Übersicht -> Psychologie-Forum -> Eigene Gefühle kontrollieren- wie lernt man das?
 
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ayrton89
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Anmeldungsdatum: 02.05.2007
Beiträge: 118

BeitragVerfasst am: 19 März 2008 - 11:55:33    Titel:

rohbart hat folgendes geschrieben:
kannst du so deine eigenen Gefühle wirklich kontrollieren und willkürlcih fühlen was du gerade willst?

es geht nicht darum, zu fühlen, was ich will. aber ja, wenn man das verinnerlicht kann man seine gefühle zu einem sehr hohen grad selbst bestimmen. vielleicht hängt es auch vom charakter ab, wichtig ist allerdings, dass du dich selbst als mensch nicht so furchtbar ernst siehst. gerade weil alles irgendwie sinnlos ist, sind es schlechte gefühle erst recht.
rohbart
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Anmeldungsdatum: 07.11.2006
Beiträge: 534

BeitragVerfasst am: 19 März 2008 - 23:15:55    Titel:

es geht nicht darum, zu fühlen, was ich will. [/quote]
Doch genau darum geht es mir. Ich werde das dann mal ein paar Monate versuchen, was du geschrieben hast.
MBastieK
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Anmeldungsdatum: 28.01.2008
Beiträge: 202
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 19 März 2008 - 23:39:08    Titel:

Ich meine, um eine stärkere Kontrolle über seine Gefühle zu erlangen, muss man sich mit seiner persönlichen Beziehung zum (Eigenen) Tod auseinandersetzen.

Is hart, aber ist ein Tip. Bye
LeaWolfrahm
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Anmeldungsdatum: 11.03.2011
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 11 März 2011 - 12:44:22    Titel:

Ich habe eine für mich eine sehr gute Methode gefunden ,wie ich mit mir
bzw meinen Gefühlen klarkomme.Falls ihr schonmal von der Sedona Methode gehört habt.Eine Methode,um mit seine Gefühle oder auch Gefühlsausbrüche zu verarbeiten.Man stellt sich 4 Fragen zu einer Situation,in der man sein Übermaß von einem bestimmten Gefühl klar macht ,das man in den Griff bekommen ,bzw auflösen möchte.Ich habe einen Artikel gefunden, wo die Sedona Methode unter den Augen des Modells von Nlp betrachtet wird. Ich habe auch aus meiner Nlp Erfahrung heraus den Eindruck, dass die Sedona Methode gewisse Ähnlichkeit mit zb mit den Submodalitäten hat.Fass es euch interessiert ,hier der Link : http://www.kikidan.com/artikel/die-sedona-methode.html
Liebe Grüße
labomba
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Anmeldungsdatum: 26.10.2011
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 26 Okt 2011 - 07:05:41    Titel:

Hi,

also mir hat es geholfen zu schauen, was gewisse Gefühle auslöst.
Also ich habe im Alltag beobachtet was löst dieses oder jenes Gefühl aus, und dies hab ich dann genutzt um es zu späteren Zeitpunkten zu "Emulieren". Also versucht es künstlich zu erzeugen. Gehört ein wenig Training dazu. Wink Aber mache damit aber sehr gute Fortschritte.

Ich kann dir dazu auch diesen Artikel empfehlen: Emotionen und Gefühle kontrollieren lernen
westmy
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Anmeldungsdatum: 19.12.2010
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 28 Okt 2011 - 09:22:17    Titel:

vielleicht kannst du auch mal was über schauspieler lesen, die müssten das ja eigentlich auch können! oder solche bücher a la 'the secret' über positives denken.

_________________
noetische wissenschaft


Zuletzt bearbeitet von westmy am 06 Nov 2011 - 11:49:54, insgesamt einmal bearbeitet
gyrus
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Anmeldungsdatum: 30.01.2007
Beiträge: 247

BeitragVerfasst am: 29 Okt 2011 - 09:53:53    Titel:

Gefühle kontrollieren i.S.v. nicht voll zu spüren bekommen, sodass sie ausgelebt werden müssen usw., das machen wir Menschen jeden Tag (schließlich macht man auf der Arbeit ein neutrales Gesicht und sagt "Ja, ok, bis Montag Chef!", statt ihm sofort an den Kragen zu gehen, weil man so wütend auf ihn ist).

Vielfach werden wir auch oft gar nicht spüren, uns ist oft nicht klar, dass wir wütend, traurig etc. sind, weil uns das nicht bewusst wird, auch das ist normal.

Darüber hinaus lassen sich Gefühle in gewissen Freiheitsgraden beeinflussen, z.B. durch Gedanken, indem man sich fragt, ob die Gedanken, die ein heftiges Gefühl aufrecht erhalten, sinnvoll, zielführend, hilfreich, realitätsgebunden, logisch sind. Das ist eine einfache Form kognitiver Techniken, wie sie in vielen Selbsthilfebüchern vorgestellt werden, z.B. in Büchern von Doris Wolf.

Oft erfolgt so eine nicht hilfreiche, zielführende turbulente kognitiv-emotionale Reaktionsweise aufgrund tiefer liegender Bewertungsprozesse, die nicht unbedingt sofort bewusst sind. Hier wäre eine kognitiv orientierte Vorgehensweise möglich, auf oberflächlicherer Ebene vielleicht auch über Selbsthilfebücher, z.B. "Im Gefühlsdschungel : emotionale Krisen verstehen und bewältigen" von H. Stavemann (kann man bei Google-Books reinschauen). Bei tiefer liegenden Problemen dann schon eher über Beratung oder auch Therapie.

Bei sehr schweren emotionalen Problemen wie dauerhaft depressiv-gedrückte Stimmung wäre sicher ohnehin an eine Psychotherapie zu denken.

Bei Schwierigkeiten, Emotionen sozialadäquat im Griff zu haben, sodass es SEHR HÄUFIG (also fast regelmäßig) zu Impulsdurchbrüchen mit entsprechenden sozialen Folgen (Verlust von Freundschaften, Partnerschaften, Arbeitsplatzverlust, Gewalt, Strafanzeigen usw.) kommt, wäre auch eine Psychotherapie dringend zu empfehlen.

Etwas ganz anderes ist es, sich willentlich in eine bestimmte Stimmungslage bzw. Emotionalität zu bringen und diese auch erlebbar machen zu können und die ggf. sogar so "echt" ist, dass sie von anderen gespürt werden kann. Das kann man lernen, sofern eine Begabung dazu vorliegt. Schauspieler haben das zu ihrem Beruf gemacht. Bei schlechten Schauspielern empfindet man das als aufgesetztes Theater (das wäre reines Verhalten, was der Schauspieler imitiert), bei den guten fühlt man richtig mit, was der Schauspieler gerade auch emotional in dem Moment selbst erlebt. Der Grad des Mitfphlens ist natürlich abhängig von der eigenen Empathiefähigkeit (auch damit haben ja viele Menschen Probleme).
Luxuspsyche
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Anmeldungsdatum: 15.11.2011
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 15 Nov 2011 - 10:20:23    Titel:

ayrton89 hat folgendes geschrieben:
jetzt mal unabhängig davon, was die ganzen pseudopsychologen hier wieder vom stapel lassen, meine methode sieht wie folgt aus:

oberstes prinzip: dinge verstehen heißt dinge kontrollieren! sobald du etwas (völlig egal was) verstanden hast, bist du ihm in irgendeiner form überlegen.

das kannst du jetzt auf ganz unterschiedlichen ebenen auffassen, im einfachsten fall bezogen auf dein eigenes gefühlssystem. dieses besteht aus hormonen, neurotransmittern und jeder menge weiterem chemischen kram. und jetzt überlegst du dir: muss ICH mich wirklich von chemischen reaktionen leiten, in die irre führen, KONTROLLIEREN lassen? die antwort ist nein. dies ist der erste schritt. der zweite ist nun etwas schwieriger.

dazu musst du begreifen, dass es immer dinge gibt, die dem, was dich unglücklich (oder auch glücklich) macht, überlegen sind. beispiel: deine freundin verlässt dich, du bist am boden zerstört. aber du als deinen gefühlen überlegener mensch trauerst nicht lange, sondern wirst rational, realisierst, dass diese gefühle dir in wahrheit ja nur vorgespielt werden. auf das gesamte universum bezogen seid ihr zwei nicht weiter relevante kosmische durchlauferhitzer, völlig uninteressant.

du musst einfach alle dinge als parodien auf ihre eigenen prinzipien begreifen. das ist schwer zu erklären; nimm dir einen beliebigen gegenstand, und begreife, dass er nicht perfekt ist, unter dem mikroskop vielleicht zerkratzt, vielleicht ist die farbe nicht gleichmäßig, was auch immer. jedenfalls ist NICHTS perfekt, alles ist gewissermaßen eine karikatur seinerselbst, die man nicht wirklich ernstnehmen kann. und genau das ist der schlüssel, die dinge einfach nicht ernstnehmen. das ist natürlich wiederum nicht falsch zu verstehen...

wenn du dieses prinzip verinnerlicht hast, vor allem, dass DU (du als dein bewusstsein), wenn du willst, allem überlegen bist, dann kannst du praktisch aus einer inneren freiheit heraus bestimmen, was mit dem, was parallel zu deinem bewusstsein existiert (gefühle), passiert.

das schlüsselwort heißt einfach nur ÜBERLEGENHEIT. das ist eigentlich alles.


Schon besser. Aber auch das ist noch zu oberflächlich. Wink

Meine Methoden und Ansichten:

Unsere Psyche ist zwar naiv und manipulierbar,
aber ich kann mir nicht etwas künstliches suggerieren, ohne mein Unterbewusstsein zu erreichen. Tatsächlige Eindrücke werden dort gespeichert, ganz gleich ob sie manipulativ oder durch einfache Umwelteinflüsse wahrgenommen werden. Natürlich vom Tiefsinn abhängig. Also:"Mir geht es gut"! Diese Aussage hat keine Bedeutung - wenn ich meine Befriedigung nicht definieren und durch Erfahrung vergleichen kann.
Du musst also wirklich an etwas glauben bzw die Vorstellung von Zufriedenheit an dir bewerten können.
Deine Seele speichert deine Empfindsamkeiten und hat eine Vorstellung
deiner Gewohnheit. Als Beispiel: Wenn du einmal Liebeskummer erlebt hast, kannst du deine Negativen Gefühle bei der nächsten Beziehung verfrüht aufbauen, weil du mit dieser schmerzhaften Erfahrung vertraut bist und diesen Inhalt erlernt hast.
Du kannst in diesem Fall also unterscheiden, ob du "Ich bin gluecklich" wirklich glauben kannst. Du weißt was möglich wäre um dich traurig zu machen und weißt das du nicht leiden wirst, solange du diese Person hast.
Manche Probleme sind aber viel Komplexer, als der Seele immer einen realistischen Vergleich zur Aufmunterung geben zu können. Alles was deine Positiven Empfindungen aufrecht erhalten lässt, muss dein Unterbewusstsein wirklich verinnerlichen.
Deswegen fällt es vielen Depressiven so schwer, den Schlüssel ihrer Probleme zu finden.
Irgendwo im Unterbewusstsein hat sich etwas negatives verankert und drängt deinen Körper dazu, Biochemische Stoffe ( Glückhormone usw ) bei der Übertragung zu behindern.
Depressionen können auch nicht künstlich erschaffen werden, ich kann sie zwar negativ beinflussen, aber den Haushalt meiner Botenstoffe verändere ich nicht druckartig.
Ich kann nur das kontrollieren, wo ich meine Emotionen nicht glaubwürdig aufgebaut habe.
Wenn ich wirklich jemanden Liebe und diesen Menschen verliere, da hilft nichts auf dieser Erde, kein Verstand, Wissen, keine "Methodenlehre" ( hust ) oder Beherrschung meiner Sinne!
Das, was mein Unterbewusstsein wirklich glaubt, dass kann ich kontrollieren. Das aber bei der Liebe zu schaffen, ist unmöglich. Ausser man ist ein Emotional kaltblütiger Mensch mit strengen Erziehungen.
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