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Zukunftsorientierte Programmiersprache
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Hirmick
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Anmeldungsdatum: 28.12.2007
Beiträge: 473
Wohnort: Göttingen

BeitragVerfasst am: 26 März 2008 - 22:48:22    Titel:

mmh Java und OOP ... Java kann praktisch nur OOP, Assembler garnicht.

Also ich würde vorschlagen, dass du dich mit einer Sprache, möglichst nicht Java, mal richtig beschäftigst, dann kannst du auch erkennen, was OOP "wirklich" ist, wann OOP sinnvoll ist, wann man auf OOP verzichtet, etc ...

Und ich würde für dich wirklich Delphi vorschlagen. Es gibt kostenlose Versionen davon ( Turbo Delphi ), und sehr viele gute Tutorials und Bücher. Delphi kann nur Windows-programme erstellen, und kommt mir jetzt bitte nicht mit Kylix oder Lazarus Wink

Zitat:
Von Anfang an muss ich wohl nicht machen
Ich kann dich gerade schlecht einschätzen ... Bilder mit Java anzuzeigen und Programmieren mit Assembler - dazwischen liegen Welten. Was hast du mit Assembler bereits gemacht ?

Was für Sachen kannst du programmieren ? Ist ein MinesWeeper drin ? Wenn nicht, versuch's mit Delphi. Ist ideal, um die Anfänge zu erlernen. Und mit Anfänge meine ich Sachen wie MinesWeeper, einen Editor aller Notepad, Spiele wie Vier gewinnt, vlt. sogar mit KI ...
Descartes
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Anmeldungsdatum: 22.01.2008
Beiträge: 1924

BeitragVerfasst am: 26 März 2008 - 23:07:48    Titel:

Zitat:
Und mit Anfänge meine ich Sachen wie MinesWeeper, einen Editor aller Notepad, Spiele wie Vier gewinnt, vlt. sogar mit KI ...


KI definitiv nicht, Vier gewinnt etc. krieg ich wohl hin, das würde ich vielleicht gerne aufbauen, ich weiß nur eben nicht, zu was Java fähig ist bzw. ob es Sinn macht.

Grüße
Descartes
sarc
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Anmeldungsdatum: 21.09.2006
Beiträge: 2657

BeitragVerfasst am: 26 März 2008 - 23:26:37    Titel:

Zitat:
Bin ich mir nicht sicher ... C ist uralt und hat immernoch großen Einfluss, C++ ist zwar nicht C, aber ich denke mal, dass C++ zumindest mehr Bestand haben wird als andere Sprachen, aber ich kann natürlich auch nur raten.


Der Meinung bin ich durchaus auch - darum hab ich C++ als Empfehlung für ne wirklich sichere Sprache genannt. Allerdings steht außer Frage, dass die Sprache an Einfluss verliert - immerhin gabs ne Zeit, in der es quasi keine wirkliche Alternative gab.



Und... Delphi? Bitte nicht... Die Sprache ist noch schlimmer auf Windows fixiert. Mal davon abgesehen, dass das einzig positive, was man über die Sprache sagen kann, der exzellente GUI-Builder ist... Allerdings ist man ohne den aufgeschmissen. Gibt es jemanden, der GUIs da von Hand schreiben kann? Das trägt nicht unbedingt dazu bei, dass man mal behaupten kann, die Grundzüge einer Sprache verstanden zu haben...
Daneben ist Pascal quasi ein Synonym für grausigen Spaghetticode. Der Delphi-Aufsatz hat das nicht so viel gebessert. Objektorientierung lernt man damit auf jeden Fall nicht. Allerdings lernt man, wie man schnell ein Progrämmchen zusammenklickt und mit ein wenig Code anreichert, um tolle Funktionalität vorzugaukeln...

Merkt man, dass ich die Sprache nicht mag? Wink Es gibt sicher Leute, die damit geniales Zeug machen können. Aber irgendwie läd die Sprache halt dazu ein, es falsch zu machen. Und ein gutes Programm definiert sich meiner Meinung nach nicht über ne tolle GUI, die kommt ganz zum Schluss...
Hirmick
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Anmeldungsdatum: 28.12.2007
Beiträge: 473
Wohnort: Göttingen

BeitragVerfasst am: 26 März 2008 - 23:41:47    Titel:

OK, ich seh schon, wenn ich darauf eingeh wird das eine der unzähligen Delphi/C-Diskussionen ... es gab mal ne zeit da hab ich ähnlich auf anderen Sprachen rumgehackt ...

Zitat:
Die Sprache ist noch schlimmer auf Windows fixiert
Ja, das stimmt, hab ich selbst gesagt. Delphi ist definitiv nicht zukunftsorientiert, was das angeht, da Cross-Platform im Kommen ist.

Ich meinte, dass es zum Anfangen ideal ist.

Zitat:
Daneben ist Pascal quasi ein Synonym für grausigen Spaghetticode
Oha, Delphi kann OOP auch sehr gut ... Delphi unterstützt nichtnur die grundlagen wie Polymorphie, Interfaces, sondern seit kurzem auch Überladen von Operatoren ( ab bds2006 ).

Der Compiler ist sehr gut ! Hab mir mal ausführlich den Assembler-Output angesehen, da kommt g++ jedenfalls nicht ran ...

Zitat:
Gibt es jemanden, der GUIs da von Hand schreiben kann?
klar ^^ mit Delphi kann man auch ganz auf RAD verzichten und die WinAPI nutzen, und NEIN, das ist kein Scherz, kann Vorteile haben, wenn man z.B. OpenGL oder DirectX-Anwendungen damit schreiben will (geht auch !).
Maxl
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Anmeldungsdatum: 19.11.2005
Beiträge: 151

BeitragVerfasst am: 26 März 2008 - 23:44:15    Titel:

C++ ! Kann so gut wie alles, am stärksten verbreitet. Gerade letzteres ist ausschlaggebend, weil Software ja selten neu erfunden wird, sondern in den meisten Fällen gepflegt und überarbeitet wird.
tecchi
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Anmeldungsdatum: 27.08.2007
Beiträge: 68

BeitragVerfasst am: 26 März 2008 - 23:44:42    Titel:

Hi,

wenn du 'richtig' programmieren lernen willst, würde ich dir dazu raten dich erst mal theoretisch mit den verschiedenen Ansätzen auseinanderzusetzen. Momentan wohl am wichtigsten OOP, mindestens genauso wichtig deklarative sowie imperative Paradigmen. Daneben gibt es aber noch weniger bekannte Ansätze wie das MDD und die AOP. Danach lerne ein paar wichtige Beispiele der Paradigmen kennen. Zu OOP kommst du sicher um Java nicht rum. Zu etwas imperativen ist C sicher eine gute Wahl. Und bei deklarativen Programmiersprachen gefällt mir Erlang ja ganz gut.

Das hat den Vorteil, dass du Stärken und Schwächen der einzelnen Ansätze kennenlernst. Du solltest nämlich wissen, dass es DIE Programmiersprache nicht gibt und das ganze vom Einsatzgebiet abhängt.
Annihilator
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Anmeldungsdatum: 18.05.2007
Beiträge: 6394
Wohnort: (hier nicht mehr aktiv)

BeitragVerfasst am: 27 März 2008 - 00:21:36    Titel:

C++ ist sicher vorteilhaft und ich persönlich mag diese Sprache auch sehr wegen diverser Gründe, aber ich weiß nicht, ob es für dich, Descartes, geeignet ist, damit loszulegen. Ich werd aus deinen Posts teilweise nicht schlau... Grafik mit Java, Assembler - das passt wirklich mal gar nicht zusammen. Ich kann mir kein Bild davon machen, was du kannst und was nicht. Aber eins ist für mich Tatsache: Man sollte nicht ava als erste Sprache lernen ! Meines Erachtens erhalt man dadurch ein verzerrtes Bild der Programmier-Prinzipien - einige Dinge kommen sicher gut rüber, aber alles in allem ist Java eine sehr eigenwillige Sprache. Normalerweise würde ich auch sagen, dass es sich anbietet mit Turbo Pascal oder Delphi anzufangen, aber wie schon durchgeklungen ist, macht das für die Zukunft wahrscheinlich nicht viel Sinn. Ich habe unseren Infolehrplan damals in der Schule verteufelt, der er uns Pascal lernen lassen hat, aber ich lag falsch - Pascal hat meines Erachtens mehr gebracht, als alles andere. Aber heute noch damit anzufangen ist dann wohl doch einen Tick zu rückständig, da sich mittlerweile doch viel getan hat.

Mein Vorschlag wäre also C++, obwohl ich wie gesagt, nicht weiß, ob dir das was bringt.
sarc
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Anmeldungsdatum: 21.09.2006
Beiträge: 2657

BeitragVerfasst am: 27 März 2008 - 00:59:54    Titel:

Hm... Ich glaub, wir sollten mal nen Thread über Programmiersprachen allgemein aufmachen. Könnte interessant werden... Wink


Zitat:
Oha, Delphi kann OOP auch sehr gut ...


Glaub ich dir. Konnts ja selbst damals, als ich damit arbeiten durfte. Aber irgendwie... Nutzt mans dann halt doch nicht, weil man ja den alten Pascal-Stil gewohnt ist und das ja viel bequemer ist... Wink

Und noch ein Nachteil, den zumindest ich sehe: Die Syntax ist halt doch in nem leicht anderen Stil, als man es in den meisten anderen Sprachen gewohnt ist. Der C-Stil hat sich da doch irgendwie durchgesetzt (auch wenn ich mich nicht darauf festlegen will, dass das die erste Sprache war, die diese Syntax genutzt hat). Und ich denke, Zeiten von #define begin { sind Geschichte... Wink

Auf der anderen Seite, ein Vorteil, der sicher nicht von der Hand zu weisen ist: Man kann mit Delphi so schnell wie mit kaum einer anderen statisch getypten Sprache ansehnliche Resultate erzielen.
Allerdings, was darunter werkelt... Vermutlich ist das mittlerweile besser geworden, wenn du den Assembler-Code schon so lobst, aber ich habs damals nicht hingekriegt, ein Programm mit weniger als 300kB zu produzieren...

Und, eine letzte Anmerkung: Ich glaube auch nicht, dass die Sprache wirklich zukunftssicher ist. Irgendwie hört man davon in letzter Zeit immer weniger... Obwohl jährlich neue Versionen erscheinen...


Zitat:
Aber eins ist für mich Tatsache: Man sollte nicht ava als erste Sprache lernen ! Meines Erachtens erhalt man dadurch ein verzerrtes Bild der Programmier-Prinzipien - einige Dinge kommen sicher gut rüber, aber alles in allem ist Java eine sehr eigenwillige Sprache.


Was meinst du damit? Das einzige, was mir einfallen würde, ist die Tatsache, dass es in Java quasi unmöglich ist, mal eben schnell ein kleines Projekt zusammenzubasteln, weil die Sprache dazu einläd, es ausufern zu lassen...
Aber sonst... Zumindest was die Objektorientierung angeht scheint die Sprache durchaus geeignet zu sein, zumindest wenn man sich die Einsteigervorlesungen an den Unis anschaut. Da ist Java doch deutlich stärker vertreten als C#.
Und... Die Sachen, die in der Sprache wirklich verkorkst sind, kriegt man als Einsteiger ja doch noch nicht so wirklich mit...


@tecchi: Also... Nachdem er anscheinend produktiv arbeiten will, würd ich keine deklarative Sprache empfehlen. Die Bereiche, in denen diese Sprachen ihre Stärke ausspielen, sind doch so speziell, dass man nur selten zufällig drüber stolpert.
Obwohl man sich, wenn man sich für Programmierung interessiert, natürlich auch die entsprechenden Paradigmen anschauen sollte. Nur wirklich bis ins Detail lernen muss man die Sprachen nicht unbedingt... Wink
TeddyAfro
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Anmeldungsdatum: 19.04.2007
Beiträge: 214

BeitragVerfasst am: 27 März 2008 - 12:27:00    Titel:

hab jetzt keine grosse Lust hier einen Roman zu schreiben, deshalb fasse ich mich sehr kurz.

"Java, C++, C#"
Alle 3 werden in der Zukunft wichtige Rollen haben. Und zu C# ist zu sagen dass viele diese Sprache mit diesen gewaltigen Framework unterschätzen
Cornflake227
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Anmeldungsdatum: 18.03.2008
Beiträge: 58
Wohnort: Erkelenz

BeitragVerfasst am: 28 März 2008 - 18:32:51    Titel:

Kurz gesagt:
Sehr einfacher einstieg in Obejctorientiertheit: Delphi, danach umsteigen auf Java dann kannst du schon mal sehr viel in der OOP und es ist auf keinen Fall verkehrt beide zu kennen.
Funktional ist nie verkehrt also Haskell o.ä, kann seehr viel Spaß machen und teilweise das Leben um einiges erleichtern.
Logisch kann auch hilfreich sein und ist schöne Abwechslung: Prolog, komischer Einstieg aber wenn man's raushat sehr cool. (könnte mein Favorit werden)

Natürlich sind dann später noch sprachen, wie C++ und co sehr wichtig.

Aber wenigstens die Prinzipien von allen zu können halte ich für sehr wichtig.
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