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Eine kleine Geschichte...Steuern
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masterofdisaster
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Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 913

BeitragVerfasst am: 05 Mai 2006 - 15:53:39    Titel:

Sheep hat folgendes geschrieben:
masterofdisaster hat folgendes geschrieben:

Mit einem Minimalmass an Talent und Selbstdisziplin könnte aber jeder ein zum glücklichen Leben ausreichendes Einkommen erzielen.


Die richtigen Entscheidungen zu treffen, den Markt richtig eingeschätzt zu haben und ein Quentchen Glück kann auch nicht schaden.


Das hatte jetzt auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit Wink
Bürger
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 05 Mai 2006 - 18:19:49    Titel:

masterofdisaster hat folgendes geschrieben:
Sheep hat folgendes geschrieben:
masterofdisaster hat folgendes geschrieben:

Mit einem Minimalmass an Talent und Selbstdisziplin könnte aber jeder ein zum glücklichen Leben ausreichendes Einkommen erzielen.


Die richtigen Entscheidungen zu treffen, den Markt richtig eingeschätzt zu haben und ein Quentchen Glück kann auch nicht schaden.


Das hatte jetzt auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit Wink


Ich würde den Eigenschaften Willenskraft und kognitive Fähigkeiten um mal den Begriff talent zu vermeiden zustimmen, in dem Sinne dass diese Eigenschaften hilfreich sind um ökonomisch erfolgreich zu sein, sie bedingen nicht den Erfolg. Man muss einfach die richtige Idee am richtigen Ort zur richtigen Zeit besitzen und die Fähigkeit besitzen diese Idee richtig umzusetzen und für sich angemessen zu vermarkten. Bill Gates ist weder besonders selbstdizipiniert, noch überragend intelligent gewesen im Vergleich zu Einstein oder Hawkins, er ist auch nie ein begnadeter Programmierer gewesen, eher im Gegenteil, vielen haben den Kopf geschüttelt als er sein basic mit MS-DOS verschenkte, das übrigens auch nicht besonders gut war. Worin lagen also seine besonderen Fähigkeiten, die ihn so erfolgreich werden ließen? In der Dreistigkeit eine Ware anzubieten die er gar nicht besaß? In den guten Beziehungen die seine Mutter zu IBM-Managern besaß? Oder in dem unglaublich dummen Zufall, dass der Entwickler der favorisierten CP/M Software gerade es für nicht notwendig empfand zur IBM-Sitzung zu erscheinen?
Niemand weiß letztlich, was genau das Quentchen ausgemacht hat, dass IBM bewog den Vertrag an einen damaligen Niemand zu vergeben und damit die Erfolgsstory von Microsoft anleitete.

Nur vergleichen wir das mit den Fähigkeiten die hier gelobt werden, so ist fragwürdig ob sich das Konzept in der Tat in der Wirklichkeit wiederfindet.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 1916
Wohnort: The Republic of Elbonia

BeitragVerfasst am: 05 Mai 2006 - 19:33:23    Titel:

da das hier ein wenig politik-ot ist Razz
hat von euch jemand das buch "geld, gold und gottspiel" gelesen?
Carlo2006
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Anmeldungsdatum: 05.05.2006
Beiträge: 121

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2006 - 00:11:54    Titel:

Hallo,

das Problem in unserer, ich sage mal Kapitalorientierter Wirtschaftsform, ohne von Nationalkapitalismus zu reden, ist doch folgendes.

Das Unternehmen oder der Wirtschaftsbereich, der es versteht, in kürzester Zeit, sich seiner Existenzgrundlage zu entziehen bzw. zerstört ,also sich selbst den Globalen Lebensraum zerstört und somit seine eigene Daseinsberechtigigung, die eigentliche Grundlage eines dauerhaften Wirtschaftlichen erfolges, ist der erfolgreichere.
Klasse ich investier ab heute in Tschernobyl Aktien............
wie die gibt es nicht, das ist abe komisch.!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Carlo
Carlo2006
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Anmeldungsdatum: 05.05.2006
Beiträge: 121

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2006 - 00:17:26    Titel:

Die Frage ist, was hat das mit Steuern zu tun............

ganz einfach, wenn jeder Sozialpartner in unserer Gesellschaft für sein Handeln und fordern Steuerlich herangezogen werden würde, persönlich, währen die Personen die sich leicht linkshaftig sehen, politisch, die die am billigsten davon kämen,

Carlo

und druff kappell, als weiterhin fossil verbrennen, nicht alternativ das kann jeder, und damit kann mann nichts verdienen.
HKeks
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Anmeldungsdatum: 05.05.2006
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 11 Mai 2006 - 09:02:09    Titel:

Zitat:
Macabre Deified
BeitragVerfasst am: 05 Mai 2006 - 20:33:23 Titel:
da das hier ein wenig politik-ot ist Razz
hat von euch jemand das buch "geld, gold und gottspiel" gelesen?


Ich nicht, um was geht es?

Um noch einmal auf die Geschichte zurückzukommen:

Hier ist nachzulesen, was von den vielfach verwendeten Quellenangaben zu dieser Geschichte zu halten ist:
http://www.snopes.com/business/taxes/howtaxes.asp

An folgender Stelle http://www.iweihs.net/MT-static/archives/000205.html habe ich eine Antwort gefunden,
die die hier plakativ angebrachten Wahrheiten in ähnlichem Stil konterkariert:

"Mir scheint der Herr Professor hat einige Fakten übersehen:

- die Gastwirtschaft gehört zur Gast10-Konglomerat-Food-And-Drink-Company, die natürlich Gast 10 gehört.
Der Wirt zahlt von den 100 eingenommenen Euro 99 direkt wieder an Gast 10.

- Gast 9 ist der Rechtsanwalt von Gast 10, zusammen machen die beiden viermal jährlich einen Kurzurlaub
auf dem Virgin Islands und zahlen dort schwarzgefärbtes Geld bei der Bank ein, sonst müsste
Gast 10 womöglich noch die ganze Rechnug zahlen.

- Gast 8 ist Politiker. Er hat immer Geld, weil er sein Gehalt selbst bestimmen darf, bekommt aber
überall Vergünstigungen weil er auch darüber zu bestimmen hat und wenn er mal ein neues Auto braucht,
geht er zu Gast 10, der schenkt ihm eins, einfach so...

- Gast 7 ist Bankangestellter. Sein Einkommen ist sicher. Letztes Jahr hatte er mal kurz Angst
ihn zu verlieren, weil der grosse Kredit an eine Tochterfirma von Gast 10 geplatzt war (Gast 9 war
übrigens Geschäftsführer dieser Tochterfirma), Gast 10 sagte damals: das Geld ist weg und wenn ihr
es einklagen wollt, dann zahle ich die anderen Kredite auch nicht mehr und dann ist eure Bank pleite.
Da strich die Bank einfach die Kleinkredite von Gast 2, 3 und 4, die damals gerade dabei waren, sich
einen kleinen Handwerksbetrieb aufzubauen, nun sind sie arbeits- und mittellos.

- Gast 5 und 6 arbeiten noch für Gast 10. Jedes Jahr bekommen sie weniger Lohn und dauernd sagt
man ihnen: wenn du mehr Geld willst, wirst du entlassen. Beide haben Kinder und ein Haus, das abbezahlt
werden muss. Und obwohl sie immer weniger verdienen (es wird ja alles immer teurer und teurer), werden
sie von Gast 10, Gast 9 und Gast 8 ununterbrochen gegängelt, sie sollten noch mehr von dem Essen bezahlen.

- Gast 1 ist der Bruder des Gastwirtes. In den Abendstunden, wenn die Runde nicht da ist, arbeitet
er schwarz in der Gastwirtschaft. Gast 1 denkt, er ist ein coole Sau, denn er sackt immer Kohle ein, muss
nie bezahlen. Die gesparten Abgaben von seinem Gehalt bekommt er allerdings nicht, die teilen
sich Gast 10 und der Gastwirt. Dieses am Essen vorbeigeschmuggelte Geld würde die Rechnung übrigens
nochmal um 10 Euro senken.

Ein Glück, dass Wirtschaft und Politik so einfach sind."

Dass die Geschichte mit Quellenangabe 'Der folgende Auszug aus einem Artikel von David R. Kamerschen,
Professor der Ökonomie an der University of Georgia...' auf der offiziellen Homepage eines Bundestagsabgeordneten
auftaucht (http://cdu.harz.de/313/) darf jeder selbst beurteilen. Dass, (und das ist natürlich eine Mutmassung) Bundestagsabgeordnete sich anhand solcher Texte informieren und (und das ist offenbar keine Mutmassung) diese Texte auch noch für geeignet halten der Bevölkerung entsprechende Zusammenhänge darzustellen halte ich für recht bedenklich (auch wenn es mich nicht wirklich überrascht).
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