Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Klausur: Globalisierung
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Klausur: Globalisierung
 
Autor Nachricht
JetLeechan
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 10.10.2007
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: 30 März 2008 - 20:04:09    Titel:

Zitat:
Zum einen können sich die Entwicklungsländer spezialisieren (Vgl. ...). Sie haben vo allem aufgrund ihres geringen Lebensstandards auch ein geringes Lohnniveau (Vgl...), was ihre Arbeit billig macht.
Arrow Abschnitt in sich falsch

Ein geringeres Lohnniveau muss nicht mit einem geringen Lebensstandart einhergehen. Meine Schwester hat an einem China-Austausch teilgenommen. Die Eltern der chin. Schuelerin die uns besuchte galten als reich in China, sie hatten zB eine Wohnung die der unseren sehr ähnlich war. Trotzdem verdienten sie deutlich weniger.


Zitat:
Die Industrieländer sind aufgrund ihrer Finanzkraft viel einflussreicher (Vgl. „Der Welthandel ist hochgradig reguliert, wobei die einflussreichen Akteure alle Fänden in der Hand halten und von gleichen Bedingungen nich die Rede sein kann“ Anm.: Es geht um IWF und Weltbank)
Arrow So fragwürdige Aussage

Die Aussage ist eine Überprüfung würdig, was sagst zB zu den OPEC-Ländern die von denen keines zu den G7 gehört und die wohl kaum alle Industrienationen sind, aber trotzdem einen großen einfluss auf die Weltwirtschaft ausüben können?



Zitat:
Ein weiteres Problem neben den protektionistischen Maßnahmen der OECD-Staaten ist, dass der IWF in den Entwicklungsländern durchsetzt, dass diese ihre Subventionen im Agrarbereich abschaffen (Vgl. „Der IWF setzt in den armen Staaten durch, dass dort alle Subventionen im Agrarbereich abgeschafft werden).
Arrow So nicht stimmig
Anm: Ich denke ja, die Frau kann keine Grammatik und dachte, dass die Subventionen sich auf die OECD-Staaten beziehen

M.E. nach will der IWF die Streichung ALLER Agrarsubventionen weltweit.



Zitat:
... dass die Bevölkerung nur eine eingeschränkte Nahrungsmittelversorgung hat, da die cash crops, also exportorientierte Plantagen, die Nutzfläche für den Eigenbedarf der Bevölkerung enschränkt.
Arrow Fehlender Bezug zum Fachterminus;
Arrow Abschnitt: so in sich falsch

Wird dadurch wirklich die Nutzfläche für die Bevölkerung eingeschränlt? Sie kann zum einen die Nutzfläche selbst erweitern, was auch gemacht wird! Und zum anderen bedeutet das nicht das die Fläche die zum Anbau der Cash Crops genutzt wird den einheimischen zur Verfügung stehen würde wäe keine Plantage drauf.


Zitat:
Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit von Kriegen aufgrund der Ressourcenknappheit viel höher.
Arrow So nicht stimmig

Ist dem so? Welche Kriege kannst du anführen die aufgrund von Ressourcenknappheit geführt wurden? Deutschland ist ein Land mit knappen Ressourcen, wir hatten 60 Jahre keinen Krieg mehr.

Zitat:
Dadurch bleibt die, seit der Kolonialzeit bestehende Abhängigkeit erhalten, dass die Entwicklungsländer nur Rohstoffe abbauen oder nur Dinge, die geringes Wissen erfordern, produzieren.
Arrow So in sich falsch

Das ist in sich falsch weil das Abhängigkeitsverhältnis nicht so bestand wie du es beschreibst. Was du beschreibst ist lediglich Ausbeutung.
Was bedeutet ausserdem bis heute erhalten? In wiefern sind etwa Indien und Australien von GB abhängig? Und lassen sich die Abhängigkeiten wirklich auf die Kolonialzeit zurückführen?
Diskordianisches Prinzip
Gesperrter User
Benutzer-Profile anzeigen


Anmeldungsdatum: 15.11.2007
Beiträge: 970

BeitragVerfasst am: 30 März 2008 - 23:08:33    Titel:

Wie genau leutete die Aufgabenstellung? (Sollte ein vorgegebener Text erörtert werden, so ist der Kritik des Lehrers durchaus zuzustimmen.)

Deine Antworten geben nämlich entweder den Inhalt der zitierten Textstellen wider oder beschränken sich auf unbegründete Thesen (Abhängigkeitsverhältnis aus der Kolonialzeit, höhere Kriegswahrscheinlichkeit aufgrund des Ressourcenmangels etc.).
coffeinjunky
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3783
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 30 März 2008 - 23:18:49    Titel:

Desiree as Sammy hat folgendes geschrieben:
Gar nix, denn beachte gegebenes Material:
"Der Welthandel ist hochgradig reguliert, wobei die einflussreichen Akteure alle Fänden in der Hand halten und von gleichen Bedingungen nich die Rede sein kann“ UND zusätzlich "Kredite finanziert der IWF aus den Kapitaleinlagen der Mitgliedsländer. Diese Quote und die Stimmrechte richten sich nach der Finanzkraft der Länder. Daher haben die Industrieländer in den IWF_Gremien meist die Mehrheit" (Zitat aus Anlage zur Klausur) Was sagst du nun?!


Ich erlaube mir mal stellvertretend zu antworten:

Die Aussage, dass "die Industrieländer alle Fäden in der Hand halten" ist einfach falsch. Der IWF mag zwar nach Stimmrechten westlich dominiert sein, er ist aber de facto bedeutungslos geworden, da schlicht und ergreifend kaum noch relevante Länder beim IWF Kredite aufnehmen.

Ferner: was ist mit der UN? Dort sitzen die Entwicklungsländer zumindest in der General Assembly in der Mehrheit und dies kann man anhand ihrer Politik auch öfter wahrnehmen. Vom Faden in der Hand der Industrienationen kann dort kaum gesprochen werden.

Auch wer die WTO-Runden verfolgt (hat), wird kaum überhört haben, dass die Liga der Entwicklungsländer dort mittlerweile ebenso blockieren und das Zepter in die Hand nehmen können wie die IL. Deine Aussage ist also nicht schlüssig.

Zitat:
... dass die Bevölkerung nur eine eingeschränkte Nahrungsmittelversorgung hat, da die cash crops, also exportorientierte Plantagen, die Nutzfläche für den Eigenbedarf der Bevölkerung enschränkt.


Das ist nunmal falsch. Die Leute müssen Produkte herstellen, die sie verkaufen können, damit sie sich selbst wieder refinanzieren können und damit sie sich etwas kaufen können, von dem sie leben können. Sorry, aber da hat deine Lehrerin absolut recht. Viele Länder z.B. Afrikas befinden sich (noch?) in der Malthusianischen Falle. Um dort raus zu kommen, brauchen sie Geld und Technologie und kein zusätzliches brach liegendes Land.

Ferner: Kriege sind wahrscheinlicher, wenn Ressourcen vorhanden sind. Deine Aussage bezüglich der Resourcenknappheit als Kriegsgrund ist somit rein faktisch falsch. Du kannst gerne mal ein wenig googeln. Dort findest du viele Paper zu dem Thema. Insbesondere Paul Collier dürfte dazu eine Menge gemacht haben, wenn ich mich nicht irre.

Bezüglich der "Abhängigkeit": Wie sind denn die EL von den entwickelten Ländern abhängig? Außerdem: woher weist du denn, weshalb die Abhängigkeit fortbesteht? Was ist mit den gigantischen Entwicklungshilfe-Summen, die wir bisher in die EL reingepumpt haben ohne signifikanten Effekt (im Aggregat)? Warum haben sich die EL denn nicht auf andere Produkte außer Rohstoffe etc. spezialisiert?

Vielleicht solltest du in den nächsten Arbeiten einfach ein wenig sparsamer mit pauschalisierten Aussagen umgeben. Denn diese sind generell falsch. Very Happy Very Happy Very Happy

Beste Grüße
coffeinjunky
Desiree as Sammy
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 08.12.2005
Beiträge: 211
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 31 März 2008 - 06:13:24    Titel:

@Diskordianisches Prinzip:
Interpretieren Sie in diesem Zusammenhang die möglichen Vorteile der Globalisierung für die EL und zeigen Sie dabei zunehmende Abhängigkeiten dieser Länder durch die Globalisierung auf.
(Anm.: Sie meinte "interpretieren" heißt bei ihr Text sinnzusammenhängend wiedergeben!)

@coffeinjunky:
Du hast da ja sicher Recht, aber mir als Schüler wurde folgendes vorgelegt:
"Der Welthandel ist hochgradig reguliert, wobei die einflussreichen Akteure alle Fänden in der Hand halten und von gleichen Bedingungen nich die Rede sein kann“ UND zusätzlich "Kredite finanziert der IWF aus den Kapitaleinlagen der Mitgliedsländer. Diese Quote und die Stimmrechte richten sich nach der Finanzkraft der Länder. Daher haben die Industrieländer in den IWF_Gremien meist die Mehrheit" (Zitat aus Anlage zur Klausur)
Warum darf ich dann als Schüler dies nicht behaupten... immerhin "Diese Quote und die Stimmrechte richten sich nach der Finanzkraft der Länder."


Zum zweiten: Die afrikanischen Bauern stellen im großen Stil Produkte für den Export her (sprich: auf PLANTAGEN wie ich erwähnte). Jedoch bekommen sie dafür einen Hungerlohn wie ja bekannt sein dürfte. Den großen Gewinn machen die Unternehmen. Oder aber die GRoßgrundbesitzer, die es immer noch gibt... die armen Bauern haben da kaum was von...
Ach ja, stand so auch original in der Klausur-Anlage: "Ein großer Teil dieser zusätzlichen Einnahmen könnte erzielt werden, ohne die Erzeugung der cash crops weiter auf Kosten des Anbaus von Pflanzen für den lokalen Markt auszubauen und damit die Nahrungsmittelversorgung der eigenen Bevölkerung zu gefährden."

Drittens: Das mit den Kriegen leuchtet mir zwar generell ein, aber hört man nicht immer, dass man sich in Zukunft darauf einstellen muss, dass wir um lebenswichtige Ressourcen, wie Wasser kämpfen, weil es knapp ist?!

Viertens: Was ist mit den gigantischen Entwicklungshilfe-Summen, die wir bisher in die EL reingepumpt haben ohne signifikanten Effekt (im Aggregat)? Warum haben sich die EL denn nicht auf andere Produkte außer Rohstoffe etc. spezialisiert?
Sie haben sich nicht spezialisiert, weil sie einfach mal nicht das Know-How oder die Geldmöglichkeiten haben! Dass Entwicklungshilfe Verarsche ist, weiß ja wohl jeder...
In der Klausur-Anlage stand auch: "Nach Berechnungen der WTO würde eine globale Liberalisierungsrunde den Entwicklungsländern rund 155 Milliarden Dollar an Vorteilen bringen, gut das Dreifache alle Entwicklungshilfezahlungen"
Wobei natürlich hier auch wirklich fair "liberalisiert" werden muss....
coffeinjunky
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3783
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 31 März 2008 - 07:30:40    Titel:

Desiree as Sammy hat folgendes geschrieben:
Warum darf ich dann als Schüler dies nicht behaupten... immerhin "Diese Quote und die Stimmrechte richten sich nach der Finanzkraft der Länder."


Weil du das schlicht und ergreifend nicht geschrieben hast.

Zitat:
Zum zweiten: Die afrikanischen Bauern stellen im großen Stil Produkte für den Export her (sprich: auf PLANTAGEN wie ich erwähnte). Jedoch bekommen sie dafür einen Hungerlohn wie ja bekannt sein dürfte. Den großen Gewinn machen die Unternehmen. Oder aber die GRoßgrundbesitzer, die es immer noch gibt... die armen Bauern haben da kaum was von...


Die Zustände, von denen du hier sprichst, treffen viel eher auf Südamerika zu, weniger auf Afrika. Weiterhin argumentierst du hier in einem übelsten Stammtischton, weshalb es sehr leicht ist Fehler aufzuspüren. Wink

Ferner sind die meisten afrikanischen Unternehmen Kleinbauer, die über Plantagen, "große Gewinne" oder auch nur Hungerlöhne froh wären.

Zitat:
Drittens: Das mit den Kriegen leuchtet mir zwar generell ein, aber hört man nicht immer, dass man sich in Zukunft darauf einstellen muss, dass wir um lebenswichtige Ressourcen, wie Wasser kämpfen, weil es knapp ist?!


Stammtisch-Spekulation. Das hat in einer Klausur nichts verloren. Wink

Zitat:
Sie haben sich nicht spezialisiert, weil sie einfach mal nicht das Know-How oder die Geldmöglichkeiten haben! Dass Entwicklungshilfe Verarsche ist, weiß ja wohl jeder...


Nein, das weiß nicht jeder und bei einer solchen argumentativen Flachheit ist es wirklich kein Wunder, dass du in der Klausur schlecht abgeschnitten hast. Sorry, aber denk mal über deine Formulierungen nach.

Seit 1960 haben wir etwa 600 Mrd US-$ in die EL gesteckt. Das ist mehr in Prozent des BIP als jemals im Rahmen des ERP nach Deutschland kam. Was daran nun "Verarsche" ist, leuchtet mir nicht ein. Vielmehr solltest du dich auf diesem Gebiet ein wenig weiterbilden um eine fundiertere Meinung zu bekommen.

Fazit: deine Lehrerin hat Recht. Dein Frust ist unbegründet gegen deine Lehrerin gerichtet. Besser wäre es, wenn du dich auf die nächsten Klausuren besser vorbereitest.

Beste Grüße
coffeinjunky
JetLeechan
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 10.10.2007
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: 31 März 2008 - 15:46:49    Titel:

coffeinjunky hat folgendes geschrieben:

Ich erlaube mir mal stellvertretend zu antworten: [...]


Sehr gut! Prima formuliert.

Ich wollte auch nur Denkanstöße geben. Eigentlich wollte ich auch dies hier schreiben:

Zitat:

Nein, das weiß nicht jeder und bei einer solchen argumentativen Flachheit ist es wirklich kein Wunder, dass du in der Klausur schlecht abgeschnitten hast. Sorry, aber denk mal über deine Formulierungen nach.


aber wollte den User net verärgern Laughing .

Btw. Ich empfehle dem Schüler die Standarteinführung zum Kolonialismus an unserem Seminar:
Eckert, Andreas: Kolonialismus, Frankfurt a.M. 2006.
Desiree as Sammy
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 08.12.2005
Beiträge: 211
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 31 März 2008 - 15:51:58    Titel:

Zitat:
Weil du das schlicht und ergreifend nicht geschrieben hast.:

Zitat:
"Diese Quote und die Stimmrechte richten sich nach der Finanzkraft der Länder. UND Vgl. „Der Welthandel ist hochgradig reguliert, wobei die einflussreichen Akteure alle Fänden in der Hand halten und von gleichen Bedingungen nich die Rede sein kann“ Anm.: Es geht um IWF und Weltbank"

Ich schrieb:Die Industrieländer sind aufgrund ihrer Finanzkraft viel einflussreicher

Zitat:
treffen viel eher auf Südamerika zu, weniger auf Afrika

Egal. Beide Kontinente sind eher von EL besiedelt...
Wenn du meinst....

Zitat:
Dass Entwicklungshilfe Verarsche ist, weiß ja wohl jeder...
Nein, das weiß nicht jeder und bei einer solchen argumentativen Flachheit ist es wirklich kein Wunder, dass du in der Klausur schlecht abgeschnitten hast.

Ach ja, und warum verlangen wir dann was für die Entwicklungshilfe (siehe: NWWO-Nichteinhaltung)?!
2. Argument: Mit der Entwicklungshilfe waschen wir uns doch nur davon rein, dass wir durch UNSERE Marktabschottung die Einnahmen der EL verhindern... würden wir dies nicht tun, hätten diese sogar mehr Geld als was wir durch Entwicklungshilfe leisten!
Desiree as Sammy
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 08.12.2005
Beiträge: 211
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 31 März 2008 - 15:53:20    Titel:

Vielen Dank für die Empfehlung...
aber ihr versteht immer noch nciht. In Ek in ich (sehr) gut, da haben wir das seit 2 Semestern behandelt... und in PW solls plötzlich falsch sein?!
coffeinjunky
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3783
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 31 März 2008 - 16:23:55    Titel:

Desiree as Sammy hat folgendes geschrieben:
Ach ja, und warum verlangen wir dann was für die Entwicklungshilfe (siehe: NWWO-Nichteinhaltung)?!
2. Argument: Mit der Entwicklungshilfe waschen wir uns doch nur davon rein, dass wir durch UNSERE Marktabschottung die Einnahmen der EL verhindern... würden wir dies nicht tun, hätten diese sogar mehr Geld als was wir durch Entwicklungshilfe leisten!


Die EU hat im Rahmen des Lome-Abkommens ein nicht-reziprokes Freihandelsabkommen mit Afrika, d.h. die Afrikaner dürfen 99,9% ihrer Primärgüter zollfrei in die EU einführen, während afrikanische Länder weiterhin Zölle auf EU-Waren erheben durften. Das Lome-Abkommen läuft allerdings aus. Ferner wurden im Rahmen der NWWO das Stabex- und das Sysmin-Programm verabschiedet. Wie ordnest du diese Programme in deine globale Ausbeutungstheorie mit ein? Geht schlecht, nicht wahr? Es scheint so, als seien deine Argumente in sich nicht schlüssig.

Des Weiteren: eine Liberalisierung der Agrarmärkte der entwickelten Welt würde nur den Ländern Süd-Amerikas in großem Ausmaße helfen. Die Länder Afrikas, also die wirklich verdammt armen Länder, hätten nur eine unterproportionale Einkommenssteigerung. Vergleiche World Development Report 2008 S.107.

Wenn du in EK besser bist, dann ist wohl viel eher irgendwas mit deinem EK-Lehrer nicht in Ordnung. Wenn ich solche pauschalen Aussagen in einer Klausur lesen würde, würde zumindest ich auch keine Punkte vergeben.

Aber ich will mich natürlich nicht streiten und wünsche dir hiermit ein schönes Leben und mehr Glück für die nächste Klausur. Very Happy

Beste Grüße
coffeinjunky
Pauker
Moderator
Benutzer-Profile anzeigen
Moderator


Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 01 Apr 2008 - 12:36:53    Titel:

Wobei man bei aller Diskussion nicht aus den Augen verlieren darf, dass es sich "nur" um eine Schulaufgabe handeltete, die zudem sich offensichtlich auf einen Text bezog, den wir hier gar nicht kennen.

Gruß
Pauker
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Klausur: Globalisierung
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Seite 1 von 2

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum