Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Hausarbeit BGB AT 1. Semester
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Hausarbeit BGB AT 1. Semester
 
Autor Nachricht
kleinefrau20
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 01.04.2008
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 01 Apr 2008 - 15:31:02    Titel: Hausarbeit BGB AT 1. Semester

hallo leute! ich hoffe ihr könnt mir helfen. ich bin dabei eine hausarbeit mit insgesamt 4 fällen zu schreiben, der dritte bereitet mir einige kopfzerbrechen! das ist der sachverhalt:

Z bestellt bei A, der nun selbst in seinem Restaurant kellnert, ein Glas Riesling. A, der weiß, dass der Einkeller immer voll ist, antwortet: ,,Gern, das bringe ich Ihnen sofort’’. Nachdem er das Glas für den Z gefüllt hat, probiert er auch ein Schlückchen von dem guten Tropfen und muss leider feststellen, dass der Ein verkorkt ist. Z, der den A beobachtet hat, hat den angeekelten Blick des A Wohl bemerkt. Bevor A jedoch eine neue Flasche aus dem Weinkeller holt und sich zunächst bei Z entschuldigen will, erkennt er, wer dort vor ihm sitzt. Es ist Z, der dem A als Zechpreller bekannt ist. Wie A gehört hat, sucht dieser regelmäßig, ohne das nötige Geld zu haben, die besten Restaurants auf, tafelt festlich, um dann nicht zu zahlen. A hatte ihn zunächst nicht erkannt. Erbost, dass Z so dreist ist, sein Spiel auch bei ihm zu probieren, bittet er den Z, auf der Stelle seinen Laden zu verlassen. A möchte mit Z nichts mehr zu tun haben und sich unter allen in Betracht kommenden Gründen von dem Geschäft lösen, was er unmissverständlich zum Ausdruck bringt. Z weigert sich zu gehen und besteht darauf, den Wein zu bekommen, selbstverständlich hätte er dieses Mal zahlen wollen. Wie ist die Rechtslage?

ist jetzt ein bisschen viel...
also ich hab mir dazu überlegt:
Z anspruch auf servieren des weins aus 433 II?
dann ja angebot durch Z (+) annahme durch A(+) ja okay dann will A das geschäft ja anfechten, nachdem er aber schon das geshcäft angenommen hat. kann der das überhaupt noch irgendwie anfechten? und dann nur wegen eigenschaftsirrtum?
und zweitens, ich meine es gibt ja noch den grundsatz der privatautonomie, theoretisch kann A geschäfte machen mit wem er möchte...
aber dann ist da ja noch dass sie Z ''nur'' ein glas riesling bestellt und nicht ''festlich tafelt'' wie er es sonst in anderen restaurants getan hat. ist ja nur son bargeschäft des täglichen lebens vielleicht. naja und selbst wenn Z wegen eigenschaftsirrtums nach 119 II anfechten würde, ist doch auch irgendwie komisch oder? wenn er sich über die zahlungsfähigkeit des Z irrt.
und als zweites hätte ich dann danach noch den unterlassungsanspruch nach 1004..geht das in die richtige richtung??
hoffe ihr könnt mir helfen...

danke Smile
derjim
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 01 Apr 2008 - 17:38:36    Titel:

Zitat:
Z anspruch auf servieren des weins aus 433 II?
dann ja angebot durch Z (+) annahme durch A(+) ja



du hast das eröffungsproblem vergessen:restaurantvertrag=kaufvertrag? .. differenziere typische verträge, gemischttypische verträge, verträge sui generis. bei der frage welches recht angewendet wird zw kombinations und absorptionstheorie unterscheiden und iE Recht des betroffenen Schwerpunkts anwenden ..
ist hier nicht der fallschwerpunkt aber ein paar sätze dazu freuen den korrektor..

Zitat:

dann ja angebot durch Z (+) annahme durch A(+) ja okay dann will A das geschäft ja anfechten, nachdem er aber schon das geshcäft angenommen hat. kann der das überhaupt noch irgendwie anfechten? und dann nur wegen eigenschaftsirrtum?


voraussetzungen inhaltsirrtum /erklärungsirrtum? wo hast du ein konkretes problem. zweitens: über welche eigenschaften könnte A sich geirrt haben. was sind eigenschaften (def)


Zitat:
und zweitens, ich meine es gibt ja noch den grundsatz der privatautonomie, theoretisch kann A geschäfte machen mit wem er möchte...


was genau beinhaltet die Vertragsfreiheit?



Alles fragen von denen der Korrektor will das du sie weisst. kannst du alles im Lehrbuch nachrecherchieren, solang du nur herausgearbeitet hast was genau du eigentlich wissen möchtest. oder wolltest du eine fremdlösung ? Cool



Zitat:
und als zweites hätte ich dann danach noch den unterlassungsanspruch nach 1004..geht das in die richtige richtung??
nee. aber der rest ist schon gar nicht so verkehrt

immer schon nach schema systematisch vorgehen vor allen in den Anfangssemestern.
Sharillon
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 29.02.2008
Beiträge: 183

BeitragVerfasst am: 02 Apr 2008 - 12:15:20    Titel:

Zitat:
und als zweites hätte ich dann danach noch den unterlassungsanspruch nach 1004..geht das in die richtige richtung??


In ner BGB-AT Hausarbeit kann höchstes der 433 und dann die § des BGB-AT drin vorkommen.

Ansonsten könnte man in dem Fall auch noch Schuldrecht reinbringen, was bei einer AT Hausarbeit aber wohl kaum der Sinn der Sache sein kann.
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Hausarbeit BGB AT 1. Semester
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum