Warum man nie den Anfang des Universums erklären können wird
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x-x-x Senior Member

Anmeldungsdatum: 12.08.2007 Beiträge: 824
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Verfasst am: 03 Apr 2008 - 15:28:32 Titel: Warum man nie den Anfang des Universums erklären können wird |
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Wenn es um die Frage geht, wie ist die Welt, wie ist das Universum entstanden, dann kommt meistens die Geschichte mit dem Urknall.
Schön und gut, ich sage nicht, das das nicht stimmt, aber ist das eine Erklärung des Anfangs. Des Anfangs von allem Leben und von Zeit und Raum.
Ja, von Zeit und Raum.
Aber dann gibt es auch noch Leute, die sagen: Man wird irgendwann sicherlich DEN ANFANG erklären können, noch genauer.
Doch wo sind wir mittlerweile?
Wir sind bei einem sogenannten "Energiehaufen"
Und wenn ich den leuten zu erklären versuche, dass man nie DEN ANFANG erklärn können wird, kommt immer das Argument: Guck doch mal zurück, früher wusste auch keine was von elektrischer Energie, von Ladungen und Atomen.
Ja, doch das ist ja immer nur der Verweis auf einen Schritt zurück.
Erklärungen sind Verweisungen auf schon vorhandene, bewiesene Tatsachen. Man zeigt immer, woher etwas kommt, woraus es entsteht, wie es antstanden ist.
Aber einen Anfang von allem kann man nicht erklären, denn der Anfang wäre ien nichts und aus nichts komt nichts.
Wir brauchen immer eine Anfangsmaterie um die entstehung des universums erklären zu können. |
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dornbusch Senior Member

Anmeldungsdatum: 26.10.2007 Beiträge: 3806
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Verfasst am: 03 Apr 2008 - 16:17:28 Titel: |
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Aber einen Anfang von allem kann man nicht erklären, denn der Anfang wäre ien nichts und aus nichts komt nichts.
Wir brauchen immer eine Anfangsmaterie um die entstehung des universums erklären zu können
Wo ist das Problem?
"Am Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde...." Genesis
Die Menschheit kennt verschiedene Schöpfungsmythen. Such dir einen aus!
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x-x-x Senior Member

Anmeldungsdatum: 12.08.2007 Beiträge: 824
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Verfasst am: 03 Apr 2008 - 16:25:00 Titel: |
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Das Problem ist, dass wir hier den einzigen Punkt haben, der nie wissenschaftlich erklärt werden kann, den einzigen Punkt, bei dem man schon jetzt wissen kann, wenn man meiner
Erklärungs-Erklärung folgt, dass er immer eine offene Frage bleibebn wird und wissenschaftlich total unerklärbar ist.
Und das wiederum stellt das ganze Prinzip Wissenschaft in gewisser Weise auf den Kopf, die Gesetze im Universum können noch weiter erforscht werden, aber es muss neben diesen Gesetzen halt noch etwss für die Menschen nicht Greifbares geben, also ein Gott oder wneigstens eine höhere Macht. |
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matthiasr Full Member

 Anmeldungsdatum: 08.10.2007 Beiträge: 64 Wohnort: Deutsch-Wagram
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Verfasst am: 03 Apr 2008 - 16:43:11 Titel: |
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Man kann bei der Frage nie wirklich eine auf Tatsachen basierende Antwort finden...denn du hast recht...aus nichts kann nichts kommen...doch wissenschaft ist etwas, was aus Spekulationen und Vermutungen besteht...
Spekulationen gehen von theorie 1, dass es einen Zeitschimmer gibt, und sich sozusagen der Urknall alle aber und aber Millionen Jahre wiederholt...also sozusagen eine Basisrunde...bis zur theorie unendlich
Also kann man sich von unendlich vielen Theorien eine aussuchen, es gibt zu keinen Thema der Weltgeschichte noch so viele Spekulationen. Weil eben das der Anfang ist/war...und "Den Anfang erklärt man am besten, wenn man beim Anfang des Anfanges beginnt." sozusagen ist der Anfang indirekt zu erklären, mit einen Anfang...doch wie erklärt man den Anfang.
Und das wird mit weiteren Spekulationen weitergehen.
Ich hoffe du verstehst was ich meine.
mfg Matthias _________________ What the time can't change,
the death will be able to! |
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MBastieK Full Member

 Anmeldungsdatum: 28.01.2008 Beiträge: 133 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 03 Apr 2008 - 17:04:32 Titel: |
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Ich stimme euch komplett zu.
Wenn man einen Grund für die Existenz findet, dann ist dieser Grund ja selbst
etwas existentes, und man muss dafür wieder einen Grund finden, das geht ewig so weiter; aus der Sicht betrachtet.
Die Existenz ist ein wahres Wunder  |
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x-x-x Senior Member

Anmeldungsdatum: 12.08.2007 Beiträge: 824
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Verfasst am: 03 Apr 2008 - 17:25:44 Titel: |
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Ich bin über eure Weitsichtigkeit positiv überrascht.
Die meisten anderen kommen immer mit dem Argument, man kann jetzt noch nicht wissen, was man später alles herausfindet und verstehen nicht, das es sich dabei um etwas viel komplexeres handelt, als Entdekungen von elektrischem Strom oder der Erfindung des Autos.
Der Bereich fällt außerhalb der einfachen "normalen" Wissenschaft und geht in Spekulationen. Für Menschen bleibt der Anfang von Allem unvorstellbar! |
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cyrix42 God of Posting

 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 21406
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Verfasst am: 03 Apr 2008 - 17:38:19 Titel: |
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Die Frage, die man hier aber stellen kann, ist, ob es denn überhaupt soetwas wie einen Anfang, "einen Zeitpunkt 0" gegeben haben muss.
Und damit meine ich jetzt nicht, dass es "irgendetwas" schon "immer" gegeben haben muss (auch diese Hypothese steht im Raum, verträgt sich aber mit dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik eher nicht), sondern eher etwas von folgender Form: Vor jedem Zeitpunkt gab es etwas, was wenigstens eine geiwsse, kleine Zeitspanne davor war. Kein Zeitpunkt ist damit "der erste". Aber: "Global" betrachtet, kann man nicht beliebig weit zurück gehen.
Mal als Beispiel: Sagen wir, für jede positive[!] reelle Zahl gibt es einen Augenblick. Dann gibt es vor jedem Zeitpunkt noch einen weiteren. Klar, vor t Sekunden (t>0) ist schon mal das Ereignis t/2 s eingetreten, usw. Es gibt keinen kleinsten Moment, aber doch ist die Sache endlich, da es z.B. keinen Moment t=0s gibt/gab.
Man kann also trotz endlicher Zeit "immer weiter zurück gehen", muss also keinen "Anfang", "Urgrund" finden. Selbst dann, wenn alles jeweils seine Ursache hat, welche dann einfach zu einem früheren Zeitpunkt stattgefunden hat, und zu einem noch früheren selbst verursacht wurde, usw...
Grüße,
Cyrix |
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Annihilator Senior Member

 Anmeldungsdatum: 18.05.2007 Beiträge: 6395 Wohnort: (hier nicht mehr aktiv)
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Verfasst am: 03 Apr 2008 - 17:53:02 Titel: |
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| matthiasr hat folgendes geschrieben: | | ... aus nichts kann nichts kommen ... |
Das kann man leider heute nicht mehr so stehen lassen. Was ist für dich "Nichts" ? Das Nicht-Vorhanden-Sein von Materie ? Das Fehlen jeglicher Energie und Dimension ?
Ununterbrochen bilden sich komplementäre Teilchenpaare in der Raumzeit und annihilieren sofort wieder; sie sind quasi kurz da und dann wieder weg. Nun deutet aber vieles darauf hin, dass es da auch ... Unregelmäßigkeiten gibt. Wenn ein Teilchen-Paar genau am Schwartz-Radius eines betimmten Schwarzen Lochs ensteht, dann kann es passieren, dass eines der Teilchen in den Sog des Schwarzen Lochs gerät und das andere eine Fluchtgeschwindigkeit hat, die groß genug ist um dem selbigen zu entkommen - und schwupps ist da ein verirrtes Teilchen im Raum; einfach so. Nun stellst sich natürlich die Frage, wo diese Teilchen-Paar denn nun herkam. Würde ich auch gern wissen, aber leider habe ich von theoretische Physik nicht ganz so viel Ahnung und will mich daher nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.
Worauf ich hinaus wollte ist, dass sehr wohl etwas aus dem Nichts enstehen kann, wenn man "Nichts" entsprechende definiert. _________________ Schnauze voll von Error 500 und co?
bildungs-foren.de |
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MBastieK Full Member

 Anmeldungsdatum: 28.01.2008 Beiträge: 133 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 03 Apr 2008 - 18:18:09 Titel: |
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| Zitat: | | Die meisten anderen kommen immer mit dem Argument, man kann jetzt noch nicht wissen,.... |
Das passt vielleicht nicht unbedingt 100%ig, aber freu dich über die Leute die denken, sie wissen schon alles, die lassen mehr übrig für die, die noch suchen und über die Grenzen hinausschauen wollen.
| Zitat: | | Für Menschen bleibt der Anfang von Allem unvorstellbar! |
Ich behaupte ganz mutig, dass was dieses Thema angeht, wir mit Gott auf einer Stufe stehen.Auch Gott wird, meiner Meinung nach, keinen Grund für seine Existenz finden.
---- Man möge mir vergeben ----
| Zitat: | | dass es irgendetwas schon immer gegeben haben muss |
Wenn man sagt(gehe nicht auf cyrix42 ein),
dass es schon immer etwas gab, dann sträubt sich was bei mir, ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine Unendlichkeit in die Vergangenheit existiert (Aber was zählt schon meine Vorstellung).
Unendlichkeit ist etwas für mich, was riesengross ist und ständig weiter, mit Riesenschritten, wächst).
Aber ich denke, dass ich damit in den Foren nicht gut ankomme, aber
egal |
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matthiasr Full Member

 Anmeldungsdatum: 08.10.2007 Beiträge: 64 Wohnort: Deutsch-Wagram
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Verfasst am: 03 Apr 2008 - 19:28:24 Titel: |
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Unendlichkeit kann ja wohlkaum eine Tatsache sein...was ist unendlichkeit...die tatsache dass alles nunmal beschränkt ist, wird die unendlichkeit einen Punkt zugewiesen, der einen Lebensalter eines normallebensfähigen Menschen unwiederruflich zu weit weg ist, um darüber objektiv nachdenken zu können...wenn man diese Definition von Unendlichkeit nimmt (ist meineswissens die einzige, klärt mich auf fals ich da falsch liege??) ist so gut wie alles für eine andere person unendlich...dann leben wir schon in der unendlichkeit für die steinzeitlebenden.
Doch wenn wir das so hinnehmen...dann wären wir für Gott selbst eine unendliche geschichte...somit wären wir "gottartig" (ohne blasphemie zu begehen)...
Und wenn ich das Thema jetzt vertiefen würde, könnte ich darüber rund eine 10 A4 Seitige Arbeit darüber schreiben...und desshalb es kurz zufassen:
Unendlichkeiten sind meiner meinung nach eine total subjektive Tatsache, um etwas zu beschreiben, was wir nicht kennen.
Und unendlichkeiten in die Vergangenheit zurück würde bedeuten...etwas was gott selbst noch nicht erlebt hat...das wäre dann wieder weiter hinaus als der Anfang...wenn man den Anfang als Gotteswerk definiert...wenn man Gott aus dem Spiel lässt...wäre die unendlichkeit trotzdem nur eine Begrenzung, die wir nicht deffinieren können...aber trotz allen Bemühungen es zu verschleiern...eine BEGRENZTE ZEIT _________________ What the time can't change,
the death will be able to! |
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Daddü Full Member

 Anmeldungsdatum: 15.12.2007 Beiträge: 106
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Verfasst am: 04 Apr 2008 - 14:48:35 Titel: |
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Warum gehen nur alle immer davon aus das das Nichts am anfang stehen sollte ... Bin ich die einzige die davon überzeug ist das das Alles am anfang stand ? Am anfang stand etwas das alles nur erdenkliche erzeugt hat ... wie ein großes teilchen das sich immer wieder spalten lässt ... Wenn man keine Knete hat kann man nichts kneten, wenn man alle Knete hat , kann man alle Knete aufteilen/zusammenmatschen und etwas kneten.... man müsste also alles was nun exestiert mit allen nur erdenklichen mitteln wieder "zusammenbrauen" damit man das ursprungsding wieder erhält .Naja aber das kommt auf so ziemlich das selbe zurück , nämlich das wir nicht wissen was am anfang stand .. zumindest nicht genau ...und wer weiß vieleicht ist der anfang ja nicht das nichts oder das alles sondern das was zwischen nichts und alles steht .... _________________ Einfache Männer haben die Arche gebaut,
Fachmänner die Titanic
Leiden tut der , der zuviel Glück erwartet ... |
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x-x-x Senior Member

Anmeldungsdatum: 12.08.2007 Beiträge: 824
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Verfasst am: 04 Apr 2008 - 14:56:40 Titel: |
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Das einzige, was ich wirklich aussagen wollte war, dass der große anfang von allem, egal wie an ihn sich vorstellt nie wissenschaftlich erklärbar sien wird, weil jede wissenschaftlichere erklärung eine rücfführun auf bereits vorhandene fakten/materialien sind.
Und das ist für mich der Grund, warum ich sage: Man kann Gott nicht widerlegen. |
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Mindworm Senior Member

Anmeldungsdatum: 04.11.2007 Beiträge: 1064
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Verfasst am: 04 Apr 2008 - 15:14:16 Titel: |
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| Zitat: | Das einzige, was ich wirklich aussagen wollte war, dass der große anfang von allem, egal wie an ihn sich vorstellt nie wissenschaftlich erklärbar sien wird, weil jede wissenschaftlichere erklärung eine rücfführun auf bereits vorhandene fakten/materialien sind.
Und das ist für mich der Grund, warum ich sage: Man kann Gott nicht widerlegen. |
Der Meinung bin ich auch.
| Zitat: | | Man kann also trotz endlicher Zeit "immer weiter zurück gehen", muss also keinen "Anfang", "Urgrund" finden. Selbst dann, wenn alles jeweils seine Ursache hat, welche dann einfach zu einem früheren Zeitpunkt stattgefunden hat, und zu einem noch früheren selbst verursacht wurde, usw... |
Interessantes Gedankenspiel, erinnert ein wenig an Achilles und die Schildkröte. Aber die Physik geht schon von einem konkreten Anfang der Zeit aus, glaube ich. Weiterhin habe ich gelesen, dass es neben der kleinsten Entfernung zumindest theoretisch auch eine kleinste Zeitspanne geben müsste.. das sah ein wenig nach Spekulation aus, die Internetseite wirkte aber sonst seriös (ich weiß leider nicht mehr, wo das war). Der Punkt ist: Wenn es eine kleinste Zeitspanne gibt, dann kann man in einer endlichen Zeit nicht unendlich viele Schritte zurückgehen, um nach Ursachen Ausschau zu halten. _________________ Despite the high cost of living, it remains popular. |
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Gott ist Liebe Senior Member

 Anmeldungsdatum: 10.03.2008 Beiträge: 1009 Wohnort: Schweiz, männlich
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Verfasst am: 04 Apr 2008 - 15:47:16 Titel: |
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Lieber/liebe x-x-x
| Zitat: | | Das einzige, was ich wirklich aussagen wollte war, dass der große anfang von allem, egal wie an ihn sich vorstellt nie wissenschaftlich erklärbar sien wird |
Als ich einmal eine Naturwissenschaftlerin frug, ob man je erklären könne, woraus Materie bestehe, sagte sie wie aus der Pistole geschossen: "Du musst eines wissen, ich glaube nicht an Gott."
Die Frage nach der Materie ist wie mit der Matryoshka (die russische Puppe): Man konnte vor rund 100 Jahren das Atom nachweisen in der Meinung, nun den Baustein der Materie gefunden zu haben, da flog die erste Puppe weg und man entdeckte, dass das Atom aus Proton, Neutron und Elektron besteht, dann flog die zweite Puppe weg, und man entdeckte, dass es Quarks, Bosonen, Hadronen, Mesonen - und wie sie alle heissen - gibt. Bald wird die nächste Puppe wegfliegen, und so kannst Du unendlich weiterdenken, denn jedes Mal, wenn ein neues Korpuskularteilchen gefunden wird, woraus sich die grösseren zusammensetzen, wird man sich fragen müssen, woraus dieses nun bestehe. Vielleicht wird es am Ende heissen, die letzten Teilchen verdanken ihre Existenz einer geheimnisvollen Kraft, deren Herkunft nicht eruierbar ist.
Ähnlich wie mit dem Mikrokosmos verläuft die Fragerei mit dem Makrokosmos: Man kann durchaus annehmen, dass der Raum gekrümmt ist, aber da er sich ausdehnt, die Ausdehnung sich sogar nachweislich beschleunigt, wird man sich unweigerlich fragen müssen: "Was ist hinter diesem Raum?". Einen Raum in einem Nichts kann es ja unmöglich geben, also ist hinter dem, was wir Universum bezeichnen, noch ein Raum, dahinter vielleicht noch ein Raum usw.
Und dann kommen wir zurück auf Deine Frage: Genauso wenig, wie es einen endlichen Beginn der Zeit geben kann, und zwar unabhängig vom Urknall, so es ihn überhaupt gegeben hätte, kann es ein Ende der Zeit geben, d.h. wir leben bereits in der Ewigkeit und in der Unendlichkeit.
Und noch etwas: Dass die Welt, das Universum und das Leben auf der Erde, erstaunlich harmonisch und kaum chaotisch abläuft, liegt alles andere als auf der Hand. Der Glaube, dies sei rein zufällig so entstanden, stellt eine grössere Glaubensleistung dar als der Glaube an einen Gott-Schöpfer.
Schönes Wochenende wünscht
GIL |
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Annihilator Senior Member

 Anmeldungsdatum: 18.05.2007 Beiträge: 6395 Wohnort: (hier nicht mehr aktiv)
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Verfasst am: 04 Apr 2008 - 17:16:10 Titel: |
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Wenn man der Superstring-Theorie "Glauben" (ungünstige Wrortwahl) schenken kann, dann ist die Materie keine Matroschka, sondern zusammengesetzt aus Elementar-Teilchen, welche als Manifestation von 1-dimensionalen Gebilden der Raumzeit zu verstehen sind. Bei den Partikel-Bezeichnungen sind auch ein paar Dinge durcheinander gekommen, aber darum geht's ja jetzt nicht.
Ich möchte nochmal die Frage stellen: Wie definiert ihr "Nichts"? Ihr werdet feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, darauf zu antworten; allerdings macht es ohne eine Definition nicht viel Sinn darüber zu spekulieren, was "außerhalb" des Universums ist... _________________ Schnauze voll von Error 500 und co?
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kit_von_flick Full Member

 Anmeldungsdatum: 20.03.2008 Beiträge: 87 Wohnort: 5 Frauen Villa
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Verfasst am: 04 Apr 2008 - 17:32:15 Titel: |
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Einsteins und Minkowskis Raum-Zeit-Kontinuum ist die aktuelle Definition
unserer physikalischen Wirklichkeit. In einem Gespräch mit Heisenberg
sagte Einstein;
- Es ist durchaus falsch, zu versuchen, eine Theorie nur auf beobachtbaren Größen aufzubauen.
In Wirklichkeit tritt das Gegenteil ein.
Die Theorie bestimmt, was wir beobachten können. -
Wenn ihr das toppen könnt, dann macht das, wenn nicht verschwendet ihr nur eure Zeit.
kit _________________ Ich bin nur für das verantwortlich, was ich schreibe und nicht dafür, was daraus gemacht wird.
Objektivität ist die Wahnvorstellung eines Subjekts, dass es ohne sich selbst beobachten könnte. |
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matthiasr Full Member

 Anmeldungsdatum: 08.10.2007 Beiträge: 64 Wohnort: Deutsch-Wagram
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Verfasst am: 04 Apr 2008 - 18:54:17 Titel: |
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Theorien auf menthaler und hyperaktive Teile der Wissenschaft leiten...das würde dann bedeuten...man müsste eine neue Dimension schaffen, die begründen würde, warum ist eine Denkweise denkbar und wiederlegt die Tatsache aus begründbaren Gedanken...das ist aber genau der Grundsatz des "Glaubens"...jetzt müsste man sagen, der Glauben wäre eine eigene Dimension...also schließt man die in der Realitätstheorie mit ein...so kommt man auf einen grünen Zweig der in der schaffbaren hochebene der Theorien feststehen müsste, da eine Aussage die Andere festhält...so müsste man sagen, jede Theorie wäre verwerflich, um eine Tatsache zu erreichen, die man mit den nächsten Gedanken wieder wiederlegt.
So, wenn du mir das Widerlegen kannst, dann glaub ich dir! ^^
mfg _________________ What the time can't change,
the death will be able to! |
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x-x-x Senior Member

Anmeldungsdatum: 12.08.2007 Beiträge: 824
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Verfasst am: 04 Apr 2008 - 19:02:48 Titel: |
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| Nichts ist nicht definierbar |
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Daddü Full Member

 Anmeldungsdatum: 15.12.2007 Beiträge: 106
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Verfasst am: 04 Apr 2008 - 21:55:45 Titel: |
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nichts hat keine eigentschaften noch nicht mal die das es nicht dafinier bar ist .. und noch nicht mal die das es keine eigenschaften besizt .. dort ist einfach nichts das gegenteil von sein ... dem sein ist wohl langweilig wenn es keinen feind /gegenteil hat oder der mensch liebt einfach gegenteile  _________________ Einfache Männer haben die Arche gebaut,
Fachmänner die Titanic
Leiden tut der , der zuviel Glück erwartet ... |
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schelm Senior Member

 Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 4303
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Verfasst am: 05 Apr 2008 - 02:01:54 Titel: |
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| cyrix42 hat folgendes geschrieben: | Man kann also trotz endlicher Zeit "immer weiter zurück gehen", muss also keinen "Anfang", "Urgrund" finden. Selbst dann, wenn alles jeweils seine Ursache hat, welche dann einfach zu einem früheren Zeitpunkt stattgefunden hat, und zu einem noch früheren selbst verursacht wurde, usw...
Grüße,
Cyrix |
Ich wiederhole es gern immer wieder, auch wenn keiner drauf hört ..
Man kann versuchen sich diesem Paradoxon verstandesmäßig zumindest zu nähern. Wir wissen, das es stets den " Gedanken ", die " Idee " von etwas gibt. Wir wissen zwar nicht genau, was das eigentlich ist, aber dies ist auch nur sekundär. Wir können uns vorstellen, das die Vorstellung, die Idee von etwas - unabhängig eines uns vorstellbaren Trägers selbst existiert, egal ob sie bereits realisiert wird / wurde.
Das können wir deswegen, weil wir im Ergebnis sehen, das um uns etwas existent ist / wurde. Also existiert das Universum, weil vorstellbar ist, das unabhängig seiner praktischen Existenz niemals die theoretische Möglichkeit seiner praktischen Existenz nichtexistent sein könnte .
So wie die theoretische Möglichkeit der Existenz des Menschen nicht wegzudenken ist nur deshalb, weil " irgendwann " noch keine praktischen Voraussetzungen seiner Existenz vorhanden waren.
Damit will ich sagen : Der Computer wurde nicht ( durch uns ) erfunden, sein Konzept lag in einer " Schublade " schon immer drin - wir haben sie nur geöffnet, den Inhalt erkannt und zusammengeschraubt.
Diese Information - wie alle anderen - müßte demzufolge zeitlos und unabhängig aller denkbaren praktischen Existenz sein, also ohne Anfang und ohne Ende.
Freundliche Grüße, schelm _________________ ... Ich zeig dir meine Wahrheit.. für einen Augenblick. ( Ich+Ich ) |
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hrTheRasmus Senior Member

Anmeldungsdatum: 31.12.2005 Beiträge: 401
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Verfasst am: 09 Apr 2008 - 17:05:06 Titel: |
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Zeit ist ein Naturgesetz, dem alles unterliegt was sich im System Universum befindet. Doch meiner Meinung ist die Zeit zusammen mit dem Universum entstanden. Also gab es vor der Entstehung kein davor, und Zeit gibt es eigentlich nicht sonder nur in unserem beschränktem Universum. Es geschieht alles sofort, nur nehmen wir es in der Dimension Zeit war.
Es gibt also keinen Anfang, weil es keine Zeit gibt. |
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Der Aufklärer Full Member

Anmeldungsdatum: 23.08.2007 Beiträge: 82
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Verfasst am: 09 Apr 2008 - 17:10:23 Titel: |
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Wir werden es nie schaffen, den Anfang des Universums zu erklären, weil wir bevor wir uns den wichtigen Dingen zuwenden, uns selbst zerstoeren. _________________ Da wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht ! Kurt Tucholsky
Übrigens, mein Name ist durchaus als Scherz zu verstehen! |
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Der Aufklärer Full Member

Anmeldungsdatum: 23.08.2007 Beiträge: 82
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Verfasst am: 09 Apr 2008 - 17:16:15 Titel: |
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Wir werden es nie schaffen, den Anfang des Universums zu erklären, weil wir bevor wir uns den wichtigen Dingen zuwenden, uns selbst zerstoeren. _________________ Da wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht ! Kurt Tucholsky
Übrigens, mein Name ist durchaus als Scherz zu verstehen! |
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Merovaeus Senior Member

Anmeldungsdatum: 28.03.2008 Beiträge: 315
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Verfasst am: 09 Apr 2008 - 19:17:08 Titel: |
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Mittlerweile kann man sagen, dass aus dem Nichts Dinge entstehen können (Siehe Antimaterie und all unsere Elementarteilchen).
Man ist sich jedoch nicht bewusst, was den Urknall ausgelöst hat und da kann man jetzt wer weiß was reininterpretieren. |
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dornbusch Senior Member

Anmeldungsdatum: 26.10.2007 Beiträge: 3806
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Verfasst am: 09 Apr 2008 - 19:21:37 Titel: |
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aufklärer,
den Anfang des Universums haben wir doch längst erklärt. Das ist also nicht das Problem!
Und wir beschäftigen uns doch längst mit den wichtigen Dingen:
"Wo bekomme ich das beste Steak serviert"
Selbstzerstörung? Neenenenee! Das war damals, Kuba und so, als wir lernten die Bombe zu lieben. Klar wird Flocke und co später mal ein Problem haben. Und? Essen tun wir die eh nicht.
(sorry, das habe ich heute gebraucht ) |
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schelm Senior Member

 Anmeldungsdatum: 31.07.2006 Beiträge: 4303
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Verfasst am: 10 Apr 2008 - 07:21:45 Titel: |
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| Merovaeus hat folgendes geschrieben: | Mittlerweile kann man sagen, dass aus dem Nichts Dinge entstehen können (Siehe Antimaterie und all unsere Elementarteilchen).
Man ist sich jedoch nicht bewusst, was den Urknall ausgelöst hat und da kann man jetzt wer weiß was reininterpretieren. |
Nein, kann man nicht - auch wenn gewisse Elementarteilchen sich scheinbar duplizieren können und damit neue Materie generieren.
Der Effekt bedingt voraussetzend das Vorhandensein anderer Teilchen. Salopp formuliert : Auch wenn du mit dem Finger schnipsen könntest und urplötzlich ein Kuh erscheint, bedarf es dich um sie erscheinen zu lassen. Und wiederum etwas, das dich erscheinen lies - und immer so weiter zurück .. wobei der Kreisverkehr wieder begänne. Deshalb plädiere ich als auslösende Erscheinug für den imateriellen Effekt. Er zeigt sich nach einer bestimmten Konfiguration von Materie - Denken, Bewußtsein - und er kann ebenso umgekehrt die Materie erst möglich machen. Ich sehe jedenfalls keine plausible Erklärung weit und breit, warum Bewußtseinsfreie Materie außerhalb dieser, ihrer Ebene den aufbauenden Effekt Bewußtsein erzeugen - und damit mehr als die Summe ihrer unbewußten Teile sein sollte. Wer oder was haucht der Materie also Bewußtsein ein ?
Freundliche Grüße, schelm _________________ ... Ich zeig dir meine Wahrheit.. für einen Augenblick. ( Ich+Ich ) |
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Annihilator Senior Member

 Anmeldungsdatum: 18.05.2007 Beiträge: 6395 Wohnort: (hier nicht mehr aktiv)
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Verfasst am: 10 Apr 2008 - 11:52:14 Titel: |
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Nun wie ich schon schrieb: Einige Theorien gehen davon aus, dass die Elementar-Teilchen (die eigentlich nur bedingt als "Teilchen" bezeichnet werden können) Manifestation von Membranen bzw. Strings in der Raumzeit darstellen, die wiederum selbst lediglich virtuell sind - so genau kann ich's jetzt leider auch nicht erklären, aber laut dem heutigen Erkenntnis-Stand kann eben etwas aus Nichts (bei geeigneter Definition von "Nichts") entstehen. Die Sache aus philosophischer Sicht zu betrachten, halte ich daher nur bedingt für sinnvoll. _________________ Schnauze voll von Error 500 und co?
bildungs-foren.de |
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kit_von_flick Full Member

 Anmeldungsdatum: 20.03.2008 Beiträge: 87 Wohnort: 5 Frauen Villa
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Verfasst am: 10 Apr 2008 - 14:33:37 Titel: |
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Ein Nichts noch mal als Nichts zu definieren wäre paradox,
weil es ja schon als Nichts definiert wurde.
Nur, was uns als Nichts vorkommt, kann nicht Nichts sein,
weil wir Nichts nicht wahrnehmen können.
Ergo; hat das Nichts eine Struktur, welche auch immer.
kit _________________ Ich bin nur für das verantwortlich, was ich schreibe und nicht dafür, was daraus gemacht wird.
Objektivität ist die Wahnvorstellung eines Subjekts, dass es ohne sich selbst beobachten könnte. |
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Der Aufklärer Full Member

Anmeldungsdatum: 23.08.2007 Beiträge: 82
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Verfasst am: 11 Apr 2008 - 14:54:12 Titel: |
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| dornbusch hat folgendes geschrieben: | aufklärer,
den Anfang des Universums haben wir doch längst erklärt. Das ist also nicht das Problem! |
Das ist auch eher vermutet, als bewiesen.
Aber es gibt da noch eine andere interessante Theorie ueber die Ausdehnung des Universums, diese vermutet, dass wenn das Universum sich bis zu einem bestimmten Grad an Masse ausgedehnt hat, wird es in sich zusammenfallen, wie ein Kartenhaus und dann wird das Nichts da sein, ohne ein Anzeichen von Existenz oder Aktivität. _________________ Da wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht ! Kurt Tucholsky
Übrigens, mein Name ist durchaus als Scherz zu verstehen! |
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dornbusch Senior Member

Anmeldungsdatum: 26.10.2007 Beiträge: 3806
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Verfasst am: 11 Apr 2008 - 15:46:47 Titel: |
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Hallo Aufklärer
da gibt es das nette Büchlein von Adams, in dem er vom Restaurant am Ende des Universums erzählt. Meinst du es etwa so? |
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Der Aufklärer Full Member

Anmeldungsdatum: 23.08.2007 Beiträge: 82
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Verfasst am: 11 Apr 2008 - 16:25:27 Titel: |
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Meinst du damit, dass man da anfängt, wo man aufhört ? _________________ Da wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht ! Kurt Tucholsky
Übrigens, mein Name ist durchaus als Scherz zu verstehen! |
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dornbusch Senior Member

Anmeldungsdatum: 26.10.2007 Beiträge: 3806
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Verfasst am: 11 Apr 2008 - 17:08:24 Titel: |
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@ Aufklärer
na das sowieso! Jedes Ende ist doch die Einladung zu einem Neuanfang. Was nicht bedeutet, daß wir alle Wiederholungstäter wären,... obwohl....
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Diskordianisches Prinzip Gesperrter User

Anmeldungsdatum: 15.11.2007 Beiträge: 971
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Verfasst am: 12 Apr 2008 - 10:41:09 Titel: |
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| Auf unserer derzeitigen Entwicklungsstufe können wir nur beschreiben. Das schließt jedoch das Erklären auf einer höheren Stufe nicht aus. |
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eagle05 Senior Member

 Anmeldungsdatum: 30.05.2006 Beiträge: 2482 Wohnort: Essen [NRW]
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Verfasst am: 12 Apr 2008 - 18:13:38 Titel: |
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es gibt viele theorien über zeit raum und über die entwicklung des universums. Doch welche theorie die richtige sein wird das weiß man nicht. Wir die Menschen sind ein bestandteil des Universums und können nur das äußere sehen. Wenn man wissen will wie genau etwas funktioniert muss man es von außerhalb beaobachten, dh das Universum von außen beobachten. Dies ist jedoch (im moment) nicht möglich _________________ • √ ∠ ∞ ≈ ∫ ≡ α β γ δ ε η κ λ π ρ σ φ ω Γ Δ ∇ Θ Λ Σ Φ Ω |
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Lamasshu Moderator

Anmeldungsdatum: 23.12.2005 Beiträge: 3214
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Verfasst am: 12 Apr 2008 - 19:00:18 Titel: |
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| Streng genommen darf etwas selbst von einer Perspektive außerhalb des Systems nicht beobachtet werden, da allein durch Beobachtung und Messung bereits eine Beeinflussung stattfindet. Davon abgesehen unterliegen wir natürlich den Restriktionen unseres Sinnsystems, so wirklich objektiv werden wir manche Dinge wohl nie verstehen können. Ist aber auch gar nicht notwendig, jede (wissenschaftliche) Erkenntnis ist schließlich nur approximativ und potentiell widerlegbar. |
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freddyjahnke Junior Member

Anmeldungsdatum: 13.11.2008 Beiträge: 43 Wohnort: alfeld
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Verfasst am: 13 Nov 2008 - 17:00:45 Titel: die perspektive |
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sehr geehrte teilhaber dieser erörterung der frage was denn der anfang war...
ich bin 16 jahre alt und habe mich mit einem guten freund sehr umfangreich befasst
wir sind ihrer auffassung: Wenn man einen Grund für die Existenz findet, dann ist dieser Grund ja selbst
etwas existentes, und man muss dafür wieder einen Grund finden, das geht ewig so weiter
dies ist ein beitrag von einem lehrer:
richtig. du kannst ein brot nicht mit brot beschreiben, also brauchst du eine metasprache aus einer anderen dimension
viel spaß beim finden dieser
ich sagte ihm:
aber diese andere dimension muss auch irgendwo herkommen oder eine paralleldimension haben und das geht ewig so weiter womit nur der anfanng für unsere nur nicht für die unendlichste gefunden wäre
er antwortete:
damit sprechen wir von unendlichkeit, und da unendlich nicht definiert ist, ist es der grund der existenz auch nicht
vielleicht ist also unser gehirn einfach nicht ausreichend um etwas so komplexes zu erklären oder anzunehmen denn unser mathe lehrer hat uns mal etwas zur sicht des betrachters erzählt was viele von ihnen kennen werden:
archilles läuft mit einer schildkröte um die wette. die beiden machen einen hundert meterlauf . die schildkröte bekommt 50 meter vorsprung muss also nur 50 weitere meter laufen. archilles hat eine vereinfacht angenommene geschwindigkeit von 10m/s die schildkröte 1m/s
läuft archilles 50 meter hat die schildkröte in dieser zeit 5 meter zurückgelegt. läuft er die 5 meter weiter zur schildkröte läuft diese in der zeit weitere 50 cm . archilles läuft dann die 50 cm und in der zeit die schildkröte 5cm dies kann man bis ins unendliche weitertreiben und somit dachten die griechen das archilles nie gewinnen kann, natürlich ist das einfach nur die falsche sicht, da man so das rennen nie beendet sondern lediglich den schnittpunkt der beiden ausrechnet 55 5/9 meter...
hier war es nur die sichtweise die die griechen annehmen lies, das die schildkröte gewinnt. vielleicht ist es auch nur die perspektive die uns annehmen lässt was auch richtig ist , dass etwas nur aus etwas anderem entstehen kann und somit es unendlich so weiter geht... wenn jemand von ihnen rausfindet wie es richtig zu sehen ist damit es einen anfang gibt oder eine andere erklärung findet die plausibel ist so bitte sagt es mir, da ich keine antwort finden kann:P vielen dank und ein kreis hat weder anfang noch ende, genauso wenig eine gerade hf&Gl |
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Kai-369 Gesperrter User

 Anmeldungsdatum: 05.08.2008 Beiträge: 981 Wohnort: Stuttgart
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QUASAR Senior Member

 Anmeldungsdatum: 22.11.2006 Beiträge: 957 Wohnort: Frankfurt am Main
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Verfasst am: 13 Nov 2008 - 17:48:39 Titel: |
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@ freddyjahnke
ich hab dir mal ne persönliche Nachricht geschickt
weil Achilles und die Schildkröte ist ein Paradoxon, bzw. ein Annahmefehler, eig. kein echtes Paradoxon, weil ja Fehler gemacht wurden
Echte Paradoxien gibt es nur selten, wenn überhaupt _________________ Ich danke für ihre aufmerksamkeit
hochachtungsvoll euer QUASI |
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Kai-369 Gesperrter User

 Anmeldungsdatum: 05.08.2008 Beiträge: 981 Wohnort: Stuttgart
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Verfasst am: 14 Nov 2008 - 18:12:21 Titel: |
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eine Antinomie z.B, eine spezielle Art des logischen Widerspruchs.
Versuchen zu wollen, über Nichts zu denken ist ein Antinom. _________________ Die Babypille ist wahrlich ein Segen. |
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freddyjahnke Junior Member

Anmeldungsdatum: 13.11.2008 Beiträge: 43 Wohnort: alfeld
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Verfasst am: 14 Nov 2008 - 19:19:55 Titel: @kai |
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| kai ,... wie kann ich versuchen an nichts zu denken. und kann man tatsächlich an nichts denken? |
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Kai-369 Gesperrter User

 Anmeldungsdatum: 05.08.2008 Beiträge: 981 Wohnort: Stuttgart
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Verfasst am: 14 Nov 2008 - 19:38:17 Titel: |
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versuchen zu wollen an nichts zu denken bleibt nur ein versuch der nicht realisierbar ist. Man stelle sich vor man sieht ein Auto und versuche nicht an dieses Auto zu denken und du wirst je mehr du dich anstrengst umso klarer das Auto vor deinem geistigen Auge sehen. Sobald du anfängst über etwas zu denken wird es in irgendeiner Form real. Du versuchst also an nichts zu denken und wirst sehen du wirst auch zu keinem Ergebnis kommen, weil du in Gedanken das Nichts zu Etwas machst. Insofern kannst du nur bis zu einem gewissen Grad von Nichts ausgehen. Also ist das Nichts für den Menschen etwas. Der Begriff an sich --> Das Nichts kann im Prinzip also nicht gedacht werden. Niemand erreicht in Gedanken das absolute Nichts, weil er selbst dann auch nichts sein evtl. nicht sein müsste. Du müsstest dich sozusagen freiwillig in ein schwarzes Loch begeben-->ist nicht wortwörtlich gemeint.
Somit hat Nichts und Gott den gleichen Stellenwert.
Sie sind beide Teil einer menschlichen Vorstellung, wobei man nicht vergessen darf, dass auch eine objektive Wahrheit definiert sein muss, die für uns nicht erkennbar ist. _________________ Die Babypille ist wahrlich ein Segen. |
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patrolium Full Member

Anmeldungsdatum: 28.04.2008 Beiträge: 194
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Verfasst am: 15 Nov 2008 - 00:53:17 Titel: |
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| Kai-369 hat folgendes geschrieben: | Somit hat Nichts und Gott den gleichen Stellenwert.
Sie sind beide Teil einer menschlichen Vorstellung, wobei man nicht vergessen darf, dass auch eine objektive Wahrheit definiert sein muss, die für uns nicht erkennbar ist. |
sowie dann eigentlich alles in unserem leben eine bloße, menschliche vorstellung ist...
denn den zustand der reinen objektivität kann man als subjektives wesen nicht erreichen, da der mensch ein vorstellungsbehaftetes lebewesen und der subjektivität untworfen ist. die objektivität geht dann über unsere vorstellung hinaus. somit können wir sie nicht begreifen und schon gar nicht erkennen, selbst wenn wir oder irgendjemand diesen zustand erreichen würden(,was sowieso nie eintreffen kann).
der begriff der menschlichen vorstellung lässt sich dann ja auf jede beliebige sachlage anwenden (politik, naturwissenschaft, etc.) daraus folgere ich, dass die masse die norm bestimmt und sagt, was der realität entspricht und ab wann man geisteskrank bzw. psychotisch wird. daraus folgere ich weiterhin, dass eigentlich somit alle in der realität geisteskrank/psychotisch sind, da niemand von sich behaupten kann, die sachlage objektiv sehen zu können (menschen sind rein subjektiv) und wie oben beschrieben, nur die masse aufzeigt, wer als normal geisteskrank/psychotisch eingestuft wird und wer nicht. und da sich die frage um gott, in etwa zu gleich großen teilen aufteilt und die masse (damit meine ich die menschen) kein normales maß an geisteskrankheit/psychose festlegen kann, sind alle mit einer meinung über gott, egal welches lager sie vertreten, anormal geisteskrank und leiden unter einer anormalen psychose... genauso wie ein teil unserer politiker und deren anhänger
mein fazit: wir haben alle nen sprung in der schüssel...
der eine mehr und der andere passt sich eben der normalität an und fließt mit dem strom der normal geisteskranken. _________________ Man hört immer wieder, Humoristen wären privat depressiv und sehr traurige Menschen... Mhm... Und Schriftsteller sind privat sicher Analphabeten. |
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Kai-369 Gesperrter User

 Anmeldungsdatum: 05.08.2008 Beiträge: 981 Wohnort: Stuttgart
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Verfasst am: 15 Nov 2008 - 01:21:17 Titel: |
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| Zitat: | | der eine mehr und der andere passt sich eben der normalität an und fließt mit dem strom der normal geisteskranken. |
Jeder Mensch hat zwei Seiten, die unterschiedlich geprägt sind.
Es stimmt was du schreibst und ich konnte nicht anders als lachen, weil es stimmt. Es könnte auch sein, dass konträr niemand geisteskrank ist. Nur müssen wir jetzt so frei sein und jedem anderen Menschen die gleiche Freiheit überlassen zu denken was richtig ist.
Ich weiß noch als ich mein Compassion machen musste in Religion hatte ich zum ersten Mal Erfahrung mit behinderten Menschen und man gewöhnt sich an diese, so dass die Behinderung gar nicht mehr als störend empfunden wird. Ich hatte eine Scheu vor diesen und gar kein Bock drauf. Hat sich geändert, weil das auch nur Menschen sind. Man macht es sich davor leicht über andere zu richten wenn man keine Erfahrung mit solchen hat. _________________ Die Babypille ist wahrlich ein Segen. |
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Diplomierter Gesperrter User

 Anmeldungsdatum: 12.06.2007 Beiträge: 1993 Wohnort: Am Tor zum Allgäu
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Verfasst am: 15 Nov 2008 - 02:03:16 Titel: |
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Schaut nach bei "Alles ist Nichts", dort habe ich alles über das Nichts geschildert! _________________ Signatur? Die hat man mir geklaut!
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie links rum drehen! |
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perseus Senior Member

 Anmeldungsdatum: 17.07.2006 Beiträge: 581 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 21 Nov 2008 - 17:03:14 Titel: |
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| kit_von_flick hat folgendes geschrieben: | Einsteins und Minkowskis Raum-Zeit-Kontinuum ist die aktuelle Definition
unserer physikalischen Wirklichkeit. In einem Gespräch mit Heisenberg
sagte Einstein;
- Es ist durchaus falsch, zu versuchen, eine Theorie nur auf beobachtbaren Größen aufzubauen.
In Wirklichkeit tritt das Gegenteil ein.
Die Theorie bestimmt, was wir beobachten können. -
Wenn ihr das toppen könnt, dann macht das, wenn nicht verschwendet ihr nur eure Zeit.
kit |
LOL!!! Das lässt sich niemals toppen!
Mensch, so Kopf wie Einstein haben... mit dem heutigen Wissen durchtränkt ... das wäre doch was.
Was ich mich stets frage ist, warum die Meisten davon ausgehen, dass die Menschheit heute noch nicht so weit ist, die Vergangenheit, den Ursprung zu begreifen. Weshalb sollte es sich in Zukunft ergeben, dass wir dem Ursprung auf die Schliche kommen? Was ist, wenn wir vom Falschen ausgehen?
In meinem Wohnzimmer hängt ein Poster aus dem Stern, sieht so ähnlich aus wie . das hier und da kann ich noch ganz gut nachvollziehen, dass wir vermutlich die Position unseres Sonnensystems in der Milchstaße darstellen können usw. Aber die ganzen "Rot-Blau-Verschiebung-Mikrowellenhintergrundstahlung"-Theorien... auf Millionen von Lichtjahren von irgendetwas ausgehen, hm... vielleicht sah das Universum vor 5 Milliarden Jahren ganz anders aus, unser Sonnensystem gab es da noch gar nicht, vielleicht ist da gerade erst die Zeit der Supernova, aus der es entstand?
So... schön, Supernova 1054, vor fast tausend Jahren beobachtet. Aber können wir wirklich die Vergangenheit "berechnen"? Können wir davon ausgehen, dass das was wir heute beobachten, vor 3000 oder 3000000 oder vor 3000000000 Jahren nicht ganz ganz ganz anders war?
Am Mittwoch wurde ein Sturm für Donnerstag angekündigt, der sich heute bemerkbar macht. Und wie!
Mit manchen Prognosen mögen wir richtig liegen, aber wie können wir irgendetwas über die Vergangenheit (und damit meine ich nicht die letzten 500.000.000 Jahre) "wissen"? Wie können wir eine Theorie auf unbeobachtbaren Größen aufbauen? Ist das wirklich die "Berechnung" der Vergangenheit mit unseren Firlefanz-Hirnen von unserer Firlefanz-Erde aus mit unserem Firlefanz-Fortschritt? _________________ „Naive Fragen zu stellen ist überhaupt eine der erfolgreichsten Methoden, um voranzukommen.“
–C. Venter
http://www.betterplace.com/ |
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freddyjahnke Junior Member

Anmeldungsdatum: 13.11.2008 Beiträge: 43 Wohnort: alfeld
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Verfasst am: 22 Nov 2008 - 10:23:05 Titel: |
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ich empfehle ein buch was ih grade am lesen bin !"!!!!"
stephen hawking - die kurze geschichte der zeit
oder, weil der text echt schwierig ist:
stephen hawking - die kürzeste geschichte der zeit
mfg freddy
die mittelmäßigkeit wiegt immer richtig, nur ihre waage ist falsch... |
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maher Full Member

Anmeldungsdatum: 07.02.2007 Beiträge: 96
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Verfasst am: 22 Nov 2008 - 18:29:54 Titel: |
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Was sagt der Islam über die Entstehung des Universums?
Der Heilige Koran geht in vielfältiger Form auf die Erschaffung des Universums ein. Allah ist der Erste und der Letzte, Er erschuf das Universum aus dem Nichts:
„Siehe, euer Herr ist Allah, Der in sechs Zeiten die Himmel und die Erde erschuf; dann setzte Er Sich auf den Thron. Er lässt die Nacht den Tag verhüllen, der ihr eilends folgt. Und (erschuf) die Sonne und den Mond und die Sterne, Seinem Gesetz dienstbar. Wahrlich, Sein ist die Schöpfung und das Gesetz! Segensreich ist Allah, der Herr der Welten.“ (7:55)
Entstand die Erde in 6 Tagen?
Der hier mit „Zeiten“ übersetzte Begriff heißt im Arabischen Ayyam, was der Plural von Yaum (Tag) ist. Allerdings kann hier nicht der, unserem menschlichen Maßstab entsprechende, 24stündige Tag gemeint sein. Der Heilige Koran erwähnt die Zeitdauer eines Tages bei Gott manchmal als 1000 Jahre (22:4 oder als 50000 Jahre (70:5). So wie der Begriff hier gemeint ist, bezeichnet er eine nicht genau definierte Zeitspanne. Die Materie ist gemäß den Lehren des Heiligen Korans nicht ewig und somit auch nicht schon immer da. Gott ist „der Höchste über seine Diener“ (6:19), nur Er ist ewig und der Schöpfer von Belebtem und Unbelebtem. Der Heilige Koran unterstützt die Urknall-Theorie, nach der das gesamte Universum sich anfangs durch Teilung einer „Urmaterie“ entwickelte:
„Haben die Ungläubigen nicht gesehen, dass die Himmel und die Erde in einem einzigen Stück waren, dann zerteilten Wir sie? Und Wir machten aus Wasser alles Lebendige. Wollen sie denn nicht glauben?“ (21:31)
Im Einklang mit der Wissenschaft erklärt der Heilige Koran, dass die Himmelskörper ursprünglich gasförmig waren:
„Dann wandte er sich zum Himmel, welcher noch Nebel war.“ (41:12) |
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dornbusch Senior Member

Anmeldungsdatum: 26.10.2007 Beiträge: 3806
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Verfasst am: 22 Nov 2008 - 19:09:17 Titel: |
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Maher,
das was du hier zitierst, ist nicht Erkenntnis des Koran, sondern altes jüdisches Glaubensgut über die Schöpfung, genannt Tora.
Der Koran enthält nichts Neues.
Mir scheint, du bist eher Jude als Moslem.
Na Ja! |
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maher Full Member

Anmeldungsdatum: 07.02.2007 Beiträge: 96
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Verfasst am: 22 Nov 2008 - 21:01:06 Titel: |
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ne dornbusch
da täuscht du dich gewaltig ...
Es gibt schon Unterschiede ... |
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Kai-369 Gesperrter User

 Anmeldungsdatum: 05.08.2008 Beiträge: 981 Wohnort: Stuttgart
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Verfasst am: 23 Nov 2008 - 10:59:46 Titel: |
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Subjektiv betrachtet ist jeder selbst der erste und der letzte.
Um den Anfang zu erklären, müsste man die Unendlichkeit verstehen können.
Die meisten Fragen, die sich ein Mensch stellt führen meistens immer zur Objektivität, von der Unendlichkeit bis zum Nichtsein. Es ist immer dasselbe.
Jede Frage wie subjektiv sie auch sein mag, landet bei diesen Kategorien.
Schranken der Subjektivität hindern uns daran. Sei es das sturre Beharren des eigenen Rechtes oder das blinde Vertrauen in den heiligen Schriften.
Doch sind diese Schranken ein Kompromiss, denn ohne diese wären wir nicht menschlich. _________________ Die Babypille ist wahrlich ein Segen. |
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