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Wie viel arbeitet ihr fürs Ingenieursstudium?
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antiphysiker
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Anmeldungsdatum: 15.04.2006
Beiträge: 455
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 19:42:20    Titel:

Ich halte mich nicht für etwas besseres.Ich teile lediglich meine Meinung mit.Das hat nichts mit Arroganz oder sonstigem zu tun.

Es ist doch durchaus legitim zu sagen, dass man von etwas nicht viel hält.Oder etwa nicht?

Aber du hast schon Recht: Das eigentliche Thema ist völlig vernachlässigt worden. Ich würde dem Poster empfehlen sich mal in Vorlesungen der nächsten FH und Uni zu setzen und zur Studienberatung zu gehen.



@Gruwe: Wieso hochintelligent?!Weil man studiert?LOL.
Mephistoles
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Anmeldungsdatum: 06.04.2008
Beiträge: 2193

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 19:47:22    Titel:

Langsam wirds wirklich komische Laughing
Zitat:
Offensichtlich haben wir unterschiedliche Vorstellungen von einem Praktikum.Darunter verstehe ich nicht Zugversuche im Labor zu machen.Das ist ganz normaler Übungsstoff...mehr nichtMit Praktikum meine ich Pratika in der Industrie


Nur zur Info: Ich kenne mich durchaus mit dem Studium an der Uni aus.

Zitat der homepage der TUM, Fakultät Maschinenwesen:

Zitat:
Für alle grundständigen Studiengänge an der Fakultät für Maschinenwesen ist ein Industriepraktikum notwendig. Gefordert sind hierbei insgesamt 18 Wochen industrielles Praktikum, wovon vor der Immatrikulation im Oktober mindestens 6 Wochen abgeleistet werden müssen.


Bei der FH gibt es vor ddem Studium auch ein Vorpraktikum von 6 Wochen. Das habe ich aber wegen Belanglosigkeit erst garnicht erwähnt...

Bleibt EIN Industriepraktikum an der Uni während des Studiums, und das von gerade mal 12 Wochen. Sorry, da kann ich mir das Lachen doch nicht mehr verkneifen :lol Very Happy Laughing
An der FH sind es neben dem Vorpraktikum noch 2 Praxissemester von jeweils mindestens 20 Wochen, ohne Urlaubsanspruch und mit zusätzlichem Unterrich an der FH während dieser Zeit.

Zitat:
Offensichtlich haben wir unterschiedliche Vorstellungen von einem Praktikum.Darunter verstehe ich nicht Zugversuche im Labor zu machen.Das ist ganz normaler Übungsstoff...mehr nicht

Und daran merkt man eben dass du keine Ahnung vom FH-Studium hast. Schön wäre es wenn man da nur mal eben nen Zugversuch macht...

Jeder Praktikumstermin bedeutet mindestens 2 Stunden vorbereitung, zu Beginn ein Testat (man darf nur teilnehmen wenn man das Testat besteht) Und nach dem Praktikum das Verfassen eines Berichtes von 4 bis 10 Seiten Umfang, je nach Fach. Das ist eben der unterschied, an der Uni geht man eben mal ins Praktikum und macht nen Zugversuch...
Gruwe
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Anmeldungsdatum: 24.03.2004
Beiträge: 5286
Wohnort: Saarbrücken

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 19:47:59    Titel:

antiphysiker hat folgendes geschrieben:

@Gruwe: Wieso hochintelligent?!Weil man studiert?LOL.


Na deshalb gabs ja dieses "angeblich" dazu Wink
So kommt mir hier zumindest mal manch einer vor, als halte er sich dafür.

Wie auch immer...ich hab eigentlich keine Muße mich weiter zu diesem gesamten Thema hier zu äußern Wink
antiphysiker
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Anmeldungsdatum: 15.04.2006
Beiträge: 455
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 19:55:09    Titel:

Zitat:

Jeder Praktikumstermin bedeutet mindestens 2 Stunden vorbereitung, zu Beginn ein Testat (man darf nur teilnehmen wenn man das Testat besteht) Und nach dem Praktikum das Verfassen eines Berichtes von 4 bis 10 Seiten Umfang, je nach Fach.


Und das gibt es an der Uni nicht??

Das mit dem Vorpraktikum handhabt jede FH/Uni anders.

Egal Exclamation
tweety07
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Anmeldungsdatum: 20.12.2007
Beiträge: 256
Wohnort: Babenhausen

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 20:47:08    Titel:

Irgendwie erinnert mich das an meine Lehre, wo wir "Kurzschlussmechaniker" immer auf die "Blechtrommler" geschimpft haben und anders rum.

Irgendwie finde ich diese Diskussion etwas ....

Ein guter Ingenieur wird man nicht weil man hier oder dort studiert, sondern ein guter Ing wird man weil man selbst was auf dem Kasten hat.

Und auf beiden Studienwegen gibt es Spitzenleute und weniger begabte.

Nur weil ich mittlere Reife, Lehre FHR und dann FH mache heist das noch lange nicht das ich weniger auf dem Kasten habe.
Aber dafür kann die Schulform doch nichts.

Wenn ich einen faulen Hund an die Uni schicke wird der deswegen auch nicht klüger. Und wenn sich einer an der FH persönlich ins Zeug legt, steht der einem von der Uni mit Sicherheit in nichts nach.


Laughing
Klunki
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Anmeldungsdatum: 09.10.2007
Beiträge: 2782

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 20:50:21    Titel:

Mephistoles hat folgendes geschrieben:

Bleibt EIN Industriepraktikum an der Uni während des Studiums, und das von gerade mal 12 Wochen. Sorry, da kann ich mir das Lachen doch nicht mehr verkneifen :lol Very Happy Laughing


Bei uns sind es ein volles Semester...aber deswegen hab ich auch gelacht, weil, wie so oft, hier jemand wieder mit dem "Pauschalhammer" um sich schwingt...ziemlich traurig, dass man immer mit der "Methode der Induktion" (im philosophischen Sinne) seine Welt erkundet...das bringt doch nix Wink
Aber man sollte hier nicht behaupten, dass Uni-Studenten ein easy Leben haben...das find ich noch trauriger, dass man immer so tief unter die Gürtellinie gehen muss.
Is doch klar dass, wenn solche Aussagen kommen, jeder Student sich angep.... fühlt. Geh mal ins BWL-Forum und sage, dass BWL im Gegensatz vom Ingenieurstudium leichter ist...das wäre genauso armselig.
E-Engineering-Student
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Anmeldungsdatum: 28.07.2006
Beiträge: 1607
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 21:00:17    Titel:

Diese ganze Diskussion um den längeren Schwanz, geht mir wirklich auf den Keks.
@ antiphysiker

Du kannst doch ein FH-Studium nicht beurteilen, ohne eines absolviert zu haben. Das wäre das Gleiche, wenn ich sagen würde, das BMW ist besser als VW, ohne das ich je einen VW gefahren habe.
Und die TFH Wildau ist nun nicht wirklich das Maß der Dinge, die liegen in Sachen Lehre z.B. weit hinter der FHTW Berlin, welche in der Industrie einen guten Ruf hat.

Wie hier schon einige sagten, überall gibt es Taugenichtse und auch gute Leute. Egal ob an der FH oder ander UNI. Gerade im Bereich CAD/CAE werden heute oft Ingenieure gebraucht, weil man dort ein hohes Wissen in der Theorie braucht, was ein Technischer Zeichner nicht hat.
sm00ther
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Anmeldungsdatum: 27.01.2008
Beiträge: 4451

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 21:13:09    Titel:

Ich studiere an einer Fh und komme vom Niveau her wunderbar mit. In keinem Fach habe ich Verständnisprobleme und sage:
"Oh Gott bin ich froh, dass ich das endlich bestanden habe!"
Ob ich das an einer Uni sagen würde, kann ich nicht beurteilen. Ich habe mir einige Vorlesungen an einer Uni angeschaut bzw. mit Freunden geredet, die an einer studieren und ich bin froh, dass ich an einer Fh studiere, weil mich der theoretische Kram weniger interessiert. Ob ich deshalb ein dümmerer Mensch bin, man weiß es nicht genau. Einige hier würden ja sagen, andere nein. Aber das ist auch nicht Diskussionsgegenstand.

Ich kann erfahrungsgemäß sagen, dass mein Studium an einer FH (Energietechnik) vom Niveau her locker machbar aber leider sehr zeitintensiv ist. Wir haben zu jeder Vorlesung das entsprechende Labor, sei es Physik, Messtechnik, Elektrotechnik, Elektronik, EDV, Elektrische Maschinen etc.
Zu jedem Labor haben wir uns vorzubereiten und zu jedem Labor haben wir einen Bericht anzufertigen, der korrigiert wird. Drei mal falsch ausgearbeitet heißt zugleich, dass wir den Schein nicht bekommen und für die Prüfung nicht zugelassen werden.
Über die Labore hinaus gilt es, sich auf die entsprechenden Vorlesungen vorzubereiten und diese auch nachzuarbeiten. Aber nicht jeder Professor sieht das so eng, dafür andere aber umso enger.

Ich glaube aber, und dafür sollte ich für jeden hier sprechen (sowohl Uni- als auch FH Student), dass man aus dem Interesse zum Studium heraus gerne seinen Großteil der Freizeit opfert, um sich auf das Studium zu konzentrieren.

Das ist mein Schlusswort, für mich ist die Diskussion hiermit beendet.

MfG
sm00ther
Descartes
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Anmeldungsdatum: 22.01.2008
Beiträge: 1924

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 21:24:00    Titel:

Ich halte es ebenfalls für schwachsinnig zu sagen "Uni ist besser" oder "FH ist schneller". Ich bin der Meinung, dass man oft sagen kann, dass Uni und FH einfach zwei Paar Schuhe sind, denn wenn man vergleicht:

Uni: viele Abiturienten, erster Bildungsweg
FH: viele FHR-Absolventen mit Ausbildung

Der FHler hat somit oft schon praktische Erfahrung, wieso also nicht seine erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten erweitern? Viele Universitätsstudenten sind praktisch totale Nieten und müssen dann "Hilfe" in Anspruch nehmen, ebenso ist es bei den FHlern.

Mir persönlich gefällt die Universität besser, da ich schlichtweg Theoretiker bin. Ich kenne jedoch Leute, die als "Leute der Praxis" an einer Uni studieren und nicht alle sind glücklich. Wieso denken viele Unternehmen, dass FHler weniger können als Uni-Studenten? In der Universitäten werden u.a. mehr Softskills für Führungspositionen gelehrt, die FHler bekommen Jobs, die mehr in Richtung Entwicklung und Vertrieb gehen. Ich denke, dass das eine Art "archaische Einstellung" ist, zu behaupten, Theoretiker seien intelligenter. Doch mit Traditionen zu brechen ist oft schwer, daher denke ich, dass sich daran wenig ändern wird in den nächsten Jahren.

Grüße
Descartes

PS: Ich möchte lediglich Beispiele aufzeigen, nicht pauschalisieren. Mir ist wohl bewusst, dass nicht alle Uni-Studenten praktische Nieten sind Wink
Klunki
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Anmeldungsdatum: 09.10.2007
Beiträge: 2782

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 21:29:32    Titel:

sm00ther hat folgendes geschrieben:
...Ob ich deshalb ein dümmerer Mensch bin, man weiß es nicht genau....


Definitiv nicht. Da ich ja auch interessiert das Physik-Forum beobachte, wo du auch gut aktiv bist, machst du für mich einen guten Eindruck, genau wie "Gruwe" Smile (genug der Schleimerei Razz)
Persönlichkeit+Wissen ist es, die einen guten Ingenieur(Fachkraft generell) ausmacht. Wurde ja aber auch schon zu genüge gesagt.
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