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Deutsch LK 08 das Barockgedicht
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Foren-Übersicht -> Abi-Forum -> Deutsch LK 08 das Barockgedicht
 
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DieIlse
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Anmeldungsdatum: 07.04.2008
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 15:36:07    Titel: Deutsch LK 08 das Barockgedicht

So, dadurch das sich ja irgendwie plötzlich keiner mehr sicher ist, habe ich hier mal nen Thread nur für das Thema!!!

Zum 1 Gedicht habe ich geschrieben das die segel in die der wind geblasen wird der glaube an gott war der sehr gefestigt ist weil das damals ja auch so war und das is halt ein typisches barock gedicht sowhl inhaltlich als auch formal und der hafen is halt das ziel also der tod dsie erlösung an dem das lyrische ich die ruhe findet - und der hatte ja auch was von nem stern erzählt wo sein kompass druafzeugt da habe ich geschrieben das dies der einzige weg ist, der in dem himmel also der zu goott +führt und samot sein lebenszeil darstellt (memento mori) t und das sein ganzenes leben darauf ausgerichtete ist und die uhr und den kompass als symbol für vanitas!!


zum 2: bei mir was es expressionismus *g der eine war gott und deswegen ungewöhnlich weil damals der glaube an gott ja geschwächt war auf gurend der umstädnde wirschftskirese etc. und das sich dieses lyrische ich daovn aber abhebt und in gott die ruhe sieht und gerne zu ihm betet um von dem chaotischen (meer) drum herum abzuschalten ^^ und halt typisch expressionismus keine einheitliche gedichtdorm man wollte sich abheben und dieses lyrische ich hält aber an dem glauben fest

so und vergleichend is zu sagen das beide gedichte halt die gleiche symbolik aufweisen!!!

und jetzt sagt mir nicht das das alles totaler schwachsinn is 'Wink Very Happy
xSpicYx
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 15:40:19    Titel:

Ninaaaa Smile ich finds gut, weil ich hab's schließlich genauso wie du! Aber interessant finde ich, dass es ja jetzt angeblich dcoh nicht expressionistisch war, weil der expressionismus nur bis 1925/26 ging...ja welche epoche denn dann?
DieIlse
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 15:40:51    Titel:

aber das gedicht erschien ja nur glaube ich 36, gescdhrieben wurde es vorher!
Anke_
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 15:46:12    Titel:

Habe es der Exilliteratur zugeordnet, aber im gleichen Atemzug gesagt, dass es keine politischen Motive hat... ahhhhh, mal sehen.

Und memento Mori ist das bei mir sowas von gar nicht. -.-
Und "Der Eine" ist bei mri ein Liebesgedicht... damn
Anke_
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 15:47:25    Titel:

Und ich finde nicht, dass das zweite Gedicht expressionistische Züge hat, das ist doch total formstreng!
Robin06
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 15:49:59    Titel:

Es ist modern... höchstens noch neuromantik. Aber Gott wird nciht angredet meinte mein Lehrer nach der Klausur. Hab Gott oder möglicherweise eine geliebte Person genannt. Wobei ich echt auch dachte es wäre Gott.....
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Abi 2008

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Anke_
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 15:56:14    Titel:

Naja, aber ich würde nicht davon ausgehen, dass die Einordnung so wichtig ist, denn meines Erachtens nach hatte das Gedicht jetzt keine speziellen Charakteristika irgendeiner Epoche...
xSpicYx
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 15:57:23    Titel:

@ Robin: also wenn dein Lehrer sagte, Gott wird nicht angesprochen...wer denn dann?
Robin06
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 15:58:48    Titel:

Der Liebste der Autorin. eine Liebschaft Wink
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 16:02:31    Titel:

Ja, so habe ich das auch. Und so wie die Hinwendung im ersten Gedicht zu Gott ist, ist es im zweiten Gedicht die Hinwendung zum Liebespartner. Verschiedene Inhaltsebenen, aber ähnliche Motive.
Robin06
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 16:08:56    Titel:

Dann haste da Volle Punkte i Vergleich^^ Ich leider nit... Hab geschrieben dass ich finde, dass man es nicht eindeutig unterscheiden kann. woran auch? "liebster Gott" klingt das so unglaubwürdig? Trakl hat auch von Gott später geredet als er im Krieg war. Dachte vllt., dass durch Hitler wieder Verzweifelung wegen neuen Unheil aufkam und deshalb auch doch die Sehnsucht nach einem Gott da war; bewusst unspezifiziert. Scheiß Datumsangabe, hätten die konkreter Darstellen müssen find ich, hat mich total verwirrt. zumal es einfach nciht in der Onligatorik liegt, diese Zeit.
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Anke_
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 16:18:22    Titel:

Robin06 hat folgendes geschrieben:
Dann haste da Volle Punkte i Vergleich^^ Ich leider nit... Hab geschrieben dass ich finde, dass man es nicht eindeutig unterscheiden kann. woran auch? "liebster Gott" klingt das so unglaubwürdig? Trakl hat auch von Gott später geredet als er im Krieg war. Dachte vllt., dass durch Hitler wieder Verzweifelung wegen neuen Unheil aufkam und deshalb auch doch die Sehnsucht nach einem Gott da war; bewusst unspezifiziert. Scheiß Datumsangabe, hätten die konkreter Darstellen müssen find ich, hat mich total verwirrt. zumal es einfach nciht in der Onligatorik liegt, diese Zeit.


Das wäre geil. ^^

Naja, das mit den Angaben stimmt auf jeden Fall!!! Also ich habs zeitlich echt einfach in die Exilliteratur gepackt, weil die da war. Da war nix mehr mit Moderne, Expressionismus oder so... Aber wenn die da so viel Wert drauf legen, dass das mit einbezogen wird (wobei das wohl eher nebensächlich ist, da es einfach NUR um den Inhalt und nicht weiter um Umstände ging), hätte die die Entstehungszeit miteinbeziehen müssen. Ich meine, hallo? Die schreiben dahin, dass sie nen Russischen Vater hat, 1938 ins Exil ging... da läuten eigentlich epochentechnisch bei mir die Alarmglocken... aber passte eben nicht so gut. .. ^^
surfkatrina
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 16:22:21    Titel:

bei mir war es leider auch gott und nicht ein geliebter Sad
obwohl der geliebte ja viel besser in die zeit passen würde...
auch klasse, dass die ein gedicht von einer nehmen, die nicht bedeutend war...
vielleicht ist ja gott einfach ihr geliebter Smile
Anke_
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 16:24:07    Titel:

surfkatrina hat folgendes geschrieben:
bei mir war es leider auch gott und nicht ein geliebter Sad
obwohl der geliebte ja viel besser in die zeit passen würde...
auch klasse, dass die ein gedicht von einer nehmen, die nicht bedeutend war...
vielleicht ist ja gott einfach ihr geliebter Smile



Ach, man dir mal nicht son Bammel. Soooo erkenntlich wurde das auch nicht, dass es nicht um Gott ging (wenn es wirklich nicht um Gott ging...). Das haben nämlich ganz viele in meinem LK auch geschrieben. Also fas Gott besser passt wegen Vergleich und so...
Robin06
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 16:25:12    Titel:

Verwirrend fand ich halt "das letzte Ziel" unso.... Vllt. bin ich da auch zu voreingenommen dran gegangen, dachte wenn da schon keine formalen Parallelen sind, dann..... Wie hieß die Autorin nochma?
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Abi 2008

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Pandabär
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 16:28:37    Titel:

Mascha Kaleko Wink
surfkatrina
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 16:31:09    Titel:

zum 1.gedicht: catharina regina von greiffenberg: auf meinen bestürmeten lebens=lauff (1662)
und
2.gedicht: mascha kaléko : für einen (1934)
Anke_
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 16:32:53    Titel:

Ja, das mit dem Gott kann auch richtig sein, hab echt keine Ahnung... ohje
Pandabär
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 16:33:16    Titel:

Komisch, dass man zu den Gedichten kaum was im Net findet. Letztes Jahr waren es ja auch total bekannte. Oder habt ihr schon irgendwo eine interpreatation gefunden?
Anke_
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 16:35:05    Titel:

Und formale Parallelen hab ich gesehen. Die waren beide formstreng. und der krasse Bruch in Gedicht 1 war im zweiten Gedicht auch ein wenig nach der zweiten Strophe. Formal sowieso und inhaltlich auch ein wenig. Ach keine Ahnung. Ich will jetzt nen Bewertungsbogen. ^^
Lara1711
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 16:35:28    Titel:

also ich habe das gedicht der neue sachlichkeit zugeordnet, weil mein lehrer das gesagt hat, sonst hätte ich acuh keine ahnung gehabt.
bin auch ziemlich sicher das es sich beim zweiten gedicht um einen geliebten handelte, dann konnte man z.b. den hafen der einmal auf gott und einmal auf den geliebten bezogen ist vergleichen.
hatte aber viel zu wenig zeit hätte vorallem zum ersten gedicht soviel noch schreiben können, obwohl ich schon 35 spalten habe
surfkatrina
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 16:35:42    Titel:

hm.. vielleicht kommt es ja auch nur auf die begründung an...
letztes jahr haben die das ja auch relativ offen gehalten

nee... ich habe bisher auch noch nichts gefunden, obwohl diese catharina ja relativ berühmt ist, aber diese mascha mal so gar nicht...
surfkatrina
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 16:39:04    Titel:

wikipedia sagt das mit der neuen sachlichkeit übrigens auch...
ich hab die mal so spontan keiner epoche zugeordnet Wink...
naja ....
myu
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 17:00:05    Titel:

Ich hab als Epoche "modern" genannt, ich finde nicht, dass die "neue sachlichkeit" erwarten können, haben wir nicht gemacht, aber naja.

Das Barockgedicht lief gut, hab mir leider die Zeit falsch eingeteilt, und ein Verhältnis 3:1 statt 1:1 produziert.

Außerdem muss ich von Kaffee pissen wien Pferd.

Was habt ihr Zeile 12 und 13 zugeordnet? Ich hab die Uhr als Lebensuhr und die andren Zufahrten als Abkommen vom Glauben/andere Glaubensrichtungen also evang./kath. je nachdem.

Bei Kaléko hab ich religiöse Motivik mangels Nachdenkzeit null berücksichtigt, eindeutiges Liebesgedicht. Schade, denn es stand ja quasi groß und fett in der Biografie: JÜDIN JÜDIN JÜDIN.

Dennoch, eine Bekannte meinte, Kaléko hätte auch recht graphische/sexuelle Gedichte geschrieben.

Also mit der einen Bedeutung als Liebesgedicht liegen wir nicht falsch, aber es kann durchaus auch religiös sein, je mehr man erwähnt desto besser. Genie aus einem Parallel-LK sah Dreifaltigkeit in der Strophenzahl und der Wiederholung des "Du aber...", das ist aber bei Juden nicht so wichtig.

Ansonsten hab ich an etwas tolleren Sache noch die Antithetik und Finalstruktur als Gemeinsamkeit genannt.

Hm, und ich hatte nur 13 Blätter (9 Analyse 3+1/2 Vergleich) (also auch Seiten), aber ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass jemand mit 40 Seiten was über diese Gedichte schreiben kann, ohne abzuschweifen, sich zu wiederholen oder Blödsinn zu schreiben.

Vorbenotung 14.25, Arschlecken, bin ziemlich unzufrieden mit mir.
surfkatrina
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Anmeldungsdatum: 07.04.2008
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 17:24:22    Titel:

Hm gehört aber auch zum Epochenumbruch dazu... stand bei mir in der Abihilfe...

Ja bei mir ist da auch eher ein 2:1 Verhältnis draus geworden...

Bei mir ist die Uhr auch die Lebenszeit...
Ich hab das so ein bisschen mit Suizid in Verbindung gebracht, weil das lyrische Ich ja davon erzählt,dass esn nicht das Recht dazu hat, seine Uhr selbst zu richten... Selbstmord war ja auch unehrenhaft und so... von wegen nicht in den Himmel kommen etc. dementsprechend ist bei mir der andere Wege auch die Hölle...

Ja nur das stand ja leider nicht in der Biografie, die wir dazu bekommen haben -.- irgendwie haben mir die Informationen da sowieso nicht so wirklich weitergeholfen...

Ich habe nur 14 Spalten geschrieben :-S...

Ich hoffe mal ,dass ich nicht abweiche... wäre ziemlich ärgerlich
DieIlse
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 17:25:50    Titel:

also es ist ja schon auffällig, dass einerseits viele ein liebesgedicht gedeutet haben und die anderen eher auf der religiösen schiene blieben ^^ ich denke mal mit der richtigen begrüdnung kann beides richtig sein, wenn das letztes jahr auch relativ offen gehalten wurde !

allerdings muss man sagen, dass die beiden gedichte vom letzten jahr um einiges einfacher waren!
surfkatrina
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 17:32:04    Titel:

ja, das finde ich aber auch...
hatte die mal so zu übung analysiert...
mir ist in der klausur wie schon gesagt das 2.gedicht recht schwer gefallen
naja mal sehen was dabei rauskommt ^^
weiß jemand von euch, ob man die erwartungsbögen schon vor der notenbekanntgabe einsehen kann?
DieIlse
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Anmeldungsdatum: 07.04.2008
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 17:39:59    Titel:

bezweifel ich schon recht stark! ich kann jetzt nur hoffen das mit der richtigen begründung auch andere interpretationenn des gedichtes hinhauen, ich will nicht den ganzen zweiten teil verkackt haben
Pandabär
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 17:41:12    Titel:

Ich habe Zeile 13 des Barockgedichtes so gedeutet, dass irdische Versuchungen etc. den Menschen von seiner Jenseitsorientierung ablenken könnten. Also quasi eine Absage ans "Carpe Diem" Motiv.

Hmm, das mit der Dreifaltigkeit ist nicht schlecht, zweifle gerade ein bisschen an meiner Interpretation...
LilPrincess88
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 17:42:39    Titel:

So jetzt geb ich meinen Senf auch mal dazu...

Das erste Gedicht war ein typisches Barockgedicht und demnach nicht allzu schwer zu analysieren auch wenn ich so dinge wie mit der Uhr außer acht gelassen hab... stichwörter für die deutungen waren zB Vanitas, Erlösung durch den Tod, Gott als das Ewige, Trost im Glauben usw

Ds zweite Gedicht fand ich jedoch schon um einiges schwerer und hab es dementsprechend auch nicht wirklich richtig analysiert...

Ersteinmal zur Einordnung in die Epoche... ich habs zur Moderne dazu gezählt und das anhand von merkmalen wie bspw der subjektivismus fest gemacht.... mein lehrer meinte auch NACH der klausur ( und nicht wie bei einigen anderen hier als hilfe während der klausur Wink ) das es gereicht hat wenn man es zur modernen dazu gezählt hat...

Jetzt zum Punkt, wer mit DU gemeint ist... Viele haben da Gott hinter verstanden ich jedoch hab genau das in meiner analyse ausgeschlossen, nicht zuletzt weil die Religion in der Modernen gar nicht mehr so eine große bedueutng hat wie damals im Barock...
Nachdem ich mir dann den Lebenslauf von der Dcihtern angeschaut habe und mich gefragt hab was die ganzen Reisen da sollen bin ich letztlich zum Entschluss gekommen, dass sie wahrshcienlich mit DU berlin der ihr Ort war in den sie mit ihrer familie inmigriert ist... ich weiß dass das nicht ganz richtig ist, da ein geliebter von ihr angesprochen wird... ich hab den hafen halt als ort der zuflucht und geborgenheit darfgetsellt und da sie einen großteil ihres lebens da verbracht hat und immer wieder im gedicht darauf verwiesen hat, dass sie wieder kommt dachte ich sie bringt ihr leben durch das lyrische ich rüber... naja shit happens Very Happy Hab das aber alles ganz vorsichtig forumliert...von daher... abwarten und tee trinken Smile
DieIlse
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 17:45:42    Titel:

hey jetzt haben wir schon 3 interpretatinsmöglichkeiten von dem "du"- die können gerade bei so nem thema find ich nicht klar rausstellen was falsch und was richitg ist! ich bin jetzt aber auch mal super gespannt und es dauert noch so verdammt lange, würde am liebsten direkt meine note erfahren
Pandabär
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Anmeldungsdatum: 14.02.2008
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 17:45:47    Titel:

Auf die Idee das "Du" als eine Stadt zu verstehen, wäre ich gar nicht gekommen, halte es aber durchaus für denkbar, man könnte auf jeden Fall keine der Hypothesen Gott / Geliebter/ Stadt eindeutig widerlegen, von daher denke ich, dass die verschiedenen Deutungen so lange sie am text festgemacht werden schon in Ordnung sind.
LilPrincess88
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 17:52:19    Titel:

Genau der Punkt, dass man das nicht eindeutig sagen kann, ist auch ein weiterer Unterschied zum Barockgedicht... ich hab geschrieben, dass man sich aufgrund des Hintergrundes des Barocks denken kann, dass es sich um Gott handelt und als Beweis Gott explizit im letzten vers angesprochen wird... bei dem gedichts "Für einen" ist es jedoch nicht so... es bleibt unausgesprochen wer du ist und deswegen kann ich nur vermuten, dass... usw...
DieIlse
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Anmeldungsdatum: 07.04.2008
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 17:52:51    Titel:

also wenn man ein bisschen googelt stellt sich halt wirklich heruas das es als liebesgedicht urpsürnglich galt *g aber ich finde die verschiedenen interpretationnen garnicht schlecht und hoffe das auch die punktevergabe das nicht so schlecht findet Very Happy
LilPrincess88
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 17:54:57    Titel:

Man sollte halt uns fragen, wir sind da viel kreativer als das es sich "nur" um einen Geliebten handelt Very Happy
surfkatrina
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Anmeldungsdatum: 07.04.2008
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 17:54:59    Titel:

haha ja das hoffe ich auch...
wir sollten uns hier auch mal nicht so verrückt machen,
allzu schlecht wirds schon nicht sein Wink

und wer sagt denn,dass sie nicht in gott verliebt war Wink ?
Robin06
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 18:04:38    Titel:

In Gott verliebt?^^ Kann nicht sein, es wird schließlich (wenn überhaupt^^) nicht von dem Gott, sondern von einem gesproche. Also ein anonymer Adressat in dem Sinne. Und wie kann man in einen verliebt sein den man nicht kennt? Wink

Ich hoffe aber auch, dass der Berwerungshorizont Platz für Kreativität lässt. Smile
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Pandabär
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 18:07:42    Titel:

Zitat:
Also ein anonymer Adressat in dem Sinne


Ich habe geschrieben, dass es ja bewusst "Einer" im Gegensatz zu den Anderen ist, antithetischer Aufbau eben. Durch das "einer" wird derjenige doch im vergleich in seiner Individulität hervorgehoben, oder etwa nicht? Bin ein bisschen verwirrt...
Robin06
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 18:21:18    Titel:

der "Eine" hebt sich klar ab von den "Anderen", dem Meer?^^
Aber es wird nicht ehrsichtlich wer der "Eine" ist, insofern anonym. Und wenn es theoretisch auf Gott bezogen wäre, so würde das "eine" das ganze iwie relativieren find ich. ach najo. ich glaub ich bin für heute eh was durch den wind, 5 std. klausur reichen Very Happy
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 18:24:24    Titel:

Naja, wenn man es auf Gott bezieht dann ist der "Eine" doch eben alles andere als anonym, sondern der "Einzige", kann man natürlich wenn man mit einbeziehen will, dass sie Jüdin war auch in Richtung Monotheismus oder so sehen, aber das wäre dann wohl ein bisschen weit hergeholt.
Robin06
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 18:48:54    Titel:

Aber es ist ja nciht die Rede von "der Eine" sondern "Für Einen", verstehste was ich meine? Wink
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 20:07:55    Titel:

http://bildungsklick.de/pm/59434/erste-reaktion-zur-pruefung-zum-nrw-zentralabitur/
Zitat:

Eine weitere Prüfungsaufgabe umfasste zwei Gedichte, zum einen aus der Zeit des Barocks und zum anderen aus dem Expressionismus.


Schon krass das selbst Medien keinen Plan haben... eindeutig doof gewählt^^
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Anke_
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 20:15:27    Titel:

surfkatrina hat folgendes geschrieben:

Bei mir ist die Uhr auch die Lebenszeit...
Ich hab das so ein bisschen mit Suizid in Verbindung gebracht, weil das lyrische Ich ja davon erzählt,dass esn nicht das Recht dazu hat, seine Uhr selbst zu richten... Selbstmord war ja auch unehrenhaft und so... von wegen nicht in den Himmel kommen etc. dementsprechend ist bei mir der andere Wege auch die Hölle...



Jaaaa, genauso hab ich das auch gedeutet.
xSpicYx
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 20:38:12    Titel:

Düsseldorf, 07.04.2008

Die SchülerInnen in NRW hatten heute Prüfungen im Abiturfach Deutsch. In zwei der Aufgaben sollten sie Vergleiche zu der Lektüre "Irrungen und Wirrungen" von Theodor Fontane und "Emilia Galotti" von Gotthold Ephraim Lessing herstellen. Eine weitere Prüfungsaufgabe umfasste zwei Gedichte, zum einen aus der Zeit des Barocks und zum anderen aus dem Expressionismus. Wer nicht gelernt hatte, konnte sich mit einem Text zu Medien befassen und seine Erfahrungen mit Medien aus dem Alltag schildern.


Lest es euch genau durch Leute! Expressionismus!! Smile

Auszug aus: http://bildungsklick.de/pm/59434/erste-reaktion-zur-pruefung-zum-nrw-zentralabitur
waldfee123
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 20:42:58    Titel:

ja gut dann ist es halt Expressionismus. Rolling Eyes

"Bald kann ich keinen Wind in glaubens-Segel bringen"

Was soll das bedeuten?Ich dachte, dass das lyr. ich seinen Glauben an den Guten Gott verliert,wenn er das ganze Leid zulässt .. ??
Anke_
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Anmeldungsdatum: 28.03.2008
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 20:46:07    Titel:

Pffffffffffffffffffffffffff... die können nicht verlangen, dass wir wissen, dass das scheiß Gedicht in den Expressionismus gehört. Da hätten die Idioten die Entstehungszeit angeben müssen. Toll WAS bringt es uns zu wissen WANN das Gedicht erschienen ist, wenn das vollkommen irrelevant ist? Neeeeeeeeeeeeeett.
Robin06
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Anmeldungsdatum: 23.03.2008
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 20:52:06    Titel:

Jo, das 2. Gedicht war mit den tollen "Zusatzinfos" die reinste verarsche. Zumal mein Lehrer auch was anderes meinte. Ich checks echt nicht. Schweinerei!
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lalue
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Anmeldungsdatum: 07.04.2008
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 21:49:23    Titel:

ich bin voll fertig gewesen nach der klausur Sad
generell finde ich, dass die aufgaben dieses jahr viel schwieriger waren als letztes jahr. hier mal so meine wichtigsten aspekte und vor allem das woran ich mich erinnern kann Cool

-arbeitshypothese: beschreibung wie das lyrische ich die erlösung trotz der äußerlichen einflüsse erreicht (passt in meinen augen perfekt zu beiden gedichten)
1. gedicht:
-angedeutete sonettstruktur, vor allem aber durch den inhalt (these, antithese, synthese)
-meer (darunter fällt wirbelstrom, sturm und wellen) als abbild der herrschenden zustände
-uhr stellt bei mir da, dass man nicht die stunden zählen soll (würde dazu führen schwach zu werden, zu sterben ohne erlösung)
-epochal: entweder wählt das individuum den tod oder findet eben nur durch orientierung auf höheres(gott) den frieden/erlösung
-körperliches ist vergänglich, geist (durch herz charakterisiert) ist beständig (->"aug' und herz sind schon dort(stern-erlösung)")
-titel ist auch seeeeehr wichtig denn das leben wird mit einem lauff gleichgesetzt-->gibt man bei nem lauff auf, so wird man das ziel (hier die erlösung vom leben) nie erreichen

2.gedicht (vergleich):
-meer als leitmotiv wie beim 1.
-lyrisches ich weist keinen zweifel und kein gedanke aufzugeben auf ("schlafe ruhig(...)ich werde wiederkehren")
->im ernsten gedicht ist im 2. quartett und 1. terzett eindeutig zweifel und der gedanke aufzugeben zu erkennen
-von der form her fast die selbe, nur eben kein zweites terzett, vllt eine abschließende eindeutige antwort ("du bist der/mein hafen")
-epochal: hab ich mich auf meine lehrerin berufen, die meinte es wäre ein modernes gedicht
-bei mir ist der liebste der glaube und die hoffnung, also im prinzip wie im ersten gedicht
-als beweggründe habe ich im barock den 30jährigen krieg benannt und das ist ja in der modernen bzw zu der zeit des 2. gedichts auch von bedeutung

könnte da jetzt sicher noch viel mehr zu schreiben, sind eben so meine wichtigsten punkte. was mich total verärgert ist, dass ich die epochenumbrüche nicht eingebaut habe, 1. gedicht=subjektiv (der einzelne soll erzogen werden), 2. gedicht=objektiv (die "andern" sollen erzogen werden)...hab auch nicht wirklich rücksicht darauf genommen, dass die autorin vom 2. gedicht vllt vorher orientierungslos war (vater=russe, frau=österreich, in polen geboren, nach deutschland gezogen...)und nun zu einer lösung gekommen ist...achso, und dass sie jüdin war hab ich anscheinend überlesen Rolling Eyes
boah keine ahnung!
jedenfalls ist die datenangabe vom 2. gedicht ne frechheit gewesen!!! Evil or Very Mad

immerhin sind die punkte gleichmäßig verteilt, das erste gedicht haben wir ja fast alle in den wichtigsten punkten analysieren und interpretieren können, das ist die halbe miete. viel kann beim 2. nun auch nicht schief gelaufen sein.

by the way: hat jemand mal das 2. gedicht im internet gefunden???

gruß lalue

ps: bald kann ich keinen wind in glaubens-segel (...)
->bald bringt das lyrische ich die kraft nicht mehr auf an gott und an die erlösung zu glauben, darauf folgt dann aber dass sich das lyrische ich wieder besinnt (darf die uhr nicht stellen, motiv der uhr oben erklärt)


Zuletzt bearbeitet von lalue am 07 Apr 2008 - 21:56:31, insgesamt einmal bearbeitet
waldfee123
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Anmeldungsdatum: 30.05.2006
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 21:51:35    Titel:

Für Einen
Die Andern sind das weite Meer.
Du aber bist der Hafen.
So glaube mir: Kannst ruhig schlafen,
Ich steure immer wieder her.

Denn all die Stürme, die mich trafen,
Sie ließen meine Segel leer.
Die Andern sind das bunte Meer,
Du aber bist der Hafen.

Du bist der Leuchtturm. Letztes Ziel.
Kannst Liebster, ruhig schlafen.
Die Andern...das ist Wellenspiel.
Du aber bist der Hafen.
LilPrincess88
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Anmeldungsdatum: 06.11.2007
Beiträge: 19
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BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 22:30:05    Titel:

lalue hat folgendes geschrieben:
was mich total verärgert ist, dass ich die epochenumbrüche nicht eingebaut habe, 1. gedicht=subjektiv (der einzelne soll erzogen werden), 2. gedicht=objektiv (die "andern" sollen erzogen werden)...


Also entweder du hast dich mit den Zahlen verschrieben oder ka... aber das ist aufkeinen fall das so das das barockgedicht SUBJEKTIV ist!!! Barockliteratur hat einen öffentlichen Charakter und damit stellen sich subjektive empfindungen in den hintergrund...!!! Kennzeichen der Moderne ist das Ich und seine Empfindungen in Vordergrund zu stellen...
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