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XXXXY wie kann das sein?
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Gregory Vignal
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Anmeldungsdatum: 10.05.2007
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 20:09:27    Titel: XXXXY wie kann das sein?

ganz kurz und knapp die Frage, wie kann das zu Stande kommen ???
d0meynik
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Anmeldungsdatum: 04.04.2008
Beiträge: 340

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 21:14:36    Titel:

aalso. um noch n bisschen klugzuscheißen und zu erklären:
es handelt sich um eine Genommutation. genauer um Aneuploidie (vermehren oder vermindern der anzahl einzelner chromosomen).
Da gibts sowohl autosomale Genommutationen (also welche an den nicht-geschlechtlichen Chromosomen 1-22; zB Trisomie 21) und gonosomale(also welche an den geschlechtschromosomen).
da gibts dann auch ganz viele möglich keiten, XXX bis XXXX, XXXYY, X0.
um auch mal zum punkt zu kommen: der grund dafür ist non-disjunction (also nicht trennen) der gepaarten chromosomen in der anaphase 1 der meiose. wenn dir das jetzt nichts sagt, sieht dir noch einmal die meiose und ihre phasen an.
ich hoffe ich konnte helfen. gruß
Gregory Vignal
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Anmeldungsdatum: 10.05.2007
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 21:16:52    Titel:

klasse! vielen dank !!!!
d0meynik
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Anmeldungsdatum: 04.04.2008
Beiträge: 340

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 21:24:00    Titel:

wenn da einer vielleicht mehr ahnung hat als ich, hätte ich da noch ne Frage. wie kann XXXXX, also 5-fach X vorkommen? wenn sich die homologen chromosomen in der anaphase 1 der meiose nicht trannen hab ich immer noch nach der 2.reifeteilung höchstens XX. haben wir jetzt bei der 2. reifeteilung in der anaphase auch non-disjunction sind wir maximal bei XXXX, aber wie komme ich dann zu 5 mal X ??
Rettungsassi
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Anmeldungsdatum: 12.02.2006
Beiträge: 1896

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2008 - 22:03:00    Titel:

Wenn es sich kein einziges mal trennt hast Du XXXX, dann noch das Verschmelzen mit einem X zur Zygote, und fertig das XXXXX.
Kann natürlich auch sein, dass von einer Person XXX und der anderen XX einfließt... Ist allerdings beides extremst unwahrscheinlich.
Haether
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Anmeldungsdatum: 03.04.2008
Beiträge: 10
Wohnort: Bremen

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2008 - 18:28:06    Titel:

ich weiß zwar nciht, ob das stimmt, aber ich hab da mal was einfach dummer weise ausm Wiki rausgezogen (sry wenns verboten is^^):

Abweichungen bei der Zahl der Geschlechtschromosomen [Bearbeiten]

* Ullrich-Turner-Syndrom, (45,X). Fehlendes zweites Geschlechtschromosom. Vorkommen: 1 Fall auf 3.000 Neugeborene. Frauen mit diesem Syndrom haben unterentwickelte weibliche Geschlechtsmerkmale, eine kleine Statur, einen tiefen Haaransatz, eine ungewöhnliche Augen- und Knochenentwicklung, eine Trichterbrust und sind meist unfruchtbar. Die Intelligenz ist normal ausgeprägt, manchmal sind räumliches Vorstellungsvermögen oder mathematische Fähigkeiten unterdurchschnittlich.

* Triplo-X-Syndrom, (47,XXX). Das Triplo-X-Syndrom ist die klinisch unauffälligste Chromosomenaberration. Vermutlich werden viele Fälle nie festgestellt. Intelligenz ist meist niedriger als bei Geschwistern. Die Fruchtbarkeit kann leicht herabgesetzt sein. Die Nachkommen zeigen kaum erhöhte Rate von Chromosomenaberationen.

* 48,XXXX und 49,XXXXX. Mit zunehmender Zahl der X-Chromosomen sinkt die Intelligenz und die Fruchtbarkeit.

* Klinefelter-Syndrom, (fast immer 47,XXY; selten 48,XXXY oder 49,XXXXY). 1 Fall auf 1.000 männliche Neugeborene. Männer mit diesem Syndrom sind oft unfruchtbar, groß, haben ungewöhnlich lange Arme und Beine, eine Tendenz zur Ausbildung von Brüsten (Pseudo-Gynäkomastie) und eine reduzierte Körperbehaarung. Der Intelligenzquotient liegt durchschnittlich um 10 niedriger als bei Geschwistern.

* XYY-Syndrom (47,XYY). Männer mit diesem Syndrom sind meist phänotypisch unauffällig und werden zufällig diagnostiziert. Die Lebenserwartung ist nicht eingeschränkt, die Fruchtbarkeit fast normal, sie sind durchschnittlich 10 cm größer als ihre Brüder und die Intelligenz im Vergleich zu Geschwistern leicht vermindert. Vereinzelt können mit der Chromosomenaberration assoziierte Störungen wie Hodenhochstand vorkommen.

* höhergradige Y-Polysomien: 48,XXYY Männer sind ähnlich den XYY-Männern, jedoch unfruchtbar und mit Tendenz zu geringerer Intelligenz. Letztere verstärkt sich bei 48,XYYY und den sehr seltenen 49,XYYYY Männern. Auch treten Organfehlbildungen auf.
Sani:-)
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Anmeldungsdatum: 02.06.2008
Beiträge: 62

BeitragVerfasst am: 11 Jun 2008 - 20:00:43    Titel:

ich könnt mir das so vorstellen:
bei der ersten reifeteilung hat man dann schomma 2 Xchromosome in einer zelle, wenn diese sich dann wida teilt, können ja wida maximal 4 ein-chromatid-chromosomen in eine keimzelle, insofern könnte es meiner meinung nach maximal ein menschem mit 8 gonosomen geben..
is nur ne theorie das ganze, kann auhc falsch sein, verbessert mich bitte:)
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