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wer muss verklagt werden?
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FidibusXxx
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Anmeldungsdatum: 21.03.2008
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 10 Apr 2008 - 13:53:11    Titel: wer muss verklagt werden?

Ich habe immer wieder mit der Firma ein Problem....

1. Vielleicht ist die Frage schon etwas peinlich: Aber welche Rechtsform hat die Firma? Nach welcher Vorschrift richtet sich
die örtliche Zuständigkeit des Gerichts? § 17 ZPO gilt hier nicht, oder?

2. Die Firma X hat zwei Inhaber, A und B.
Wer muss verklagt werden? Die Firma X oder A und B?

3. Angenommen der Kläger beantragt in dem Fall (zu 2), A und B gesamtschuldnerisch zu verurteilen, an ihn 5000,- Euro zu zahlen,
liegt dann eine subjektive Klagehäufung vor?

4. Der Kläger macht einen eigenen Anspruch und einen an ihn abgetretenen Anspruch (gegen den selben Beklagten) geltend. Beides bezieht sich aber auf den selben Vertrag. Liegt hier trotzdem eine objektive Klagehäufung vor?
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 10 Apr 2008 - 14:02:41    Titel:

Zitat:
Vielleicht ist die Frage schon etwas peinlich: Aber welche Rechtsform hat die Firma? Nach welcher Vorschrift richtet sich
die örtliche Zuständigkeit des Gerichts? § 17 ZPO gilt hier nicht, oder?

Eine Firma hat niemals eine Rechtsform. Sie ist lediglich der Name des Unternehmens. Was für eine Rechtsform diese hat, kommt ganz darauf an. Wie sieht denn die Haftung der Gesellschafter aus?

Zitat:
Die Firma X hat zwei Inhaber, A und B.
Wer muss verklagt werden? Die Firma X oder A und B?

In jedem Falle sollte der Vertragspartner verklagt werden, der meist die Gesellschaft sein wird. Ob daneben die Gesellschafter verklagt werden sollten, kommt auf die Liquidität der Gesellschaft und auf die Rechtsform an. Haften A und B persönlich, können sie neben der Gesellschaft verklagt werden.

Zitat:
3. Angenommen der Kläger beantragt in dem Fall (zu 2), A und B gesamtschuldnerisch zu verurteilen, an ihn 5000,- Euro zu zahlen,
liegt dann eine subjektive Klagehäufung vor?

Ja.

Zitat:
4. Der Kläger macht einen eigenen Anspruch und einen an ihn abgetretenen Anspruch (gegen den selben Beklagten) geltend. Beides bezieht sich aber auf den selben Vertrag. Liegt hier trotzdem eine objektive Klagehäufung vor?

Ja.
FidibusXxx
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Anmeldungsdatum: 21.03.2008
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 10 Apr 2008 - 14:12:35    Titel:

Danke für die schnelle Antwort!!

Wie die Haftung der Gesellschafter aussieht, weiß man nicht. Das ist eine Assessorklausur. In der Klage steht lediglich:

..... gegen Firma X, Inhaber A und B
Es wird beantragt, A und B gesamtschuldnerisch zu verurteilen,.....

A und B betreiben ein Reisebüro....
(soviel zur Firma, das war´s schon...)

Die Beklagten sagen, die Klage sei unzulässig, da die Passivlegitimation fehle.

Und an der Stelle hätte mich jetzt noch die örtliche Zuständigkeit interessiert.
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