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Ökologie
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Diano
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Anmeldungsdatum: 14.07.2006
Beiträge: 107
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BeitragVerfasst am: 16 Apr 2008 - 18:25:22    Titel: Ökologie

Hallo Leute,

ich möchte mal wissen, ob ich den folgenden Sachverhalt richtig verstanden habe.
Wenn die Temp. für homoiotherme Tiere zu hoch wird, dann fangen sie an zu schwitzen. Beim Schwitzen gehen die Wassermoleküle vom flüssigen in den gasförmigen Zustand über und der Körper verliert dadurch Energie, sprich Wärme. (Warmes System gibt an kaltes System die Wärme ab)
In der Wüste hingegen ist die Außentemp. ja wesentlich höher als die des Menschen und auch dort ist er in der Lage, in gewissen Toleranzbereichen, Wärme abzugeben, warum?
Wolfsblut
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Anmeldungsdatum: 12.04.2008
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 16 Apr 2008 - 20:26:51    Titel:

Hallo,

ich versteh nicht so ganz, wo dein Problem ist. Warum sollte es dem Menschen in der Wüste nicht möglich sein, Wärme abzugeben? Meinst du, weil die Außentemperatur u.U. höhe ist als die Körpertemperatur?


Wie du schon geschrieben hattest, dient das Schwitzen der Wärmeabgabe. Auch kommt es zur Kühlwirkung, wenn Wind (Luft) über schwitzige Haut streicht, weil dann die Wassermoleküle fortgetragen werden.
Diano
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Anmeldungsdatum: 14.07.2006
Beiträge: 107
Wohnort: im hohen Norden

BeitragVerfasst am: 16 Apr 2008 - 20:30:47    Titel:

Alles klar, das beantwortet meine Frage. Danke
Rettungsassi
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Anmeldungsdatum: 12.02.2006
Beiträge: 1896

BeitragVerfasst am: 16 Apr 2008 - 23:30:41    Titel:

Zitat:
vom flüssigen in den gasförmigen Zustand über und der Körper verliert dadurch Energie, sprich Wärme.

Damit ist eigentlich schon alles gesagt.
Aber um das nochmal ein wenig ausfürliher zu beschreiben:
Das Wasser ist in flüssiger Form in einem Zustand geringer Energie. Die H2O-Moleküle hängen durch ihre starken Dipole aneinander. Jetzt gibt man Energie darauf (Körperwärme), die Moleküle beginnen sich wie wild zu bewegen, und die Wechselwirkung mit den benachbarten Molekülen geht verloren. Oder die Luft um einen herum ist trocken, dann geht das auf der Haut befindliche Wasser automatisch zu einem gewissen Teil in die Gasphase über und entzieht der Haut dann Wärme (zwischen den Aggregatzuständen herrscht immer ein Gleichgewicht - also über einem See sollte es eine höhere Luftfeuchtigkeit geben als über einer Straße). Damit verlieren sie auch den Zustand geringer Energie. Die Energie der Körperwärme ist also nun im gasförmigen (energiereichen) Zustand der Moleküle gespeichert, und für den Körper verschwunden.
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