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Zentralabitur 2008 Deutsch LK Berlin
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tigra_08
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Anmeldungsdatum: 24.04.2008
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 24 Apr 2008 - 20:49:59    Titel:

@betsy123 und @jojojo89:

Also, ich hab es nicht als Ironie gesehen!

Ich mein, bei dieser Aufgabe musste es doch n Gegenpol zu Thomas Mann geben. Also einmal Pro und einmal Contra und wenn Brechts Kommentar ne Ironie war, dann war ich ja absolut auf dem Holzweg Sad

Ich hab geschrieben, dass sich Brecht widerspricht, weil er das mit der Aussprache gar nicht einhält. Also durch seine Schreibweise verändert er die Aussprache,

z.B Physik --> Fisik


Und bei Thomas Mann hab ich gleich in der Überschrift die Ironie gesehn, denn er hat "Ortografi" in Anführungszeichen gestzt.

Wie habt ihr die Aufgabe so gemeistert?

Habt Ihr die Texte eingeteielt? Und stilistische Mittel entdeckt, wie die Alliteration bei Mann? Oder irgendwas anderes?

Ganz liebe Grüße
Crazychicken
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Anmeldungsdatum: 24.04.2008
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 24 Apr 2008 - 21:13:25    Titel:

Also noch mal zu B Woyzeck
Die Aufgabe war so gemeint, dass man auf den Grundkonflikt jeder Szene eingehen sollte und diese Szene analysieren sollte.
Bei mir ist dieser erste teil lang geworden, ich hatte meine Lehrerin auch gefragt, ob auf dieser Analyse der schwerpunkt liegt und sie hat das bejaht.
Ich denke, wer aber einen Teil der Untersuchung/Analyse einfach in die zweite Aufgabe gepackt hat, kommt damit auch zu Rande.
Wie vorher schon jemand erklärt hat, waren die drei Szenen eine Auswahl der drei Hauptkonflikte des Dramas:
text 1) woyzeck zunehmene Wahnsinnigkeit
text2) maries untreue
text 3) der hauptmann nutzt seine machtstellung woyzeck gegenüber aus, setzt ihn herab, die gesellschaft, die Woyzeck kaputt macht (außerdem woyzecks materialistisches weltbild, nur der, der geld hat, kann tugend haben)
ich habe die szenen zusammen gefasst und auch auf stilmittel hin analysiert, warum zb die kommunikation in text 1 und 2 scheitert. das is aber nicht notwendig, denke ich, das gibt hoffentlich zusatzpunkte.

in dem kommentar habe ich ich auch für die Rasier-szene entschieden, weil sie den gesellschaftlichen konflikt woyzecks aufzeigt, wie ein user vorher schon anmerkte. außerdem kann sich der zuschauer noch objektiver mit woyzeck und seiner meinung über moral und tugend auseinander setzen und wird nich gleich von mitleid eingenommen, was noch früh genug passieren wird auf grund maries untreue und seines wahnsinns. außerdem wirkt er in dieser szene ungewöhnlich klar und reagiert noch auf seine umwelt.
mein hauptargument war aber, dass die szene die hauptkritik büchners aufzeigt, nämlich die kritik an der gesellschaft.
alles andere sind nur weitere konflikte (nach meiner argumentation), die dann nach und nach dazukommen und so die "Mörderwerdung" woyzecks noch anschaulicher machen und zeigen, warum jemand zum mörder wird, dass es eben nicht NUR der wahnsinn oder nicht NUR die eifersucht ist.
so. isch habe fertig!
PS: hatte erst einen riesen schreck bekommen, da die aufgaben d und c so gar nich meins waren und ich dann "gestaltendes erschließen" las erstmal fast tot umfiel. das gestaltende hielt sich aber wirklich sehr in grenzen. wirklich im vordergrund stand die analyse und die begründung der eröffnungsszene. ich fand es relativ einfach und habe dann doch 2 fehler drin (inhaltlich... : s) (hatte geschrieben, dass alle aus einer gesellschaftsschicht entstammen, was natürlich quatsch is)
betsy123
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Anmeldungsdatum: 24.04.2008
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 24 Apr 2008 - 21:38:58    Titel:

also zu D

ich hab brechts's text auch nich für ironisch gehalten. beim vergleich kam ich zum einen darauf, dass beide zwar dafür sind, mann die orthografie allerdings in jedem fall so lassen will aus versch gründen und brecht sie modifizieren will zu gunsten der vereinfachung der aussprache und des lesens, das jedoch nur bei bestimmten wörtern...bei gefühlsbetonten wörtern hab ich geschrieben würde er keine veränderung vornehmen weil sie intension verändert werden würde bei lapidalen dagegen kann man laut ihm ohne probleme vereinfachen. als weiteren vergleichaspekt hab ich noch den geschichtlichen hintergrund erwähtn, den mann zum einen beibehalten will(pietät)und auf den auch brecht beim verändern stößt und letztendlich der meinung is, dass zb assoziationen mit der schreckensherrschaft der nationalsozialisten vermieden werden sollten. zusätzlich dazu hab ich dass wie du. also dass mann besonderen wert auf die aussprache legt, brecht sie dagegen in einigen fällen, wo er sie für unwichtig hält verändert.

kann damit aber auch ganz schön falsch liegen Rolling Eyes

also wenn das ironisch war von brecht dann prost mahlzeit Mad


Question Question Question Question Question Question aber jetzt heißt es nur noch warten und beten Shocked
tigra_08
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Anmeldungsdatum: 24.04.2008
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 24 Apr 2008 - 22:34:02    Titel:

@ besty123:

beide sind gleicher meinung??? wie bitte? hab ich das was falsch verstanden beim lesen?????

Du verstezt mich grad echt in panik!!!
tigra_08
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Anmeldungsdatum: 24.04.2008
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 24 Apr 2008 - 22:57:12    Titel:

@Crazychicken:

Ich kann mir nicht vorstellen, dass der schwerpunkt auf der analyse lag.

Klar die Analyse und die Interpretation sind die Voraussetzung für den gestalterischen Teil.

Aber der gestalterische Teil hat eine Gewichtung von 60-70%

Und die Analyse ist der Rest.

Also wenn dein gestalterischer Teil kurz ist, ist das schlecht, denn dass musste definitiv länger als die Analyse sein.

Ich will dir ja jetzt keine Angst machen, aber meine Lehrer haben das bestätigt Confused
Fayne
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Anmeldungsdatum: 24.04.2008
Beiträge: 4
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 25 Apr 2008 - 05:52:50    Titel:

Dazu muss ich aber sagen, dass es gar nicht so einfach war die Analyse kurz zu fassen, denn man musste sich ja 3! Szenen vornehmen und die Kerngedanken erfassen. Das hat bei mir pro Analyse ca. 3 Seiten (halb beschriftet) gekostet und der Kommentar selbst beinhaltet auch nochma ca. 3 Seiten.

Normalerweise hätte ich auch gesagt, die Analyse muss kürzer sein, aber unter diesem Aspekt war das ja kaum möglich. Oder sollte man allein 9 Seiten Kommentar schreiben? Hätt ich zeitlich gar nicht geschafft. Question
tigra_08
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Anmeldungsdatum: 24.04.2008
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 25 Apr 2008 - 09:41:20    Titel:

Pro Analyse 3 Seiten, wieviel Seiten hast du insgesammt???? und das alles hast du gschafft??? Shocked

Dann war das doch ne total schwierige Aufgabe!!!!!!

12 Seiten, das ist auf jedenfall krass.

Hätt ich nie hinbekommen, vor allem braucht man ja auch Zeit, um seine Gedanken auf Papier zu bekommen!!! Mir wär die Zeit viel zu kurz gewesen!!!

Aber meine Freunde der Orthographie, mich interessiert wie ihr mit der Aufgabe klar gekommen seid! Laughing Mr. Green
MCLagi
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Anmeldungsdatum: 24.04.2008
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 25 Apr 2008 - 11:21:53    Titel:

hm die orthografie hatten wir leider nich zur auswahl...
hab aber auch 12 seiten geschrieben und das bei der gedichtanalyse^^
ca 1800 wörter rum.
es gibt ja nichtmal die horizonte der 2007er klausuren im net oder?
Crazychicken
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Anmeldungsdatum: 24.04.2008
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 25 Apr 2008 - 13:38:22    Titel:

@tigra:
du machst mir keine angst, denn meine lehrerin hat mir das so gesagt. außerdem muss die länge nichts über die qualität aussagen, ich hab das genauso wie FAYNE 3 seiten je szene und noch mal 2,5 für den kommentar.
es ist nich gleich "schlecht", wenn es etwas kurz ist, es kommt vor allem auf die formulierungen an. Der gestalterische Teil selbst war ja im Endeffekt nur eine Zusammenfassung, die je nachdem ausfiel, was man schon in der Analyse geschrieben hat. Ich denke nicht, dass ich mir Sorgen machen muss.
jojojo89
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Anmeldungsdatum: 24.04.2008
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 25 Apr 2008 - 16:02:16    Titel:

@tigra_08:
na dann habe ich brecht wohl falsch verstanden und bin auf dem holzweg gelandet... hiermit ist dann meine komplette analyse falsch, da alles auf der Ironie aufbaut.

naja ist ja nur abitur Evil or Very Mad
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