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gutes/schlechtes nationalismus
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xxBountyxx
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Anmeldungsdatum: 08.03.2008
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 23 Apr 2008 - 20:45:42    Titel: gutes/schlechtes nationalismus

hey!
ich hab mal ne frage, was war gut und schlecht am nationalismus?

also gut denke ich mal, dass die nation so eine starke verbindung und einen zusammnhalt hatte oder?

aber vielleicht war das ja auch gerade schlecht, den anderen nationen oder großmächten gegnüber?

habt ihr noch ideen?
danke Smile
Lg
Bipasha
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Anmeldungsdatum: 28.05.2006
Beiträge: 246

BeitragVerfasst am: 23 Apr 2008 - 21:31:50    Titel:

gut, wie du schon gesagt hast

schlecht: man hat die eigene Nation anderen übergeordnet.... Confused
Patriot
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 95
Wohnort: Wendisch- Baggendorf

BeitragVerfasst am: 25 Apr 2008 - 08:09:43    Titel:

Nun ich denke, das Nationalismus etwas ganz normales ist. Jedes Land denkt doch rigendwo im Hinterkopf, dass es wenigstens ein wenig besser ist als die Anderen. Extremer Nationalismus ist das, was wir aus dem Dritten Reich kennen, wo alle anderen, uns der Herrenrasse, unterlegen sind. Nationalstolz zählt auch zum Nationalismus und auch zum Patriotismus.
ThorstenKahl
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Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 78
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: 25 Apr 2008 - 21:30:06    Titel:

Das kann man in drei Stufen zerlegen:
-Nationalismus "Ich identifiziere mich mit meinem Land"
-Patriotismus "Mein Land ist gut"
-Chauvinismus "Mein Land ist besser als alle anderen

Nationalismus ist an sich nichts schlimmes, im Gegenteil; es gibt den Menschen Werte und Selbst-Bewusstsein. Nur ab dem Chauvinismus ist es dann problematisch, wir kennen die Folgen...

Da eben schon der Vergleich zum Dritten Reich gezogen wurde eine Ergänzung: Der Begriff Chauvinismus kommt aus dem Französischen und wurde zur Zeit Kaiser Napoleons III. geprägt. Die Franzosen sind ein sehr stolzes und selbstbewusstes Volk und konnten in ihrem Patriotismus durchaus Parallelen zu den Deutschen ziehen. Und leider muss ich sagen, dass man dort auch deutlichere Tendenzen zum Antisemitismus haben/hatten, so dass sich z. B. in den 1960ern die Juden in Orleans vor einem geplanten Progrom fürchten mussten.
Shorty007
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Anmeldungsdatum: 27.07.2007
Beiträge: 94

BeitragVerfasst am: 25 Apr 2008 - 22:16:48    Titel:

ThorstenKahl hat folgendes geschrieben:
Das kann man in drei Stufen zerlegen:
-Nationalismus "Ich identifiziere mich mit meinem Land"
-Patriotismus "Mein Land ist gut"
-Chauvinismus "Mein Land ist besser als alle anderen

Nationalismus ist an sich nichts schlimmes, im Gegenteil; es gibt den Menschen Werte und Selbst-Bewusstsein. Nur ab dem Chauvinismus ist es dann problematisch, wir kennen die Folgen...

Da eben schon der Vergleich zum Dritten Reich gezogen wurde eine Ergänzung: Der Begriff Chauvinismus kommt aus dem Französischen und wurde zur Zeit Kaiser Napoleons III. geprägt. Die Franzosen sind ein sehr stolzes und selbstbewusstes Volk und konnten in ihrem Patriotismus durchaus Parallelen zu den Deutschen ziehen. Und leider muss ich sagen, dass man dort auch deutlichere Tendenzen zum Antisemitismus haben/hatten, so dass sich z. B. in den 1960ern die Juden in Orleans vor einem geplanten Progrom fürchten mussten.


Wobei ich eine Differenzierung zwischen Chauvinismus und Nationalismus schon für sehr schwierig halte. In diesem Zusammenhang fällt mir auch ein Zitat des Bundespräsidenten Köhler ein. " Ein Patriot ist einer, der sein Vaterland liebt, ein Nationalist ist einer der die Vaterländer der Anderen verachtet". Nationalismus schließt in seiner extremen Ausprägung den Chauvinismus, meiner Meinung nach, mit ein.

Soweit ich weiß entstand der Begriff Chauvinsmus doch schon unter Napoleon I. Damals gab es die legendäre Legende des Soldaten Chauvin, der mehrere Male angeschossen wurde und immer wieder überlebt und weitergekämpft hatte.
asdfasfasdgsssseesse
Inaktiver Account
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Anmeldungsdatum: 30.03.2008
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 27 Apr 2008 - 10:52:06    Titel:

Ich glaube, das Problem liegt darin, wie wir die Worte Patroitismus und Nationalismus verwenden. Ich bin mir auch nicht sicher, ob z.B. jemand auf der Strasse etwas mit dem Wort Chauvinismus anfangen kann. Und ob er wirklich einen Unterschied zwischen Patriotismus und Nationalismus machen kann. Deshalb gibt es wahrscheinlich tausend Versuche, die Unterschiede der drei Stufen zu benennen. Doch die Unterschiede der drei Stufen sind wirklich gut getroffen.

Seltsam finde ich, das jemand, der sich zu unseren nationalen Symbolen bekennt, immer gleich bei Stufe 3 einsortiert wird. Warum haben wir solche Probleme mit unserer Nationalität?
PrinzEugen85
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Anmeldungsdatum: 22.01.2008
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2008 - 20:11:45    Titel:

Stimme Thorsten zu

P.S: Naja, der Volltrottel Köhler sagt viel wenn der Tag lang ist
shadowwalker
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Anmeldungsdatum: 07.04.2008
Beiträge: 283
Wohnort: Königswinter

BeitragVerfasst am: 05 Mai 2008 - 12:20:36    Titel:

Also Gutes hatte es fast nichts, weil alles, was gut sein könnte, wie Familienpolitik, nur dem Zweck Krieg diente.
Das merkt man vorallem ab 1943, wo die Front langsam zusammenbricht.
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