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Jura und Mathematik
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Jamirohead
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Anmeldungsdatum: 07.10.2007
Beiträge: 282

BeitragVerfasst am: 01 Mai 2008 - 15:03:16    Titel: Jura und Mathematik

Hallo,

oftmals hört man, ein Jurist müsse logisch denken...soweit so gut, doch in Mathe z.B. muss man dies ebenfalls...ich z.B. bin sehr interessiert an Jura, in Mathe jedoch erbärmlich schlecht...hat das was zu sagen ?

Ohne angeben zu wollen oder so kann ich von mir aus sagen, dass ich recht wach und schlau bin, mich selten ver"äppeln" lasse..das höre ich auch auch von Freunden etc.
Also es ist nicht so, dass ich verpeilt, idiotisch usw. bin.

Gibt es denn überhaupt einen Bezug von Jura zu Mathe oder ist das alles nur sinnloses Gerede ?

mfg
Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5169

BeitragVerfasst am: 01 Mai 2008 - 15:31:32    Titel:

Tröste dich, ich war in der Schule in Mathe auch nie wirklich besonders gut. Auch nicht super schlecht. War halt ok, hat mich auch nie interessiert.

Trotzdem klappt es im Studium.
sofabri
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Anmeldungsdatum: 16.09.2006
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 01 Mai 2008 - 15:31:48    Titel:

du brauchst die fähigkeit abstrakt zu denken und zusammenhänge zu erfassen.
die logik in mathe und in jura sind mmn zweierlei.
sicher ist nur: in jura brauchst null mathe (und wenn mal eine schadenssumme berechnet werden muss, haben das usnere profs seltens ohne probleme hinbekommen Smile)
Parallelwertung
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Anmeldungsdatum: 17.09.2007
Beiträge: 169

BeitragVerfasst am: 01 Mai 2008 - 17:34:28    Titel:

Ich finde, dass das Lösen von Aufgaben in der (Schul)Mathematik (bzw. noch viel ehr in Physik) und das Schreiben von Gutachten in Jura einiges miteinander gemeinsam haben.
Am Anfang hat man einen Sachverhalt mit einigen Informationen. Diese müssen dann an der richtigen Stelle, in der richtigen Reihenfolge in die richtigen "Formeln" eingesetzte werden. Wer das drauf hat, hat imo beim Gutachten schreiben weit weniger Probleme, als jemand der sich diese Denkweise erst erarbeiten muss.
Trotzdem sollten weniger gute Noten in Mathe/Physik kein Ausschlussgrund für ein Jurastudium sein, denn man kann sich die oben beschriebene Vorgehensweise ganz gut selbst beibringen, sodass nach einigen Wochen/Semestern kein Nachteil mehr besteht.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 01 Mai 2008 - 18:06:47    Titel:

Parallelwertung hat folgendes geschrieben:

Am Anfang hat man einen Sachverhalt mit einigen Informationen. Diese müssen dann an der richtigen Stelle, in der richtigen Reihenfolge in die richtigen "Formeln" eingesetzte werden. Wer das drauf hat, hat imo beim Gutachten schreiben weit weniger Probleme, als jemand der sich diese Denkweise erst erarbeiten muss.


Ich finde, das sind eher Fähigkeiten, die man im Umgang mit der deutschen Sprache lernt (also z.B. im Deutsch-Unterricht): Ordentliche Strukturierung der Gedanken (wie in Facharbeit, Referaten etc.), gute Ausdrucksweise usw. Die Formalien sind in Jura extrem wichtig. Wenn man da einen guten Eindruck hinterlässt, ist einem das Bestehen so gut wie sicher, selbst wenn man die Schwerpunkte verkennt.
hani125
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Anmeldungsdatum: 24.01.2006
Beiträge: 1138
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 05 Mai 2008 - 14:10:03    Titel:

Jurex non calculat
Hagen158
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Anmeldungsdatum: 27.03.2008
Beiträge: 188

BeitragVerfasst am: 05 Mai 2008 - 20:29:46    Titel:

Judex non calculat

sollte jetzt nicht besserwisserisch wirken, nur der Richtigkeit halber


Zuletzt bearbeitet von Hagen158 am 07 Mai 2008 - 20:34:29, insgesamt einmal bearbeitet
hani125
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Anmeldungsdatum: 24.01.2006
Beiträge: 1138
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 05 Mai 2008 - 21:17:31    Titel:

ja ok .. Smile .. auf zum nächsten Fettnäpfchen Rolling Eyes
robelz
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Anmeldungsdatum: 15.03.2006
Beiträge: 261

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2008 - 06:43:27    Titel:

Wie schneidest Du denn in den "klassischen" Intelligenztestaufgaben ab? Also die, wo man 9 Felder hat, eins bleibt frei und dafür hat man dann 10 Vorschläge zB...

Ich glaube, dass das eher eine Qualifikation wäre. Ausserdem sollte Dein Deutsch sehr gut sein. Das wird oft unterschätzt...
Sharillon
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Anmeldungsdatum: 29.02.2008
Beiträge: 183

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2008 - 06:47:21    Titel:

Zitat:
Ausserdem sollte Dein Deutsch sehr gut sein. Das wird oft unterschätzt...


Warum schreibst du "Dein" groß? Wink

Ich denk mal es ist ziemlich egal, wie gut man in der Schule war. Ein Studium ist etwas anderes.
Vor allem, da die Notengebung vieler Lehrer (jedenfalls bei uns) recht subjektiv war. Da haben Leute gute SoMi-Noten bekommen, obwohl sie sich nie gemeldet haben oder hatten ne 2 in Englisch, obwohl sie keinen klaren Satz in der Sprache reden konnten...

Einfach nicht verunsichern lassen.
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